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  • Du hörst nicht richtig zu mein Lieber

    Du hörst nicht richtig zu mein Lieber

    Dein Körper – Was sagt dir dein Körper, wenn du zuhörst? Atmest du tief oder flach? Atmest du überhaupt? Fühlst du einen Knoten im Bauch oder eine Spannung in der Brust? Manchmal merken wir nicht, dass wir eine emotionale Reaktion auf etwas haben, das gesagt wird, bis unsere Emotionen die Überhand gewinnen. Obwohl wir das beste Hilfsmittel schon bei uns haben – unseren Körper. 

    Unser Körper gibt uns immer Hinweise. Unsere Aufgabe ist es, hinzuhören und ihm nachzufühlen.

    Was ist dein Standard-Hörmodus? — Jeder von uns hat eine natürliche Art des Zuhörens, einen bestimmten Filter, durch den wir die Welt hören, der von unserer Persönlichkeit und frühen Beziehungen geprägt ist. Leider ist dieser standardmäßige Hörmodus oft verzerrt. Wir reagieren, denken und fühlen in Gesprächen auf eine bestimmte Weise. 

    Die einen sind natürliche Problemlöser, die in einem Gespräch immer nach dem Problem (und der Lösung) suchen. Die anderen neigen dazu, „Identifizierer“ zu sein und „Ihr“ Denken unaufgefordert anzubieten. Vielleicht bist du auch eher der Entschärfer, immer bereit einen Witz zu machen und die Stimmung aufzuhellen. Oder ein „Umdreher“ der die Dinge immer anderes sehen (muss) als alle anderen. 

    Kein Modus ist besser als der andere, aber es ist nützlich, seinen eigenen Modus zu kennen, um ihn nach Bedarf anpassen zu können, da wir zuweilen mit unserem Instinkt falsch liegen.

  • Du hast gefälligst eine Meinung zu haben

    Du hast gefälligst eine Meinung zu haben

    Es wird erwartet, dass du zu allem eine Meinung hast. 

    Meistens sind es sogar wir selbst, die meinen, zu allem – sofort – eine Meinung haben zu müssen. 

    Immer direkt zu reagieren. Sofort mit einer Antwort zu kommen. Die Lösung zu kennen.

    Ohne sich die Zeit zu nehmen, darüber nachzudenken.

    Alles andere wird als Schwäche oder wahlweise Dummheit, Ignoranz und Desinteresse ausgelegt.

    Wir haben Angst davor, keine Meinung zu haben.

    • jemand stellt uns eine Frage
    • jemand klagt uns seine Sorgen
    • wir werden mit einer neuen Situation konfrontiert
    • jemand beschimpft uns
    • …

    Wir haben mehr Meinungen als jemals zuvor aber haben weniger Verständnis.

    „Die öffentliche Meinung ist die Dirne unter den Meinungen.“
    — Marie von Ebner-Eschenbach (1830 – 1916),

    Bevor ich eine Meinung habe, versuche ich mir die Zeit zu nehmen darüber nachzudenken.

    „Before you act, listen.
    Before you read, think. 
    Before you spend, earn.
    Before you criticize, wait.
    Before you pray, forgive.
    Before you quit, try.“
    — Ernest Hemmingway


    Before you hate, love

    Before you die, live
    — hearthunter

    Und WIR?

    Eigentlich wollen wir doch nur eine gute Zeit. Wir wollen ein paar Dinge auf die Reihe kriegen. Das es uns und unseren Lieben gut geht. Hier und da mal eine kleine Herausforderung, an der wir wachsen können. Einen netten Abend mit Freunden. Auch mal unsere Ruhe. Ein leckeres Essen. Ab und an mal über die Stränge schlagen. Mal verrückt sein und eine neue Frisur ausprobieren. Gesundheit und vielleicht ein paar Muskeln, die wir uns selbst und dem Partner stolz vor dem Spiegel zeigen können.

    Deshalb stellen wir jeden Morgen aufs Neue die Beine neben unser Bett. Deshalb sind viele von uns auf der Suche. Deshalb tun wir, was wir tun und lieben was wir lieben.

  • Eine kleine Erinnerung, das Richtige zu tun.

    Eine kleine Erinnerung, das Richtige zu tun.

    Wir befinden uns jeden Tag in Situationen, in denen wir das Richtige tun können.

    Das, was uns als das Richtige erscheint.

    Und manchmal sind wir sogar dazu bereit das Risiko einzugehen. Zu glauben und zu hoffen, dass das, was wir tun, einen Unterschied macht.
    In unserem Leben und im Leben derer, die wir lieben.

    „Ich bin verantwortlich für die Dinge, die mir passieren – immer.“

    And so are you

    Nur um im nächsten Moment aufzuwachen und zu denken: 

    „Mann, das Leben ist beschissen, so wie es gerade für mich läuft. Ich leide – mehr, als ich sollte. Mir geht es wirklich Mies, ich fühle mich Hundeelend und ich komme aus diesem Loch nicht raus. Was zum Teufel ist falsch mit mir? Womit habe ich das verdient?“

    Und doch sind wir zu so viel mehr fähig.

    And so are you

    Wir müssen ja nicht so bleiben, wie wir gerade sind. 

    Ja, du leidest.

    Ja, dir geht es wirklich schlecht.

    Aber was, wenn du etwas dagegen tun könntest? Und wenn es nur kleine Dinge sind. Kleine Entscheidungen, die irgendwann zu großen werden?

    Ich bin nicht annähernd der Mensch, der ich sein könnte. 

    And so are you

    Ob du das glaubst oder nicht. Ob du mich dafür auslachst oder einfach nur den Kopf schüttelst.

    Ich höre nicht auf!!! Der zu werden, der ich sein kann!!!

    Ich schaue mich um in meinem (sehr kleinen) Einflussbereich.

    Und ich frage mich jeden Morgen:

    • Was läuft hier – in meinem Leben – falsch?
    • Was von den Dingen in mir und in meinem Umfeld kann ich beeinflussen? 
    • Ist etwas Reparaturbedürftig?
    • Und was kann ich heute tun, um mein Leben und das meiner Lieben besser zu machen?

    Was davon kann ich und will ich wirklich HEUTE TUN…

    … damit morgen früh vielleicht schon etwas ein klein wenig besser ist, als heute. Oder zumindest nicht schlechter.

    Um es dann auch zu tun.

    Um am nächsten Tag noch etwas mehr davon zu tun … und so weiter.

    Und irgendwann wirst du anstatt nur die schlechten Dinge in deinem zu Leben zu reparieren, die guten Dinge finden. Die Dinge, die es lohnt zu tun, um dein Leben besser zu machen. Du wirst die kleinen Lichtblicke am Horizont finden. Die dich und dein Leben näher an das Heranbringen, was Du sein kannst.

    Bis zu dem Tag, an dem das Leben uns vom Spielfeld nimmt.

  • Vom genau hinsehen

    Vom genau hinsehen

    Was passiert, wenn du genauer hinsiehst?

    Stell dir vor, du stehst mit einem Freund in der Küche und schaust mit ihm aus dem Fenster. Er sieht, wie auf der Straßenseite gegenüber der Nachbar gerade den Müll hinaus stellt. Genauso gut könnte er aber auch sein eigenes Spiegelbild in der Fensterscheibe betrachten. Sich Gedanken machen, was die Ärztin zu der kleinen dunklen Stelle an seinem Nacken gesagt hat, die schon seit Wochen sein Denken belastet.

    Nur weil du den Nachbarn und seinen Müll siehst, bedeutet das nicht, dass alle Welt dein Denken und Fühlen teilt.

    Was siehst du, wenn du diesen Text liest?

    • Siehst du die Buchstaben, die Worte und Sätze?
    • Siehst du das Schwarz und Weiß?
    • Die Werbung am Rand
    • Die Uhr in deinem Browser
    • Die Finger, die auf der Tastatur ruhen
    • Die schwarzen Ränder deines Displays
    • Die Spiegelung deines Gesichts, die Falten deiner Stirn auf der Glasscheibe deines Geräts.
    • Die Ränder deiner Brille, die immer leicht schief auf deiner Nasenspitze sitzt.
    • …

    Was siehst du wirklich bei deinem Blick in die Welt? Wenn du beginnst, genau hinzusehen? Ohne direkt deine Schubladen zu öffnen.

    Da ist noch eine ganze Welt.

  • Jeden Tag eine kleine Reise.

    Jeden Tag eine kleine Reise.

    oder „Warum ich jedes Mal etwas besser und glücklicher nach Hause komme als ich losgelaufen bin?“

    Ist es das „draußen“, dass mich verändert?
    Ist es die Bewegung, das Spüren, die Luft und das Licht, … sind es die Elemente?

    Jeden Tag eine kleine Reise … für alle meine Sinne

    „Ich packe meine Tasche und nehme mit“:

    • Sorgen
    • Nöte
    • Probleme
    • Ängste
    • Wut und Scham

    Einmal draußen, macht mich jeder Schritt leichter.

    Die Probleme werden nicht weniger oder verschwinden.

    Sie verlieren einfach an Kraft. So als würden sie sich abnutzen mit jedem Schritt, den ich mache.

    Als blieben meine Probleme und Sorgen „auf der Strecke“

    Wie ein nasser Mantel, der langsam in Sonne und Wind trocknet.

    Wenn ich zurück bin, ist nicht alles besser, – aber vieles einfacher.
    Meine Sorgen und Gedanken fühlen sich leichter an.
    Meine Sicht hat sich verändert.

    Neue, andere Ideen flackern überall auf.
    Manchmal so viele, dass ich Angst habe, sie wieder zu vergessen.

    Deshalb schreibe ich.

    Um das Gedachte und Gefühlte zu verarbeiten.

    Um nicht zu vergessen – das ich lebe

  • Mein zielloser Weg (Ein lyrischer Versuch)

    Mein zielloser Weg (Ein lyrischer Versuch)

    Kein Ziel, kein Endpunkt, kein Ankommen.

    Keine große Vision der Erfüllung.

    Was soll ich denn mit meiner Zeit anfangen, wenn ich dort angekommen bin??

    Ich kann mich doch genausogut schon jetzt „angekommen“ fühlen – bei allem, was ich tue, oder?

    Angekommen, auf meinem Weg.

    Bei jedem Schritt, in jedem Augenblick, bei jedem Atemzug erneut die Entscheidung treffen…

    … glücklich und zufrieden zu sein.

    Nicht glücklich zu werden, irgendwann einmal.

    Nicht „weg von“, nicht „hin zu“.

    Sondern Schritt für Schritt … einatmen … ausatmen … nur diese eine kleine Moment.

    Dieser winzige Wimpernschlag

    Dieses eine Gefühl

    Dieser kurze Augenblick

    Der wärmende Lichtstrahl auf deinem Gesicht

    Das verschmitzte Lächeln deines Kindes

    Der Moment, in dem unsere Blicke beim Aufwachen aufeinander treffen.

    Die kurze Zeit bis zu meinem letzten Atemzug.

    Dem letzten Mal die Augen schließen.

    Vorher höre ich nicht auf.

    Zu suchen, zu werden, zu leben und zu lieben.

  • „Du kannst doch nicht ständig neue Säue durch den Ort jagen.“

    „Du kannst doch nicht ständig neue Säue durch den Ort jagen.“

    Jedes Jahr, gleich am Jahresanfang, schreibe ich eine Liste. So wie man das eben macht. Meine Ziele, Visionen, Purpose, Bestimmung und so weiter. Dann denke ich mir „was ein Quatsch“, vergesse Sie oder schmeiße sie irgendwann weg.

    Warum? Es stehen zu viele Dinge darauf. Es kommen auch immer wieder die gleichen Sachen auf. Oder ich habe im Februar schon wieder andere, neue Ideen und ich ärgere mich darüber, das ich nicht „bei der Sache“ bleiben kann.

    Nach dem Motto: „Langsam musst du doch mal wissen, was du willst. Du kannst doch nicht ständig neue Säue durch den Ort jagen. Irgendwann musst du doch mal ankommen.“

    Muss ich das?

    Wer sagt das?

    Außerdem kann ich die Worte Purpose, Bestimmung, Sinn und Zweck nicht leiden. Irgendwie bedeuten Sie für mich, dass ich irgendwo in der Zukunft etwas finden werde, was mich glücklich macht. 

    Und bis dahin soll ich bitte schön unglücklich sein, oder was?

    „Ich bezahle mit Unglück heute und bekomme dafür Glück und Zufriedenheit morgen?“. 

    Wir machen uns da etwas vor.

    Wir meinen, wir müssten irgendwelche „Gebühren zahlen“ — eine Art Eintritt für eine Fahrt, an deren Ende wir an einem Ort abgesetzt werden, der uns glücklich macht. Auf dem „mein großer Lebenszweck“ steht. Ein Ort, an dem wir dann glücklich und zufrieden auf unser schweres Leben und unser Leiden zurück schauen und … sterben.

    Oder aber…

    Ich nutze meine Zeit, um jetzt glücklich zu sein.

    Ich weiß noch immer nicht, was mein Zweck, Purpose und meine Bestimmung sind. Ich fürchte, ich werde es nie erfahren. 

    Eigentlich macht mich das sogar ziemlich glücklich.

    Vielleicht kann ich zwischen heute und dem Tag, an dem ich sterbe, noch ein bisschen was erleben. Noch ein paar Sachen ausprobieren. Neu Dinge und Leute kennen lernen, alte verlernen.

    Und wenn ich es nicht tue – wenn ich auch morgen sterbe – ist das auch OK (denke ich). 

    Was bedeutet das alles, wenn wir tot sind? Ich kann mich doch genauso gut dafür entscheiden, jetzt glücklich zu sein.

    Übrigens: Ray Kroc hat mit 50 noch Milchshakes verkauft. Dann stolperte er über zwei Brüdern mit dem Nachnamen McDonald. Er kaufte McDonalds, als er 52 war.

    Stan Lee (Marvel) erfand Spiderman mit 44. Ich habe also noch ein halbes Jahr Zeit, bis ich 45 werde. 

    Arianna Huffington, Huffington Post, 55 Jahre

    Mir geht es immer weniger um „Was will ich?“ und immer mehr um „wer bin ich?“

    Weniger um „wohin will ich?“ und mehr darauf konzentrieren, „wo Ich mich befinde“

    Ziele, Visionen und Bestimmungen sind wie eine schwere Rüstung für mich. Ich bin unbeweglich. Komme nur schwer aus ihr heraus. Kann kaum nach allen Seiten sehen und spüre nichts mehr.

    Ich möchte mich einfach JETZT entscheiden, wer ich bin, und dann diese Person sein

    — in diesem Moment.

  • Wenn es nur eine Sache in meinem Leben gäbe, nach der ich Leben müsste …

    Wenn es nur eine Sache in meinem Leben gäbe, nach der ich Leben müsste …

    Ich wollte immer der Schlauste, Beste, Tollste im Raum sein. Der Schnellste, Stärkste oder zumindest der Witzigste. 

    War das falsch?

    How knows?

    Wie sieht mein Leben aus, von außen betrachtet?

    Es liegen schon über 16.000 Tage hinter mir. Und je weniger ich weiß, wie viele noch kommen, möchte ich lieber einfach mal Neues suchen und machen, meine Lieben lieben und es mir gut gehen lassen. 

    Ich möchte ein Liebender Neugieriger sein, oder ein neugierig Liebender.

    Mir geht es darum, alles zu tun für die Menschen die ich liebe – UND für mich. Es geht darum, mir Zeit an einen zufälligen Dienstag zu nehmen, um meiner Frau Kaffee ans Bett zu bringen, einkaufen zu gehen oder meinen Kids was vorzulesen.

    Ich brauche keine großartige Vision meiner Zukunft. Alles was ich brauche, sind die nächsten 5 Minuten. Und die nächsten. Und die danach. Und so weiter.

    „Wenn ich einen coolen Tag hatte, dann bin ich zufrieden“

    Und wenn ich das an den meisten Tagen meines Lebens sagen kann, ist es, glaube ich, kein schlechtes Leben.

    Wie die meisten anderen möchte ich auch Erfolg haben und ich möchte, dass meine Arbeit einen Sinn hat. Ich möchte viel Geld verdienen, um mir und uns Dinge zu gönnen und ein bisschen vermeindliche Sicherheit. Aber damit das passiert, ist es viel besser, wenn ich mich zu 100 Prozent darauf konzentriere, wer oder was direkt vor mir liegt, anstatt mich von allem um mich herum ablenken zu lassen.

    • Dieser eine nächste, beste Satz, den ich schreibe in den nächsten 5 Minuten
    • Das kurze Gespräch in voller Aufmerksamkeit mit meiner Frau
    • Diese Email
    • Das Streicheln meines Hundes, in diesem Moment.
    • Meinen Kindern so gut wie möglich zuhören die nächsten 5 Minuten
    • …

    Die Leute sagen immer, „du kannst dir nicht immer nur das beste raus suchen“

    Wer sagt das?

    Natürlich nehme ich mir immer das Beste raus. 

    Weshalb sollte ich mir die beste Erdbeere für zum Schluss aufheben. Wer weiß, ob ich mich dann nicht schon überfressen habe.

    Keiner von uns kann sagen, was morgen ist. Aber ich verwette meinen Hintern darauf, dass jede Welt, in der wir morgen leben, von denen entworfen wird, die die Disziplin haben, nicht bei jedem DingDong, Bing, Tweet und Post zu springen und zu rennen.

    „Das ist nicht so einfach mein Freund!“

    Was wäre, wenn es so einfach wäre?

    Schöne Grüße für ein neugieriges Leben

  • Aber alles hinschmeißen? Dafür habe ich zu viel Angst.

    Aber alles hinschmeißen? Dafür habe ich zu viel Angst.

    Aber alles hinschmeißen? Dafür habe ich zu viel Angst.

    „Ich drehe mich nur noch im Kreis. Ich habe Bauchkrämpfe und mein Auge zuckt ständig. Ich könnte jeden Morgen heulen und alles hinschmeißen. Und ich weiß noch nicht mal, warum“

    Das war die Antwort, die ich vor fast 20 Jahren einem Psychologen gegeben habe.

    Wut und Angst waren nie meine besten Ratgeber. Aber sie haben mich zu meinem „Heute“ geführt.

    Ich war wütender auf mich selbst als auf andere. Ich hatte doch einen guten Job. Die Leute waren auch nicht verkehrt. Das Geld war ok, tolle Stadt, Karriere … usw. 

    Mein Problem war. Es war absolut nicht das, was ich machen wollte. („Aber wer macht das schon“, dachte ich)

    Und jeden Tag zuckte mein Auge mehr.

    Ich war nur noch wütend auf mich

    • Das ich keine Entscheidung treffen konnte.
    • Das ich nichts verändere.
    • Das ich nicht herausfinde, was ich wirklich wollte.
    • …

    Also habe ich mich hingesetzt und alles aufgeschrieben. All die Wut und Angst. Und auch meine Hoffnungen und Wünsche.

    Einfach schreiben.

    • Darüber, wovor ich Angst habe.
    • Weshalb ich wütend bin.
    • Was schlimmstenfalls passieren könnte, wenn ich gehe.
    • Was mit mir passiert, wenn ich nichts tue.
    • Was „die anderen“ darüber denken. …
    • …
    Nicht was ich damals geschrieben habe – aber es passt ganz gut zum Thema

    Am nächsten Tag habe ich mir alles geschriebene nochmal angesehen. Meine Entscheidung war klar.

    Nichts wie weg hier!


    Ich lese immer wieder, es gibt so etwas wie einen „Writer’s Block“ – eine Schreibblockade. Für mich war das damals eher ein „Life Block“. 

    Ich hatte das Gefühl, irgendetwas müsse sich ändern. Die große Frage war: WAS?

    Ich habe meinen „Life Block“ noch oft gespürt. Immer haben mir die gleichen Ideen geholfen.

    Meine 12 Werkzeuge gegen „Life Block“

    1. Darüber schreiben. Jeden Morgen. Gleich als erstes. Mindestens 30 Minuten ohne Pause. Für mich ein mentaler Scheibenwischer.
    2. Mich mehr zu bewegen. Draußen ist besser als drinnen (Sauerstoff). Aber drinnen ist besser als gar nicht. Einfach anfangen. Warte nicht, bis du irgendein Buch über das Joggen oder Wandern gelesen hast und deine neuen Schuhe von Amazon geliefert werden. Fang sofort an. Und wenn es nur 5 Minuten sind.
    3. Dankbar zu sein für das, was ist.
    4. Kaffee
    5. Lesen. Egal was. Tauch in andere Leben ein. Hol dir Ideen. Lies auch mal in einer anderen Sprache. Aber bitte keine Zeitung oder irgendwelche „News“.
    6. Meditieren. Gib deinem Geist Zeit. Lass deinen wirren Gedanken Raum sich „abzusetzen“. Wie in einem aufgewühlten Teich der irgendwann klar wird, wenn man ihn in Ruhe lässt.
    7. Früher aufstehen (am besten, jeden Tag zur gleichen Zeit). Mach ein kleines Ritual daraus. Du hast deinen ersten Erfolg schon hinter dir wenn du jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehst. (Nur 30 Minuten jeden Tag 182 Stunden. Das sind fast 23 Arbeitstage a 8 Stunden)
    8. Mehr trinken. Wasser. Kein Zucker. Keine Kohlensäure. Das Trinken ist eine der „Meta Einflussfaktoren“, die auf alles andere Positiv einwirken.
    9. Ehrlich zu mir zu sein (auch wenn es weh tut). Wenn ich fett und unbeweglich bin – bin ich fett und unbeweglich.
    10. Mit jemandem reden, der kein „skin in the game“ hat. Deine Lieben heißen „deine Lieben“, weil sie dich lieben und lieb zu dir sind. Veränderungen sind aber nicht immer „lieb“. (Was meinst du, wie dein Partner reagiert auf die Idee: „Schatzi, ich habe ein Jobangebot. Sind nur knapp 400km.)
    11. Inspiration suchen: Was ich, wie, verändern kann. Romane, Bücher, Zeitschriften, inspirierende Webseiten (Medium, The Browser …), ich lese in meinen alten Texten. Hier einige Menschen, die mir immer wieder Inspiration und Mut geben.
    12. Jeden Tag 10 Ideen aufschreiben. Ich überlege mir jeden Tag 10 Ideen zu irgendeinem Thema (Inspiriert von James Altucher). Ich trainiere meinen Ideenmuskel jeden Tag. Bei mir sind das mindestens 3.650 Ideen pro Jahr. Und wenn auch nur 1 % davon gut sind, sind das genug Ideen, die es wert sind, weiter verfolgt zu werden (so ist auch dieser Text entstanden).

    Ideas are like rabbits. You get a couple, learn how to handle them, and pretty soon you have a dozen. 
    — John Steinbeck

    Ich habe wahrscheinlich immer noch jeden Tag eine kleine „Lebeblockade“. 

    Aber die oben genannten 12 Ideen haben im Grunde jede Veränderung hervorgebracht, die ich jemals gemacht habe.

    Die folgenden Menschen/Mentoren/Autoren helfen mir dabei. Ihre Gedanken und Ideen lese ich gerne zuerst, wenn mich das Gefühl überkommt, es muss etwas passieren. Das sind lange nicht alle, aber diese tauchen immer wieder in meinem Kopf auf.

    Meine Frau, Gerald Hüther, Jocko Willink, Shawn Achor, Jordan Peterson, David Goggins, Eckard Tolle, Jürgen Singer, Neil Gaiman, Cherryl Strayed, Mo Gawdat, Seth Godin, Gary Vaynerchuck, Roland Kopp Wichmann, Gunter Dück, Derek Sivers, Caysey Neistat, Ryan Holiday, Joe Rogan, Kyle Cease, James Altucher, Naval Ravikant, Charles Bukowski, Hunter S. Thompson, John Steinbeck…

    vielen Dank

  • Die Frage, die mich mein Leben lang beschäftigt.

    Die Frage, die mich mein Leben lang beschäftigt.

    Die Frage nach dem „was tun“ — die Suche nach „etwas Neuem“ beschäftigt mich mein ganzes Leben.

    Warum ist das so? Was will ich damit erreichen?

    Und was ist, wenn ich es gefunden habe. Will ich denn überhaupt „meine Erfüllung“ finden.

    Was soll ich denn mit meinem Leben „anfangen“, wenn ich Sie gefunden habe? 

    Anfangen???

    Wann fange ich an, mit meinem Leben etwas anzufangen?

    Woran merke ich, dass ich tue, was ich tun will? 

    Die Themen, über die ich oft nachdenke und schreibe, sind:

    • Wie findest du das, was du liebst?
    • Wie kann ich meine Erfüllung finden?

    Ich suche Sie immer in etwas Neuem. Ich stelle mir vor, dass es eine Tätigkeit ist.

    • ist es überhaupt eine Tätigkeit?
    • ist es denn etwas Neues?

    Nimm die Linien aus deiner Vergangenheit und führe sie in die Zukunft weiter. Sie kreuzen sich immer nur am Punkt deines jetzigen Lebens. Sie lassen sich nicht in der Vergangenheit korrigieren und nicht in der Zukunft.

    All diese Gedanken und Gefühle – wozu?

    Um wieder alles hinzuschmeißen. Mich zu fragen, weshalb ich das alles tue. Es bringt doch nichts. Was will ich damit bezwecken? Was soll das alles und was soll denn dabei herauskommen? 

    Ich kann doch jederzeit alles tun, was ich will. Weshalb fällt mir keine Aufgabe ein, der ich jetzt nachgehen kann? Weshalb das ganze hin und her? Das Nachdenken, Meditieren, Schreiben, über das Leben und was ich damit anfange. Ich drehe mich nicht nur im Kreis, ich drehe mich auf der Stelle im Kreis …

    Und jetzt? Besser mal wieder ablenken von zu vielen Gedanken und Gefühlen … 

    — Kaffee, Essen, Internet, Einkaufen … 

    Ich möchte mir doch einfach nur klarer über mich selbst werden. 

    Aber werde ich das?

  • Von Wertesäuen, Angst, Scham und Verletzlichkeit

    Von Wertesäuen, Angst, Scham und Verletzlichkeit

    Oft erinnere mich an meine wirklichen Werte nur, wenn ich Geburtsanzeigen lese oder auf dem Friedhof stehe. Wenn Menschen geboren werden oder sterben – stehen meine Werte kurz vor meiner Tür. In Zeiten größter Freude und größten Leids klopfen diese Werte an. Sie wollen mir sagen, was mir wirklich wichtig ist. Meine Aufgabe ist es nur, die Tür aufzumachen, sie hereinzubitten, ihnen Tee und Gebäck zu reichen und zuzuhören.

    Welcher deiner Werte hält einen Schlag in die Fresse aus?

    Es gibt viele „Wertchen“, die uns den ganzen Tag begleiten. Viele „hätte, könnte, sollte“ Werte, die sich gut anhören und gerade en Vougue sind. 

    Wertesäue, die durch ein oberflächliches Social Media Dorf getrieben werden, weil sie klicks und likes (und Geld) bringen.

    Doch jeder von uns hat und braucht mindestens einen dominanten Wert. Etwas, um das er sich dreht. Etwas, das Ihm Orientierung im ganz normalen Chaos gibt. 

    Dieser Wert glänzt und strahlt – nach innen und nach außen. Er wärmt uns und bringt unser Leben in eine Richtung.

    Jeder von uns hat mindestens einen dieser Werte. Ob wir diese Werte Leben steht auf einem ganz anderen Blatt geschrieben.

    Aber eins ist sicher: Leben wir sie nicht, werden wir nach den Werten anderer Leben. Wir werden Mitläufer und Mitschwimmer, ohne zu wissen, woher und wohin.

    Was sind deine Werte?

    Schau dir deine Geschichten an. Was hast du erlebt. Aus welchen Geschichten hast du gelernt? Was waren die Scheidepunkte deines Lebens? Wo hast du Staub und Dreck gefressen, gelitten und geheult?

    Bei was gehst du unter die Decke? Wovor hast du Angst?

    Verletzlichkeit, Scham, Liebe, Wut, Treue, Angst, Mut … Wo deine Emotionen liegen, liegen auch deine Werte.

    Aber Achtung: Wir sprechen hier nicht von „politisch korrekten“ Werten. Nicht darum, was „man“ für gut halten soll. Nur weil sich gerade ein Wert gut anhört, ist es noch lange nicht deiner. 

    Manchmal ändern sich Werte.

    Zumindest in der Reihenfolge. Geht es mir gut, steht meine Gesundheit nicht mehr auf Platz eins. Leide ich und liege voller Selbstmitleid in meinem Bett, ohne die Kraft aufzustehen, sieht das schon wieder anders aus. Geht es meiner Frau oder den Kindern schlecht, wird alles andere unwichtig und es gibt nur einen Wert.

    Trotzdem durchziehen „Werte-Themen“ mein Leben. Wie Gerüche, die einen ständig begleiten. Manchmal stärker, manchmal unbemerkt. Aber sie sind da. Sie prägen uns. Unsere Aufgabe ist es, herauszufinden, welche das sind.

    Welche Werte das bei mir sind?

    Wenn ich mir meine Geschichte(n) ansehe, wird mir klar, um was es geht.

    Die Suche nach dem „Neu“ und „Anders“ Unzählige Hobbys, Sportarten, Autos, Motorräder, Fahrräder, Jacken und Schuhe, Jobs, Unternehmen und Ideen. Früher dachte ich, es sei ein Fluch. Ein Fehler im „System Thimo“. Ich komme einfach Nie an. Bin ständig auch der Suche. Kaum ist etwas da, ist es schon alt. Nur wenige Dinge bleiben in meinem Leben.

    Und genau das ist es, was mir hilf – mich zu verstehen.

    Geht das anders, einfacher, besser, schöner …?

    Die Suche an sich ist einer meiner stärksten Werte. Die Suche nach dem Neuen, dem Besseren, dem Anderen. Wozu? Um das maximale aus meinem Leben herauszuholen. In der Zeit, in der wir hier sind. Von der niemand weiß, wie lange noch. 

    Manchmal weiß ich gar nicht wonach ich Suche.

    Das ist selbst für mich schwer zu verstehen. Ich gehe dann durch den Tag und nehme alle Eindrucke auf, die mir begegnen. Ich prüfe und wäge ständig ab. Interessant/Uninteressant – Wichtig/Unwichtig – Berührt mich/Nicht – Regt mich auf/lässt mich kalt …

    Manche Menschen und Dinge sind nur kurz da und schnell vergessen. Manche begleiten mich für eine Zeit, manche bleiben ein Leben und werden zu einer Liebe.

    Es ist eine Art Vorbereitung. Ein Training für ein Leben, das immer gerade jetzt beginnt. Ein fahren auf Sicht im Nebel des Lebens, in dem sich niemand richtig auskennt. Scheinwerfer, die alles abtasten, um hier und da hängen zu bleiben – um zu spüren und fühlen – um Richtung zu geben.

    Was sind deine Werte, die dich zu dem Menschen machen, der du jetzt bist?

    Was sind deine Leuchttürme und Anker, die dir Richtung und halt geben?

  • Wie ich so „erfolgreich“ geworden bin …?

    Wie ich so „erfolgreich“ geworden bin …?

    … hast du mich gefragt.

    Mein lieber,

    Dafür muss ich dir vorher beantworten, was Erfolg für mich bedeutet. Denn was Erfolg für dich heißt, weiß ich nicht.

    Erfolg bedeutet für mich:

    • Das Erkennen meiner Gefühle.
    • Den Mut und die Freiheit, diese zu zeigen.
    • Ängstlich, verletzlich und „nicht perfekt“ sein zu können.
    • Mehr Menschen zu nutzen, als zu schaden

    Während ich also glücklich und zufrieden bin, gibt es da noch etwas anderes in mir. Ein kleiner Teil, der immer kämpft. Oft fällt er mir nich auf – aber er ist immer da. Und ich unterschätze Ihn.

    Dieser Teil in mir kämpft mit allem, was er hat.

    Er sagt Dinge wie:

    • Bloß nicht auffallen.
    • Du kannst das nicht
    • Wenn du das machst …
    • Das schaffst du eh nicht
    • Du bist niemals gut genug!
    • Wer glaubst du wer du bist?

    Wir glauben, Verletzlichkeit sei eine Schwäche.
    In Wahrheit ist es meine größte Stärken.

    Verletzlichkeit ist mein Maß für Mut.
    Verletzlichkeit ist der Geburtsort meiner Kreativität, Innovation und Veränderung.

    Scham und Verletzlichkeit sind die Gründe für meine größten Niederlagen und meine größten Erfolge.

    Meine Herausforderung:

    Lernen mit Scham umzugehen und Verletzlichkeit zu zeigen.

    Immer und immer wieder.

    Was bedeutet für dich Erfolg?

  • Du bist so … normal!

    Du bist so … normal!

    „Du musst Ziele im Leben haben.“
    „Deinen „Purpose“ finden“
    „Was willst du denn mal erreichen?“
    „Wie ist denn dein Masterplan?“

    Ich (kleinlaut😳😳😳):  „Kann ich nicht einfach mal los ziehen? Einfach mein Leben leben und sehen was passiert?“ 

    Vom Mut, normal zu sein.

    • Immer etwas erreichen
    • Ständig auf dem Weg
    • Immer mehr
    • Den nächsten Berg erklimmen
    • Das nächste Ziel
    • Jemand besonderes sein
    • Jemand einzigartiges
    • Der tollste, beste, schönste, schnellste, schlaueste, größte …

    Unser Leben besteht nur noch aus dem Erreichen von Zielen. Und wir befinden wir uns meistens irgendwo auf dem Weg dorthin.

    Todos, Projekte, Stichtage, Vorhaben, Pläne, Termine, Timings, Deadlines …

    Wehe dem Versager, der ein Vorhaben nicht beendet.

    Und dann kam jemand – und hat die „Löffelliste“ erfunden. Hierauf sollen wir bitte all die tollen Sachen schreiben, die wir in unserem Leben noch tun wollen, bevor wir den Löffel abgeben. Die Dinge, an die wir einen Haken machen wollen.

    Und wehe, du versagst hier. Du Langweiler!

    Dann hast du nicht richtig gelebt.

    Was passiert eigentlich, wenn wir unsere Ziele nicht erreichen? War es das Leben dann nicht Wert? Haben wir dann versagt?

    Haben wir dann unser Leben nicht gut genug gelebt?

    Setzen sechs! Versetzung gefährdet!

    Das Leben hält so viele Dinge für uns bereit. Gute wie schlechte. Glücksmomente und Krankheiten, Geburt und Tod. Das meiste haben wir doch eh nicht im Griff.

    Aus Angst zu versagen, leben wir lieber ein „vorläufiges Leben“ und sind immer „auf dem Weg“.

    Aber wann beginnt dann unser „richtiges Leben“???

    Wenn wir nicht aufpassen, sterben wir „auf dem Weg“ als „vorläufiges Ich“

    Was wäre, wenn du bereits OK bist?
    Du lebst hier nicht auf Probe.

  • Peinlich berührt

    Peinlich berührt

    Um den Sinn meines Lebens zu finden, soll ich eine Grabrede für mich halten….

    … haben Sie gesagt

    „Stell dir einfach vor, du würdest morgen sterben…“

    … haben sie gesagt.

    „Was sagen die Leute auf deiner Beerdigung über dich?“

    Jetzt liegt diese Rede vor mir, und ich bin peinlich berührt.
    War ich denn wirklich so schlimm?
    Bin ich den Leuten denn echt so auf den Sack gegangen?

    … egoistisch, aufbrausend, zurückgezogen, extravertiert, warmherzig, introvertiert, laut, still, liebevoll, sarkastisch, hektisch, sensibel, unkonventionell …

    Woher verdammt noch mal soll ich wissen, was irgendjemand über mich denkt, wenn ich tot bin? Ich weiß ja manchmal noch nicht mal, was ich selbst von mir denke.

    Ich soll über das nachdenken, was andere Leute über mich sagen, wenn ich gestorben bin?? Das Problem ist, das ich dann tot bin. Was soll mir das dann noch bringen?

    Vielleicht habe ich aber auch mal wieder die Aufgabenstellung nicht verstanden.

    Setzen, sechs. Du hast dich nicht an die Regeln gehalten. Du hast dein Leben einfach falsch gelebt.

    Und das sagt ihr mir jetzt, nachdem ich gestorben bin? Na vielen Dank.

    Ich für meinen Teil, mache jetzt mal weiter. Ich lebe jetzt mal lieber ein Leben, das ich liebe. Solange ich noch hier auf diesem Planeten unterwegs bin. Solange ich das Ganze noch ein wenig im Griff habe.

    Wie mein Leben morgen aussieht?

    Keine Ahnung.

    Aber eins weiß ich, – ich werde verdammt nochmal, die ganze Zeit glücklich dabei sein.

    Es ist schließlich meine Entscheidung.

  • Es ist wirklich so einfach

    Es ist wirklich so einfach

    Du denkst nach, in Stille und Dunkelheit.

    Das erste Mal seit Jahren – schenkst du deinen Gefühlen und Gedanken – Zeit.

    Du erlaubst dir, wirklich über Dich und dein Leben nachzudenken.

    Über dein Sein
    über vergangenes
    über die Zukunft
    über das jetzt

    Je länger, desto mehr Gedanken fallen von dir ab. Denken und Fühlen werden klarer.

    „Meine Gedanken setzen sich am Boden ab. Wie das Wasser in einem See, das sich beruhigt nach dem Sturm.“

    Irgendwann ist da nur noch … Nichts, Klarheit, Stille

    Und du triffst eine Entscheidung – eine Vereinbarung mit dir selbst.

    Einen feierlichen Eid.

    „Eigentlich ganz einfach“, denkst du dir.

    „Aber etwas so Einfaches, kann doch keine solche Wirkung in meinem Leben haben?“

    Trotzdem merkst du, es hat sich genau in diesem Moment etwas verändert.

    Und es ist wirklich so einfach.

    Du veränderst dein Ich von einer Sekunde auf die andere.

    Du alleine hast die Macht, dein Leben innerhalb eines Atemzuges zu verändern. Und das, so oft du willst

    Die Welt um dich herum weiß nichts davon.
    Es sind nur du und dein Schwur.
    Dein Eid, auf ein neues Leben.

    DEIN neues Leben.

    Eine Entscheidung mit einer solchen Intensität. Du hast das Gefühl, das sie sich in deine Seele graviert.
    Das sie stärker ist als alle deine Gewohnheiten und Gedanken.

    Am Anfang ist es nur eine Entscheidung – die aber die Kraft hat, dein Leben zu verändern.

    DEIN neues Leben

    So einfach

    Ein Eid zwischen dir und deinem Sein.

    In voller Vorfreude auf dein neues Leben.

    Thimo