„Wessen neuen Job suchen Sie“ oder „Nachdenken hilft“

„…hat mich dazu bewogen mich initiativ bei Ihnen vorzustellen mit der Frage nach Möglichkeiten einer neuen Herausforderung.“

„Haben sie aktuell vakante Positionen die zu meinem Profil passen?“

„Sie dürfen mich gerne kontaktieren, wenn Sie glauben, dass Sie eine passende Position für mich gefunden haben“

„Welche Möglichkeiten sehen Sie für mich?“

„Können wir uns einmal über einen Wechsel unterhalten? Welche Möglichkeiten sehen Sie für mich?“

„haben Sie aktuell passende Positionen zu besetzen?“

 

Fast täglich erreichen mich Anfragen wie diese.
Wir machen uns zu wenig Gedanken, wie unser neuer Job eigentlich aussehen soll. Was erwarte ich überhaupt und was darf nicht mehr sein. Über das, was alles damit zusammenhängt, und wie dieser neue Job genau aussehen soll, machen wir uns wenig bis keine Gedanken. Weshalb sind wir so faul? Lieber nehmen wir den erstbesten Job, der um die Ecke kommt, an, nur um ein paar Monate später wieder in der selben Situation zu sein. Wir lesen Stellenanzeigen halbherzig bis gar nicht und bewerben uns auf Jobbeschreibungen die zu 80% nur aus „copy und paste“ bestehen.  Mit der Zeit werden wir so auch zu „kopierten Angestellten“.

Wir verbringen Tage damit, uns mit der Auswahl des neuesten Handys, Autos, dem Flatscreen oder unserer Musikanlage zu beschäftigen, bewerben uns aber wahl- und willenlos auf 50 Jobs die sich einigermaßen gut anhören.

Wir verbringen mehr Zeit beim studieren der Speisekarte als beim Nachdenken über unsere Zukunft – Thimo Müller

Stellen Sie sich mal ein paar Fragen

– Wie genau soll Ihr Zukunftsszenario aussehen?
– Welches sind die Ziele in Ihrem beruflichen und privaten Leben?
– Welche Konstanten spielen dabei eine Rolle (Familie, Wohnort, Gehalt, Gesundheit, Alter …)
– Was genau wollen Sie erreichen und woran merken Sie, dass Sie vorankommen?
– Was wollen Sie zukünftig nicht mehr?
– Was macht Sie sicher, das Sie das schaffen? Was macht Sie unsicher?
– Was konkret muss als Nächstes erreicht werden? Sprechen Sie nur in Ergebnissen!

Sei es leid, immer nur auf den „nächsten Job“ zu warten. Geh bewusst anders vor. – http://www.thimo-mueller.com

Ihr aktuelles Ich

Schreiben Sie auf, wer Sie sind. Was Sie an Ihrer aktuellen Situation stört und was Sie mögen oder sogar lieben. Was begeistert Sie beruflich aber auch privat? Was ist Ihr wirkliches Anliegen?
Das Aufschreiben Ihres aktuellen Status und Anliegen in Form eines Prosatextes zwingt Sie, schärfer und gründlicher über sich und Ihre Ziele nachzudenken.

Für was stehen Sie? Welche Aufgaben & Verantwortungen haben Sie momentan und warum? Sind Sie mit diesen Aufgaben glücklich? Warum wollen Sie überhaupt wechseln? Es lohnt sich, wenn Sie Ihre Gedanken im Hinblick auf diese Fragen etwas  sortieren. Und nichts ist effektiver, als darüber zu schreiben. Schreiben Sie mindestens eine Seite.

Selbstreflektion

Haben Sie sich einmal hingesetzt und die oben aufgeführte Selbstreflexion für sich durchgeführt? Wahrscheinlich nicht, oder? Dann machen Sie es jetzt! Ich biete Ihnen in diesem Zusammenhang einen Zukunfts-Check an: Senden Sie mir Ihre Ausführungen zu, und ich gebe Ihnen ein Feedback, an welchen Stellen Sie konkret etwas überdenken könnten,  und versorge Sie gleichzeitig mit einigen Anregungen.

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Mein Entwurf den ich monatlich schreibe

Welche Aspekte sind von Bedeutung, wenn es darum geht „ich möchte mich verändern“

Die unterschiedlichsten Themen können Sie zu Ihrem zukünftigen ICH bringen:

  • „Wieso überhaupt verändern, so schlimm ist es doch gar nicht?“
  • Wo befinde ich mich aktuell?
  • Was möchte ich in Zukunft?
  • Wer bin ich?
  • Was möchte ich nicht mehr?
  • Kenne ich mein „Warum“?
  • Kenne ich meine eigenen Talente und Stärken?
  • Möchte ich angestellt oder selbstständig sein?
  • Kenne ich meine (negativen) Glaubenssätze?
  • Was ist meine Leistungsfähigkeit?
  • Welche Werkzeuge sind hilfreich?
  • Wie treffe ich Entscheidungen?

Ihr zukünftiges Ich

Schreiben, denken und fühlen Sie sich bewusst in neue Zukunftsszenarien (provokant, abgedreht, phantastisch) hinein. Lernen Sie, neue Daseinsformen ihrer selbst kennen und lieben. Tun Sie das konsequent und dauerhaft.

Seien Sie nicht mehr damit einverstanden, das andere Ihnen „NUR“ einen Job geben.

Fangen Sie damit an „IHRE“ eigenen Beschreibungen dafür zu finden, was Sie zukünftig tun wollen. Setzen Sie sich in Ruhe hin und entwerfen schriftlich Ihre „ideale Woche“ wie sie, z.B. , in zwei Jahren aussehen soll.

Sobald Sie hier klar für sich sind, haben Sie Material zum spielen. Spielen Sie mit Ihren zukünftigen Ich´s. Verlieben Sie sich in diese zukünftigen Ich´s.

Was mag ich daran, was stört mich.

Nur dann finden Sie heraus, was Sie wirklich wollen – und was nicht. Wo Sie zu keinen Abstrichen bereit sind, und was Sie noch akzeptiere wollen. Ziehen Sie klare schriftliche Grenzen. Beschreiben Sie diese Szenarien schriftlich, als Aufsatz in Prosaform nicht in Stichpunkten (Das zwingt Sie zum Nachdenken und Sie treffen wesentlich präziser Ihre Entscheidungen!)

Klicken Sie hier und senden mir eine Nachricht und ich sende ihnen meinen Zukunftscheck gerne zu.

Thimo Müller
Dein Spiel – Deine Regeln – Dein Leben
Coach – Trusted Advisor – Headhunter

 

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