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  • Thimo, lass mir die Ruhe mit deinem „das Leben genießen!“

    Thimo, lass mir die Ruhe mit deinem „das Leben genießen!“

    „Das Leben genießen?“

    „Thimo, wo lebst du denn? Hast du dich mal umgesehen? Weißt du eigentlich, was bei mir gerade los ist? Dafür habe ich gerade echt keine Zeit. Du und dein „alles positiv sehen“

    „Ich bin beschäftigt mit Sorgen machen, wütend sein und was weiß ich noch alles.“

    Also lass mir die Ruhe mit deinem „das Leben genießen“.

    Vor lauter „beschäftigt sein“ vermeiden wir es einfach zu „sein“.

    Warum ist das so? Warum neigen wir dazu, alles zu tun, um beschäftigt zu sein und zu bleiben. Auch wenn sich das was wir tun, bedeutungslos anfühlt.

    Dr. Brené Brown von der University of Houston sagt dazu „verrückt beschäftigt“ als eine „betäubende Strategie“, mit der wir vermeiden, uns der Wahrheit unseres Lebens zu stellen.

    Wir haben Angst vor dem tiefen Nachdenken und -fühlen, weil das ja bedeuten würde, wirklich überlegen zu müssen, was wir alles haben und was wir wirklich vom Leben wollen.

    Und manchmal fühlt sich die Lücke so groß an, dass wir lieber im Hamsterrad bleiben. Wir wissen nicht wo wir anfangen sollen … also holen wir uns lieber erstmal einen Kaffee, surfen ein wenig auf Facebook und beschweren uns über unser Leben/die Politik, die Pandemie und eben alles, was uns die Medien noch so vorsagen.

    Und dann ist da noch der immer wiederkehrende Gedanke, dass es zu spät ist, etwas Neues zu beginnen oder zu erreichen.

    Was wäre, wenn ich trotzdem gut gelaunt und glücklich sein könnte? Wenn ICH mein Leben in der Hand hätte und mich jederzeit fürs „glücklich sein“ entscheiden könnte?

    Verrückte Idee, oder?

  • Entscheide dich

    Entscheide dich

    stell dir vor, du musst eine Wahl treffen.

    Du bist wieder in der Schule, und du musst dir einen Klassenkameraden aussuchen, dessen Einkommen in Zukunft bekommst. Und du bekommst auch nur 20% davon.

    Wen suchst du dir aus?

    Nimmst du den Intelligentesten?
    Nimmst du den, der die meisten Tore schießt?
    Den Klassenclown, den Schläger, den Schönling???

    Welchen würdest du dir aussuchen?
    Welche Charaktereigenschaften muss dieser Jemand haben?

    Meine Wahl wären:

    Integrität, Ehrlichkeit, Geradlinigkeit, Anständigkeit, Vertrauenswürdigkeit …

    Warum?

    Weil es unsere Entscheidung ist. Weil wir selbst uns dafür oder dagegen entscheiden.

    Es liegt an uns, ob wir ehrlich sind oder lügen.

    Es liegt an uns, ob wir uns anständig verhalten, freundlich und großzügig sind.

    Wir entscheiden uns für unsere guten und unsere schlechten Seiten.

    Es könnte so einfach sein.

    Einer meiner Kunden fragte mich mal, auf was ich bei den Menschen achte, die ich einstelle.

    Ich achte auf

    1. Intelligenz (Verstand, Vernunft, Scharfsinn …)
    2. Energie (Drive, Lust, Bock, Feuer …)
    3. Integrität (Ehrlichkeit, Geradlinigkeit, Anständigkeit, Vertrauenswürdigkeit …)

    Und am Ende des Tages eigentlich nur Punkt 3.

    Die Dinge, die Menschen an anderen Menschen mögen.

    Intelligenz und Energie setze ich einfach voraus. Jeder von uns hat Sie. Der eine etwas mehr, der andere etwas weniger.

    Aber ich entscheide mich, ob ich ein Arschloch sein will, oder nicht.

  • Du bist einer von diesen drei Menschen (Blog#314)

    Du bist einer von diesen drei Menschen (Blog#314)

    Es gibt drei Arten von Menschen

    a) Diejenigen, die suchen, und wissen wonach Sie suchen.
    b) Die, die suchen, und (noch) nicht wissen wonach. Die auf der Suche nach dem sind, was sie suchen.
    c) Die, die gefunden haben (und immer wieder finden).

    Beantworte für dich folgende Frage:

    Was suchst du?

    Was kommt bei dieser Frage als Erstes in deinen Kopf?
    Wo kam diese Antwort wirklich her?
    Ist es wirklich das, was du suchst?

    Und wie sollen wir überhaupt wissen, was wir wirklich suchen.

    Das Problem:

    • Du verbringst mehr Zeit damit, einkaufen zu gehen dich mit dir selbst zu beschäftigen.
    • Wir denken mehr darüber nach, welchen Joghurt wir kaufen, als was wir mit unserem Leben anfangen sollen.
    • Wir geben uns alle Mühe, eine Krise zu überleben, wissen aber doch eigentlich gar nichts mit dem Leben danach anzufangen.

    „Es gibt Menschen, die beschäftigen sich Wochenlang mit ihrem neuen Auto/Smartphone/Frisur – entscheiden aber innerhalb von Stunden ob sie kündigen und welchen neuen Job sie annehmen.“

    Nimm dir mal echte fünf Minuten ablenkungsfreie Zeit, und denk über deine Suche nach.

    Das Ziel ist es, deinen Kopf leer zu bekommen. Auf deine Gedanken und Gefühle zu kommen. Mit jedem neuen Atemzug.

    Wie? Ganz einfach.

    Stell den Timer auf deinem Handy auf 2 Minuten.

    • Beim Einatmen, stell dir jedesmal die Frage: „Was will ich wirklich?“
    • Beim Ausatmen, lass deinen Gedanken freien lauf und lasse die Antwort einfach kommen.: Alles was dir in den Sinn kommt.
    • Denke bewusst bei jedem Atemzug etwas anderes.
    • Sollten keine Gedanken mehr kommen. Zwing dich dazu, irgendetwas zu denken. Egal was.
    • Mach die Übung mit geschlossenen Augen.

    Das ist nicht so einfach.
    Mir kommen regelmäßig Gedanken wie: „was soll das ganze“, das bringt eh nichts“, „so ein quatsch“…

    … bis du irgendwann auf deine Frage hörst.
    Dann folgen die Antworten.

    Tief Einatmen: „Was will ich wirklich“
    Ausatmen: Antworten kommen lassen

    Ziel ist es, diese neue Gewohnheit in unseren Tag einzubauen. Wie Zähneputzen.

    Probiers einfach mal aus. Du kannst hier nichts falsch machen.


    Schreib mir gerne, was dich gerade beschäftigt. Ich beantworte jede Nachricht.