„M“ wie Morgens

„Was willst du?“

Jeden morgen beim Zähneputzen stelle ich mir diese Frage.
Zähneputzen dauert zwei Minuten.
Zwei Minuten und ich denke nichts anderes als an:

  • Was will ich zukünftig und warum?
  • Warum machst du das alles?
  • Welches sind die Ziele in meinem beruflichen und privaten Leben?
  • Woran merke ich, dass ich vorankomme?
  • Welche Konstanten spielen dabei eine Rolle?
  • Was stört mich?
  • Was/Wen mag oder liebe ich?
  • Was begeistert mich?
  • Bin ich mit meinen Aufgaben glücklich?
  • Warum denke ich überhaupt über meine Zukunft nach?

 

Wer bin Ich?

Ich bin dein ständiger Begleiter.
Ich bin die größte Hilfe oder die schwerste Last.
Ich schiebe dich vorwärts oder ziehe dich nach unten.
Ich unterwerfe mich vollständig deinem Kommando.
Die Hälfte der Dinge, die du tust, kannst du gerne mir überlassen und ich werde sie schnell und gewissenhaft erledigen.
Ich bin einfach zu managen; Du musst mir gegenüber nur sicher auftreten.
Zeig mir genau, wie du etwas getan haben möchtest, und nach ein paar Wiederholungen werde ich es automatisch tun.
Ich bin ein Diener aller großen Menschen und gleichzeitig aller Versager.
Diejenigen, die erfolgreich sind, habe ich erfolgreich gemacht. Diejenigen, die Versager sind habe ich zu Versagern gemacht.
Ich bin keine Maschine, obwohl ich mit der Präzision einer Maschine arbeite und der Intelligenz eines Menschen.
Du kannst mich einsetzen für den Gewinn oder für den Ruin. Das macht für mich keinen Unterschied. Trainiere mich, sei bestimmt mit mir und ich werde mich zu deinen Füßen legen. Vernachlässige mich, und ich werde dich zerstören.

Wer ich bin???

ICH BIN DEINE GEWOHNHEIT

Verfasser unbekannt

Willenskraft

Wie oft sagen wir „ich habe einfach nicht genug Willenskraft“ für dieses oder jenes durchzuhalten?
Unsere Vorstellung von besonders erfolgreichen Menschen ist, das Sie über ein besonderes Maß an Willenskraft verfügen und besonders hart zu sich sind. Doch genau das, ist nicht der Fall.
Wir alle starten mit dem gleichen Willenskraftspeicher morgens in den Tag.

Willenskraft hat einen Nachteil – sie nimmt im Laufe des Tages ab, wenn wir sie anzapfen- wir „verbrauchen Sie“. Je mehr Stress und Aufregung wir über den Tag erleben, desto mehr schwindet unsere Willenskraft. Das heißt, unsere Willenskraft schwindet schon wenn wir z.B. Entscheidungen treffen. Wenn wir uns morgens schon über Nichtigkeiten wie den Verkehr oder andere Verkehrsteilnehmer aufregen, oder wir überlegen was alles schreckliches den Tag über passieren kann. Wie sollen wir hier noch Energie für zusätzliche Aufgaben haben?

Der Trick liegt darin, unsere Fähigkeiten (oder besser die unseres Gehirns) und bestimmte Verhaltensweisen gewohnheitsmäßig ablaufen zu lassen. Solche Gewohnheiten zu lernen, geht einfacher und schneller als die berühmten 21, 40 oder sogar 90 Tage die immer angeführt werden – allerdings nur, wenn wir es richtig anfassen.
Das besondere ist, die Gewohnheit richtig zu implementieren.

Was macht die Gewohnheit zur Gewohnheit? Sie folgt immer einem Ablauf:

  • Sie folgt einem Auslöser (Trigger). Ein bestimmtes Ereignis für das darauf folgende Verhalten.
  • Dem Verhalten, was darauf folgt.
  • Das Verhalten erhält (durch uns) eine positive Bestätigung
  • Wir „tracken“ dieses Verhalten (Kalender, Blatt Papier, Block …)

Einfach??

Ein Beispiel: 20 Kniebeugen.
Wir nehmen uns also einen Auslöser/Trigger vor – z.B. „Zähne putzen“.
Sobald wir die Zahnbürste im Mund haben, machen wir mindestens 20 Kniebeugen (alternativ einen „Wandsitz“… – alles was eben funktioniert beim Zähneputzen). Im Anschluss  notieren wir das ganze (wenn wir möchten). Ihr könnt auch direkt mit einarmigen Liegestütz anfangen.

 

Thimo

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