ich schreibe für mein Leben gern. Ich kann den ganzen Tag mit Buchstaben verbringen. Lesen, denken, fühlen, schreiben…
Schreiben ist wie Magie für mich. Klingt nach Esoterik, ist es aber nicht. Es ist mein Hebel schlechthin. Worte verändern (mein) Bewusstsein. Sie verändern die Realität des Lesers und auch unsere eigene.
Sie verändern das Leben
Und jetzt, heute?
In unserem digitalen Zeitalter…
Wer liest noch wirklich?
Wer macht sich die Mühe und schreibt?
„Hey Siri, schreib mir einen kleinen Liebesbrief an meine Frau. Und schick meine Mama gleich noch eine kleine hdl nachricht zum Geburtstag“
Wir kämpfen doch schon lange nicht mehr nicht um Leben oder Tod, sondern um die Frage, wie lebendig unser Leben noch ist.
Das wichtigste Werkzeug? Sind wir selbst.
Abläufe, Workflows, Prozesse kann jeder kopieren und jede KI nachbauen. Der Unterschied liegt in uns. In unserem Blick auf die Dinge, unserer Haltung, unseren Gefühlen, in dem, was wir ausdrücken wollen und in dem, was anderswo ankommt.
Täglich sehe ich es. Ich lerne Menschen kennen, deren Augen strahlen könnten, die aber nur noch vor sich hin starren. Auf Bildschirme, die für Sie die Welt bedeuten.
Die Ihren „digitalen Knecht“ zum Herren machen und die Herrschaft über ihr Leben überlassen. So wird der Meister zum Sklaven.
Deshalb freue ich mich immer wieder, wenn ich Texte lese, die mir nicht sofort klar sind. Zeilen, die ich mehrmals lesen muss, bis mir ihre Bedeutung „erscheint“.
Oder ich gebe sie eben doch „meiner KI“ mit der bitte, „erkläre mir das, ich verstehe es nicht“
Es ist unsere Entscheidung.
Schreiben ist für mich Magie. Beratung ist Magie. Headhunting ist Magie. Nicht, weil es Hokuspokus ist, sondern weil Worte, Klarheit, Empathie und Wille Realitäten verschieben.
Welche Magie setzt du ein?
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