Thimo, lass mir die Ruhe mit deinem „das Leben genießen!“

Das Leben genießen?

„Thimo, wo lebst du denn? Hast du dich mal umgesehen? Weißt du eigentlich, was bei mir gerade los ist? Dafür habe ich gerade echt keine Zeit. Du und dein „alles positiv sehen“

Ich bin beschäftigt mit Sorgen machen, wütend sein und was weiß ich noch alles.

Also lass mir die Ruhe mit deinem „das Leben genießen“.

Vor lauter „beschäftigt sein“ vermeiden wir es einfach zu „sein“.

Warum ist das so? Warum neigen wir dazu, alles zu tun, um beschäftigt zu sein und zu bleiben. Auch wenn sich das was wir tun, bedeutungslos anfühlt.

Dr. Brené Brown von der University of Houston sagt dazu „verrückt beschäftigt“ als eine „betäubende Strategie“, mit der wir vermeiden, uns der Wahrheit unseres Lebens zu stellen.

Wir haben Angst vor dem tiefen Nachdenken und -fühlen, weil das ja bedeuten würde, wirklich überlegen zu müssen, was wir alles haben und was wir wirklich vom Leben wollen.

Und manchmal fühlt sich die Lücke so groß an, dass wir lieber im Hamsterrad bleiben. Wir wissen nicht wo wir anfangen sollen … also holen wir uns lieber erstmal einen Kaffee, surfen ein wenig auf Facebook und beschweren uns über unser Leben/die Politik, die Pandemie und eben alles, was uns die Medien noch so vorsagen.

Und dann ist da noch der immer wiederkehrende Gedanke, dass es zu spät ist, etwas Neues zu beginnen oder zu erreichen.

Was wäre, wenn ich trotzdem gut gelaunt und glücklich sein könnte? Wenn ICH mein Leben in der Hand hätte und mich jederzeit fürs „glücklich sein“ entscheiden könnte?

Verrückte Idee, oder?

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