Website-Icon Nicht jeder Zweifel ist ein Problem

Wenn du dein Leben wieder in den Griff kriegen willst

Du hast das Gefühl, alles dreht sich nur noch schneller?
Du hast nichts mehr im Griff?
Es wird einfach alles mehr und mehr?
Überfordert, Ohnmächtig, Sinnlos?

Du weißt eigentlich gar nicht mehr, weshalb du tust was du tust?

Organisiere deine Gefühle.

Typischerweise teilen wir unsere Gefühle ein in

a) fühlt sich gut an
b) fühlt sich nicht gut an

Natürlich wollen wir mehr a)

Beide Gefühle führen zu einem der beiden folgenden Ergebnissen:

c) gut für dich
d) nicht gut für dich

Das Problem:

a) „fühlt sich gut an“ führt nicht zwangsläufig zu c) „gut für dich).

Die Dinge aufschieben, fühlt sich gut an, bringt dich aber nicht weiter.
Ein Problem angehen, fühlt sich nicht gut an, ist aber gut für dich.
Trainieren, Bewegung, gesund Essen, weniger naschen … alles die gleiche Logik.

Zwei Listen, die mir dabei helfen, meine Gefühle in den Griff zu bekommen

Die Gefühlsliste:
Hier schreibe ich auf, wie ich mich fühle.

Diese Liste ist Tagesformabhängig. Die Gefühle ändern sich manchmal im Minutentakt. „Morgens Platt – Mittags Top“ ist keine Seltenheit. Das Problem ist unsere „Alles oder Nichts“ Mentalität.

Statt mich zu quälen und eine Stunde mit dem Hund raus zu gehen, gehe ich eben nur 15 Minuten. Satt jetzt eine Entscheidung zu treffen, ob ich den Mitarbeiter einstelle, nehme ich mir 30 Minuten Zeit über die Vor und Nachteile nachzudenken. …

Die „Sorgen Liste“:
Diese Liste begleitet mich seit Jahren. Manche Punkte sind neu. Manche kommen mir immer wieder in den Sinn. Die meisten sind mit der Zeit unwichtig geworden oder nie eingetreten. Das ist auch der Sinn der Liste. Mir zu zeigen, wie unwichtig die meisten Sachen eigentlich sind. Sie zeigen mir aber auch, welche Dinge wirklich wichtig sind und worum ich mich kümmern sollte.

Indem ich meine Gefühle aufschreibe, lerne ich, woher sie kommen, ob sie mir etwas bringen und was ich dafür und dagegen tun kann. Ich werde „Weise“. Ich bringe mir bei, was als „Weisheit, den Unterschied zu erkennen“ bezeichnet wird, zwischen dem, was Ich kontrollieren kann und dem, was nicht.

Beispiele?

Mein Leben ist wie ein Spiel. Ich muss nur herausfinden, was ich im Griff habe und was nicht. Welches sind meine Regeln, welche Regeln wurden von anderen aufgestellt und welche Regeln sind Unsinn.

Wie bei jedem Spiel, muss ich wissen, wozu es sich zu leiden lohnt.

Also wie immer – alles ganz einfach 😉

  1. Probleme identifizieren. Was ist falsch, was ist richtig? Was stört dich, was nicht? Ohne dieses Wissen – keine Veränderung
  2. Welche Gedanken, Gefühle und Emotionen hast du dabei?
  3. Welche sind gut, welche schlecht? Negative Gedanken spiegeln nicht immer die Realität. Oft sind es nur falsche oder übertriebene Vorstellungen darüber, was passieren könnte.
  4. Ändere die falschen Denkmuster in dem du neue denkst und danach handelst indem du deine Sichtweise und deine Interpretation änderst.

Du lässt dich also nicht mehr von deinen Gefühlen kontrollieren, du unterdrückst sie aber auch nicht.
Nimm deine Gefühle als kleine Hinweise.

Es ist an dir, zuzuhören, abzuwägen, Verantwortung zu übernehmen und zu handeln.

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