Schlagwort: Change

  • Hey Deutschland,

    Hey Deutschland,

    Alles dreht sich gefühlt schneller und schneller, und wir stehen hier und fordern 20-Stunden-Wochen und „Kein-Bock“-Tage?
    Wir reden von Freiheit, aber vergessen dabei, dass wahre Freiheit immer zuerst mit innerer Stärke beginnt – mit dem Mut, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

    Wenn wir anfangen, auf halber Flamme zu brennen, wie können wir dann erwarten, dass sich überhaupt was ändert?

    Arbeit, Job und Aufgabe sind nicht das Gegenteil von Freiheit – sie sind das Werkzeug, um Freiheit überhaupt zu bekommen.

    Erinnerung an mich selbst: „Die beste Version deines Lebens wartet darauf, dass du sie mit vollem Einsatz erschaffst. Hör auf zu jammern, und fang an zu leben!“

    Bitte, lass die “Ich-muss-ja-nicht”-Mentalität los.

    Noch breitet sich alles aus wie eine milde Krankheit, die uns lähmt, uns leichte Kopfschmerzen bereitet, aber nicht genug weh tut, um uns wachzurütteln.

    Doch während wir mit jammern und streiken beschäftigt sind, zieht die Welt an uns vorbei.

    Wer keine Lust auf Arbeit hat, hat keinen Anspruch auf Erfolg.

    Was kannst du tun? Welches Vorbild kannst du werden?
    Für deine Kids, für deine Lieben, für dein Umfeld?

    Was ich dafür tue?:

    • Ich führe mein Unternehmen weiter (trotz 30 OPs in den letzten Jahren)
    • Ich stehe 4-5x in der Woche im Gym – auch wenn es mir mal besch&%$en geht.
    • Ich gehe nicht ins Ausland
    • Ich bin jeden Tag locker ne Stunde draußen – auch wenns schüttet oder kalt ist
    • Ich verkaufe meinen Laden nicht
    • Ich versuche unseren Kids – und anderen, die es möchten – ein kleines Vorbild und Inspiration zu sein

    Hashtag#makegermanyhealthyagain

    PS die (noch Ki) Pullis könnt ihr bei mir kaufen ☺️😂

  • 5 einfache Fragen die du dir vor einer Veränderung stellen solltest.

    5 einfache Fragen die du dir vor einer Veränderung stellen solltest.

    Es war noch dunkel am Morgen und regnete Hunde und Katzen. Ich saß gerade in einem Hotel irgendwo im Norden und hatte wirklich Null Interesse daran, dieses Gespräch zu führen.

    „Willst du das wirklich machen Thimo? Überlegs dir doch noch mal. Wir brauchen dich echt hier. Du bist doch ein echt guter Verkäufer. Du kannst uns doch jetzt hier nicht so hängen lassen. Sei doch nicht so egoistisch. Du hast doch eine Verantwortung.“

    Am Abend vorher hatte ich meinem Chef eine Mail mit meiner Kündigung geschickt. So spät, dass er nicht mehr darauf antworten konnte. Zur Sicherheit hatte ich auch mein Telefon ausgeschaltet und bin sofort ins Bett.

    Aber der nächste Tag kommt immer. Und irgendwann musst du zu deiner Entscheidung stehen.

    Du wirst nie vollkommen sicher sein, wenn du beginnst, deinen Weg zu gehen – Deinem Ruf zu folgen.

    Und es wird immer Leute geben, die etwas anders für dich (und sich selbst) im Sinn haben.

    Es gibt keine Garantie – keine Sicherheit. Du kannst dich nicht einfach entscheiden, deine Bestimmung zu finden. Aber du kannst dich entscheiden, nach ihr zu suchen – und niemals damit aufzuhören.

    „Ich habe mich entschieden, sie haben es nur noch nicht bemerkt“ ist etwas vollkommen anderes als „Ich habe mich noch nicht entschieden, weil mir noch niemand gesagt hat, für was ich mich entscheiden soll und wie ich dort hinkomme.“

    Dein Leben zu leben ist eine freiwillige Entscheidung.

    Du wirst Menschen dabei verstören und verletzen. Es braucht Mut, es trotzdem zu tun. Du wirst immer Fragezeichen und Kopfschütteln hinterlassen.

    1. Was willst du verändern?
    2. Wie willst du es tun?
    3. Wann fängst du damit an?
    4. Woran merkst du, dass es funktioniert?
    5. Willst du es wirklich, wirklich, wirklich?

    Meistens braucht es nicht mehr, als diese 5 Fragen.

    Natürlich habe ich mich damals nochmal beschwatzen lassen. Nur um dann drei Monate später noch unglücklicher zu sein und endgültig zu kündigen.

  • Wie du dich erfolgreich veränderst – eine kurze Anleitung in 800 Worten

    Wie du dich erfolgreich veränderst – eine kurze Anleitung in 800 Worten

    Du kannst dich nicht nicht verändern. Das ist wie Augen zu machen und hoffen „mich sieht niemand“

    Du kannst aber in jedem Moment zu 100% besser werden, als du vorher warst.

    Keine Zeit zum lesen? Dann bleib wie du warst, oder ruf an und lass uns über ein Coaching sprechen 😉

    Alle sieben Jahre verändern wir uns –  Figur, Haare, ja sogar die Persönlichkeit. Lange galt das als reiner Mythos. Die Zellforschung stellt fest: Der Körper erneuert sich tatsächlich. Es dauert allerdings keine sieben Jahre.

    • Organe, Knochen, Haut – fast alles „wächst nach“, wenn altes stirbt.
    • Deine Leber zum Beispiel ist nach zwei Jahren Leber komplett neu, nach zehn unser Skelett.
    • Ausgerechnet unser Herz muss ein Leben lang aushalten – maximal 40 Prozent erneuern sich.

    Für deine Veränderung lohnt es sich, einmal über die folgenden 8 Schritte nachzudenken.

    Schritt 1. Wähle EINE Sache 

    Klar, mir fallen auch Hunderte, wenn nicht Tausende Sachen ein (dachte ich). Als ich mich in Ruhe hingesetzt habe, mit Stift und Papier, sind mir eigentlich nur ein paar eingefallen.

    Zuerst sind mir nur äußerliche Dinge eingefallen – Geld – Aussehen – Fitness – Stil – Wirkung auf andere – Erfolg – …

    Was noch…? Was würde ich verändern wollen, wenn ich die Wahl hätte?

    • …, …. (Denkpause)
    • Gelassenheit
    • Fokus
    • Entschlossenheit
    • Bewusstheit
    • Weniger und besser Essen
    • Mut
    • Geschwindigkeit
    • Wissen

    Schritt 2. Was ist deine Motivation? Weißt du überhaupt, warum du etwas verändern willst? Denk nach! Schreib’s auf!

    Ich für meinen Teil am Beispiel: Gelassenheit: Um Ruhiger über die Dinge nachzudenken, die die Welt mir präsentiert. Um ein Vorbild für meine Kinder zu sein. Um Zeit zu haben, über meine Reaktionen und Entscheidungen nachzudenken. Um meinen Herzschlag zu reduzieren. Um gesünder zu leben. Um länger zu leben. Um mich öfter „für“ das Leben zu entscheiden und das Ganze auch noch glücklich.

    Schritt 3. Definiere „positive Veränderung“ Was bedeutet es konkret für dich? Wie sieht deine Veränderung aus? 

    Du kannst dich nicht verändern, wenn du nicht weißt, in was!

    Ich merke es konkret daran, wie schnell oder langsam ich die Treppen in unserem Haus laufe. Früher bin ich meistens gerannt. Mittlerweile nehme ich mir die Zeit und gehe die Stufen mit Bewusstheit. Ich habe es fast schon zu einem Ritual gemacht.

    Es spielt keine Rolle, welche Definition du wählst, aber um deinen Fortschritt zu messen, musst du etwas auswählen.

    Schritt 4: Regelmäßigkeit Du musst hier ins Tun kommen. Veränderung kommt durchs Handeln und nicht durchs wollen. Es ist toll, wenn ich täglich daran denke, gelassener zu werden. Aber wirkliche Veränderung bemerke ich nur, wenn ich die Dinge mit Gelassenheit tue. Deshalb kleben überall gelbe Post-its in unserem Haus. Als kleine Erinnerungshilfe. Heute früh habe ich dann meine Frau aller Ruhe einen Kaffee gemacht und ihn ihr ganz gelassen ans Bett gebracht. (Es sind die Kleinigkeiten, die zählen)

    Schritt 5: Messen

    Wir wissen jetzt, was es bedeutet, in unserem Ding „besser“ zu sein. Jetzt geht es darum, zu messen. Es ist wichtig, deine Ergebnisse nicht nur zu messen, sondern auch zu analysieren. Das Geheimnis in der Veränderung, liegt in dem, was du aus dem lernst, was du misst. Deine Handlungen führen immer zu Auswirkungen. Lerne, wie Du und die Welt auf deine Veränderung reagiert. So lernst du schnell, was funktioniert, und was nicht.

    Zum Beispiel „besser werden“. Was bedeutet „besser“ für dich? Kannst du es messen? Woran merkst du, das etwas besser geworden ist? Es gibt hier kein richtig oder falsch. Aber wenn du dir hier nicht klar bist, kommst du nicht weiter.

    Noch mal mein Beispiel der Gelassenheit: Woran merke ich, das ich Gelassener geworden bin?

    • Ich kann andere Fragen.
    • An der Anzahl der Momente über einen Tag, in denen ich darüber nachdenke.
    • Die Anzahl der Dinge, die ich mit wirklicher Bewusstheit tue.
    • Meiner Meditationszeit pro Tag
    • …

    Schritt 6: Entwickele eine Hypothese J
    Jetzt kommt der Ingenieur in mir durch 😉 Wenn du die Ergebnisse deiner Veränderungen her nimmst, sie messen und analysieren kannst, kannst du daraus eine Hypothese erstellen, wie du dich verändern und verbessern kannst.

    „Verbesserungen ergeben sich aus Anpassungen. Diese Anpassungen basieren auf einer Hypothese, die auf den Ergebnissen der bisher geleisteten Arbeit basiert.“

    Es ist immer ein Prozess – Keine Angst. Fühl dich hier nicht gezwungen, genau zu wissen, wie genau alles funktioniert. Denk dran, eine Hypothese ist nur eine Theorie. Deshalb ist der nächste Schritt …

    Schritt 7: Testen deine Hypothese Es ist gleich wahrscheinlich, dass deine Hypothese, falsch oder richtig ist. Das ist gut so. Du bist in einer Testphase. Deine Erkenntnisse hier, helfen dir weiter zu kommen. Bleib hier locker und probier aus. Lass dich nicht entmutigen, wenn etwas „falsch“ erscheint. Lern daraus. Nutz die Erkenntnisse um eine neue Hypothese zu entwickeln und nochmal zu testen.

    Jeder Schritt – Erfolg und Misserfolg – bringt dich deinem Ziel näher. Auch wenn es im Moment nicht so scheint.

    Schritt 8: Besser ist meistens nicht großartig 
    Während unserer „Testphase“ aus tun, messen, testen und wiederholen – hast du vielleicht das Gefühl, dich „nicht gut genug zu verändern“. Dass du keine Fortschritte machst.

    Lass dich hier nicht entmutigen und bleib dran.

    Verwechsele nicht „besser“ mit „großartig“.

    Der Weg zu einer erfolgreichen Veränderung, besteht darin, immer besser zu werden. Und der Weg, um besser zu werden, besteht darin, dies einen Schritt nach dem anderen zu tun.

    Du wirst in einem Monat in nichts großartig werden – so funktioniert die Welt nicht.

    Aber du kannst in einem Moment zu 100% besser werden als Du vorher warst.

    Nutz diese Schritte dafür. Abonniere meinen Blog.


    Jetzt. Bitte. Komm schon. Los. Auf gehts. Manchmal kommt später nie.

    Du kannst nicht verlieren.

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  • Warum sich 43-jährige Männer jetzt noch mal verändern müssen.

    Warum sich 43-jährige Männer jetzt noch mal verändern müssen.

    Wenn ich Welt und Menschen da draußen ansehe, wird es mal wieder Zeit für eine Veränderung.

    Da sich ja sowieso die ganze Welt gerade verändert, kann ich doch einfach mitmachen.

    Aber wie in aller Welt, bringe ich das meinem Ego bei?

    • „So schlimm ist es doch gar nicht“
    • „Das geht schon alles wieder vorbei“
    • „Halt einfach die Augen zu“
    • „Dreh dich weg“
    • „Steck den Kopf in den Sand“
    • „Halt die Luft an“
    • „Alles wird wieder gut“

    Es fühlt sich an wie im Bus

    Wir haben kein Ticket gekauft. Wir wollen auch eigentlich gar nicht hier sein. Die anderen fühlen sich genauso. Der Fahrer versteht unsere Sprache nicht. Die Scheiben sind irgendwie verdunkelt. Schon alles ziemlich crazy.

    Wir haben einen neuen gemeinsamen Feind. Ein Feind, der immer dann auftaucht, wenn wir uns verändern wollen. Jemand, der möchte, dass wir so bleiben, wie wir sind. Das wir stehen und stecken bleiben. Das wir bloß nicht tun, wovor er sich fürchtet.

    Wer ist dieser Feind?

    • Die Althergebrachten.
    • Die mit dem goldenen Füller.
    • Die, die Weisheit mit den ganz großen Löffeln gefressen haben.
    • Die alles schon immer so gemacht haben.
    • Die alles kennen, wissen, können
    • Die wollen, das wir uns in irgendwelche Formulare eintragen, sich aber nie mehr bei uns melden
    • Die, die uns sagen wollen wie wir zu arbeiten haben, in einer Welt die es gar nicht mehr gibt.


    Wir wollen alle etwas wertschätzender behandelt werden. Wir wollen ein wenig mehr Menschlichkeit. Wir wollen, dass Ihr uns vertraut. Das Ihr uns mal machen lasst.

    Was soll denn schlimmstenfalls passieren? Was wäre, wenn es funktioniert?

    Was also tun???

    Wir brauchen ein wenig MEHR …

    • Mut. Lass uns anderen mal wieder mehr zuMUTen
    • Vertrauen. Lass dich überraschen. Erst wenn du loslässt, haben andere die Möglichkeit zu wachsen.
    • Menschlichkeit. Vergiss nie, der zu sein der du schon immer sein wolltest.

    Jetzt. Bitte. Los. Auf gehts. Manchmal kommt später nie


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  • Ich möchte ein besserer Mensch sein – irgendwann

    Ich möchte ein besserer Mensch sein – irgendwann

    Aus irgendeinem Grund drehe ich hier mein Inneres nach außen.
    Angst, Mut, Wut, Scham, Liebe, Lust, Glück, Blut, Tränen und vieles mehr, werden zu Worten.

    Vielleicht hilft es jemandem.

    Meine „Morgen Seiten“:
    Eine Stunde schreiben. Ohne anzuhalten. Jeden Morgen.
    Mein seelischer „Scheibenwischer“.

    • Ich möchte ein besserer Mensch im Leben sein.
    • Ich möchte gesünder leben.
    • Ich möchte kreativer und erfolgreicher sein.
    • Ich möchte die Dinge finden, die in mir versteckt sind.
    • Ich möchte sie ausgraben und freilegen. Mich um Sie kümmern.
    • Ich möchte meine Kraft finden, um das alles zu tun.

    Hab keine Angst, etwas zu tun, was du nicht kannst.

    “If I only did things I was qualified for I’d be pushing a broom somewhere.” – Kamal Ravikant

    Ich bin so damit beschäftigt, meine Erfüllung zu suchen, dass ich noch nicht einmal merke, wenn ich Sie gefunden habe. Ich kann Sie ja noch nicht mal beschreiben.
    Ich probiere lieber alles aus, und warte das sie mich erschlägt. Das die Muse mich sozusagen küsst und ich es merke.

    Aber woran merke ich das??

    Welche Dinge mache ich immer und immer wieder in der gleichen oder ähnlichen Art. Gibt es Rubriken, die mir auffallen? Und vor allem, wozu mache ich das alles?

    Wozu ist dieses komische Leben eigentlich da? Was soll ich damit anfangen? Kann mir bitte mal jemand helfen? Hat irgendjemand die Gebrauchsanleitung?

    Was zieht mich jeden Morgen vor 5 aus dem Bett. Und das meist gut gelaunt?
    Die Ruhe mit meinem Kaffee in meinem Sessel. Ungestört lesen und schreiben?

    Warum tue ich das? Was will ich damit bezwecken?

    Es ist nicht einfach. Sich den Dreck und Staub der sich in uns angesammelt hat aus der Seele zu kratzen. Die Gedanken und Gefühle aus mir heraus zu schreiben. Da kommen Dinge hervor, die ich manchmal lieber nicht mehr sehen und fühlen möchte.

    Um was eigentlich? Warum tue ich das alles?Erforschen, erkunden, durchdringen, erschaffen.

    Welche Dinge mache ich immer und immer wieder in der gleichen oder ähnlichen Art? Gibt es bestimmte Themen, die mir auffallen? „Meta Interessen“?

    Und vor allem, wozu mache ich das alles?

    Wenn ich die Wahl hätte, wie würde mein idealer Tag aussehen? Meine Woche, mein Jahr, mein Leben?

    Mich einfach mal von mir selbst lösen. Über Gott und das Leben nachdenken. „Mich und Es“ Fließen lassen, ohne zu wissen, wo es mich hintreibt. Das Leben leben, es nicht planen oder auf etwas Bestimmtes warten. Einfach offen annehmen?

    Kann es das etwa sein?

    Mal sehen, welche Sorten mir der göttliche Eisverkäufer anbietet. Und diese dann zufrieden und in Ruhe lecken. Sie sich auf der Zunge vermischen lassen. Auch mal Sahne dazu zu nehmen. Mit dem Löffel löffeln, mit der Zunge lecken oder einfach mal reinbeißen. Mit Waffel oder aus dem Becher, mit Schirmchen oder mit Früchten. Im Sitzen, im Stehen, im Auto. So lange es Eis gibt, lebe ich. Mein Eis von gestern ist geleckt. Das für morgen kenne ich noch nicht.

    „Auf was hast du morgen Lust“. Woher soll ich das denn heute wissen??? Lieber Eisverkäufer – überrasche mich.
    Ich muss ja nicht alle Sorten mögen.

    PS Ich werde nicht jammern

    PPS Was, wenn Ich selbst dieser Eisverkäufer bin?


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    Thimo Müller – Ich denke, schreibe & vernetze Menschen und Ideen für Geld

    Photo by hannah grace on Unsplash
    Photo by Luca Laurence on Unsplash

  • Ein Leitfaden, um dich selbst neu zu erfinden

    Ein Leitfaden, um dich selbst neu zu erfinden

    „Wenn du gerne Nudeln magst, spiele mit den Tomaten, mit Oregano, mit Zucker – manchmal reicht das.“

    „Wie lange bist du verantwortlich für andere? Was steht in deinem Vertrag? 10 Jahre, 20 Jahre, ein Leben lang? Dann warte auf dein nächstes Leben!“

    Ich schreibe diesen Post für mich.

    Warum?

    Weil ich weiß, daß ich Ihn brauchen werde. Weil ich weiß, dass die Idee, mich neu zu erfinden, immer wieder funktioniert.

    Weil ich aber auch weiß, dass es ein paar Hilfestellungen brauche, wenn ich mal wieder „lost“ bin, oder zu viel Angst habe.

    Denn ich möchte mich in den kommenden 40 Jahren noch ein paarmal selbst neu erfinden.

    Seit ich an diesen Ideen arbeite, ist einiges passiert.

    • Ich habe 6 Unternehmen gegründet/mitgegründet
    • Wir haben 3 Kinder bekommen
    • Ich habe 15 verschiedene Jobs gemacht
    • Wir sind 3 mal umgezogen
    • Ich habe viele Hunderttausend Euro verdient
    • Ich bin viele Male auf dem Boden aufgeschlagen und wieder aufgestanden, gesundheitlich, körperlich und geistig

    Vor allem aber habe ich gemerkt, dass diese Dinge auch bei anderen Menschen funktionieren.

    OK, hier sind die Regeln:

    1. Veränderung ist gut. Ich hatte 15 verschiedene Jobs. Manchmal, weil ich musste, meistens aus Neugier. Manchmal aber auch, weil ich es im alten Job einfach nicht mehr ausgehalten habe. Ich war in allen erfolgreich. Warum? Weil ich festgelegt habe, was Erfolg für mich bedeutet.
    2. Du veränderst dich jeden Tag. Du entscheidest aber ob andere über deine Veränderungen entscheiden oder Du.
    3. Du kannst jeden Tag bei null anfangen. In jeder Sekunde. Du kannst alles hinter dir lassen und Neu starten. Niemand kann dir etwas vorschreiben – glaub mir.
    4. Niemanden interessiert es. Die meisten Menschen sind so mit sich selbst beschäftigt, das Sie gar nicht merken, was um sie herum passiert. Es interessiert Sie einfach nicht. Weshalb solltest du einen Unterschied machen?
    5. „numquam desine“ Gib niemals auf! NIE NIE NIEfullsizeoutput_54d0

      Hör auf andere und lerne.
      Jeder und alles kann dein Mentor sein. Menschen, Bücher, Dinge, alles. Geh mit offenen Sinnen durchs Leben. Steck nicht so fest in dir selbst. Du kannst in allem etwas Neues entdecken. Sogar das nichts kann manchmal etwas sein.
    6. Sei nicht traurig, wenn du deine Erfüllung/Passion/Sinn noch nicht gefunden hast. Fang an, bei alles was du tust mit Liebe zu tun. Die Erfüllung kommt danach. Und wenn nichts funktioniert, fang bei deinem Leben und deiner Gesundheit an. Deine Gesundheit sollte dir Erfüllung genug geben.
    7. Entscheide dich in jedem Moment fürs glücklich sein. Es ist wie ein Muskel, den du trainierst. Glaub mir, es funktioniert. Ich habe mittlerweile einen Glückssixpack.
    8. Nimm dir deine Zeit. Versuch nichts übers Knie zu brechen. Je älter du wirst, desto mehr solltest du über deine Veränderung nachdenken.
    9. Behalte die guten Sachen und schmeiß die schlechten weg. Du musst nicht immer alles neu erfinden. Du kennst sicher schon einige Dinge, die dir guttun, und andere die nicht gut für dich sind. Baue darauf auf. Wenn du gerne Nudeln magst, spiele mit den Tomaten, mit Oregano, mit Zucker – manchmal reicht das.
    10. Wie lange dauert es? Veränderung ist immer eine Sekunde. Es gibt immer die Sekunde der Entscheidung. Den Punkt, an dem du merkst, jetzt verändert sich alles. Achte auf diese Sekunde. Bemerke Sie. Feiere Sie. Mal Sie an deine Wand. c766e455-277f-4ca2-b592-0ead9e332ce7_1_201_a
    11. Wann kann ich anfangen? Heute – Mach Bilder, fang an zu malen, geh raus laufen, kauf dir einen Meter Buch über ein Thema, das dich interessiert, fang jetzt an zu schreiben, geh zu WordPress und mache eine Webseite/Blog.
    12. Woran merke ich, dass es mein Ding ist? Wenn du morgens um 5 gerne dafür aufstehst. Wenn dir selbst nach 25 Büchern über das Thema noch nicht langweilig wird. Wenn du Fehler machst, es dir aber egal ist. Wenn du selbst merkst, dass du besser wirst. Wenn andere Leute anfangen gut und schlecht über dich zu reden …
    13. Aber ich muss mich doch um meine Familie kümmern? Wie viele Jahre hast du dich deiner Familie verpflichtet? Geht es Ihnen gut, wenn es dir schlecht geht? Wie lange bist du verantwortlich für andere? Was steht in deinem Vertrag? 10 Jahre, 20 Jahre, ein Leben lang? Dann warte auf dein nächstes Leben!
    14. Was, wenn ich keine Zeit habe? Ich muss arbeiten, mich um meine Frau und die Kinder kümmern, ich habe Hobbys, Freunde und Verpflichtungen. Ich muss doch Germanys next Topmodel, den Bergdoktor und Sonntags den Tatort sehen…
      Dann lass es bitte!
    15. Meine Freunde halten mich für einen Irren.
      „Meine Freunde halten mich für einen Irren. Aber das bin ich nicht. Ich bin nur so, wie sie auch wären, wenn sie nicht so viel Angst hätten!“ – Johnny Depp.
      Eins weiß ich. Manche Freunde gehen, manche bleiben. Egal ob du dich veränderst. Sie verändern sich nämlich auch.
    16. Was, wenn ich an meinem Leben, meiner Gesundheit und so weiter doch eh nichts ändern kann? Lies das hier noch mal in drei Jahren, wenn deine Rückenprobleme dich umbringen, du keine Freunde mehr hast und noch immer auf dem alten, verstaubten Stuhl in der gleichen Firma sitzt und von den gleichen Leuten angeschrien oder angeschwiegen wirst.
    17. Aber ich habe Angst. Ich auch, jeden Tag. Jeden Tag an einer anderen Stelle in meinem Körper. Ich sage „Hallo“ und mache den nächsten Schritt. Sei dankbar. Sei bei denen, die dich lieben. Schreibe deine Ideen auf. Übernimm die Verantwortung für dein Leben.
    18. Thimo, warum soll ich dir glauben?
      Bitte vertrau mir nicht – vertraue dir.

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    Alle Bilder: Thimo Müller Privat