Warum Du nicht weißt, was Du mit Deinem Leben anfangen sollst (#501)

Nachricht an mich selbst:
Warum Du nicht weißt, was Du mit Deinem Leben anfangen sollst

Warum #1

Weil Du nicht springst, verdammt nochmal. Du stehst am Beckenrand, starrst ins Wasser und wartest darauf, dass irgendwas passiert. Aber weißt Du was? Nichts passiert, wenn Du da rumstehst und Dich selbst bemitleidest. Die anderen schwimmen längst, haben Spaß, gehen unter, tauchen wieder auf – während Du Dich in Deinen 100 Gedanken verhedderst. Jede Idee fühlt sich an wie ein Lotterieschein, und Du bist so besessen davon, bloß nicht die „falsche“ zu ziehen, dass Du gar nichts machst.

Warum #2

Und warum? Weil Du Angst hast, dass der falsche Schritt alles ruiniert. Aber das ist der größte Mist, den Du Dir selbst erzählst. Es gibt keine Sackgassen, außer Du machst nichts. Gar nichts. Dein Leben ist keine verdammte Führerscheinprüfung, bei der jedes falsche Kreuz „das Ende“ bedeutet. Das Leben ist ein Buffet. Greif zu! Wenn’s nicht schmeckt, probierst Du halt was anderes. Aber verhungern, nur weil Du Angst vor einer schlechten Wahl hast? Das ist Unsinn.

Warum #3

Du sagst Dir, dass Du Deine Zeit schützen willst, aber in Wirklichkeit verschwendest Du sie mit dieser ständigen Gedankenspirale: „Was, wenn das nichts wird?“ Weißt Du, was nichts wird? Dieses ewige Grübeln. Diese kleine, gemeine Stimme in Deinem Kopf lügt. Und Du hörst auf sie. Warum?

Warum #4

Weil sie Stress macht. Und Stress fühlt sich beschissen an. Es ist, als hätte jemand eine dicke, schwere Kette um Deinen Hals gehängt, und jetzt sitzt Du da fest mit diesem Ding um denn Hals und es zieht dich immer weiter runter. Und was passiert, wenn Du Dich so fühlst? Du schiebst die Dinge auf. Morgen vielleicht. Oder übermorgen. Und dann, irgendwann … wirs „morgen“ zu „niemals“.

Warum #5

Aufschieberitis. Der Killer jeder Idee. Es ist wie Treibsand: Je länger Du wartest, desto schwerer wird’s, rauszukommen. Und je länger Du drinsteckst, desto mehr fühlst Du Dich wie ein Versager.

Aber das Problem bist nicht Du. Das Problem ist, dass Du wartest.

Fazit

Es gibt keine magischen Momente, keinen perfekten Zeitpunkt.

Es gibt nur jetzt.

Also, pass auf mein Lieber: Wenn Du springst, lernst Du schwimmen. Du schluckst vielleicht Wasser. Du strampelst. Vielleicht sieht es auch chaotisch aus. Aber hey, das ist Leben. Chaos ist gut. Chaos bedeutet, dass Du es versuchst. Und weißt Du was? Das Wasser ist gar nicht so kalt.

Also, raus aus dem Kopf. Rein ins Leben.


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