Mein Lied (#196)

"Wie schade um die, die nie singen und tanzen und Ihre Lieder und Tänze mit ins Grab nehmen" Eine Tragödie zu sterben, ohne sein Lied gesungen zu haben. Und nur wir selbst sind schuld daran – wir bringen uns selbst zum schweigen. Bloß nicht auffallen, anecken, hinfallen, laut und verrückt sein. Wie viel Zeit bleibt …

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Wie oft konnte er die Schlummern Taste auf seinem Wecker drücken, bevor er gefeuert wurde? (#195)

Was, wenn er einfach mal im Zug sitzen bleiben würde? Könnte er nicht einfach zurück fahren, seine Frau anrufen und nett mit Ihr Frühstücken gehen? Den Zug nahm er, seit er immer häufiger den Gedanken hatte, bei 180 km/h einfach mal das Steuer in seinem Auto los zu lassen. Es war gerade mal Dienstag morgen …

Unzufriedenheit gewinnt (#194)

Ich kenne Menschen, die sind Weltmeister im unzufrieden sein. Olympiasieger im "gestresst sein" und im "viel zu tun haben. Diese Menschen bringen es zur Meisterschaft im "sich ungerecht behandelt fühlen". "Lieber Bewerber, eigentlich haben wir uns für jemanden anderen entschieden. Aber da wir sehen wie unzufrieden Sie mit unserer Entscheidung sind, möchten wir es doch …

Nasses Eisen

Ich bin jeden Tag gestorben, und schlimmeres. Wie oft Wache ich im Halbschlaf auf. Mein Puls hämmert, als hätte mich jemand aus dem Schlaf geschrien. In meinem Kopf schwirrt ein ne Mischung aus: "pass auf" "daran musst du noch denken" "das hast du vergessen" "was, wenn das nicht klappt" ... "Immer öfter quäle ich mich …

„Von oben herab“ ist wie „unten durch“ (#192)

Heutiges Thema: Wertschätzend einstellen "Jetzt überzeugen Sie uns doch mal von sich." "Warum haben Sie sich bei uns beworben?" Weshalb sollten wir gerade Sie einstellen?" Typische Fragen an den Bewerber, oder? Meiner Meinung nach, sind diese Zeiten vorbei. "Ich kam mir vor wie in einem Verhör. Ich hatte das Gefühl mich vor dem Personaler Rechtfertigen …

Entschuldige dich nie für deinen Lebenslauf (#191)

Jeder von uns lügt in seinem Lebenslauf. Bewusst und unbewusst. Setzen Sie sich doch mal für ein paar Minuten hin und schreiben einen zweiten, ihren „wahren" Lebenslauf. Schreiben sie auf, was sie ausmacht. Alle Dinge die an sich mögen und nicht mögen. Die Version eines Lebenslaufs, die niemand zu sehen bekommt. Schreiben Sie die Dinge …

Unser feines Gespür, wie es richtig wäre (#190)

Dieses Gefühl... ... wie wir und andere behandelt werden möchten. Wie unser "Zusammen" und unser "Miteinander" zu sein hat, damit wir gut mit anderen und mit uns selbst umgehen. Dieses Gefühl tritt immer mehr in den Hintergrund. Dieser innere Maßstab... ... den wir eigentlich schon als Kinder haben und nutzen, kommt uns immer mehr abhanden. …