Junges und altes verzeihen (#165)

Ich könnte ausflippen. Wir sitzen seit 30 Minuten in diesem Meeting und der Kerl hört einfach nicht auf in seiner Kaffeetasse zu rühren. Am liebsten würde ich Ihm gleich den Arm ausreißen. Seit etlichen Jahren immer das gleiche Spiel. Merkt der Typ das nicht. Ich entwickle Hassgefühle und überlege mir Dinge, die ich besser hier nicht schreibe.


Stellen Sie sich die Menschen als Säuglinge oder Greise vor

Jeder von uns war mal zumindest in einer der beiden Situationen. Und jeder von uns wird sich in spätestens ein paar Jahrzehnten in der anderen vorfinden, wenn er nicht vorher verstorben ist.

Denken Sie an jemanden, der Ihnen wirklich auf die Nerven geht. Stellen Sie sich die Person nun als Greis vor. Ein alter Mensch, dem Tode nah. Der sein Leben gelebt und seine Erfahrungen gemacht hat. Die müden Augen, das noch kraftvolle Lächeln und die Weisheit der Jahre. Die Weisheit, die die eigenen Fehler kennt, sie zulässt und verzeiht. Sie könnten in ein paar Jahren dieser Mensch sein…

„Ergib dich nicht den Gefühlen die dich auf einen Weg verschleppen, von dem es kein zurück gibt.“

Stellen Sie sich den gleichen Menschen als Säugling vor. Die kleinen Arme und Beine. Die winzigen Finger, die voller Vertrauen nach allem greifen. Die unschuldigen Augen, die keinen Groll oder Hass kennen. Diese kleinen Menschen sind fehlerlos.
Jeder von uns war einmal dieser kleine Mensch. Nichts kann hier Fehler sein.

Liebevolle, verzaubernde Ausgeglichenheit


 

„Die Zukunft der Jugend ist das Leben und das Alter. Die Zukunft des Alters ist der Tod.“

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