Nicht jeder Zweifel ist ein Problem

„N“ wie Narben

„N“ wie Narben und Verletzlichkeit

Was wäre, wenn all deine Narben dich zu genau dem gemacht haben, was du heute bist?

70cm …

sind meine Narben lang. Und das sind nur die sichtbaren.
Lange Zeit nach meinem Unfall habe ich Sie versteckt. Sowohl die äußeren, als auch die inneren. Oft verstellt und mich stärker gegeben als ich war. Ich zog mich häufig zurück oder habe meine Gefühle mit Aggressivität, ausgelassenem Feiern, Gleichmut oder Genervtheit übertönt.

Gebracht hat es mir wenig.

Meine Narben …

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Zwei Monate nach unserem Unfall. Damals wog ich noch 56kg. Rechts oben – 20 Jahre später wieder auf 75kg 😉

Der erste Mensch dem ich alle meine Narben und mein wirkliches Ich gezeigt habe, war meine Frau. Ein befreiendes Gefühl, absolut ehrlich zu sein. Das eigene Schild komplett fallen zu lassen und genau so zu sein wie man ist. Was hält uns davon ab unsere Narben und unsere Verletzlichkeit zu zeigen?

Angst und Schamgefühl

“The wound is the place where the Light enters you.”
― Jalaluddin Rumi

Deine Narben sind nur Erinnerungshilfe um dir zu zeigen wie stark du sein kannst

“To show your weakness is to make yourself vulnerable, to make yourself vulnerable is to show your strength” — Criss Jami

Frag dich:

Meine größten Ängste und Verletzlichkeiten

Meine Definition von Verletzlichkeit: Meine Ängste und Schattenseiten, die ich mir selbst kaum eingestehe, jemandem gegenüber preiszugeben.

Thimo Müller

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