Die andere Seite vom Gras kann auch unter der Erde liegen (#177)

Wir wollen wir uns von niemandem sagen lassen wie wir leben sollen, lesen aber fleißig Ratgeber und rennen Gurus nach die genau das tun.

Wer sagt denn, das andere Recht haben? Wer sagt, das andere die Weisheit ganz dick auf dem Brot haben?

Wenn Sie Pech haben, ist das Gras anderswo nicht grüner. Die andere Seite vom Gras kann auch unter der Erde liegen.

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In der Zeit, in der wir ein Selbsthilfebuch lesen, könnten wir uns doch genausogut „selbst helfen“ und uns mal Gedanken darüber machen was wir von unserem Leben eigentlich erwarten.


Werde ich ein besserer Mensch, indem ich darüber lese?

Bekomme ich mehr Liebe, wenn ich jeden Tag darum bitte?

Verlängert mein Geld mein Leben?

Was lernen meine Kinder wenn ich sie anschreie?

Weshalb bin ich so misstrauisch oder wie kann ich mehr vertrauen?

Merkt meine Frau es, wenn ich Ihr nicht richtig zuhöre?

Muss ich wirklich alles posten?

Ist es meinen Kindern nicht egal, wenn ich Stress habe?

Weshalb höre ich auf Menschen, die ich gar nicht kenne?

Darf ich auch mal zwei Stunden nicht auf mein Handy schauen?

Wie erkenne ich die Stimme die mir sagt: „Es ist gut jetzt“?

Sendet mir jemand ein Zeichen, wenn ich meine Bestimmung gefunden habe?

Was bewirken meine Sticheleien bei meinen Lieben?

Weshalb trinke ich das 4. Bier noch, obwohl ich es besser weiß?

Leide ich, weil ich Schmerzen habe oder weil ich Aufmerksamkeit möchte?

Niemand kann etwas für meine schlechte Laune.



Was zählt eigentlich in meinem Leben?

Gesundheit alleine reicht mir nicht. Es gibt kerngesunde Menschen die sich umbringen.

Familie, Freunde, Gesundheit, Ehrlichkeit mir und anderen gegenüber.

Mehr Mut haben und weniger Reue.

Mehr Gefühle zeigen. Öfter mal die Hosen runterlassen.

Sie führen zu Wohlbefinden, Geborgenheit, Seligkeit und Lebensqualität.

Nichts was wir tun hat nicht schon jemand anderes getan, der im nächsten Moment gestorben ist.

Manche Menschen warten ihr Leben lang darauf, frei und unabhängig zu sein.


“The moment that you feel, just possibly, you are walking down the street naked, exposing too much of your heart and your mind, and what exists on the inside, showing too much of yourself…That is the moment, you might be starting to get it right.”

— Neil Gaiman

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