Schlagwort: Leben

  • Hey Deutschland,

    Hey Deutschland,

    Alles dreht sich gefühlt schneller und schneller, und wir stehen hier und fordern 20-Stunden-Wochen und „Kein-Bock“-Tage?
    Wir reden von Freiheit, aber vergessen dabei, dass wahre Freiheit immer zuerst mit innerer Stärke beginnt – mit dem Mut, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

    Wenn wir anfangen, auf halber Flamme zu brennen, wie können wir dann erwarten, dass sich überhaupt was ändert?

    Arbeit, Job und Aufgabe sind nicht das Gegenteil von Freiheit – sie sind das Werkzeug, um Freiheit überhaupt zu bekommen.

    Erinnerung an mich selbst: „Die beste Version deines Lebens wartet darauf, dass du sie mit vollem Einsatz erschaffst. Hör auf zu jammern, und fang an zu leben!“

    Bitte, lass die “Ich-muss-ja-nicht”-Mentalität los.

    Noch breitet sich alles aus wie eine milde Krankheit, die uns lähmt, uns leichte Kopfschmerzen bereitet, aber nicht genug weh tut, um uns wachzurütteln.

    Doch während wir mit jammern und streiken beschäftigt sind, zieht die Welt an uns vorbei.

    Wer keine Lust auf Arbeit hat, hat keinen Anspruch auf Erfolg.

    Was kannst du tun? Welches Vorbild kannst du werden?
    Für deine Kids, für deine Lieben, für dein Umfeld?

    Was ich dafür tue?:

    • Ich führe mein Unternehmen weiter (trotz 30 OPs in den letzten Jahren)
    • Ich stehe 4-5x in der Woche im Gym – auch wenn es mir mal besch&%$en geht.
    • Ich gehe nicht ins Ausland
    • Ich bin jeden Tag locker ne Stunde draußen – auch wenns schüttet oder kalt ist
    • Ich verkaufe meinen Laden nicht
    • Ich versuche unseren Kids – und anderen, die es möchten – ein kleines Vorbild und Inspiration zu sein

    Hashtag#makegermanyhealthyagain

    PS die (noch Ki) Pullis könnt ihr bei mir kaufen ☺️😂

  • Heute, Morgen, nächste Woche … (blog_348)

    Heute, Morgen, nächste Woche … (blog_348)

    • Du musst nicht mehr so hart arbeiten wie früher.
    • Du weißt wie der Hase läuft.
    • Du lebst ein angenehmes Leben.
    • Alles läuft ganz Easy.
    • Job, Family, Freunde – alles ok.
      …

    Bis zu dem Moment, an dem dir das Leben so dermaßen in die Fresse haut, das du nicht mehr weißt, wo oben und unten ist.

    Manchmal passiert das in einer Sekunde. Ein anderes Mal dauert es Wochen oder Monate, und du merkst es nicht mal.

    Bis du auf dem Boden aufschlägst.

    • Du wirst krank
    • Du hast einen Unfall
    • Jemand Geliebtes stirbt
    • Du wirst entlassen
    • …

    Bitte bereite dich darauf vor.
    So etwas wird passieren.
    Mir ist mehrmals passiert.

    Und du kannst es nicht verhindern.
    Du kannst dich nur so gut wie möglich vorbereiten.

    Was auch immer dafür sorgt, dass du Zufrieden bist – wird dafür sorgen das du stolperst, und fällst.

    Bleib immer ein wenig unzufrieden.
    Sobald du denkst, du hast es geschafft, bist du eigentlich schon auf dem Rückweg.

    Bereite dich vor – indem du nie aufhörst – der zu werden der du sein kannst.


    Bild renee-fisher-unsplash.

  • Er verbrennt deine Tage

    Er verbrennt deine Tage

    „Flow bezeichnet das als beglückend erlebte Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit, die wie von selbst vor sich geht – auf Deutsch in etwa Schaffens- bzw. Tätigkeitsrausch oder auch Funktionslust“ Wikipedia

    Es gibt da einen hässlichen Cousin des „Flows“. Von dem wird nicht so oft gesprochen. Und doch kommt dieser dunkle Verwandte öfter zu Besuch. Auf einmal steht er vor der Tür und kommt hinein – ohne anzuklopfen.

    Er hält dich ständig beschäftigt mit seinen Terminen, Alarmen und Erinnerungen. Er hat youtube, twitter, Facebook und Co. erfunden.

    Seine einzige Aufgabe ist es, deine Tage zu verbrennen.

    Er hält dich davon ab, dein Projekt zu beenden. Dein Bewegungsziel für den Tag zu erreichen. Die wichtigsten Aufgaben des Tages zu erledigen.

    Er wiegt dich in Sicherheit und sagt dir, dass alles gut ist, wie es ist und das du die Dinge ruhig mal schleifen lassen kannst. Und plötzlich wirst du wach, und 10 Jahre sind vergangen.

    „und ich sehe Ihn tanzen und lachen – er ernährt sich von deinen Jahren – und du merkst es nicht mal“

    Sein Motto:
    Bloß nicht den Moment und dadurch dein Leben genießen.

    Unser Leben ist echt kurz – glaub mir.
    Eben waren unsre Kinder noch im Kindergarten, oder wurden gerade eingeschult. Und morgen sagen sie dir, das Sie ausziehen oder schreiben dir auf Twitter, das du ein Arschloch bist. (wie gerade die Tochter von Trump Beraterin Conway auf Twitter )

    Was mir hilft?

    Ich habe eine Superkraft: Ich kann meine Zeit verlangsamen.

    „Aber du kannst dich doch hier nicht hinsetzen und die Augen zu machen. Was sollen den die anderen (dein hässlicher Cousin) denken“.

    Während ich hier sitze und schreibe, kann ich meine Zeit verlangsamen. Einfach, indem ICH mich dafür entscheide. Es klappt nicht immer und ich kann sie auch nur ein bisschen verlangsamen – aber ich bekomme es hin – immer öfter.

    …wenn ich entscheide, jetzt zum Hörer zu greifen und meine Frau und die Kinder anzurufen, um Ihnen zu sagen, das ich Sie liebe.

    …wenn ich das nächste Mal mit meinen Eltern zusammen bin.

    …wenn ich sitze, wenn ich stehe oder gehe.

    Dann kann ich fühlen, dass ich alles aus diesen Momenten herausgeholt habe.


    Bild unslplash Caleb Shong@yourmatecaleb

  • Kennst du deinen Auslieferungszustand?

    Kennst du deinen Auslieferungszustand?

    Kennst du deinen Auslieferungszustand?

    Heute Morgen habe ich einen alten Artikel gefunden den ich vor über drei Jahren geschrieben und irgendwie vergessen habe.
    Was hat sich in diesen drei Jahre verändert?
    Was ist seit dem alles passiert?

    Eigentlich erstaunlich wenig – und das macht mir Angst.
    Sollen die nächsten drei Jahre genauso ablaufen?

    Hier der Text aus 2017:


    „In zwei Tagen bin ich 41

    Geburtstage, Urlaube, Beerdigungen, Weihnachten, Neujahr sind solche Tage. Zeiten, an denen ich über mich nachdenke. Mich in meinen Werkszustand versetze.
    Nein, nicht mit Alkohol oder Drogen.

    Tage, an denen ich hinterfrage. An denen ich mir vorstelle, ich würde noch mal geboren. Einfach so – fertig auf die Welt kommen, um nochmal von vorne anzufangen.

    Was würde ich genauso machen?
    Wo würde ich eine andere Abzweigung nehmen?
    Was mache ich anders?

    Zu selten denke ich über mich und mein Leben nach.
    Zu oft abgelenkt von Dingen, auf die ich keinen Einfluss habe.

    Ich bin doch nicht auf die Welt gekommen, um Emails zu schreiben oder ToDo Listen abzuhaken. Um morgens schon Bauchschmerzen vor dem Tag zu haben.

    Ich finde diesen Zustand morgens um 4:47, in eine Decke gehüllt, bei einer Tasse Kaffee. Oder beim Spaziergang mit unserem Hund, wenn die Sonne aufgeht. Ich sehe ihn oft in meinen Kindern, wenn Sie gedankenverloren spielen.

    Je öfter ich den Zustand suche und ihm mit Achtsamkeit begegne, desto einfacher finde ich ihn wieder.

    Wie fühlt es sich an?

    Ein Gefühl, als könntest du unter Wasser atmen. Du würdest schwerelos auf dem Boden eines angenehm kühlen Sees sitzen, während du deine Gedanken, Sorgen und Nöte als Luftblasen nach oben verschwinden siehst. In absoluter Stille, besteht alles um dich herum aus den gleichen Farben. Du frierst nicht, du denkst nicht, du bist nur.

    In diesen Augenblicken fühle ich, dass alles klar wird. Das alles einen Sinn hat. Das alles gut so ist – weil es so sein soll. Das wir genau dafür gemacht und gedacht wurden.

    Ich bin hier – um zu leben …

    … und nicht um vor irgendetwas Angst zu haben.

    Meine Werkseinstellung ist „Glücklich“ und „Zufrieden“.

  • Du bist so … normal!

    Du bist so … normal!

    „Du musst Ziele im Leben haben.“
    „Deinen „Purpose“ finden“
    „Was willst du denn mal erreichen?“
    „Wie ist denn dein Masterplan?“

    Ich (kleinlaut😳😳😳):  „Kann ich nicht einfach mal los ziehen? Einfach mein Leben leben und sehen was passiert?“ 

    Vom Mut, normal zu sein.

    • Immer etwas erreichen
    • Ständig auf dem Weg
    • Immer mehr
    • Den nächsten Berg erklimmen
    • Das nächste Ziel
    • Jemand besonderes sein
    • Jemand einzigartiges
    • Der tollste, beste, schönste, schnellste, schlaueste, größte …

    Unser Leben besteht nur noch aus dem Erreichen von Zielen. Und wir befinden wir uns meistens irgendwo auf dem Weg dorthin.

    Todos, Projekte, Stichtage, Vorhaben, Pläne, Termine, Timings, Deadlines …

    Wehe dem Versager, der ein Vorhaben nicht beendet.

    Und dann kam jemand – und hat die „Löffelliste“ erfunden. Hierauf sollen wir bitte all die tollen Sachen schreiben, die wir in unserem Leben noch tun wollen, bevor wir den Löffel abgeben. Die Dinge, an die wir einen Haken machen wollen.

    Und wehe, du versagst hier. Du Langweiler!

    Dann hast du nicht richtig gelebt.

    Was passiert eigentlich, wenn wir unsere Ziele nicht erreichen? War es das Leben dann nicht Wert? Haben wir dann versagt?

    Haben wir dann unser Leben nicht gut genug gelebt?

    Setzen sechs! Versetzung gefährdet!

    Das Leben hält so viele Dinge für uns bereit. Gute wie schlechte. Glücksmomente und Krankheiten, Geburt und Tod. Das meiste haben wir doch eh nicht im Griff.

    Aus Angst zu versagen, leben wir lieber ein „vorläufiges Leben“ und sind immer „auf dem Weg“.

    Aber wann beginnt dann unser „richtiges Leben“???

    Wenn wir nicht aufpassen, sterben wir „auf dem Weg“ als „vorläufiges Ich“

    Was wäre, wenn du bereits OK bist?
    Du lebst hier nicht auf Probe.

  • Peinlich berührt

    Peinlich berührt

    Um den Sinn meines Lebens zu finden, soll ich eine Grabrede für mich halten….

    … haben Sie gesagt

    „Stell dir einfach vor, du würdest morgen sterben…“

    … haben sie gesagt.

    „Was sagen die Leute auf deiner Beerdigung über dich?“

    Jetzt liegt diese Rede vor mir, und ich bin peinlich berührt.
    War ich denn wirklich so schlimm?
    Bin ich den Leuten denn echt so auf den Sack gegangen?

    … egoistisch, aufbrausend, zurückgezogen, extravertiert, warmherzig, introvertiert, laut, still, liebevoll, sarkastisch, hektisch, sensibel, unkonventionell …

    Woher verdammt noch mal soll ich wissen, was irgendjemand über mich denkt, wenn ich tot bin? Ich weiß ja manchmal noch nicht mal, was ich selbst von mir denke.

    Ich soll über das nachdenken, was andere Leute über mich sagen, wenn ich gestorben bin?? Das Problem ist, das ich dann tot bin. Was soll mir das dann noch bringen?

    Vielleicht habe ich aber auch mal wieder die Aufgabenstellung nicht verstanden.

    Setzen, sechs. Du hast dich nicht an die Regeln gehalten. Du hast dein Leben einfach falsch gelebt.

    Und das sagt ihr mir jetzt, nachdem ich gestorben bin? Na vielen Dank.

    Ich für meinen Teil, mache jetzt mal weiter. Ich lebe jetzt mal lieber ein Leben, das ich liebe. Solange ich noch hier auf diesem Planeten unterwegs bin. Solange ich das Ganze noch ein wenig im Griff habe.

    Wie mein Leben morgen aussieht?

    Keine Ahnung.

    Aber eins weiß ich, – ich werde verdammt nochmal, die ganze Zeit glücklich dabei sein.

    Es ist schließlich meine Entscheidung.

  • Hol dir noch ein Bier und stell es neben die Tüte Chips

    Hol dir noch ein Bier und stell es neben die Tüte Chips

    Mein lieber Freund, bleib, wie du bist. Tu das, was einfach und bequem ist. Hol dir noch ein Bier und stell es neben die Tüte Chips und trauere deinem nicht gelebten Leben hinterher während du nach unten auf deinen Speckbauch blickst.

    Als ich mein Unternehmen gestartet habe, wollte ich vier Dinge:

    1. Jeder meiner Mitarbeiter sollte arbeiten können wann und wo er will.
    2. Jeder sollte mindestens 70 % Bock auf das haben, was er tut.
    3. Mein Unternehmen soll von meinen Mitarbeitern geführt werden.
    4. Ich wollte Spaß haben und viel Geld verdienen.

    An Punkt 1, 3 und 4 kann ich einen Haken machen – erledigt.
    An Punkt 2 arbeite ich noch. Hier bin ich auch auf die Mithilfe und die Offenheit meiner Mitarbeiter angewiesen. Natürlich gibt es „Hochs und Tiefs“. Aber grundsätzlich wollen wir uns doch mit den Dingen beschäftigen, die uns Spaß machen.

    Da nehme ich mich nicht aus.

    Auf was kommt es also wirklich an?
    – Am wichtigsten ist, wie wir auf Änderungen reagieren.
    – Wie reagieren wir auf Veränderungen?
    – Indem wir uns bestmöglich darauf vorbereiten.
    – Wie bereiten wir uns bestmöglich vor.
    – Indem wir uns ständig Verändern und dazu lernen.

    Wie wir damit umgehen, wenn sich auf einmal unsere ganze Welt verändert. Das kann langsam und schleichend, fast unmerklich passieren. Oder es passiert mit einem Schlag, wie in der aktuellen Situation in dieser „Krise“.

    Wer bist du? Was willst du? Wozu bist du hier?

    „Meinen Traumjob„
    Ist einer der häufigsten Antworten, die ich in meiner Arbeit mit Menschen bekomme. Unser Job ist ein zentraler Bestandteil unseres Selbstbilds.
    Ein Traumjob, passiert aber nicht zufällig. Da fällt dir nichts in den Schoß. Du „bekommst“ ihn auch nicht von irgendjemanden.

    Du selbst bist verantwortlich.

    Es gibt zwei Arten von Menschen:
    Person 1: Träumt von ihrem Traumjob. Die schönen Dinge zu tun. Ansehen, Spaß, Erfüllung … Am liebsten irgendwo am Strand sitzen, einen Cocktail zu schlürfen, keine Steuern in Deutschland zu zahlen und das Leben genießen. Besser bezahlt zu werden. Nur noch Dinge zu tun, die Spaß machen. Sich keine Sorgen mehr machen zu müssen. Arbeiten von wo und wann man will. Person 1 tut allerdings nichts, außer träumen. 10 Jahre später hat sich eigentlich nicht viel verändert – sogar die Träume sind noch die gleichen. „Ist halt einfach so bei mir“

    Person 2: Träumt auch von ihrem Traumjob. Entschuldigt sich nicht dafür, vorankommen zu wollen. Beschließt zu lernen, was sie verändern kann. Hört mit den negativen Selbstgesprächen auf. Trifft mutig Entscheidungen und probiert Dinge aus. Geschwindigkeit aufbauen, schnell scheitern. Und wieder on vorn. Person 2 gibt nicht auf, bis sie das gefunden hat, was sie sucht. 6 Monate später hat sie sich in einen anderen Menschen verwandelt. Sie ist sich im Klaren, was Sie will. Und was sie nicht mehr will.

    Wer willst du sein?

    „Mach die harten Sachen so früh und schnell wie möglich“.
    Alles „added up“. Je früher du mit neuen Dingen beginnst, desto länger haben sie Einfluss auf dein Leben. Stell dir vor, du machst schon seit 10 Jahren jeden Tag 100 Liegestütz. Oder du sparst jeden Monat 1.000€. Du fängst an, täglich zu schreiben, und veränderst dadurch deine Welt (dies ist heute mein 300ster Artikel)


    „Aber Thimo, ich bin doch schon 50„

    Ist das deine beste Ausrede?


    Wir alle sind uns einig: Je früher wir mit etwas anfangen, desto besser.

    Wann ist früh?

    Was hast du heute getan, um in 3/5/10 Jahren, ein besseres Leben zu führen?

    Du und ich werden älter. Du und ich und alle Menschen, die wir lieben – werden sterben. Morgen, nächste Woche, in 10 Jahren – who knows?

    „Thimo, habe ich überhaupt noch was davon, wenn ich jetzt etwas verändere?„

    Ich habe keine Ahnung.

    Die alternative: Bleib wie du bist. Tu das, was einfach und bequem ist. Hol dir noch ein Bier und stell es neben die Tüte Chips und trauere deinem nicht gelebten Leben hinterher während du nach unten auf deinen Speckbauch blickst.


    Du hast jetzt 4 Möglichkeiten. Du kannst nicht verlieren.

    A) Teile diesen Post gerne.

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    C) Du möchtest dich verändern und brauchst einen kleinen Tritt vor’s Schienbein? –  HIER.

    D) Du machst nichts, und schaust lieber mal auf Facebook was die andere so machen.

  • Ich möchte ein besserer Mensch sein – irgendwann

    Ich möchte ein besserer Mensch sein – irgendwann

    Aus irgendeinem Grund drehe ich hier mein Inneres nach außen.
    Angst, Mut, Wut, Scham, Liebe, Lust, Glück, Blut, Tränen und vieles mehr, werden zu Worten.

    Vielleicht hilft es jemandem.

    Meine „Morgen Seiten“:
    Eine Stunde schreiben. Ohne anzuhalten. Jeden Morgen.
    Mein seelischer „Scheibenwischer“.

    • Ich möchte ein besserer Mensch im Leben sein.
    • Ich möchte gesünder leben.
    • Ich möchte kreativer und erfolgreicher sein.
    • Ich möchte die Dinge finden, die in mir versteckt sind.
    • Ich möchte sie ausgraben und freilegen. Mich um Sie kümmern.
    • Ich möchte meine Kraft finden, um das alles zu tun.

    Hab keine Angst, etwas zu tun, was du nicht kannst.

    “If I only did things I was qualified for I’d be pushing a broom somewhere.” – Kamal Ravikant

    Ich bin so damit beschäftigt, meine Erfüllung zu suchen, dass ich noch nicht einmal merke, wenn ich Sie gefunden habe. Ich kann Sie ja noch nicht mal beschreiben.
    Ich probiere lieber alles aus, und warte das sie mich erschlägt. Das die Muse mich sozusagen küsst und ich es merke.

    Aber woran merke ich das??

    Welche Dinge mache ich immer und immer wieder in der gleichen oder ähnlichen Art. Gibt es Rubriken, die mir auffallen? Und vor allem, wozu mache ich das alles?

    Wozu ist dieses komische Leben eigentlich da? Was soll ich damit anfangen? Kann mir bitte mal jemand helfen? Hat irgendjemand die Gebrauchsanleitung?

    Was zieht mich jeden Morgen vor 5 aus dem Bett. Und das meist gut gelaunt?
    Die Ruhe mit meinem Kaffee in meinem Sessel. Ungestört lesen und schreiben?

    Warum tue ich das? Was will ich damit bezwecken?

    Es ist nicht einfach. Sich den Dreck und Staub der sich in uns angesammelt hat aus der Seele zu kratzen. Die Gedanken und Gefühle aus mir heraus zu schreiben. Da kommen Dinge hervor, die ich manchmal lieber nicht mehr sehen und fühlen möchte.

    Um was eigentlich? Warum tue ich das alles?Erforschen, erkunden, durchdringen, erschaffen.

    Welche Dinge mache ich immer und immer wieder in der gleichen oder ähnlichen Art? Gibt es bestimmte Themen, die mir auffallen? „Meta Interessen“?

    Und vor allem, wozu mache ich das alles?

    Wenn ich die Wahl hätte, wie würde mein idealer Tag aussehen? Meine Woche, mein Jahr, mein Leben?

    Mich einfach mal von mir selbst lösen. Über Gott und das Leben nachdenken. „Mich und Es“ Fließen lassen, ohne zu wissen, wo es mich hintreibt. Das Leben leben, es nicht planen oder auf etwas Bestimmtes warten. Einfach offen annehmen?

    Kann es das etwa sein?

    Mal sehen, welche Sorten mir der göttliche Eisverkäufer anbietet. Und diese dann zufrieden und in Ruhe lecken. Sie sich auf der Zunge vermischen lassen. Auch mal Sahne dazu zu nehmen. Mit dem Löffel löffeln, mit der Zunge lecken oder einfach mal reinbeißen. Mit Waffel oder aus dem Becher, mit Schirmchen oder mit Früchten. Im Sitzen, im Stehen, im Auto. So lange es Eis gibt, lebe ich. Mein Eis von gestern ist geleckt. Das für morgen kenne ich noch nicht.

    „Auf was hast du morgen Lust“. Woher soll ich das denn heute wissen??? Lieber Eisverkäufer – überrasche mich.
    Ich muss ja nicht alle Sorten mögen.

    PS Ich werde nicht jammern

    PPS Was, wenn Ich selbst dieser Eisverkäufer bin?


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    Thimo Müller – Ich denke, schreibe & vernetze Menschen und Ideen für Geld

    Photo by hannah grace on Unsplash
    Photo by Luca Laurence on Unsplash

  • Ein Leitfaden, um dich selbst neu zu erfinden

    Ein Leitfaden, um dich selbst neu zu erfinden

    „Wenn du gerne Nudeln magst, spiele mit den Tomaten, mit Oregano, mit Zucker – manchmal reicht das.“

    „Wie lange bist du verantwortlich für andere? Was steht in deinem Vertrag? 10 Jahre, 20 Jahre, ein Leben lang? Dann warte auf dein nächstes Leben!“

    Ich schreibe diesen Post für mich.

    Warum?

    Weil ich weiß, daß ich Ihn brauchen werde. Weil ich weiß, dass die Idee, mich neu zu erfinden, immer wieder funktioniert.

    Weil ich aber auch weiß, dass es ein paar Hilfestellungen brauche, wenn ich mal wieder „lost“ bin, oder zu viel Angst habe.

    Denn ich möchte mich in den kommenden 40 Jahren noch ein paarmal selbst neu erfinden.

    Seit ich an diesen Ideen arbeite, ist einiges passiert.

    • Ich habe 6 Unternehmen gegründet/mitgegründet
    • Wir haben 3 Kinder bekommen
    • Ich habe 15 verschiedene Jobs gemacht
    • Wir sind 3 mal umgezogen
    • Ich habe viele Hunderttausend Euro verdient
    • Ich bin viele Male auf dem Boden aufgeschlagen und wieder aufgestanden, gesundheitlich, körperlich und geistig

    Vor allem aber habe ich gemerkt, dass diese Dinge auch bei anderen Menschen funktionieren.

    OK, hier sind die Regeln:

    1. Veränderung ist gut. Ich hatte 15 verschiedene Jobs. Manchmal, weil ich musste, meistens aus Neugier. Manchmal aber auch, weil ich es im alten Job einfach nicht mehr ausgehalten habe. Ich war in allen erfolgreich. Warum? Weil ich festgelegt habe, was Erfolg für mich bedeutet.
    2. Du veränderst dich jeden Tag. Du entscheidest aber ob andere über deine Veränderungen entscheiden oder Du.
    3. Du kannst jeden Tag bei null anfangen. In jeder Sekunde. Du kannst alles hinter dir lassen und Neu starten. Niemand kann dir etwas vorschreiben – glaub mir.
    4. Niemanden interessiert es. Die meisten Menschen sind so mit sich selbst beschäftigt, das Sie gar nicht merken, was um sie herum passiert. Es interessiert Sie einfach nicht. Weshalb solltest du einen Unterschied machen?
    5. „numquam desine“ Gib niemals auf! NIE NIE NIEfullsizeoutput_54d0

      Hör auf andere und lerne.
      Jeder und alles kann dein Mentor sein. Menschen, Bücher, Dinge, alles. Geh mit offenen Sinnen durchs Leben. Steck nicht so fest in dir selbst. Du kannst in allem etwas Neues entdecken. Sogar das nichts kann manchmal etwas sein.
    6. Sei nicht traurig, wenn du deine Erfüllung/Passion/Sinn noch nicht gefunden hast. Fang an, bei alles was du tust mit Liebe zu tun. Die Erfüllung kommt danach. Und wenn nichts funktioniert, fang bei deinem Leben und deiner Gesundheit an. Deine Gesundheit sollte dir Erfüllung genug geben.
    7. Entscheide dich in jedem Moment fürs glücklich sein. Es ist wie ein Muskel, den du trainierst. Glaub mir, es funktioniert. Ich habe mittlerweile einen Glückssixpack.
    8. Nimm dir deine Zeit. Versuch nichts übers Knie zu brechen. Je älter du wirst, desto mehr solltest du über deine Veränderung nachdenken.
    9. Behalte die guten Sachen und schmeiß die schlechten weg. Du musst nicht immer alles neu erfinden. Du kennst sicher schon einige Dinge, die dir guttun, und andere die nicht gut für dich sind. Baue darauf auf. Wenn du gerne Nudeln magst, spiele mit den Tomaten, mit Oregano, mit Zucker – manchmal reicht das.
    10. Wie lange dauert es? Veränderung ist immer eine Sekunde. Es gibt immer die Sekunde der Entscheidung. Den Punkt, an dem du merkst, jetzt verändert sich alles. Achte auf diese Sekunde. Bemerke Sie. Feiere Sie. Mal Sie an deine Wand. c766e455-277f-4ca2-b592-0ead9e332ce7_1_201_a
    11. Wann kann ich anfangen? Heute – Mach Bilder, fang an zu malen, geh raus laufen, kauf dir einen Meter Buch über ein Thema, das dich interessiert, fang jetzt an zu schreiben, geh zu WordPress und mache eine Webseite/Blog.
    12. Woran merke ich, dass es mein Ding ist? Wenn du morgens um 5 gerne dafür aufstehst. Wenn dir selbst nach 25 Büchern über das Thema noch nicht langweilig wird. Wenn du Fehler machst, es dir aber egal ist. Wenn du selbst merkst, dass du besser wirst. Wenn andere Leute anfangen gut und schlecht über dich zu reden …
    13. Aber ich muss mich doch um meine Familie kümmern? Wie viele Jahre hast du dich deiner Familie verpflichtet? Geht es Ihnen gut, wenn es dir schlecht geht? Wie lange bist du verantwortlich für andere? Was steht in deinem Vertrag? 10 Jahre, 20 Jahre, ein Leben lang? Dann warte auf dein nächstes Leben!
    14. Was, wenn ich keine Zeit habe? Ich muss arbeiten, mich um meine Frau und die Kinder kümmern, ich habe Hobbys, Freunde und Verpflichtungen. Ich muss doch Germanys next Topmodel, den Bergdoktor und Sonntags den Tatort sehen…
      Dann lass es bitte!
    15. Meine Freunde halten mich für einen Irren.
      „Meine Freunde halten mich für einen Irren. Aber das bin ich nicht. Ich bin nur so, wie sie auch wären, wenn sie nicht so viel Angst hätten!“ – Johnny Depp.
      Eins weiß ich. Manche Freunde gehen, manche bleiben. Egal ob du dich veränderst. Sie verändern sich nämlich auch.
    16. Was, wenn ich an meinem Leben, meiner Gesundheit und so weiter doch eh nichts ändern kann? Lies das hier noch mal in drei Jahren, wenn deine Rückenprobleme dich umbringen, du keine Freunde mehr hast und noch immer auf dem alten, verstaubten Stuhl in der gleichen Firma sitzt und von den gleichen Leuten angeschrien oder angeschwiegen wirst.
    17. Aber ich habe Angst. Ich auch, jeden Tag. Jeden Tag an einer anderen Stelle in meinem Körper. Ich sage „Hallo“ und mache den nächsten Schritt. Sei dankbar. Sei bei denen, die dich lieben. Schreibe deine Ideen auf. Übernimm die Verantwortung für dein Leben.
    18. Thimo, warum soll ich dir glauben?
      Bitte vertrau mir nicht – vertraue dir.

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    Alle Bilder: Thimo Müller Privat