Website-Icon Nicht jeder Zweifel ist ein Problem

Warum nichts bei dir klappt, hast du mir geschrieben.

Photo by Jukan Tateisi on Unsplash

Warum nichts bei dir klappt, hast du mich zuletzt gefragt.
Und das du einfach nichts mehr auf die Kette bekommst bzw. erst gar nicht mit etwas anfängst.

Ich glaube, du bist manchmal einfach zu schlau. Du hirnst und denkst über deine ganzen Ziele und Wünsche nach – ohne auch nur den ersten Schritt zu machen.

Du denkst an die Probleme und Schmerzen von 10.000 Schritten – und machst dann lieber keinen einzigen.

Die ersten 20 Prozent sind die schwersten.
Wir fangen leider meistens gar nicht erst an.

„Ist doch eigentlich gar nicht so schlecht, wie es jetzt gerade ist. Warum sollte ich denn etwas verändern?“

„Andere sind ja auch nicht fitter.“

„Reicht doch, was ich kann – da gibt es wesentlich schlechtere in meinem Bereich“

„ich kann niemanden ansprechen, dafür bin ich viel zu schüchtern“

… du weißt, was ich meine, oder?

Die meisten deiner Probleme kommen in den ersten 20 Prozent.
Danach wird es einfacher und vieles läuft von selbst.

Zwei Beispiele:

Viele Menschen, die einen neuen Job suchen, haben das Ziel „Arbeitsvertrag“.
Wenn wir mit Menschen arbeiten, ist unser Ziel erst mal ein anderes.
Wir wollen z.B., das der Personalverantwortliche überhaupt das Profil des Kandidaten liest. Oder grundsätzlich feststellen, ob Mensch und Unternehmen überhaupt zusammen passen.

Nach meinem Autounfall hat es 9 Monate gedauert, bis ich wieder fit war. Die meisten schweren Hindernisse lagen in den ersten beiden Monaten. Und die waren meistens in meinem Kopf. Wenn du die ersten 20 Prozent hinter dir hast, kannst du oft auch mal locker „rollen lassen“. Du hast das gröbste hinter dir. Du bist besser geworden in deiner Sache. Deine Erfahrungen der ersten 20 Prozent helfen dir bei die restlichen 80.

Der schwierigste Schritt ist immer der „aus deinem Kopf“ hin zum Handeln.

Dieses …

Eins kann ich dir versprechen: Es wird einfacher mit der Zeit.

Aber dafür musst du erstmal anfangen

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