Schlagwort: Machen

  • Ein Mutmach Brief an Carmen und Peter

    Ein Mutmach Brief an Carmen und Peter

    Liebe Carmen, mein lieber Peter,

    wenn Ihr nicht zumindest ein bisschen Angst vor dem habt, was Ihr da gerade vor habt, dann lasst es lieber ganz.

    „Und Thimo, was ist mit dir? Machst du das auch so?“

    „Ich? Ich denke, schreibe und tue Dinge. Kurz bevor ich sie der Welt zeige, kommen in mir zwei Gefühle hoch.“

    a) Angst
    b) Egal

    Wenn a)
    OK, alles Prima. „Zeig dich“; „Haus raus“; klicke „publish“; „Sag es“; „Steh dazu“; „Was soll schlimmstenfalls passieren?“

    Wenn b)
    dann lass ich es lieber ganz. „lass es“; „geh noch mal in dich“; „Mach was neues“; „Fang von vorn an“.

    Weil ich bei b) dann wahrscheinlich nichts besonderes mache. Nichts neues oder anderes, das die Chance hat, die Menschen ein klein wenig zu verändern oder zum Nachdenken zu bringen.
    Und wenn es die Menschen nicht verändert – dann verändert es mich. Und wenn es mich verändert, verändert es automatisch auch die Menschen um mich herum. Ihr seht, ich gewinne immer dabei 😉

    „Wenn es mir egal ist, tue ich mit großer Wahrscheinlichkeit das, was alle machen, alle sagen und alle erwarten.“

    Und dann könnt ihr, liebe Carmen, lieber Peter auch jedem anderen zuhören.


    Ich kaue meine Texte Wort für Wort durch. Ich betrachte meine Sätze von allen Seiten. Drehe sie hin und her. Wäge Sie ab und hinterfrage alles, was meinen Kopf auf das Papier verlässt. Und ich werde all das durchstreichen, was MIR nicht wertvoll erscheint.

    Genauso tue ich das mit meinem Leben.

    Schreibe mir gerne hier, was du gerade „durchkaust“. Ich antworte dir, versprochen.

  • Warum sich 43-jährige Männer jetzt noch mal verändern müssen.

    Warum sich 43-jährige Männer jetzt noch mal verändern müssen.

    Wenn ich Welt und Menschen da draußen ansehe, wird es mal wieder Zeit für eine Veränderung.

    Da sich ja sowieso die ganze Welt gerade verändert, kann ich doch einfach mitmachen.

    Aber wie in aller Welt, bringe ich das meinem Ego bei?

    • „So schlimm ist es doch gar nicht“
    • „Das geht schon alles wieder vorbei“
    • „Halt einfach die Augen zu“
    • „Dreh dich weg“
    • „Steck den Kopf in den Sand“
    • „Halt die Luft an“
    • „Alles wird wieder gut“

    Es fühlt sich an wie im Bus

    Wir haben kein Ticket gekauft. Wir wollen auch eigentlich gar nicht hier sein. Die anderen fühlen sich genauso. Der Fahrer versteht unsere Sprache nicht. Die Scheiben sind irgendwie verdunkelt. Schon alles ziemlich crazy.

    Wir haben einen neuen gemeinsamen Feind. Ein Feind, der immer dann auftaucht, wenn wir uns verändern wollen. Jemand, der möchte, dass wir so bleiben, wie wir sind. Das wir stehen und stecken bleiben. Das wir bloß nicht tun, wovor er sich fürchtet.

    Wer ist dieser Feind?

    • Die Althergebrachten.
    • Die mit dem goldenen Füller.
    • Die, die Weisheit mit den ganz großen Löffeln gefressen haben.
    • Die alles schon immer so gemacht haben.
    • Die alles kennen, wissen, können
    • Die wollen, das wir uns in irgendwelche Formulare eintragen, sich aber nie mehr bei uns melden
    • Die, die uns sagen wollen wie wir zu arbeiten haben, in einer Welt die es gar nicht mehr gibt.


    Wir wollen alle etwas wertschätzender behandelt werden. Wir wollen ein wenig mehr Menschlichkeit. Wir wollen, dass Ihr uns vertraut. Das Ihr uns mal machen lasst.

    Was soll denn schlimmstenfalls passieren? Was wäre, wenn es funktioniert?

    Was also tun???

    Wir brauchen ein wenig MEHR …

    • Mut. Lass uns anderen mal wieder mehr zuMUTen
    • Vertrauen. Lass dich überraschen. Erst wenn du loslässt, haben andere die Möglichkeit zu wachsen.
    • Menschlichkeit. Vergiss nie, der zu sein der du schon immer sein wolltest.

    Jetzt. Bitte. Los. Auf gehts. Manchmal kommt später nie


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