„Die drei Werkzeuge des Lebens“ #2

(Dies ist Teil 2. Teil 1 finden Sie HIER

Verlieren Sie auch manchmal die Übersicht?

Talente
Stärken
Kompetenzen
Berufung
Gabe
Veranlagung
Eigung
Liebe
Träume
Wunschbild
Potenzial
Visionen
Ziele
Glaubenssätze
Grundmotive
Begabung
Fähigkeiten
Bedeutung
Interessengebiete
Werte

Oft haben wir das starke Bedürfnis, uns verändern zu wollen, wissen aber noch nicht in welche Richtung. Wir merken „so kann es nicht weiter gehen“, kennen aber weder Weg noch Ziel unserer Veränderung. Wir verbringen Tage und Wochen damit, uns selbst und andere Menschen zu Fragen wer, was und wie wir überhaupt sind. Wir beantworten Online Fragebögen um unsere Stärken und Talente herauszufinden. Wir nutzen Instrumente zur „Potenzialanalyse“, führen Tests, CheckUps und Analysen durch (“leadership-check”,  “sales-check”, “executive-check”, „Check für persönliche Interessen, Einstellungen und Werte“, „job report“, „emotional intelligence check“, Motivationsreport, Team Verhaltensreport etc.) um nachher lediglich festzustellen, dass wir noch verwirrter sind als zuvor. Google liefert auf die Frage „was soll ich werden“ 10.800.000 auf „wer bin ich“ 38.700.000 Ergebnisse, und auf „was bin ich“ sogar 114.000.000.

Das Ergebnis: Resignation, Stillstand, Unzufriedenheit 

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Je mehr Tests wir durchführen, je mehr Menschen wir fragen und je mehr Schriften wir lesen, desto unsicherer werden wir. Einer meiner Mentees las vor Beginn unserer Zusammenarbeit ein Buch zum Thema „Introvertiertheit“. Was soll ich sagen „Ich bin ganz sicher introvertiert“. Anschließend absolvierte er einen Persönlichkeitstest mit dem Ergebnis „hoher Gelb und Grün Anteil, flexibel aber ein schlechtes Ablagesystem“ … hmm hört sich auch nicht schlecht an. Seine Frau meint, er sei aufbrausend und hektisch. Er selbst sieht sich als Chaot und Charmeur. Manche seiner Kunden sagen „du bist ein guter Verkäufer“ – ja was denn nun???

Meiner Meinung nach, gibt es nur einen sicheren Weg, um Herauszufinden was Sie wirklich antreibt und was Sie wirklich wollen.

Werkzeug  „Sie selbst“

Treten Sie einen Schritt zurück, und beobachten sich selbst. Was waren und sind die emotionalen Wendepunkte in Ihrem Leben? Wann kommen Sie persönlich immer wieder an Grenzen? Welche Personen und welche Verhaltensweisen bei anderen bringen Sie regelmäßig auf die Palme. Wie regieren Sie auf solche Wendepunkte und Verhaltensweisen anderer und warum? Wie schnell/langsam erfassen Sie Schritte in einem Lernprozess? Wie viel Freude verspüren Sie dabei.
Bei diesen Überlegungen geht es um die Jagd nach Ihrem selbst. Es geht darum, herauszufinden was Sie wollen und wofür Sie gedacht wurden. Für diese Suche, diese Jagd, sind nur Sie selbst verantwortlich.

Achtung: Sie werden sich NIE selbst ganz definieren können

Dafür passieren zu viele Dinge in unserem Leben. Morgen stirbt ein geliebter Mensch oder Sie werden Mutter/Vater. Durch Dinge, die uns passieren kann sich von heute auf morgen unser ganzes Leben und unsere Einstellung dazu ändern. Auf einmal müssen wir Dinge akzeptieren, die gestern noch undenkbar waren. Plötzlich mögen wir Dinge nur deshalb, weil wir sie oft genug tun.

Wir lieben Tätigkeiten oder lernen Sie zu lieben dadurch das wir sie tun

Liebe, so schreibt Stephen Covey in seinem Buch „The 7 Habits of Highly Effective People“, ist kein Substantiv, sondern ein Verb, also eine Tätigkeit.

Er beschreibt dabei ein Gespräch, bei dem er mit einem Bekannten spricht, der Covey um Rat bittet. Er weiß nicht was er tun soll, da er seine Frau nicht mehr liebt. Und Covey antwortet:
„Liebe sie“. Der Bekannte schaut ihn an und sagt: „Du verstehst nicht: Ich liebe Sie nicht mehr“.
Covey antwortet: „Versuche Sie zu lieben“. Der Bekannte dreht beinahe durch und Stephen Covey erklärt ihm: „Liebe ist ein Verb. Liebe – das Gefühl – ist die Frucht von Liebe als Substantiv. Liebe sie. Opfere. Höre zu. Versetze dich in Sie hinein. Anerkenne. Bestätige Sie!“.

Beim „motiviert sein“, können wir ähnlich denken. Wenn ich voller Motivation Dinge tue, Entscheidungen treffe und motiviert handle, hat das einen großen Einfluss auf meine Motivation.
Wenn ich dazu die Körperhaltung eines motivierten Menschen einnehme (Sie wissen unbewusst wie diese aussieht), kann ich mich in einen Zustand des motiviert seins hinein versetzen.

„DAS GEHEIMNIS EINES MOTIVIERTEN MENSCHEN IST IN DEN
MEISTEN FÄLLEN NICHTS ALS KONSEQUENZ. – BUDDHA“

Also, wenn dir das nächste mal Motivation fehlt … die gute Nachricht:

Menschen sind schon motiviert.

Sie. Ich. Wir sind motiviert. Nicht für alles und jeden, aber für Menschen und Dinge, die uns wichtig sind.

Schreiben Sie mir, wenn sie das Thema vertiefen möchten.

Hochachtungsvoll

Thimo Müller

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