Wenn du mich fragst, sind die Dinge aktuell ziemlich großartig.

Und dein Leben und mein Leben werden mit der Zeit wahrscheinlich noch an Großartigkeit zunehmen. Wir werden wahrscheinlich unser ganzes Leben lang gesund bleiben, ordentlich Kohle verdienen und dazu beitragen, einige Leben zum Besseren zu verändern.

Unsere Kinder und Enkelkinder werden liebevoll und umsorgt aufwachsen. Und wir werden mit einem breiten Lächeln in unserem faltigen und wettergegerbten Gesicht sterben (mit einem kalten Bier in der Hand). Irgendwann im Alter von 118 (plus minus ein paar Jahren).

Zumindest ist das MEIN Ziel

Klar wird es Katastrophen und Schicksalsschläge geben. Aber diese werden nur dazu dienen, besser zu werden und mich ab und zu wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.

„Thimo, bist du Irre?“

Ich habe eins festgestellt: 

Für die wenigen Menschen die verrückt genug sind, so optimistisch zu sein, gehen die Dinge meist gut aus.

Unser größtes Problem: Schlau und analytisch wie wir sind, besteht unser ganzes können darin, zu erkennen, was alles schiefgehen könnte. Wir sehen immer nur die Risiken und die Gefahren. Nie die Chancen und Möglichkeiten. 

Es gibt sogar Menschen, die verdienen Ihr Geld damit, ängstlichen Menschen noch mehr Angst zu machen. Eine der Lieblingstechniken von diesen „Kollapstheoretikern“ ist es, vor Ihrem Bildschirm zu sitzen und jede Entwicklung als weiteren Beweis ihrer Theorie zu interpretieren.

Und die selben Methoden werden dann von uns übernommen:

„Oh Mann, dieser Job scheiß stresst mich. Meine Firma geht den Bach runter, und wir werden die ersten sein, die entlassen werden. Und es wird nicht mehr lange dauern! … All die Kriege und der Terror da draußen. Und die Wirtschaft geht auch vor die Hunde. Unsere Politiker sind zu nichts fähig und heute gab es mal wieder kein Klopapier… All das belastet mich und meine Gesundheit. Meine Knie udn mein Rücken tun weh. Und es wird jeden Tag schlimmer, was mich noch mehr stresst. Was mich wiederum schlechter im Job macht und es noch wahrscheinlicher macht, , dass ich entlassen werde ….“

Jedes mal wenn Leute so reden höre, möchte ich am liebsten Ihren Kopf packen und ihn durchschütteln. Das diese ganzen Gedanken und Ängste mal nach unten „durchfallen“.

„Wach auf, Mann! Du tust mehr, als nur meckern und jammern. Du erschaffst dir deine eigene Realität!“

Stellen wir das Leben des Jammerers kurz vor dem Zusammenbruch mal mit dem eines wirklich glücklichen Menschen gegenüber. Wahrscheinlich kennst du mindestens eine solche Person. jemand der so viel Glück hat, dass es dich dich schon nervt. Sie hat einen besseren Job als Du, scheint immer befördert zu werden, sieht besser aus, ist fitter, hat coolere Freunde und einen attraktiveren Partner (und einen grüneren Rasen und ein größeres Haus sowieso)

Alles Glück, oder??? Besseres Elternhaus. Bessere Gene. Größeres Hirn.

Aber was ist mit all den hässlichen, kranken, gezeichneten, Vögeln, die es doch irgendwie schaffen – besser, erfolgreicher, reicher zu werden, und mit der hübscheren Frau nach Hause zu gehen???

Ich habe mich irgendwann für den radikalen Optimismus entschieden. Jedes Mal, wenn ich auf die Fresse falle

„ok, gut. Und jetzt?“

Nur um besser, stärker und noch optimistischer aus der Sache raus zu gehen.

Und was soll ich sagen… 

  • ich habe jeden Job bekommen, den ich haben wollte
  • meine Traumfrau hat ja gesagt
  • wir haben drei tolle Kinder
  • ich durfte mehrere Firmen gründen und war sogar erfolgreich
  • ich laufe immer noch mit einer gebrochenen Wirbelsäule durch die Gegend
  • 80% meines Darms sind im Krankenhaus geblieben – „ok, gut“

… und trotzdem lasse ich es mir nicht nehmen, es mir unheimlich gut gehen zu lassen und im allgemeinen an den meisten Tagen glücklich zu sein. 

Optimismus bringt mich dazu, mehr Dinge auszuprobieren: Wenn ich glauben, dass der Erfolg (fast) garantiert ist, probiere ich einfach mehr lustige Unternehmungen aus. Klar, ich werde auch ab und zu scheitern, aber was sagt man uns immer, ist der beste Lehrer? Am Ende des Tages habe ich so viel mehr Erfahrungen gesammelt als der Pessimist. Und was mache ich mit al den Erfahrungen und dem ganzen Wissen???

Ich habe Erfolg

Und obendrein begrenzt mein Optimismus die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol, das meine Gesundheit zerstört. Je weniger ich mich also um meine Gesundheit sorge, desto gesünder werden Ich.

„Was wäre, wenn es gut werden würde?“

Die einzige verbleibende Barriere ist also: Mutig genug zu sein, um diese Reise zu beginnen.

Hast du etwas mitgenommen?

Hier kannst du gerne wöchentlich auf dem Laufenden bleiben und immer die neuesten Artikel, Tipps und Hilfsmittel in dein Postfach bekommen.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Keine Artikel verpassen

%d Bloggern gefällt das: