Website-Icon Nicht jeder Zweifel ist ein Problem

70% schlecht gelaunt? oder „dein Traumleben in 2024“ (#484)

Ein Leben nach eigenen Regeln: Die Kunst, sich nicht gehetzt zu fühlen

Als ich damit angefangen habe, meine Laune zu analysieren, merkte ich, dass ich 70% der Zeit schlecht gelaunt war!

Das hat mich schon etwas geschockt.

Für mich bedeutet Luxus, sich nicht gehetzt zu fühlen und niemandem Rechenschaft ablegen zu müssen. Ein Leben, das es mir erlaubt, das zu tun, was ich will, mit hoher Hebelwirkung und vielen Optionen, und dabei immer entspannt zu bleiben.

Schritt 1: Eine Gewohnheit des Reflektierens aufbauen

Beobachte deinen Körper und deine Gefühle

Lerne, genau darauf zu achten, wie sich dein Körper anfühlt. Welche Wörter beschreiben deine Gefühle gerade? Fließend? Entspannt? Verwirrt? Erschöpft? Beginne damit, deine Gefühle zu verfolgen und zu analysieren, warum du dich vielleicht so fühlst. Dies entwickelt eine Gewohnheit des ständigen Nachdenkens und hilft dir zu verstehen, was dich gut oder schlecht fühlen lässt.

Schritt 2: Übernimm die Kontrolle

Du bist die Ursache deiner Gefühle

Erinnere dich:

„Ich bin die Ursache meiner Gefühle. Ich bin verantwortlich.“

Du hast die Kontrolle über deine Handlungen. Wir hassen es oft, Verantwortung für unsere Gefühle zu übernehmen, aber nur du hast die Macht, deine Situation zu ändern. Ob es der Job ist, den du hasst, oder die frustrierenden Freunde – du hast die Wahl, zu bleiben oder zu gehen.

Schritt 3: Deine ideale Zukunft erschaffen

Entwerfe verschiedene Lebensszenarien

Schreibe Antworten auf folgende Fragen: Wie sieht dein idealer 24-Stunden-Tag aus? Bevorzugst du Spontaneität oder Routine? Welche Rolle spielen Freunde und Familie? Experimentiere mit Philosophien wie Downshifting, Slow Living oder Minimalismus. Erstelle 10 verschiedene Zukünfte und spiele mit den Möglichkeiten.

Schritt 4: Handle

Visualisiere und entwickle

Fasse alle deine Antworten zusammen und erschaffe ein mentales Bild deiner idealen Zukunft. Nutze dieses Bild, um dich mit Antrieb zu füllen, wenn du Motivation brauchst. Beginne dann, deinen besseren Lebensstil rückwärts zu entwickeln. Kleine Schritte führen zu großen Zielen.

Beispiel gefällig:

Beispiel: Rückwärtsentwicklung für Jonas’ Karriereentwicklung über drei Jahre

Übergeordnete Zielsetzung: Jonas möchte innerhalb von drei Jahren eine führende Position in einem größeren, international tätigen Tech-Unternehmen erreichen.

Rückwärtsentwicklung:

  1. Jonas Ziel (nach 3 Jahren): Führungsposition in einem internationalen Unternehmen, Verantwortung für Länderübergreifende Projekte.
  2. Jahresschritte und monatliche Ziele:
    • Jahr 3:
      • Monat 33-36: Einarbeitung in das neue Unternehmen, Verständnis der internationalen Strukturen und Aufbau eines Netzwerks mit globalen Stakeholdern.
      • Monat 29-32: Jobwechsel vorbereiten, Bewerbungen schicken, Interviews führen und Vertragsverhandlungen abschließen.
      • Monat 25-28: Spezifische Fähigkeiten für internationale Führung entwickeln, eventuell zusätzliche Zertifikate erwerben oder Sprachkenntnisse verbessern.
    • Jahr 2:
      • Monat 21-24: Führungsposition als Teamleiter festigen, erfolgreiche Projekte leiten.
      • Monat 17-20: Strategische Ziele für das Team setzen, die sich an den Unternehmenszielen orientieren.
      • Monat 13-16: Sichtbarkeit in der Branche erhöhen durch Teilnahme an Konferenzen, Veröffentlichungen oder Netzwerkveranstaltungen.
    • Jahr 1:
      • Monat 9-12: Teamleiterposition erreichen, erste Projekte als Leiter abschließen.
      • Monat 5-8: Führungsqualitäten durch Übernahme von Verantwortung bei kleineren Projekten beweisen. Fortbildungen starten Netzwerk aufbauen
      • Monat 1-4: Grundlage schaffen durch Einarbeitung, Netzwerkaufbau und Verständnis der Unternehmenskulturen (in bestehendem und potenziell neuen Unternehmen). Erfolgreiche Gewohnhieten entwickleln (Geist, Gesundheit, Familie, Business)

Erster Schritt heute: Jonas nimmt sich vor, an seinem ersten Tag im Job ein persönliches Gespräch mit jedem Teammitglied zu führen. Er möchte nicht nur ihre Projekte kennenlernen, sondern auch verstehen, welche Herausforderungen und Chancen das Unternehmen bietet. Gleichzeitig setzt er sich das Ziel, jeden Monat mindestens eine neue Fähigkeit zu erlernen oder eine bestehende zu vertiefen, um seine Qualifikationen kontinuierlich zu erweitern.

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