Kategorie: Einsamkeit

  • Ein stiller Mann

    Ein stiller Mann

    es war ein mal ein stiller Mann.
    Und weil er so still und ruhig war, dachten die Leute, ihm fehle es an Selbstvertrauen.

    Seine Ruhe ließ andere nicht in Ruhe.

    Seine leise Art führte dazu, das andere sich unwohl fühlten. Die Leute hatten den Eindruck, er fürchte sich.

    Eines Tages fragte eine Dame den Mann, warum er so schüchtern sei.

    „Schüchtern?“ antwortete er. „Ich bin überhaupt nicht schüchtern.“

    „Aber Sie sagen kaum etwas“, antwortete die Frau. „Warum kommen sie nicht heraus aus ihrem Schneckenhaus, wir beißen nicht.“

    Der Mann antwortete. „Ich bin überhaupt nicht schüchtern.“
    „Ich bin still, weil dies der natürliche Zustand des Menschen ist.
    Es sind diejenigen, die viel und laut reden, die wirklich Angst haben.
    Wir haben Angst vor der Stille. Wir haben Angst, bei unserem wahren Selbst zu bleiben.
    Wir haben Angst vor Ablehnung.
    Ich habe auch Angst vor diesen Dingen, aber ich versuche meine Ängste durch Schweigen zu besiegen.

    Die leisen gelten als schwach und die lauten gelten als stark, so ist die Welt, aber nicht der Geist.“

    Inspiriert durch das Buch: „There Once Was A Book Of Really Short Stories.“

  • 🦮Was macht der Hund eigentlich, wenn er das Auto eingeholt hat?

    🦮Was macht der Hund eigentlich, wenn er das Auto eingeholt hat?

    Was machst du, wenn du an der Spitze angekommen bist?
    Wenn du dort oben auf der Spitze deines Berges stehst?

    Du musst aufpassen.
    Weil du dort sehr wahrscheinlich alleine stehen wirst.
    Es könnte auch ziemlich kalt dort oben werden.
    Meistens weht ein eisiger Wind.

    Und es gibt nur noch eine Richtung, in die es dann noch gehen kann.

    Also nimm dir lieber etwas mehr Zeit beim Aufstieg und genieße die Zeit.

    Was hilft es dir, wenn du schnell oben bist?
    Was bedeutet es für den Rest deines Lebens?

    Ich habe beschlossen, dass ich erst am Tag vor meinem Tod ganz oben ankommen möchte.
    Ob ich das hinbekomme??

    Keine Ahnung! 🤷‍♂️

    Beim Radfahren geht es mir ähnlich.
    Diese wundervollen kleinen Tritte den Berg hinauf.
    Die stetige Anstrengung und das schöne Gefühl, auf dem Weg zu sein.

    Ich muss nie zurückschauen.
    Ich weiß, das schönste Stück ist gerade jetzt, in diesem einen Moment.

    „Anything worthwhile takes a long time“
    sagt die tolle @debbiemillman

  • Jeden Tag eine kleine Reise.

    Jeden Tag eine kleine Reise.

    oder „Warum ich jedes Mal etwas besser und glücklicher nach Hause komme als ich losgelaufen bin?“

    Ist es das „draußen“, dass mich verändert?
    Ist es die Bewegung, das Spüren, die Luft und das Licht, … sind es die Elemente?

    Jeden Tag eine kleine Reise … für alle meine Sinne

    „Ich packe meine Tasche und nehme mit“:

    • Sorgen
    • Nöte
    • Probleme
    • Ängste
    • Wut und Scham

    Einmal draußen, macht mich jeder Schritt leichter.

    Die Probleme werden nicht weniger oder verschwinden.

    Sie verlieren einfach an Kraft. So als würden sie sich abnutzen mit jedem Schritt, den ich mache.

    Als blieben meine Probleme und Sorgen „auf der Strecke“

    Wie ein nasser Mantel, der langsam in Sonne und Wind trocknet.

    Wenn ich zurück bin, ist nicht alles besser, – aber vieles einfacher.
    Meine Sorgen und Gedanken fühlen sich leichter an.
    Meine Sicht hat sich verändert.

    Neue, andere Ideen flackern überall auf.
    Manchmal so viele, dass ich Angst habe, sie wieder zu vergessen.

    Deshalb schreibe ich.

    Um das Gedachte und Gefühlte zu verarbeiten.

    Um nicht zu vergessen – das ich lebe

  • Die 5 Töne meines Lebens

    Die 5 Töne meines Lebens

    Manche stellen sich diese Frage zu oft. Manche zu selten. Manche NIE.

    Wozu bin ich gemacht und gedacht?

    Meine Antworten sind selten gleich.

    Aber es gibt Themen, die sich wiederholen.

    Meine Lebensthemen

    Eine Art Melodie, die immer im Hintergrund läuft.

    Eine Melodie aus Tonlagen und Abschnitten gemacht. Manche laut, andere leise, schnell und langsam.

    Diese Melodie klingt für jeden anders. Weil Sie anders ist und jeder sie anders hört.

    Diese Melodie ist meine

    • Einer tiefen Lust am Leben, als „bassiges Brummen„, das sich durch meinen Tag zieht.
    • „Kurze, laute und scheppernde Geräusche“ die für die Macht stehen, mich jeden Tag für ein „JA“ zu entscheiden
    • Die sanften aber kraftvollen Töne der Liebe … zu meiner Frau, meinen Kindern und meiner Familie gegenüber.
    • Einem Summen der starken Neugierde und Begeisterungsfähigkeit dem Neuen und Anderen gegenüber.
    • Dem Wechsel aus Getöse und Gemeinschaft und schweigender Einsamkeit.

    Wie klingt deine Melodie?

  • Meine stille Entscheidung in diesem einen Moment

    Meine stille Entscheidung in diesem einen Moment

    Die Entscheidung, ein anderes, neues Leben zu führen, hat niemand für mich getroffen.

    Weder Unglück noch Krankheit, kein Unfall, Tod oder Leid. Kein Glücksmoment in Geburt oder Liebe. Kein strahlendes Feuerwerk, kein lauter Jubel, keine Schreie und keine Fanfaren.

    Unser Leben bestimmen wir in den ruhigen Momenten.

    Unsere Lebensentscheidungen müssen wir in Stille treffen.

    In einem privaten, kontemplativem Moment. Nur mein innerer Dialog. Meine Gefühle und Gedanken.

    Ich spreche nur mit mir. Durch Ausdruck, Körpersprache, Gedanke, Gefühl und Handlung.

    In diesen Momenten in Stille entscheidet sich unser Leben. Entscheiden WIR unser Leben.

    Es braucht kein Feuerwerk und Jubel.

    Es sind es unsere ruhigen Szenen, die die stärkste Wirkung haben.

    An denen wir unsere Veränderung beginnen. An denen wir entscheiden…

    Zu jemand anderem, jemand Neuem zu werden.

    Diese Entscheidungen habe ich in Stille für mich selbst getroffen.

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    Lies gerne mehr von mir hier auf meinem Blog

    Und es würde mir wirklich etwas bedeuten, wenn du hier klickst ein paar Gedanken und Ideen von mir folgst.

  • Kennst du deinen Auslieferungszustand?

    Kennst du deinen Auslieferungszustand?

    Kennst du deinen Auslieferungszustand?

    Heute Morgen habe ich einen alten Artikel gefunden den ich vor über drei Jahren geschrieben und irgendwie vergessen habe.
    Was hat sich in diesen drei Jahre verändert?
    Was ist seit dem alles passiert?

    Eigentlich erstaunlich wenig – und das macht mir Angst.
    Sollen die nächsten drei Jahre genauso ablaufen?

    Hier der Text aus 2017:


    „In zwei Tagen bin ich 41

    Geburtstage, Urlaube, Beerdigungen, Weihnachten, Neujahr sind solche Tage. Zeiten, an denen ich über mich nachdenke. Mich in meinen Werkszustand versetze.
    Nein, nicht mit Alkohol oder Drogen.

    Tage, an denen ich hinterfrage. An denen ich mir vorstelle, ich würde noch mal geboren. Einfach so – fertig auf die Welt kommen, um nochmal von vorne anzufangen.

    Was würde ich genauso machen?
    Wo würde ich eine andere Abzweigung nehmen?
    Was mache ich anders?

    Zu selten denke ich über mich und mein Leben nach.
    Zu oft abgelenkt von Dingen, auf die ich keinen Einfluss habe.

    Ich bin doch nicht auf die Welt gekommen, um Emails zu schreiben oder ToDo Listen abzuhaken. Um morgens schon Bauchschmerzen vor dem Tag zu haben.

    Ich finde diesen Zustand morgens um 4:47, in eine Decke gehüllt, bei einer Tasse Kaffee. Oder beim Spaziergang mit unserem Hund, wenn die Sonne aufgeht. Ich sehe ihn oft in meinen Kindern, wenn Sie gedankenverloren spielen.

    Je öfter ich den Zustand suche und ihm mit Achtsamkeit begegne, desto einfacher finde ich ihn wieder.

    Wie fühlt es sich an?

    Ein Gefühl, als könntest du unter Wasser atmen. Du würdest schwerelos auf dem Boden eines angenehm kühlen Sees sitzen, während du deine Gedanken, Sorgen und Nöte als Luftblasen nach oben verschwinden siehst. In absoluter Stille, besteht alles um dich herum aus den gleichen Farben. Du frierst nicht, du denkst nicht, du bist nur.

    In diesen Augenblicken fühle ich, dass alles klar wird. Das alles einen Sinn hat. Das alles gut so ist – weil es so sein soll. Das wir genau dafür gemacht und gedacht wurden.

    Ich bin hier – um zu leben …

    … und nicht um vor irgendetwas Angst zu haben.

    Meine Werkseinstellung ist „Glücklich“ und „Zufrieden“.

  • Es ist wirklich so einfach

    Es ist wirklich so einfach

    Du denkst nach, in Stille und Dunkelheit.

    Das erste Mal seit Jahren – schenkst du deinen Gefühlen und Gedanken – Zeit.

    Du erlaubst dir, wirklich über Dich und dein Leben nachzudenken.

    Über dein Sein
    über vergangenes
    über die Zukunft
    über das jetzt

    Je länger, desto mehr Gedanken fallen von dir ab. Denken und Fühlen werden klarer.

    „Meine Gedanken setzen sich am Boden ab. Wie das Wasser in einem See, das sich beruhigt nach dem Sturm.“

    Irgendwann ist da nur noch … Nichts, Klarheit, Stille

    Und du triffst eine Entscheidung – eine Vereinbarung mit dir selbst.

    Einen feierlichen Eid.

    „Eigentlich ganz einfach“, denkst du dir.

    „Aber etwas so Einfaches, kann doch keine solche Wirkung in meinem Leben haben?“

    Trotzdem merkst du, es hat sich genau in diesem Moment etwas verändert.

    Und es ist wirklich so einfach.

    Du veränderst dein Ich von einer Sekunde auf die andere.

    Du alleine hast die Macht, dein Leben innerhalb eines Atemzuges zu verändern. Und das, so oft du willst

    Die Welt um dich herum weiß nichts davon.
    Es sind nur du und dein Schwur.
    Dein Eid, auf ein neues Leben.

    DEIN neues Leben.

    Eine Entscheidung mit einer solchen Intensität. Du hast das Gefühl, das sie sich in deine Seele graviert.
    Das sie stärker ist als alle deine Gewohnheiten und Gedanken.

    Am Anfang ist es nur eine Entscheidung – die aber die Kraft hat, dein Leben zu verändern.

    DEIN neues Leben

    So einfach

    Ein Eid zwischen dir und deinem Sein.

    In voller Vorfreude auf dein neues Leben.

    Thimo

  • An was ich nie gedacht habe (#339)

    An was ich nie gedacht habe (#339)

    Ich habe mein Leben damit verbracht, mir erfolgreiche Gewohnheiten anzueignen. Automatismen, die mir helfen besser, fitter, gesünder zu werden.

    • Sport
    • Ausreichend Wasser
    • Früh aufstehen
    • Meditation
    • Lesen
    • Schreiben
    • …

    An was ich nie gedacht habe – nutzlose Gewohnheiten
    rückgängig zu machen – insbesondere meine Denkgewohnheiten.

    Sie schränken mich ein – und ich merke es nicht mal. Meistens sind es Sätze und Muster, die mir ständig in den Sinn kommen:

    • Ich weiß, was das Richtige ist
    • Ich weiß, was ich mag
    • Ich weiß, was heute passieren wird
    • Ich weiß, was zu tun ist
    • ich weiß. das ich das nicht kann
    • Ich weiß, ich weiß, ich weiß

    Meine Herausforderung: Merken wann diese Denkmuster auftauchen.

    Und dann testweise „weiß“ durch „weiß nicht“ ersetze?

    Dann bewege ich mich ins Unbekannte. Dann werden die Dinge spannend. Und dann passieren interessante Dinge.

    Ich merke, dass mein erster Gedanke selten mein bester Gedanke ist. Mein erster Gedanke ist immer der eines anderen.

    Es sind immer Gedanken, die ich bereits kenne. Die ich über ein Thema gehört oder gelesen habe. Immer die allgemeine Weisheit.

    Nur wenn ich mich konzentriere, mich herausnehme, geduldig bin und alle Teile meines Geistes ins Spiel bringe, komme ich zu neuen, manchmal originellen Ideen.

    Ich gebe meinem Hirn, Geist, Herz und Bauch die Möglichkeit, Assoziationen und Verbindungen herzustellen und mich zu überraschen. Oft sind selbst diese Ideen noch nicht sehr gut. Ich brauche dann mehr Zeit, um darüber nachzudenken, Fehler zu machen, sie zu erkennen, und sie korrigieren.

    Ich muss meine Impulse aussitzen, meinen Wunsch besiegen, meinen Job für erledigt zu erklären und mit dem nächsten ToDo weiter zu machen.

    Es ist normal, zu zweifeln und zu hinterfragen. Probleme und Schwierigkeiten führen immer zu Lösungen. Die Frage ist, was machst du mit ihnen? Unterdrückst Du sie, lenkst du von Ihnen ab oder tust du so, als ob sie nicht existieren?

    Oder gehst du offen damit um? Direkt, ehrlich, mutig? Wenn Du dich dazu entschließt, wirst du feststellen, dass die Antworten nicht auf Twitter, YouTube oder sogar in der Süddeutschen zu finden sind.

    Die Antworten findest du nur in Einsamkeit und Stille – ohne Ablenkung, ohne Erwartung und Gruppenzwang.