Die Uhr läuft

Unser aller Uhr tickt.

Alles was wir heute sind, haben wir innerhalb einer Sekunde entschieden … oder wurde innerhalb einer Sekunde von anderen für uns entschieden.

Zeit wartet nicht … auf niemanden.

Dieser Text hier könnte der letzte sein den du liest.

Kümmere dich um deine Lieben

Du könntest heute Abend das letzte mal einschlafen.

Hör auf dich zu beschweren und zu jammern.

Liebe deine Lieben

Alle anderen interessiert es nicht, wie es dir geht. So wie dich die Gefühle der meisten anderen nicht interessieren.

Trenne deine Gefühle von deinem Verhalten. Niemand interessiert ob du schlecht geschlafen oder zu wenig gegessen hast. Es juckt auch niemanden weshalb du zu spät bist oder deine Hausaufgaben nicht erledigt hast.

Vergiss deine Ausreden und (guten) Gründe weshalb du etwas nicht tun konntest.

Lass deine Ergebnisse sprechen und behalte den Rest für dich.

Hör auf dich zu entschuldigen und zu verteidigen.

Deine Tapferkeit besiegt deine Angst

Versuch nicht weniger Angst zu haben – sei einfach mutiger, tapferer und beherzter als gestern.

Hör auf dich zu verstecken. Nimm die Schultern zurück und die Brust raus. Mach die Augen auf und nimm die Dinge an die da kommen.

Versuch jeden Tag 1% besser zu sein als gestern.

Nimm dir Zeit um deine Werte kennen zu lernen.
Geh raus und finde heraus wofür du gedacht und gemacht bist.

Stehen bleiben und hadern ist deine Entscheidung.
Jammern und anderen die Schuld geben auch.

Übernimm deine Verantwortung für deinen Weg.
Geh los, auf einem Weg, den es Wert ist zu gehen.
Zweck, Ziel, Bestimmung, Mission, Vision … wie auch immer du es nennen magst.

Setz dich hin, nimm dir Zeit. Frei von jeder Ablenkung und bleib am Ball. Bis du deinen Weg siehst.
Fang an einfach ehrlich zu dir selbst zu sein. Und wenn es nur für 10 Minuten ist und frage dich:

  • „Welche Dinge tue ich, die mir nicht gut tun?“
  • „Womit könnte ich jetzt aufhören?“
  • „Was würde mein Leben verbessern wenn ich es tue oder lasse?“
  • „Was kann ich jetzt dafür tun?“

Und du wirst Dinge finden die dir nicht gefallen – versprochen!

Frag dich dann:

  • „Will und kann auch nur eines dieser Dinge zu verändern, und sei es noch so klein?“
  • „Will und kann ich jetzt damit anfangen?“

Fang damit an und schreib diese erste, eine (kleine) Sache auf.

Ich bin mir sicher, es wird dir nicht gefallen. Du wirst Wege finden es nicht zu tun. Es wird dir schwer fallen. Dir wird es an Disziplin fehlen und du wirst vielleicht scheitern. Du wirst dich nicht trauen oder Ausreden finden weshalb es doch nicht so wichtig ist damit jetzt anzufangen.

Egal was du tust oder nicht tust – DU WIRST RECHT BEHALTEN

Niemand wird dich dafür belohnen. Du wirst vielleicht noch keinen direkten Erfolg sehen.

Denk daran, die Situation in der du dich befindest ist nichts besonderes. Deine Probleme sind nicht neu oder so anders das niemand sie versteht. Es ist lediglich dein Ego das dieser Meinung ist.

Du bist nicht mehr oder weniger besonderes als alle anderen.

Vielen Menschen auf der Welt ging es ähnlich und schlechter. Die haben bereits durchgestanden vor dem du dich hier fürchtest.
Die Dinge über die du dich beschwerst sind für andere der größte Antrieb.

Übernimm deine Verantwortung
Triff deine Entscheidung
Und beklage dich nicht, wenn du es nicht tust

Du kannst nicht über Dinge jammern, die du nicht selbst ausprobiert hast.

Je schwieriger die Entscheidung, desto egaler ist es, welche sie treffen

Wie beginnen wir mit dem Rauchen? Wie hören wir wieder auf? Deine Entscheidung, dieses eine Mädchen genau in diesem Moment zu küssen. Der Moment in dem Du zum Hörer greifst, um genau diesen Kunden anzurufen. Die Sekunde in der Du entscheidest loszulaufen. Der Drogenabhängige, der innerhalb einer Sekunde entscheidet, ein neues Leben zu beginnen.

Du kannst in jeder Sekunde deines Lebens ein „neues Leben“ beginnen – Du musst dich nur entscheiden.

Alles was wir heute sind, haben wir innerhalb einer Sekunde entschieden

Wir glauben, das unsere Entscheidungen auf logischen Überlegungen basieren. Leider ist das nicht der Fall. Die Neurowissenschaft bestätigt, dass es unsere Gefühle sind,  die unsere Entscheidungen treffen. Wir fühlen bevor wir denken. Wir fühlen bevor wir handeln. Wir sind „Gefühlsmaschinen die denken“ und nicht „Denkmaschinen die fühlen“.

Es dauert nie länger als eine Sekunde

Sie denken vielleicht Monate über Ihre Kündigung nach. Sie spielen alle Szenarien in Ihrem Kopf durch. Wie reagiert Ihr Chef? Wie reagieren die Kollegen? Was sagen Ihre Frau und die Kinder dazu? Sie denken über die Folgen nach. Wo soll das Geld herkommen? Was, wenn ich nichts neues finde? Lande ich auf der Straße? Wird meine Frau mich verlassen? Lachen die Nachbarn mich aus? Schreit mein Chef mich an?

Manchmal glaube ich, wir überlegen so lange, weil wir hoffen das uns jemand die Entscheidung abnimmt.

Wenn ich nur lange genug warte, wird schon irgendetwas passieren. Wissen Sie was? Sie haben Recht. Irgend etwas passiert immer.

  • Deine Firma meldet Konkurs an
  • Du wirst krank
  • Ein Roboter ersetzt dich
  • Eine App ersetzt dich
  • Dein Unternehmen schließt den Standort
  • Eine jüngere Kollegin ersetzt dich
  • Du baust einen Unfall
  • Dein Partner verlässt dich
  • Jemand stirbt
  • Deine Aufgaben werden von einem virtuellen Assistenten in Pakistan übernommen
  • Du machst den verhassten Job noch 30 Jahre – und stirbst dann
  • Du gewinnst im Lotto
  • Du erbst
  • Du stirbst

Wer hat in unserem Leben die Macht oder „Wem“ geben wir die Macht über unser Leben?

und

Wie bekommen wir die Macht über unseren Morgen, unseren Tag, unser Leben zurück. Und wie erkämpfen wir uns unsere Gedankenfreiheit wieder?

PS: Mir ist bewusst, dass das alles leichter geschrieben als getan ist. Ich bin, was diesen Text angeht, selbst mein bestes Beispiel. Je häufiger ich selbst darüber nachdenke, desto häufiger denke ich „ich bin verantwortlich“ und tue die Dinge bewusst mal anders.

PS: Denk daran:
  • Dieser Atemzug kann Dein letzter sein.
  • Deinen Kindern ist es egal, weshalb du schlecht gelaunt bist und welchen Stress du gerade hast.
  • Der richtige Tag kommt nie. Entweder sind wir zu jung oder zu alt.
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