Sag niemandem was du tust

Was antworten wir üblicherweise auf die Frage „Was machst du (beruflich)?“
Eine einfache Frage die wir alle wahrscheinlich schon 100 mal beantwortet haben.
Je nach Zeitpunkt in dem mir diese Frage gestellt wurde, habe ich folgendes geantwortet

  • „Ich bin Soldat“
  • „Ich bin Schüler“
  • „Ich bin Student“
  • „Ich bin Ingenieur“
  • „Ich arbeite als XYZ bei (mein aktueller Arbeitgeber)“
  • „Ich bin Trainer, Coach, Berater …

Unsere Standardantwort ist meistens die Beschreibung unserer aktuellen beruflichen Tätigkeit. Screenshot_26_04_17__09_59

Dann gibt es aber noch ein paar Menschen, die beantworten die Frage anders (Meistens wohnen diese in Berlin, London oder New York):

  • „Ich bin Model“ antwortet mir die junge Bedienung in einem Café in Köln.
  • „Ich bin Autor und schreibe ein Buch über die Niagarafälle“ sagt mir mein Taxifahrer.
  • „Unternehmensgründer“ der 18-jährige Berufsschüler
  • „Student“ der 70-jahre alte Rentner

Welche Antwort ist die bessere?

Die Antwort, die beschreibt, was wir aktuell gerade tun.?
Oder die Antwort die beschreibt was wir tun wollen?

Erzählen wir von unseren „Sehnsüchten“ oder davon womit wir aktuell unsere Rechnungen bezahlen?

„Wenn wir uns immer nur als das beschreiben was wir gerade sind, werden wir eben genau das bleiben“ (Thimo Müller)

Vieleicht sind wir unseren Träumen und Visionen näher als wir denken. Das einzige was uns davon abhält, ist unser Wille zu sagen was wir sein wollen.

Wenn Sie diesen Artikel auf Xing, LinkedIn oder Facebook lesen, schauen Sie bitte mal nach welche Beschreibung in Ihrem Profil steht?

a. Was Sie gerade tun/getan haben

b. Was Sie tun/sein wollen

Ich sage nicht, das Sie lügen sollen. Sie sollen lediglich stark genug sein und beschreiben was Sie gerne tun wollen.

Rückblickend habe ich jeden Job, jedes Unternehmen und jede Aufgabe so begonnen. Ich habe zu Dingen „JA“ gesagt, auch wenn ich Sie noch nicht getan habe.

Wenn Sie Dinge wirklich tun „wollen“, werden Sie den Menschen für die Sie diese Dinge tun IMMER einen Mehrwert erbringen.

Während meiner Trainer Ausbildung bei Dale Carnegie hat mich ein Unternehmen um Verkaufstrainings gebeten. Ich hatte bis dahin nie Verkaufstrainings durchgeführt – hatte aber Spaß am Verkaufen und war gut darin. Also habe ich dem Unternehmen folgendes Angebot gemacht:

  • Ich arbeite 6 Monate mit Ihnen zusammen
  • Ich erwarte eine Gewinnsteigerung von 275.000€
  • Hierfür verlange ich 10% (50% sofort, 50% bei Erfolg)

Ich scheine relativ überzeugend rüber gekommen zu sein, denn ich bekam den Auftrag relativ schnell bestätigt.

Für mich war das Projekt relativ einfach gestrickt.Dies sind die einzigen (zumindest legalen) Möglichkeiten, mit denen sich auch bei sinkenden Umsätzen der Gewinn steigern lässt. Das sind die Möglichkeiten, die wir gemeinsam angegangen sind.

  1. Preise erhöhen
  2. Einsparungen vornehmen
    1. Materialkosten reduzieren (besser verhandeln, günstigere Produkte)
    2. Personalkosten reduzieren (effektiver arbeiten, einfacher fertigen
    3. Sonstige Kosten reduzieren
    4. Mehr Umsatz machen
    5. „Verlustaufträge“ vermeiden

Achten Sie mal darauf. Die erfolgreichsten und glücklichsten Menschen wissen immer, was Sie als nächstes tun bzw. wohin Sie wachsen möchten.

Was glauben Sie: Wenn sie Richard Branson, Elon Musk, Jeff Bezos, Jack Ma oder Timothy Ferris fragen. Ich glaube Sie werden nicht allzu viel über ihr aktuelles Business, sondern vielmehr über die Zukunft sprechen.

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