Wer hat 2016 gelebt?

Haben Sie 2016 überlebt…?

Diese Äpfel hier haben überlebt.

Wenn wir uns diesen Gedanken – „haben Sie gelebt oder überlebt?“ einmal aus verschiedenen Perspektiven ansehen, erscheint er uns jedesmal mit einer anderen Bedeutung.
Die Sicht des Soldaten, der das Neujahrsfest in einem Krisengebiet verbringt, ist sicherlich eine andere als die der 93 jährigen Frau die mit einer Lungenenzündug und einer Blutvergiftung im Krankenhaus liegt.

Der Philosph Paul Valéry (1871-1945) hat gesagt
„Seien Sie zugleich Dichter, Ingenieur, Philologe, Geometer, Soldat, Physiologe … Dann werden Sie von hundert Einfällen, die Ihrem Geist entspringen, 60 gebrauchen können. – ein einziger Eindruck wird Ihnen zehn lebende Sorten von Gedanken zuführen. – Sie werden die Zahl der intellektuellen Fehlgeburten, der vergeudeten Funken unvergleichlich verringern.“

„Überleben reicht mir nicht. Ich möchte leben.“

Leben bedeutet für mich berechtigt zu sein. Berechtigt, zu denken was ich möchte. Verantwortung für meine Gedanken und das daraus entstehende Handeln (oder Nichthandeln) zu übernehmen.
Schiebe ich die Verantwortung auf andere, ist es ein bloßes „überleben“.

Hier ein paar Tipps wie Sie sich selbst beim Leben helfen können:

  1. Schlafen: Gehen Sie früh schlafen. Es muss ja nicht gleich an Silvester sein. Viel Schlaf sorgt nämlich dafür, am nächsten Tag nicht so anfällig für negative Gefühle und Erinnerungen zu sein.
  2. Luft: Raus an die frische Luft. 20 Minuten verbessern die Laune (und das Arbeitsgedächtnis gleich mit). Idealerweise scheint die Sonne und es ist rund 14 Grad (Wie Forscher der American Meteorological Society 2011 herausfanden) Demnach hat die Temperatur größere Auswirkungen auf das Wohlbefinden als Windstärke oder Luftfeuchtigkeit.
  3. Lachen!!!: Kann niemand besser beschreiben als die leider bereits verstorbene Vera F. Birkenbihl. Die 9 Minuten lohnen sich und ich verspreche Ihnen sie sind besser glaunt. Hier klicken zum Video 
  4. Kürzere Arbeitswege: Auch wenn man meint, es mache einem nichts aus oder es lohne sich, weil der Job toll und das Gehalt großartig ist. Schweizer Psychologen fanden heraus, dass solche Vorteile die Bealstung durch das Gedrängel in der U-Bahn oder den morgendlichen Auto-Stau nicht kompensieren können.
  5. Helfen: Hier müssen Sie es nicht übertreiben. 1-2h pro Woche reichen aus. Das macht 50-100 Stunden pro Jahr, und das ist, Forschern zufolge, die magische Zahl, bei der Geben seliger ist als Nehmen. Eine Studie im „Journal of Happiness“ etwa zeigte, dass Geld, das für andere ausgegeben würde, glücklicher macht, als jenes, mit dem man sich selbst einen Wunsch erfüllt.
  6. Dankbar sein: Dankbarkeit verhindert depressive Symptome und erhöht das Wohlbefinden und die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben.
  7. Vorfreude: Egal auf was. Die Vorfreude hält nachweislich länger als beispielsweise der Urlaub selbst.
  8. Bewegung: In welcher Form auch immer
  9. Beziehungen: Zu Familie und Freunden
  10. Meditation: 5 Minuten pro Tag reichen schon aus.

Wenn Sie Schwierigkeiten bei der Veränderung haben – kann ich Ihnen den Artikel von Roland Kopp-Wichmann empfehlen – lesen Sie hier 

Oder wenn Sie meinen das es Ihnen an Disziplin fehlt hier

Wenn Sie 2017 nicht bloß überleben wollen, schauen Sie gerne immer mal wieder rein www.thimo-mueller.com

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