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  • Reich, erfolgreich, intelligent, glücklich, gesund, gut aussehend …

    Reich, erfolgreich, intelligent, glücklich, gesund, gut aussehend …

    Es ist schwer,

    • der zu sein, der ich nicht bin.
    • wie andere es von mir erwarten.
    • wie ich glaube, sein zu müssen.
    • wie man zu sein hat.
    • zu können, was ich noch nicht kann.

    Reich, erfolgreich, intelligent, glücklich, gesund, gut aussehend … war immer mein Ziel. Meine Beziehung, den Job, meine Rolle als Vater, Ehemann und Freund immer weiter zu optimieren.

    Aber wozu?

    Wann bin ich fertig damit?

    Wann bin ich glücklich, reich, intelligent … genug?

    Es wird sich nichts ändern. Es wird immer etwas geben, was es zu erreichen gilt. Es wird immer jemanden geben, der schöner, reicher, erfolgreicher, schneller, intelligenter ist.

    Solange ich nicht weiß, warum werde ich mich immer „nur“ verändern und doch auf der Stelle treten.

    Ziemlich anstrengend, oder?

    Aber womit soll ich anfangen?
    Woher weiß ich, was ich will?
    Wie erkenne ich, was das Richtige für mich ist?

    Ich wurde hier ausgesetzt, ich kleines Menschlein. Auf diesem kleinen Staubkorn inmitten eines unendlichen Weltraums. Woher zur Hölle soll ich wissen, wozu ich gemacht bin?

    Ein Versuch:

    Ich muss nicht jede Sekunde füllen. Nicht jede Pause nutzen, um irgendwas zu tun. Ich kann ja noch nicht mal auf dem Klo sitzen ohne ein Buch. Selbst das Gassi gehen mit dem Hund nutze ich um Hörbücher zu hören und Telefonate zu führen.

    Statt immer mehr, immer schneller und immer besser – versuche ich es mal mit WENIGER.

    Weniger schlechtes Essen & Trinken, niveauloses Fernsehen & Lesen (Nachrichten, Klatschseiten, E-Mails), Telefonate & Gespräche, schlechte Meetings, bei denen alle reden, niemand zuhört und nichts erledigt wird, schlechte Beziehungen mit Menschen die mich nur runter ziehen, sinnlose Arschküsse (an Chefs, Verwandte, Familienmitglieder, Freunde).

    Credo des Tages: Hab mal keine Angst da zu sitzen und gar nichts zu tun.

    Und die entstehende Zeit, fülle ich einfach mal mit nichts. Ich gebe mir selbst den Raum, den ich brauche. Ich lasse mal Dinge weg, ohne zu überlegen mit was ich Sie füllen könnte.

    Ich entscheide mich einfach fürs glücklich SEIN und nicht das werden.

     

    —

    Photo by Austin Distel on Unsplash

  • Wir haben uns lange nicht geschrieben

    Wir haben uns lange nicht geschrieben

    Ein Erklärungsversuch

    Mein lieber Freund.
    Du wolltest wissen, wie es mir geht.

    Wir haben lange nicht geschrieben.

    Wenn man sich zu viele Gedanken macht, fehlen eben diese an anderen Stellen.

    Zu viele Gedanken lähmen mich.

    Ich bekomme sie nicht zu fassen.
    Manchmal sind es einfach zu viele.
    Vor lauter Gedanken spüre ich meine Gefühle nicht mehr.

    Seit Monaten wache ich im Dunkeln auf, mit dem Gefühl auf, etwas tun zu müssen?
    Manchmal sitze ich dann einfach nur in meinem Sessel und trinke Kaffee. In Ruhe, Stille und Frieden.

    Bis die Gedanken wieder meinen Kopf übernehmen.

    „Du musst etwas tun“
    „Los, arbeite“
    „Die Welt könnte morgen untergehen“
    „Du musst Geld verdienen“
    „Du musst besser werden“
    …

    Ich suche dann ständig nach einem Grund, warum ich hier bin.
    Es muss doch etwas geben, für das ich gemacht und gedacht wurde?

    Was aber wäre, wenn es gar keinen Grund dafür gibt?
    Was wäre, wenn alles gut so ist, wie es ist?

    Wenn du jetzt hier wärst, würdest du mich fragen:
    „Was verspürst du gerade bei diesem Gedanken?“

    Ich spüre Ungeduld, Wut und Angst, nicht das zu finden, wonach ich Suche. Das ich die Dinge nicht mehr „im Griff“ habe.
    Meine Gefühle kämpfen gerade mit dem jungen Gedanken, dass doch alles Gut ist, wie es ist.

    Was wäre, wenn ich ab sofort alles auf mich zukommen lasse?

    Ich kann an dem was kommt, nichts ändern.

    Was wäre, wenn ich mich im Sessel der Zufriedenheit zurücklehne und warte, was mir das Leben so anbietet?

    Im Vertrauen, das ich mich best möglich vorbereitet habe. Das alles in mir steckt, um mit den Anliegen meiner Welt umzugehen. Und falls es einmal nicht reichen sollte, kann ich es entweder lernen oder es eben akzeptieren und weiter gehen.

    Mein lieber Freund, während ich darüber nachdenke und dir schreibe, bemerke ich, wie sich meine Gedanken „klären“. Es ist, als würde sich Dreck in aufgewirbeltem Wasser absetzen. Es entsteht ein Gefühl der Zufriedenheit und Ruhe in mir. Es fließt vom Kopf in meine Brust und meinen Bauch.

    Einzig die Frage: „Kann das wirklich so sein?“ beschäftigt mich noch.

    Was meinst du, sollen wir diese Idee weiter führen?

  • Wenn du jetzt nur nett und freundlich aus der Wäsche guckst, verlierst du.

    Wenn du jetzt nur nett und freundlich aus der Wäsche guckst, verlierst du.

    Niemand ist mehr sicher. Keiner glaubt mehr irgendwas.
    Dein Gestern ist vorbei.
    Alles dreht sich.
    Und wir uns mit.

    Glaubst du wirklich, irgendjemand interessiert sich für dich?

    Die Leute kennen dich nicht. Warum sollen Sie sich für dich interessieren. Sie haben genug mit sich selbst zu tun.

    Es wird Zeit, dass du dich neu erfindest.
    Dein Denken, Fühlen und Handeln.
    Sonst macht das jemand anderes für dich.

    Und das geht sicher nicht gut aus.

    Bitte mach dir klar:
    Du bist den meisten Leuten egal.

    • Du hattest drei Bewerbungsgespräche – und niemand meldet sich mehr.
    • Du hast einen Arbeitsvertrag unterschrieben und bekommst vor deinem ersten Tag schon die Kündigung.
    • Umgekehrt treten über 1/4 der Mitarbeiter ihren ersten Arbeitstag gar nicht an.
    • Du kommst zum Interview, aber niemand weiß von dir.
    • Du kommst aus dem Urlaub zurück, und an deinem Schreibtisch sitzt jemand anderes.
    • Deinen Job macht jetzt eine App, programmiert von einer 15-Jährigen.
    • …

    Soll ich weitermachen?

    Die Leute sind keine Arschlöcher. Sie sind einfach überfordert.
    Und wenn wir überfordert sind – stellen wir uns tot oder greifen an.

    Deine Freundlichkeit hilf dir nicht.
    Niemand erinnert sich an den Nettesten.
    Oder denkst du, du bekommst den Job weil du der netteste bist?

    Anbei ein paar Glückskeksweisheiten. Wenn konsequent angewandt, bist du schon mal weiter als die meisten anderen.

    • Werde mal unvernünftig.
    • Wenn alle „Hüh“ schreien, rufe „hott“.
    • Sei mal verrückt.
    • Besorg dir eine neutrale Mailadsresse (Nein, heissehexe69@xyz.de ist nicht neutral)
    • Sei klar und direkt.
    • Sei pünktlich.
    • Trau dich.
    • Beweg dich (du kennst all die positiven Gründe)
    • Wasche dich (Du willst es nicht wissen).
    • Hör auf, den Leuten zu erzählen, was sie hören wollen.
    • Bleib ehrlich.
    • Geh zum Frisör.
    • Hör auf zu rauchen. 75% der deutschen sind Nichtraucher. Und jetzt frag dich, wieviele davon Raucher nicht „riechen“ können.
    • Lass einen Profil deine Fotos machen.
    • Lass jemanden über deine Unterlagen drüber schauen (mach es nicht wie ich)
    • Tu das WAS du sagst, WANN du es sagst.
    • Lerne verkaufen und den Sack zu zu machen.
    • Kläre Timings und schaffe Verbindlichkeit.

    Overpromise and Overdeliver

    Was wäre denn, wenn wir uns selbst mehr zutrauen und dann noch eine Schippe drauf legen?

    Wenn du nur da sitzt, nett und freundlich aus der Wäsche schaust, verlierst du. Du gehst unter in der Menge der Jobsuchenden da draußen, die um einen Job betteln. Die anderen tun und erzählen alles, nur um einen Job zu bekommen. Jetzt ist nicht die Zeit, nett zu sein. Es ist an der Zeit, selbstbewusst und motiviert zu sein, damit du den Job bekommst, der zu dir passt.

    Verlass dich nicht auf deine Vergangenheit.
    Es ist mir egal, was du früher alles getan und erreicht hast.
    Dein „früher“ ist vorbei.
    Oder glaubst du, mich interessiert es, ob du mal Hessenmeister im modernen Dreikampf warst oder das goldene Feuerwehrabzeichen hast.
    Niemand nimmt sich mehr die Zeit, hunderte Lebensläufe von Menschen zu lesen, die aufgrund einer Rezession gleichzeitig Arbeit suchen.

    Oder glaubst du wirklich, irgendjemand der dich noch gar nicht kennt, interessiert sich für dich?
    Jeder erzählt in Bewerbungsgesprächen das Gleiche. Und einer lügt mehr als der andere.

    Dein Gegenüber glaubt dir sowieso nicht. Und meistens hört er dir auch nicht zu.

    Warum?
    Weil jeder erzählt, das er der tollste, beste, schnellste, teamfähigste, kritikfähigste, unternehmerisch denkende „hands on“ Workaholic ist, der je geboren wurde.

    Es geht nicht darum, was du sagst.

    Sondern darum, was du beweisen kannst?
    Wie kann ich dir glauben, dass du wirklich einen Mehrwert für die Firma bringen kannst?

    Es geht immer um den nächsten Schritt
    Niemand stellt dich nach dem ersten Anruf ein.
    Dein nächstes Ziel ist es, den anderen davon zu überzeugen:

    • auf deine Mail zu antworten
    • deine Unterlagen anzusehen
    • mit dir zu sprechen
    • zu verstehen, was du kannst und willst
    • dich persönlich einzuladen
    • deine Referenzen zu kontaktieren
    • zu verstehen, was du dem Unternehmen bringen kannst
    • zu entscheiden
    • …

    Oder glaubst du es reicht, wenn du einfach nur genug Bewerbungen an genügend Firmen zu schickst?


    Du suchst einen Job oder du suchst die Mitarbeiter die zu dir passen?

    Schreib mir

  • Ich kenne fast niemanden, der seinen Job gern macht.

    Ich kenne fast niemanden, der seinen Job gern macht.

    Es ist verrückt, aber ich kenne kaum jemanden, der seinen Job wirklich gerne macht.
    Ich meine so richtig – mit früh morgens gut gelaunt aufstehen und so.
    Mit Mundwinkel nach oben, wenn du darüber nachdenkst.
    Mit essen und trinken vergessen, weil du da an etwas dran bist etc.

    „Jo, Thimo – erzähl du mal. Ist doch völlig unrealistisch. Wer hat den schon so was?“

    Und genau jetzt weißt du, das du DEINEN Job noch nicht gefunden hast.

    Aber bitte, kündige noch nicht. Du hast so viele andere Möglichkeiten.

    Problem 1: Du weißt nicht, was du willst. Die Aussage „Einen neuen Job“ reicht nicht. Einfach ins dunkle schießen und hoffen das du triffst, funktionieret selten.

    Problem 2: Du weißt nicht, warum du deinen Job machst oder einen neuen willst.

    Problem 3: Du hast nicht verstanden, worum es in deinem Job geht (oder es wurde dir nicht richtig erklärt).

    Problem 4: Du glaubst nicht wirklich daran, dass du einen Unterschied machen kannst.

    Problem 5: Du hast Angst anzuecken, gekündigt oder ausgelacht zu werden, aufzufallen …)

    Problem 6: „Andere Mütter haben auch schöne Töchter“ oder „das Gras, das überall grüner ist“.

    Problem 7: Du triffst keine wirkliche Entscheidung.

    Deshalb habe ich über 15 Versuche gebraucht, bis ich meinen Traumjob gefunden habe.

    Früher wollte ich Jobs, die sich gut anhören in Unternehmen die einen tollen Namen hatten. Die Jobs, mit viel Geld und Ansehen.

    Hat alles nicht funktioniert. Also habe ich mir meine eigenen Jobs gemacht.

    Und ich habe FÜR MICH, ein paar Dinge gelernt:

    • Alles beginnt mit den Menschen.
    • Du musst ausprobieren, testen, schmecken, fühlen, scheitern, schreien, heulen, jubeln … um deinen Traumjob zu finden.
    • Aller Erfolg in Unternehmen beginnt mit Menschen.
    • Menschen werden immer von Menschen eingestellt und von diesen entlassen.
    • Wenn du keine Entscheidung triffst … irgend jemand tut es für sich.
    • Deine und meine Vergangenheit sind mir egal. Was du kannst, ist mir egal. Mir ist wichtig, was du dir zutraust und warum du etwas willst. Dein Warum schlägt dein Wie.
    • Mach dir klar, weshalb du genau das gerade willst.
    • Hör auf, jemand anderer zu sein.
    • Gib nie, nie, nie auf.

    Erfahrungen, Können und Wissen sind vergänglich.
    Gestern noch gefragt, heute völlig uninteressant.
    Wenn du irgendetwas besser kannst als andere, wird es nicht lange dauern bis jemand kommt der noch besser ist als du.

    Jeder kann dein Können kopieren. Niemand deine Persönlichkeit.
    Ob du damit überall hineinpasst? Auf gar keinen Fall. Und das ist gut so.

    Leider musst du dafür wissen, wer du bist (und wer nicht).
    Und du musst danach Leben.

    Versteh mich nicht falsch. Deine „Facts & Figueres“ sind noch immer wichtig. Du kannst die tollste Persönlichkeit sein wenn du nicht bereit bist irgendetwas dazu zu lernen.

    Stelle dir ab und an bei deinem Job mal folgende Fragen:

    A) Wie viele Monate würde es dauern, um einen halbwegs intelligenten frischen Hochschulabgänger ohne spezielle Ausbildung in meinem Bereich so einzuarbeiten, das er diese Aufgabe auch erfüllen könnte?

    B) Wie lange würde es dauern, eine App zu Programmieren die diese Aufgabe zumindest halb so gut erfüllen kann wie ich?

    Willst du aufgrund deiner Vergangenheit eingestellt werden oder aufgrund dessen, was du zukünftig bereit bist zu leisten?

    “You can escape competition through authenticity, when you realize that no one can compete with you on being you.” — Naval Ravikant


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  • Du hast keine Spielfiguren mehr im Häuschen

    Du hast keine Spielfiguren mehr im Häuschen

    … und auf einmal wachst du Montags morgens mit einer Scheißlaune auf, es sind 44 Jahre vergangen und du weißt noch immer nicht, weshalb du hier bist.

    Kennst du auch die gut gemeinten Ratschläge?
    Die Tipps und Tricks von Leuten, die es besser wissen?
    Die dir sagen, was du am besten zu tun und zu lassen hast?

    Die Leute, die das nachplappern was andere Leute auf Youtube predigen die das wiederum aus einem Facebook post haben der auf einer Instagram Story basiert ,die auf jemandes Weisheit beruht der schon 2.000 Jahre tot ist und den eh niemand verstanden hat.

    • Faule und dicke Nachbarn die dir Ernährungs- und Sporttipps geben.
    • Verbeamtete Lehrer, die wissen wie „man“ Karriere zu machen hat und wie man besten ein gutes Zahnrad in der Gesellschaft wird? Aber bitte bloß nicht als böser Kapitalist der nur die Mitarbeiter ausbeutet (Achtung, es gibt viele Ausnahmen – und es werden immer mehr – Herr A.P. aus E. 😉)
    • „Wannabee Entrepreneure“ die dir zeigen, wie man erfolgreich wird über Nacht die aber selbst von Dosenravioli leben und Mamas Computer benutzen.
    • Youtuber die in einem geliehenen Porsche sitzen und dir ein automatisiertes Einkommen über Nacht versprechen.
    • Eine Gesellschaft die uns sagen will, was Erfolg und Glück bedeutet und was man dafür zu tun und wie man zu sein hat.

    Mir kommt es so vor, als wären all diese Glückskeksweisheiten 50 Jahre abgelaufen.

    Das alles regt mich dermaßen auf, das ich morgens um 5 Uhr schon eine Scheiß Laune habe – vielen Dank.

    Kann es sein, dass es auch anders geht? Und Um was gehts hier eigentlich?

    Es geht erst mal nur um um mich.
    Soviel Ehrlichkeit muss sein. Und darum sollte es dir auch gehen – um DICH

    Es gibt viele andere wichtige Menschen in deinem Leben – ich weiß. Die gibt es für mich auch. Aber was haben du und deine Lieben davon, wenn es der Welt gut geht und dir beschissen?

    Wenn es um dich und dein Sein geht, bist du Profi und Amateur zugleich.
    Du bist Profi im Wollen und Amateur im Sein

    Du hast so viele „Ichs“ – jedes will und fürchtet etwas anderes.
    Manchmal zerreißt es dich.
    Du folgst einer Sache, musst dich aber deshalb gegen eine zweite Entscheiden. Du entscheidest dich mit wehenden Fahnen für etwas, musst aber zehn andere Dinge dafür aufgeben. Es geht immer nur um Kompromisse.

    Wie fängt das Ganze an?

    Wir werden irgendwann wach, und finden uns auf einer Welt mit ganz vielen anderen von unserer Sorte wieder. Wir haben uns diese Welt nicht ausgesucht. Unsere Eltern unser Umfeld und die Gesellschaft erklären uns, wie es hier zu laufen hat. Was wir zu tun und zu lassen haben. Was unsere Ziele zu sein haben und so weiter.

    So weit so gut.

    Dein Job ist es also scheinbar nicht, darüber nachzudenken, was dein Weg ist. Dein Job ist es, ein gutes und erfolgreiches Rädchen im Getriebe zu sein, auf einem Weg, der dir vorgegeben wird. Von einer Gesellschaft aus „anderen“ die du nichtmal kennst.

    Und plötzlich, 80 Jahre später, schmeißt dich jemand raus aus dem Spiel des Lebens. Und du hast keine Spielfiguren mehr im Häuschen die du mit einer 6 auf deinem Würfel rausholen kannst.

    Wir bekommen sogar gesagt, wie wir zu sterben haben und nach welcher DIN Norm wir begraben werden.

    „Ok Thimo, gekauft. Aber warum denkst du, du kannst mir helfen?“

    Es gibt genau zwei Fragen, die ich mir jeden Tag stelle – seit ich einigermaßen klar denken kann:

    Was Liebe ich?
    Wars das?

    Oder eben leicht abgewandelt:

    • Was kommt als Nächstes?
    • Ist es das gewesen?
    • Wovon will ich mehr und wovon weniger?
    • Was kann ich noch alles machen?
    • Weshalb bin ich gerade zufrieden/unzufrieden?
    • Was ist überhaupt Glück und Zufriedenheit und wie komme ich dorthin und woran merke ich, das ich da bin?
    • Bin ich vielleicht schon da?

    Warum also, sollte genau ich dir etwas darüber erzählen?

    A) Irgendwie habe ich schon ein ziemlich cooles Leben.
    Es hat leider über 40 Jahre gedauert, bis ich das kapiert habe.
    Alles hat irgendwie geklappt. Sogar die blutigen Schläge, die mir das Leben verpasst hat, waren die, die ich am meisten gebraucht habe. Ich lande immer wieder auf den Füssen, habe aber erst spät erkannt, warum.

    B) Nachdem ich alle Jobs gemacht habe, die mir in den Sinn kamen, bin ich an einem Punkt an dem ich sagen kann – ich bin zu 75-85% glücklich mit dem was ich bin und tue.
    Ich liebe meine Frau und meine Kinder über alles und ich möchte mir kein Leben ohne sie vorstellen. Ich kann tun und lassen was ich will. Ich bin freier in meinen Entscheidungen als je zuvor. Und das schöne daran, ich verdiene sogar Geld damit.

    C) Ich habe in den letzten zehn Jahren mit über 4.000 Menschen gearbeitet, die sich in irgendeiner Form verändern wollten.

    D) Weil ich mich genau mit dieser Frage jeden verdammten Tag beschäftigt. Ich denke darüber nach. Ich drehe und wende diese Frage. Ich betrachte sie mir von allen Seiten. Ich durchdringe Sie. Ich lese und lerne alles, was ich finden kann. Ich arbeite mit dieser Frage jeden Tag. Ich denke, lebe, lerne, schreibe und atme diese Idee in jeder Minute meines Lebens.

    E) Weil ich diese Frage für mich beantwortet habe.

    F) Weil ich jeden Tag an der Antwort scheitere und verzweifle.

    G) Weil sie mich zu dem macht, der ich bin.

    H) Weil es ganz einfach ist.

    Und jetzt?

    Schreib mir gerne deine Antwort auf die beiden Fragen:

    Was Liebe ich?
    Wars das?

    Ich antworte auf alles was da kommt.
    Ob ich eine Lösung für dich habe oder dir helfen kann? Keine Ahnung.
    Aber alles ist besser als es für dich zu behalten.


    Es gibt Tausende von Leuten da draußen, die dir vielleicht helfen können. Wahrscheinlich bist du aber die Person, die am besten dafür geeignet ist.

    Mein Leben lang beschäftige ich mich mit der Suche nach dem was ich Liebe, und ob da noch mehr ist. Und ich scheitere jeden Tag daran. Ich werde aber auch täglich besser darin.


  • Warum schreibe ich dir?

    Warum schreibe ich dir?

    Oder: Wie du mit einem Wort dein Leben veränderst?

    Auf ein Wort, mein Freund.

    Es braucht nicht mehr.
    Es hat lange gedauert, bis ich das geglaubt habe.
    Noch länger, bis ich es verstanden habe.

    Meine Worte verändern mich – jeden Tag.
    Während ich hier im dunkeln sitze und schreibe, lebe ich in jeder meiner Zeilen.

    Nichts auf der Welt hat mehr Kraft, mich und andere zu verändern.

    Das ist der Grund, weshalb ich schreibe.

    • Es ist der einfachste und ehrlichste Weg, der zu werden, der ich bin.
    • Hier kann ich alles sein.
    • Ich kann alte Wege verlassen und neue ausprobieren.
    • Ich lerne jeden Tag dazu.
    • Sobald ich aufhöre, bin ich zu jemand neuem geworden.

    Und während ich schlafe, mein Freund, reisen meine Geschichten um die Welt.

    Gedanken und Gefühle sind schön und gut … aber nur wenn sie in die Welt gebracht werden, gibst du Ihnen die Chance, diese zu verändern.

    Hier in meinem Sessel zu sitzen und auf dieser kleinen Tastatur die ganze Welt erreichen zu können ist ziemlich überwältigend.

    Ob meine Worte etwas ändern?
    Mit Sicherheit verändern Sie mich.
    Und wenn ich mich verändere, verändere ich andere und damit die Welt.


    Du bist neugierig, wie deine Worte dich verändern können? Dann schreib mir hier unten oder schicke mir eine Mail.

  • Du bist einer von diesen drei Menschen (Blog#314)

    Du bist einer von diesen drei Menschen (Blog#314)

    Es gibt drei Arten von Menschen

    a) Diejenigen, die suchen, und wissen wonach Sie suchen.
    b) Die, die suchen, und (noch) nicht wissen wonach. Die auf der Suche nach dem sind, was sie suchen.
    c) Die, die gefunden haben (und immer wieder finden).

    Beantworte für dich folgende Frage:

    Was suchst du?

    Was kommt bei dieser Frage als Erstes in deinen Kopf?
    Wo kam diese Antwort wirklich her?
    Ist es wirklich das, was du suchst?

    Und wie sollen wir überhaupt wissen, was wir wirklich suchen.

    Das Problem:

    • Du verbringst mehr Zeit damit, einkaufen zu gehen dich mit dir selbst zu beschäftigen.
    • Wir denken mehr darüber nach, welchen Joghurt wir kaufen, als was wir mit unserem Leben anfangen sollen.
    • Wir geben uns alle Mühe, eine Krise zu überleben, wissen aber doch eigentlich gar nichts mit dem Leben danach anzufangen.

    „Es gibt Menschen, die beschäftigen sich Wochenlang mit ihrem neuen Auto/Smartphone/Frisur – entscheiden aber innerhalb von Stunden ob sie kündigen und welchen neuen Job sie annehmen.“

    Nimm dir mal echte fünf Minuten ablenkungsfreie Zeit, und denk über deine Suche nach.

    Das Ziel ist es, deinen Kopf leer zu bekommen. Auf deine Gedanken und Gefühle zu kommen. Mit jedem neuen Atemzug.

    Wie? Ganz einfach.

    Stell den Timer auf deinem Handy auf 2 Minuten.

    • Beim Einatmen, stell dir jedesmal die Frage: „Was will ich wirklich?“
    • Beim Ausatmen, lass deinen Gedanken freien lauf und lasse die Antwort einfach kommen.: Alles was dir in den Sinn kommt.
    • Denke bewusst bei jedem Atemzug etwas anderes.
    • Sollten keine Gedanken mehr kommen. Zwing dich dazu, irgendetwas zu denken. Egal was.
    • Mach die Übung mit geschlossenen Augen.

    Das ist nicht so einfach.
    Mir kommen regelmäßig Gedanken wie: „was soll das ganze“, das bringt eh nichts“, „so ein quatsch“…

    … bis du irgendwann auf deine Frage hörst.
    Dann folgen die Antworten.

    Tief Einatmen: „Was will ich wirklich“
    Ausatmen: Antworten kommen lassen

    Ziel ist es, diese neue Gewohnheit in unseren Tag einzubauen. Wie Zähneputzen.

    Probiers einfach mal aus. Du kannst hier nichts falsch machen.


    Schreib mir gerne, was dich gerade beschäftigt. Ich beantworte jede Nachricht.

  • Meistens war ich mit mir selbst beschäftigt (Blog#312)

    Meistens war ich mit mir selbst beschäftigt (Blog#312)

    Ich probiere jetzt mal was aus. Vielleicht ging es ja nie nur um mich. Vielleicht gibt es da noch andere. Sie sind mir schon mal aufgefallen. Aber meistens war ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt und mir selbst zu wichtig.

    In den kommenden Wochen geht es um dich und mich.
    Uns suchende Narren, mutige Rebellen
    Wir Veränderer und Zweifler, wir Zögernde und Handelnde.

    Wenn du das Gefühl hast, nie angekommen zu sein. Du ständig auf dem Weg und immer auf der Suche bist, nach:

    • neuen Aufgaben
    • Veränderung
    • deinem zufriedenen ICH
    • deinem warum und wozu
    • dem, was du wirklich willst.
    • Deinem SEIN und WERDEN

    … dann geht es hier um dich und mich,

    und darum, das Spiel des Lebens zu spielen – nicht zu gewinnen.

    Einfach mal loszulegen auch wenn du die Regeln noch nicht ganz verstanden hast. Dir eigene Regeln zu machen und deine Mitspieler aussuchen.


    Manchmal habe ich das Gefühl, meine Suche ist nie zu Ende.
    Ich fühle zwar den Druck, etwas finden zu müssen, kann es aber nicht richtig greifen. Ich bin ständig auf der Suche. Auf der Suche nach etwas, das ich nicht beschreiben kann. Sobald ich es versuche, kommen ständig neue Ideen und Zweifel und ich fange wieder von vorne an.

    Ich zweifelnder, suchender Rebell.
    Ich ängstlicher, zerdenkender.
    Ich zerstreuter Ausprobierer.

    … auf meiner Suche nach „der Suche“.

    … bis ich eines Tages wohl merken werde, dass alles schon da ist.


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