Website-Icon Nicht jeder Zweifel ist ein Problem

Ankommen ist überschätzt. Orientierung nicht (#538)

 

Stephen King schreibt, dass niemand beschreiben kann, was zwischen der Person passiert, die du warst, und der Person, die du wirst. Keine Karten. Keine Wegweiser. Man taucht auf der anderen Seite wieder auf oder eben nicht.

Stark. Aber aus meiner Erfahrung nur halb richtig

Veränderung fühlt sich oft einsam an. Unordentlich. Hart. Schmerzhaft. Unlogisch. Nicht erklärbar. Das stimmt.
Aber dass es keine Orientierung gibt, ist bequem. Und falsch.

Es gibt Karten, Pfade, Hinweise. Sie sind grob. Persönlich. Unvollständig. Aber es gibt sie

Ich kann dir nicht erklären, wie sich mein Weg innerlich angefühlt hat (und immer wieder anfühlt). Nicht sauber. Nicht vollständig. Aber ich kann dir zeigen, was bei mir Wirkung hatte. Wann und warum ich alles hinschmeissen wollte. Was mir ein „inneres Fest“ war usw. Und das reicht oft, um jemanden einen Schritt zu ersparen oder Mut zu machen, weiterzugehen.

Hier sind meine Karten und Orientierungspunkte, die mir immer wieder bei Veränderungen den Weg weisen.

Aber Achtung:
Das hier ist keine Anleitung. Und kein Versprechen.
Es ist eine offene Liste von Dingen, die bei „mir“ etwas verschoben haben.

Der Punkt ist nicht, dass du das Gleiche tun sollst. Der Punkt ist, dass du deine eigene Liste schreiben kannst… und solltest.

Zwei Minuten reichen. Schreib auf, was dich geformt hat. Menschen. Entscheidungen. Brüche. Fehler. Zufälle. Körperliche Realitäten. Bücher. Begegnungen.

Du wirst Muster sehen. Du wirst Verantwortung spüren. Und vielleicht merkst du sogar, dass du gar nicht so orientierungslos bist, wie du denkst

Es gibt keine perfekte Landkarte der Veränderung. Aber es gibt Hinweise

Die mobile Version verlassen