„G“ wie Geschwindigkeit (#63.1)

„Denk nicht so viel, mach einfach mal“.

Dieser Post bleibt „under construction“ ich habe einfach mal gemacht 😉 … mehr im Laufe des Tages

Mein erstes Mal auf Skiern und ich war so gar nicht von mir überzeugt (wie sonst immer). Irgendwie habe ich das Gefühl, je älter ich werde, desto ängstlicher und langsamer bin ich bei neuen Dingen. Ähnlich dem Sport ergeht es uns auch im beruflichen Leben. Da ist diese Präsentation kommende Woche, an der wir nun schon über 10 Tage herumfeilen. Der wichtige Kundentermin am Montag, auf den ich mich viel zu lange schon vorbereite. Die eigene Geburtstagsfeier, die seit 3 Wochen in der Planung ist. Die Homepage, die ich schon 30 mal umgeworfen habe, und den Newsletter den ich bis in die Nacht schreibe.

ALLES WAS ERLEDIGT WERDEN MUSS, KÖNNEN WIR auch SOFORT UND MIT GESCHWINDIGKEIT IN DIE TAT UMSETZEN.

Die Meisten kommen aus diesem Grund nicht wirklich weiter. Wir bewegen uns vor und zurück, oder etwas zur Seite, und haben das Gefühl wir würden uns bewegen. Weshalb? Weil wir oft einen zu ausgeprägten Hang zur Perfektion haben. Da wird ewig an dem Newsletter gefeilt, 50 Mal das Konzept für einen Vortrag umgeworfen, und wenn es dann endlich steht, 100 Mal geübt, bevor der Vortrag endlich gehalten wird.

Das soll nicht darüber hinwegtäuschen, das einige Vorhaben und Projekte ziemlich komplex sind. Es gibt Menschen, Befindlichkeiten und andere Faktoren zu berücksichtigen, die es uns nicht unbedingt leichter machen. Da kann man sich schnell mal überfordert fühlen. „Ich koche mir erst mal einen Kaffee oder gehe mal an den Snack Automaten“. Surfen im Internet ist auch eine beliebte Alternative, wenn wir uns mal wieder irgendwie „geistig voll“ fühlen. Es ist auch viel angenehmer und bequemer, im Mittelmaß zu verharren.

„Hat ja bisher auch gut funktioniert. Und wenn es sein muss, dann gebe ich halt einfach mal Gas“

So geht das immer weiter, und unsere Vorhaben und Projekte, manchmal unser ganzes Dasein plätschern vor sich hin.

“Don’t buy complexity; the simpler you make your training, the better the results become.”

– Ryan Flaherty

Ryan Flaherty (@ryanflaherty1) ist „Senior Director of Performance“ bei Nike. Davor war er Gründer und President „Prolific Athletes LLC“. Dort trainierte er einige der weltbesten Athleten (Serena Williams, Russell Wilson, die Arizona Cardinals, Marcus Mariota, Jameis Winston, und Hunderte weitere).

Sie denken jetzt: „Geschwindigkeit ist ja gut und schön. Aber was ist mit der Qualität. Sicher geht uns da etwas unter oder fällt nicht auf“, „wir müssen doch planen und alle Eventualitäten beachten“.

Google macht es uns vor. Die starten erstmal mit Version 0.1 und sehen ob es läuft. Wir warten mit der Veröffentlichung bis zum Sankt Nimmerleinstag oder machen es nie.

austin-neill-143200_jpg

“If you have a 10-year plan of how to get [somewhere], you should ask: Why can’t you do this in 6 months?”

– Peter Thiel (https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Thiel)

oder abgewandelt:

“Was würdest du tun um deine 10 Jahresziele innerhalb von 6 Monaten zu erreichen, wenn dir jemand eine Pistole an den Kopf hält?” (Frei nach Tim Ferris)

Gedanken:

  • 80/20 Regel Pareto bedenken (https://de.wikipedia.org/wiki/Paretoprinzip)
  • „Was wäre wenn die Dinge nur halb so schwer wären“
  • Je länger wir nachdenken, desto mehr Gründe für das „nicht-funktionieren“ fallen uns ein.
  • „Alles was wir langsam erledigen, können wir auch schnell erledigen.“
  • Stell Dir bei allem was du tust vor, es wäre einfach: „Was ist wenn es leicht wäre?“
  • 40% Regel Bundeswehr (Wenn man auf Grund von Schmerz und Erschöpfung am liebsten aufgeben würde. An dem Punkt, an dem man glaubt nicht mehr weiter machen zu können, haben wir erst 40% unserer Leistungsfähigkeit ausgeschöpft und noch 60% übrig. Genau dann geht es erst richtig los.)
  • Die Regel des „einen“ (eine Wiederholung, einen Satz schreiben, eine Minute laufen, einen Liegestütz …). Einfach und leicht starten. Wenn Sie mal einen Liegestütz gemacht haben … können Sie auch zwei oder drei machen). Es geht darum, einfach ins „machen“ zu kommen. „Okay! Ich lege einfach mal los. Und wenn ich nach fünf Minuten nicht vorankomme, dann lasse ich es.“ Wenn Sie sich mal zwei bis drei Minuten damit beschäftigt haben und die Sache läuft, können Sie ja weitermachen.
  • Arbeit dehnt sich immer mindestens in dem Maße aus, den wir ihr geben.
  • Wieso endlos an irgendeinem Vortrag arbeiten, dessen Ergebnisse klar sind. Hier reichen Stift, Flipchart und Fantasie.
  • Speed kann IHR Geschäftsvorteil werden.

Dieser Post ist „under construction“ ich habe einfach mal gemacht 😉 … mehr im Laufe des Tages.

PS: Denk daran:
  • Dieser Atemzug kann Dein letzter sein.
  • Die nächste Person die du triffst, kann die Letzte sein.
  • Deinen Kindern ist es egal, weshalb du schlecht gelaunt bist und welchen Stress du gerade hast.
  • Der richtige Tag kommt nie. Die eine Hälfte unseres Lebens sind wir für die Dinge zu jung, die andere Hälfte unseres Lebens sind wir für die Dinge zu alt.
Einen angenehmen sonnigen Mittwoch,
Thimo Müller
Headhunter – Career Mentor
Dein Leben – Dein Spiel – Deine Regeln
Besuchen Sie uns/mich auf

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s