Alles dreht sich gefühlt schneller und schneller, und wir stehen hier und fordern 20-Stunden-Wochen und „Kein-Bock“-Tage? Wir reden von Freiheit, aber vergessen dabei, dass wahre Freiheit immer zuerst mit innerer Stärke beginnt – mit dem Mut, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.
Wenn wir anfangen, auf halber Flamme zu brennen, wie können wir dann erwarten, dass sich überhaupt was ändert?
Arbeit, Job und Aufgabe sind nicht das Gegenteil von Freiheit – sie sind das Werkzeug, um Freiheit überhaupt zu bekommen.
Erinnerung an mich selbst: „Die beste Version deines Lebens wartet darauf, dass du sie mit vollem Einsatz erschaffst. Hör auf zu jammern, und fang an zu leben!“
Bitte, lass die “Ich-muss-ja-nicht”-Mentalität los.
Noch breitet sich alles aus wie eine milde Krankheit, die uns lähmt, uns leichte Kopfschmerzen bereitet, aber nicht genug weh tut, um uns wachzurütteln.
Doch während wir mit jammern und streiken beschäftigt sind, zieht die Welt an uns vorbei.
Wer keine Lust auf Arbeit hat, hat keinen Anspruch auf Erfolg.
Was kannst du tun? Welches Vorbild kannst du werden? Für deine Kids, für deine Lieben, für dein Umfeld?
Was ich dafür tue?:
Ich führe mein Unternehmen weiter (trotz 30 OPs in den letzten Jahren)
Ich stehe 4-5x in der Woche im Gym – auch wenn es mir mal besch&%$en geht.
Ich gehe nicht ins Ausland
Ich bin jeden Tag locker ne Stunde draußen – auch wenns schüttet oder kalt ist
Ich verkaufe meinen Laden nicht
Ich versuche unseren Kids – und anderen, die es möchten – ein kleines Vorbild und Inspiration zu sein
Hashtag#makegermanyhealthyagain
PS die (noch Ki) Pullis könnt ihr bei mir kaufen ☺️😂
„Deine Zukunft steckt immer schon in dir“ habe ich irgendwo mal gelesen.
Wir leben davon, vorbereitet zu sein, was noch nicht ist.
Und am Ende werden wir das ganze nicht überleben (das Leben).
Leider werden die meisten Bedingungen der Zukunft im Außen geschrieben – neue Technologien und Produkte, Umwelteinflüsse, Verschiebungen von Bedürfnissen usw.
„Du kannst dich hinwerfen und mit den Händen und Füssen auf den Boden trommeln, verändern wird die Welt sich trotzdem.“
Daher wird es immer wichtiger, die Veränderungen im Außen wahrzunehmen und sie in das eigene Leben einfliessen zu lassen.
Wenn wir uns keine Vorstellung mehr von der Zukunft machen können, sind wir im reinen „Reagiermodus“ – und wenn wir immer nur reagieren, haben wir keinen Entwicklungsspielraum.
Wir sind so mit Hinterherrennen beschäftigt, das wir unser Gespür gar nicht spüren.
Wer sich also die Zukunft nicht vorstellen kann (oder will), wird immer wieder überrascht werden.
Eine tolle Übersicht findet der geneigte zukunftsinteressierte „Veränderer“ auch hier. Anhand dieser Megatrends kann jeder für sich einmal durchspielen, welche Faktoren zukünftig Einfluss auf uns persönlich, aber auch auf unsere Unternehmen haben werden.
Für uns als Menschen, Personalberater, Kandidaten, Bewerber, Unternehmen … hat nahezu jeder Punkt einen enormen Einfluss.
Veränderung ist anstrengend. Und sie macht mir Angst. Ich tue es zwar jeden Tag, aber wie oft merke ich wirklich, das ich mich verändere?
Sobald ich darüber nachdenke, kommt ein Widerstand in mir auf.
Dieser Widerstand der aus Angst, Scham und Bequemlichkeit entsteht.
Die Angst vor dem Scheitern
Die Scham vor den „anderen“, während dessen und danach
Die Bequemlichkeit, dass doch eigentlich alles ganz ok ist, so wie es ist.
In welchen Augenblicken denkst du darüber nach, etwas zu verändern?
Deine Frisur und deine immergleichen Hemden
Dein Lieblingsbier auf der Couch
Deinen Job
Deinen Partner
Dein Leben
Gibt es überhaupt diesen einen Moment? Diesen Punkt der Entscheidung.
Dieses JETZT
Oder ist es einfach eine Art Spirale in ein immer schwärzer werdendes Loch. Eine Abfolge von kleinen Momenten, die Abwärts führen und du irgendwann die Entscheidung treffen musst – oder jemand anderes sie für dich trifft.
Ganz egal ob du dich veränderst oder nicht – ob du gnadenlos scheiterst oder wie ein Überflieger alles aus dem Ärmel schüttelst.
Die Welt dreht sich einfach weiter.
Und die Chancen stehen relativ gut, dass du am nächsten Morgen aufwachst und dir zumindest eine Kasse Kaffee machen kannst.
Über die Jahre habe ich immer weniger Angst vor Risiken. Weil ich weiß, dass ich jeden Fehltritt überlebt habe.
Und welchen, dieser sogenannten Fehltritte, würde ich heute ausradieren wollen?
Manchmal ärgere ich mich sogar darüber, nicht genug Risiko eingegangen zu sein.
Erst wenn ich etwas dieses Widerstands in mir spüre, bemerke ich das Leben. Diese Gefühle verleihen meinem Leben einen anderen, neuen Geschmack.
… dieser kurze Moment, bevor du einen Sprung wagst. … der Widerstand, bevor du die Dusche auf eiskalt stellst. … das leise „was denken die anderen“, wenn du aussprichst was du wirklich denkst
Und manchmal erwische ich mich dabei, gar nicht darüber nachzudenken und einfach nur einen guten Tag zu haben.
Es war noch dunkel am Morgen und regnete Hunde und Katzen. Ich saß gerade in einem Hotel irgendwo im Norden und hatte wirklich Null Interesse daran, dieses Gespräch zu führen.
„Willst du das wirklich machen Thimo? Überlegs dir doch noch mal. Wir brauchen dich echt hier. Du bist doch ein echt guter Verkäufer. Du kannst uns doch jetzt hier nicht so hängen lassen. Sei doch nicht so egoistisch. Du hast doch eine Verantwortung.“
Am Abend vorher hatte ich meinem Chef eine Mail mit meiner Kündigung geschickt. So spät, dass er nicht mehr darauf antworten konnte. Zur Sicherheit hatte ich auch mein Telefon ausgeschaltet und bin sofort ins Bett.
Aber der nächste Tag kommt immer. Und irgendwann musst du zu deiner Entscheidung stehen.
Du wirst nie vollkommen sicher sein, wenn du beginnst, deinen Weg zu gehen – Deinem Ruf zu folgen.
Und es wird immer Leute geben, die etwas anders für dich (und sich selbst) im Sinn haben.
Es gibt keine Garantie – keine Sicherheit. Du kannst dich nicht einfach entscheiden, deine Bestimmung zu finden. Aber du kannst dich entscheiden, nach ihr zu suchen – und niemals damit aufzuhören.
„Ich habe mich entschieden, sie haben es nur noch nicht bemerkt“ ist etwas vollkommen anderes als „Ich habe mich noch nicht entschieden, weil mir noch niemand gesagt hat, für was ich mich entscheiden soll und wie ich dort hinkomme.“
Dein Leben zu leben ist eine freiwillige Entscheidung.
Du wirst Menschen dabei verstören und verletzen. Es braucht Mut, es trotzdem zu tun. Du wirst immer Fragezeichen und Kopfschütteln hinterlassen.
Was willst du verändern?
Wie willst du es tun?
Wann fängst du damit an?
Woran merkst du, dass es funktioniert?
Willst du es wirklich, wirklich, wirklich?
Meistens braucht es nicht mehr, als diese 5 Fragen.
Natürlich habe ich mich damals nochmal beschwatzen lassen. Nur um dann drei Monate später noch unglücklicher zu sein und endgültig zu kündigen.
Jedes Jahr, gleich am Jahresanfang, schreibe ich eine Liste. So wie man das eben macht. Meine Ziele, Visionen, Purpose, Bestimmung und so weiter. Dann denke ich mir „was ein Quatsch“, vergesse Sie oder schmeiße sie irgendwann weg.
Warum? Es stehen zu viele Dinge darauf. Es kommen auch immer wieder die gleichen Sachen auf. Oder ich habe im Februar schon wieder andere, neue Ideen und ich ärgere mich darüber, das ich nicht „bei der Sache“ bleiben kann.
Nach dem Motto: „Langsam musst du doch mal wissen, was du willst. Du kannst doch nicht ständig neue Säue durch den Ort jagen. Irgendwann musst du doch mal ankommen.“
Muss ich das?
Wer sagt das?
Außerdem kann ich die Worte Purpose, Bestimmung, Sinn und Zweck nicht leiden. Irgendwie bedeuten Sie für mich, dass ich irgendwo in der Zukunft etwas finden werde, was mich glücklich macht.
Und bis dahin soll ich bitte schön unglücklich sein, oder was?
„Ich bezahle mit Unglück heute und bekomme dafür Glück und Zufriedenheit morgen?“.
Wir machen uns da etwas vor.
Wir meinen, wir müssten irgendwelche „Gebühren zahlen“ — eine Art Eintritt für eine Fahrt, an deren Ende wir an einem Ort abgesetzt werden, der uns glücklich macht. Auf dem „mein großer Lebenszweck“ steht. Ein Ort, an dem wir dann glücklich und zufrieden auf unser schweres Leben und unser Leiden zurück schauen und … sterben.
Oder aber…
Ich nutze meine Zeit, um jetzt glücklich zu sein.
Ich weiß noch immer nicht, was mein Zweck, Purpose und meine Bestimmung sind. Ich fürchte, ich werde es nie erfahren.
Eigentlich macht mich das sogar ziemlich glücklich.
Vielleicht kann ich zwischen heute und dem Tag, an dem ich sterbe, noch ein bisschen was erleben. Noch ein paar Sachen ausprobieren. Neu Dinge und Leute kennen lernen, alte verlernen.
Und wenn ich es nicht tue – wenn ich auch morgen sterbe – ist das auch OK (denke ich).
Was bedeutet das alles, wenn wir tot sind? Ich kann mich doch genauso gut dafür entscheiden, jetzt glücklich zu sein.
Übrigens: Ray Kroc hat mit 50 noch Milchshakes verkauft. Dann stolperte er über zwei Brüdern mit dem Nachnamen McDonald. Er kaufte McDonalds, als er 52 war.
Stan Lee (Marvel) erfand Spiderman mit 44. Ich habe also noch ein halbes Jahr Zeit, bis ich 45 werde.
Arianna Huffington, Huffington Post, 55 Jahre
Mir geht es immer weniger um „Was will ich?“ und immer mehr um „wer bin ich?“
Weniger um „wohin will ich?“ und mehr darauf konzentrieren, „wo Ich mich befinde“
Ziele, Visionen und Bestimmungen sind wie eine schwere Rüstung für mich. Ich bin unbeweglich. Komme nur schwer aus ihr heraus. Kann kaum nach allen Seiten sehen und spüre nichts mehr.
Ich möchte mich einfach JETZT entscheiden, wer ich bin, und dann diese Person sein
Am liebsten hätte ich meinem Chef einfach nur eine Mail geschickt und danach meinen Mailaccount gelöscht. Meine Telefonnummer gewechselt und umgezogen — und nie mehr hingegangen.
Aber das habe ich mich nicht getraut.
Einfach alles hinschmeißen?
Unverantwortlich.
Du bist so undankbar.
So eine Chance bekommst du nicht noch mal…“
Irgendwo ist dieser Regenbogen zu Ende. Irgendwann schlägst du am Ende auf der Erde auf.
Ich bin dann schließlich doch hingegangen und habe gekündigt. Habe irgendwas von „neuen Chancen, Familienplanung und Weiterbildung“ erzählt.
Alles gelogen
Ich wollte einfach nicht mehr.
Ich kenne so viele Leute, die versuchen und versuchen und versuchen, auch wenn alle Hoffnung längst den Raum verlassen hat. Das ist das blöde mit der Hoffnung. Sie kündigt es nicht an, wenn sie den Raum verlässt. Sie geht einfach.
Aber eins ist sicher:
Sie geht nie für immer weg. Irgendwann kommt sie zurück. Nach Tagen, Wochen oder manchmal auch erst nach Jahren.
Aufregung steigt auf. Ich fühle es in meiner Brust. Dann in meinem Kopf. Dann wollen meine Beine morgens schnell aufwachen und ich kann es gar nicht erwarten, bis die Nacht vorbei ist.
Mit 15 habe ich angefangen zu arbeiten und danach dutzendweise die Richtung gewechselt. Egal ob in Job, Militär, Schule oder Studium.
Das Problem: Ich konnte meistens nicht mal sagen, ob es überhaupt in die richtige Richtung ging.
Die Entscheidung „ein neuer Job“, ist eine der wichtigsten Entscheidungen die wir in unserem Leben treffen.
Das Problem:
Das Ergebnis sollte eine Veränderung sein, die mit der Person übereinstimmt, die wir sind, sowie mit der Person, die wir sein möchten.
„Aber woher soll ich wissen, wohin ich will und wie ich dorthin komme?“
Du kennst das:
Du kommst montags ins Büro, und weißt eigentlich gar nicht, warum du das alles machst.
Du hast das Gefühl, du könntest deine Zeit so viel besser nutzen.
Du hast eigentlich für nichts anderes mehr Zeit.
Du lebst von Wochenende zu Wochenende und von Urlaub zu Urlaub.
Es ist nur noch „Arbeit“.
Es wird langweilig, unerfüllt und überflüssig, und du weißt, dass du etwas anderes tun möchtest. Aber was?
Leider kommst du mit der Entscheidung „Jobwechsel“ nicht weit. Du nimmst dein selbst eben immer mit in den neuen Job. Und so lange du nicht weißt, was und wohin du willst, kommst du nicht weit.
Keine Veränderung ist die richtige, wenn sie nicht mit dem übereinstimmt, was Du aus deinem Leben herausholen möchtest.
Tempo vs. Geschwindigkeit
Leute, die zu allem Ja sagen, haben ein hohes Tempo. Sie haben ständig etwas zu tun. Oft kommen sie aber nirgendwo hin. Warum? Weil sie nicht in Geschwindigkeit denken. Wenn wir den Unterschied zwischen Tempo und Geschwindigkeit verstehen, ändert sich unsere Arbeitsweise. Das Denken in mehreren Dimensionen ist eine der entscheidenden Fähigkeiten, die uns leider niemand beigebracht hat.
Wenn wir anfangen, unsere gewünschte Richtung klar zu formulieren, geben wir uns die Chance für einen klaren Sinn in Leben und Karriere. Das Spiel wird einfacher, weil wir wissen, dass alles dorthin führt, wo wir sein möchten.
Das nicht alles auf diesem Weg glatt läuft, ist klar. Es ist ein dauernder Prozess.
Du orientierst dich und gibst die grobe Richtung vor.
Gehst beherzt los (auch mal mit nur 70% Wissen).
Hältst irgendwann inne und schaust, wo du angekommen bist.
Fühlst und überlegst: Was war gut, was nicht. Wovon willst du mehr, wovon nicht. Was hast du gelernt …
Du fängst wieder bei 1. an
Es gibt mehrere Denkmodelle, die uns dabei helfen können.
Die Verwendung dieses „Hund/Schwanz“ Denk-Modells hilft dabei, Möglichkeiten zu identifizieren und uns darauf zu konzentrieren, das wir (zumindest grob) die richtige Richtung einschlagen.
Montag Morgen und ich habe schon den Geschmack von nassem Eisen im Mund.
Du bist eigentlich noch gar nicht richtig auf der Arbeit, aber dein Puls geht schon über die 100. Du wärst am liebsten irgendwo anders. Dein Hemd ist unter den Achseln schon nass und du denkst dir
Alles ist besser, als hier zu sein.
Wie soll ich überhaupt durch diese Woche kommen?
Es sind die einfachen Dinge, die alles verändern.
Keine Angst, das dauert keine 2 Minuten. Und im schlimmsten Fall, fühlst du dich wie vorher. Im besten Fall ändert es dein Leben.
Atme lange ein…
Atme aus und seufze.
Nimm dir einen Moment Zeit, um dich auf dich selbst einzustellen, während sich deine Welt weiter dreht.
Nimm dir einen Moment, um deine Aufmerksamkeit auf deine Nase zu lenken.
Fühlt sie sich warm oder kalt an?
Atme ein, rümpfe deine Nase, und atme aus, um sie wieder zu entspannen.
Noch mal: Atme ein, um die Nase zu rümpfen… Und ausatmen, um loszulassen.
Fühle, wie deine Nase weicher wird.
Entspann deine Wangen.
Lassen deine Ohren sich entspannen, während du die Welt da draußen ausschaltest und dich auf dich selbst einstellst.
Bring dein Bewusstsein zu deinen Augen.
Einatmen…
Atme sanft aus und schließe die Augen für drei Atemzüge.
Drei zwei eins…
Mach die Augen auf, aber halte sie entspannt.
Fühle, wie sich deine Augenlider mit jedem sanften Blinzeln verbinden.
Lösen alle Verspannungen in den Muskeln um die Augen.
Löse die Seiten deines Gesichts, die Schläfen und Ohren.
Einatmen… Ausatmen…
Fühle und entspanne den Raum zwischen deinen Augenbrauen.
Bringen dein Bewusstsein nach oben in die Oberfläche deines Kopfes und in deine Haarwurzeln.
Fühle ein Kribbeln auf deinem Rücken.
Atme mit jedem Atemzug die ruhige Energie der Entspannung vom Gesicht bis in den Rest deines Körpers ein.
Lass deinen Atem und deine Gedanken los und konzentriere dein gesamtes Bewusstsein auf diese Entspannung und dieses Bewusstsein.
Lass alles an dir vorbeiziehen wie schwebende Wolken am Himmel. Hinter allen Wolken ist immer – Blau.
Fühle alles in Zeitlupe
Wiederhole in Gedanken: „Meine Gedanken und Ängste definieren mich nicht.“
Einatmen und Ausatmen.
Loslassen.
Schließe ein letztes Mal deine Augen.
Bedanke dich bei dir und dem Leben
Öffne deine Augen und lass alles noch kurz nachwirken.
Ich verdiene meinen Lebensunterhalt als Headhunter und jemand der gerne schreibt und liest.
Darüberhinaus bin ich nachdenklich und manchmal etwas zurückhaltend.
Ich denke über die Worte nach, die ich zu Papier bringe. Und ich denke darüber nach, wie die Person die Wörter liest, die ich zu Papier gebracht habe.
Ich würde mal sagen, dasselbe gilt für jeden, der etwas Kreatives tut. Sei es ein Möbelstück bauen, ein Bild aufnehmen oder in deinem Fall Verpackungen zu entwickeln.
In diesem Sinne war, nachdem ich gestern dein Profil angesehen habe, eines außerordentlich offensichtlich: Ich würde dich gerne abwerben.
Als jemand, der die Menge an Gedanken kennt, die sich jemand macht, wenn er sich verändert. Sich für einen neuen Job und darüber hinaus für ein neues Leben entscheidet. Möchte ich mich schon jetzt bei dir fürs Lesen dieser Zeilen bedanken.
Ja. Ich kann dir einen Job anbieten. Darüber hinaus möchte ich dir aber versprechen, dass du als Mensch für mich im Vordergrund stehst. Und ich dich mit genau der gleichen Menge an Gedanken, Sorgfalt und guten Absichten behandeln möchte, wie du das selbst tun würdest.
Abschließend möchte ich Folgendes schreiben:
Solltest du Interesse haben, dich selbst noch mal „Neu“ zu machen. Neue Wege, Menschen und Produkte kennenzulernen. Dann komm gerne mit einem kurzen Signal auf mich zu.
Mach die Welt immer etwas schöner und besser, mein Freund.
Ein guter Rat, aber wo suchen oder wen fragen? Wir laufen durch die Gegend, hören hier und schauen da. Nehmen da ein wenig Facebook hier ein bisschen Instagram und garnieren das mit dem Erfolgspodcast und einem Buch über Produktivitätsyoga.
Wir schnüffeln bisschen an der Oberfläche, schauen mal kurz draußen nach und tasten uns so voran. Wird alles schon schiefgehen. Tut’s dann ja auch meistens.
Das ist wie, als würdest Du auf eine Party kommen die schon ein paar Stunden läuft. Du kommst rein, schaust dich bisschen um … und stellst dich dann irgendwo dazu. Und denkst dir dann, du hast deine Bestimmung (für den Abend oder im Leben) gefunden.
„Aber was ist dann mein Anliegen?“
Bin ich „nur“ Headhunter? (Also ich, Thimo) Oder bin ich im Business „Machen wir es für alle mega-einfach, die richtigen Menschen zusammen zu bringen“
Was ist deine/meine Backstory?
Mein ganzes Leben habe ich neue Dinge ausprobiert. Hobbys, Sportarten, Essen, Gründungen, Ausbildungen, Bücher, Jobs, Beziehungen, Autos, Herausforderungen, …
Es gab immer einen Auslöser für den Start von etwas Neuem:
Menschen
Menschen sind immer der „Ur-sprung“ und „Ur-Sache“ für etwas Neues.
Gemeinsam mit anderen Menschen hat sich etwas entwickelt.
Ein kleiner Funke, der zur fixen Idee und schließlich zum Unternehmen wurde.
Ein treffen auf einer Party oder der Spaziergang mit dem Opa, der zum neuen Job führte.
Ein kurzer Blick, der zur Partnerschaft und schließlich zur großen Liebe und Familie gewachsen ist.
Es waren immer kurze Augenblicke, deren Zukunft noch gar nicht vorhersehbar war. Und trotzdem entstanden daraus Erfolge, Erfahrungen, Liebe und Leben. Nicht nur Gutes, aber was heisst schon „gut“ und wer weiß, wie wir morgen darüber denken.
Das liegt halt an unserer Bauart. In unserer Betriebsanleitung steht geschrieben, dass wir soziale Wesen sind. Wir können ohne andere Menschen und Gruppen nicht gut überleben. Wir wollen machen und tun, erschaffen und kreieren. Wir suchen Anerkennung und Zugehörigkeit, Lust und Liebe.
Und was machen wir daraus???
Wir setzten die Leute in Großraumbüros und nennen Sie „Humankapital“.
Wir sitzen dann im allmorgendlichen Stau oder in der überfüllten Bahn und meinen das uns ein Hörbuch aus der Reihe „finde deine Bestimmung“ den Weg zeigt (Wohin auch immer).
Wir geben unsern Kindern vor, welche Schriftgröße Sie in Powerpoint Präsentationen verwenden sollen (und benoten sie danach) oder fahren als Lehrer mit dem Auto hinter Ihnen her, während Sie zu Fuß auf dem Weg zum wöchentlichen Schulschwimmen sind (beides passiert).
Das alles führt dann zu …. ja was denn eigentlich????
Entweder zu einer tiefen Resignation, dem eigenen Leben und Tun gegenüber. Oder eben zu solchen Ausbruchsmomenten, wie wir sie immer wieder sehen. Momente, in denen wir sagen „ach du Scheiße, schau der den mal an“ und denken: „der macht richtig, wenn ich mich auch mal trauen würde“.
Ich habe mir gemerkt: „Jede Entscheidung ist einfach, wenn du deine Werte kennst.“ (Roy Disney – Walts großer Bruder)
Und jetzt? Was machen wir mit dem tollen Kalenderspruch?
Als erstes Fragen wir uns, welche Fragen kann ich mir stellen, damit ich zu meinenAntworten komme?
Und dann müssen wir leider etwas dafür tun. Nämlich nachfühlen und nachdenken. Mit Hirn, Bauch und Herz und allem anderen, was wir so zum Fühlen nutzen. Wenn wir das dann für uns parat haben, sind wir schon mal einen Schritt weiter. Am besten schreiben wir es auf. Und bitte nicht in irgendwelchen Stichwortelisten als ToDo oder Powerpoint. Sondern in Prosaform. Wie früher in der Schule, als eine Art Aufsatz des Lebens.
Ich mache sowas ziemlich jeden Morgen. Ich schreibe mir meine Gefühle und Gedanken aus dem Körper und Geist. Sie fließen durch meine Arme zu meinen Fingern und wahlweise in Tastatur oder Stift auf Papier.
Freu dich aber jetzt nicht zu früh. Einmal hinsetzen und bisschen schreiben reicht nicht. Du kannst dir deine Erfüllung nämlich nicht so einfach suchen bzw. schreiben. Du wirst von Ihr gefunden. Dafür musst du als Erstes offen und ehrlich mit dir selbst und dem Leben sein. Du musst dich bereit halten. Irgendwann schlägt dir deine Muse auf die Finger. Dann musst du reagieren. Dann musst du handeln. Dann musst du deine kleine Delle ins Universum hauen.
Komme ich selbst denn irgendwann an? Ich denke und hoffe nicht.
Wir alle haben irgendwann diese Gedanken. Diese eine Entscheidung. Diese Mail. Den einen Anruf. Oder dieses eine Gespräch.
„Chef, das wars. Ich bin raus.“
In meinem Fall, waren es sogar zwei Gespräche. Das Erste mit meinem Chef und das Zweite mit meiner Frau.
Die Antwort von beiden habe ich noch heute im Kopf.
„Hmmm“
Schon interessant, wie viel Information in so einem kleinen Laut steckt.
Kurz zurück zu „meinem Moment“.
Dieser eine Moment, indem du über dein altes und dein neues Leben entscheidest. Lässt du deinen alten Film weiterlaufen. Oder startest du einen neuen?
Ein neuer Film mit neuen Menschen, neuen Möglichkeiten und der Chance, endlich mein „volles Potential“ endlich zu entfalten???
Mit allen Risiken, den Kosten und dem ganzen Aufwand drum herum.
Denn eins ist sicher: Diese eine Entscheidung wird mein Leben komplett verändern. Und leider gibt mir niemand eine Garantie für grüneres Gras und ein glücklicheres Leben.
Dieser „neue Film“ hat nur einen kurzen Trailer, eine kleine Vorschau zu bieten. Und die habe ich selbst in meinem Kopf gedreht. Sie hat nur einen Hauptdarsteller und der Rest ist ziemlich grau und unbekannt.
Die Alternative?
Ich lebe weiterhin meinen alten Film. Der ist zwar langweilig und fad, aber er läuft ja schon so lange. Und jetzt den Kinosaal verlassen … wäre irgendwie schade für das Geld, das ich ausgegeben habe … oder?
Du bist wieder in der Schule, und du musst dir einen Klassenkameraden aussuchen, dessen Einkommen in Zukunft bekommst. Und du bekommst auch nur 20% davon.
Wen suchst du dir aus?
Nimmst du den Intelligentesten?
Nimmst du den, der die meisten Tore schießt?
Den Klassenclown, den Schläger, den Schönling???
Welchen würdest du dir aussuchen?
Welche Charaktereigenschaften muss dieser Jemand haben?
das wird jetzt ein etwas emotionaleres Ding. Da brauche ich ein paar Sätze um dir zu antworten. Um meine Gedanken zu klären. Achtung, ich denke jetzt mal, während ich schreibe.
Vielleicht hilft es dir etwas.
PS: Das Wort „Silberrücken“ benutze ich natürlich geschlechterneutral und keineswegs abwertend 😉
(Auszug Wikipedia: Silberrücken sind Anführer ihrer jeweiligen Familie bzw. Gruppe, die bis zu etwa 30 Lebewesen umfassen kann. Sie tragen Verantwortung für den Zusammenhalt, die Sicherheit und das Wohlergehen ihrer Familie. Sie schlichten interne Konflikte und treffen alle notwendigen Entscheidungen…)
In den letzten Monaten habe ich vermehrt „Post“ bekommen. Offene Worte von Leuten wie dir. Von Bewerbern, die sich nicht korrekt behandelt fühlen.
———————————- Auszug ———————————-
“ … habe ich (und auch andere) bei ihren Wettbewerbern ein wenig wertschätzendes Verhalten erleben müssen. Was mir / uns hierbei auffällt, ist, dass es zB keine oder nur nichtssagende Rückmeldungen gibt. Deshalb meine direkte Frage heute an Sie. Da ich in diesem Jahr meinen 60. Geburtstag gefeiert habe, hat man dann noch die Möglichkeit auf eine gehobene Position? Ich beispielsweise plane nicht schon in 5 – 7 Jahren in den Ruhestand zu gehen …“
– Ein „Silberrücken“
——————————————————————–
Vielen lieben Dank für eure offenen Worte.
Auch für mich persönlich und meinem Team sind Alter, Respekt, Wertschätzung ein großes Thema.
Es geht also ums Alter
Wann ist ein Kandidat / Mitarbeiter „zu alt“?
… und was bedeutet dieses „zu alt“ eigentlich??? Und kann man eigentlich „zu alt“ sein?
Ich habe diese Vorurteile auch:
Zu alt
Zu teuer
Zu eingefahren
Kann sich nicht mehr anpassen
Lernt nicht mehr dazu
Ist bestimmt oft krank
Unsere Kunden sind zu jung für so jemanden
Lässt sich bestimmt nicht von jüngeren führen
Geht eh bald in Rente
Ist nicht mehr leistungsfähig
Weiß zu viel/könnte mir gefährlich werden
Kennt sich mit den neuen Medien nicht mehr aus
…
Bis ich wieder eines Besseren belehrt werde und
ich von einer 69 jährigen beim Joggen überholt werde
ich am Abend in einer Runde mit 16 Leuten zusammensitzen und nicht merke, das ich der jüngste und der älteste 84 ist.
ich mich nicht Erinnenn kann, in den letzten 5 Jahren eine Krankmeldung von meinen „Silberrücken“ bekommen habe.
sehe wie jung meine Eltern und Schwiegereltern sind.
meine älteren Mitarbeiter dem Unternehmen in der aktuellen Krise mehrmals den Arsch gerettet haben (Danke)
…
Mein ältester Mitarbeiter ist über 70. Und das ich Ihn eingestellt habe war eine der besten unternehmerischen (und persönlichen) Entscheidungen, die ich getroffen habe. (Ich habe nichtmal seinen Lebenslauf ist mir gerade aufgefallen) 😉 Zwei weitere Mitarbeiter sind um die 60. Die anderen zwischen 19 und 31. Meine Frau und ich stehen mit 44 also dazwischen.
Unternehmen vs. Mitarbeiter
Beide Seiten tragen die Verantwortung. Beide Seiten müssen sich bewegen. Mutig sein und alte Denkweisen ablegen.
Der 22-jährige Personalreferent den Gedanken „Oh, das könnte mein Opa sein“. Der 59-jährige Bewerber „Oh, das könnte mein Enkel sein“.
Reden wir mal über Geld!
„Ältere Mitarbeiter sind teuer“
Eins ist klar. Irgendwoher muss das Geld kommen. Wenn jemand 4.000€ verdient, dann kostet er mich locker 5 – 6.000€ (Sozialabgaben, Steuern, Ausstattung, Arbeitsplatz …)
Wir Unternehmer haben eine soziale Verantwortung. Aber am Ende des Tages, muss es sich auch lohnen.
„Ich brauche ein Gefühl, das sich eine Einstellung lohnt – sonst lasse ich es sein. Sonst kann ich den Laden ja gleich dicht machen und das Geld spenden“ (Ein Kunde)
Machen wir uns nichts vor: Wir arbeiten, um Geld zu verdienen. Und Firmen stellen Mitarbeiter ein, um zu arbeiten, damit das Unternehmen wiederum Geld verdient. Also ist es doch nur richtig, über Geld zu reden.
Kandidat A, 22 Jahre, Studienabschluss, nett, kompetenter Eindruck, jung: kostet 3.000€ Kandidat B 59 Jahre, Studienabschluss, nett, kompetenter Eindruck, nicht mehr ganz so jung: kostet 7.000€
Das sind 36.000 gegenüber 84.000€ pro Jahr und damit ein Unterschied von 48.000€!
Ich muss also als Unternehmer zu der Überzeugung kommen, das jemand 48.000€ mehr erwirtschaftet. Das sind pro Arbeitstag (ohne Urlaub und Krankheit) 240€ zusätzlich, die jemand erwirtschaften muss.
Was also tun?
Als Erstes gilt:
Es geht hier um Menschen
Ich bin der Meinung, dieser Satz gehört über jede Tür im Unternehmen genagelt.
Die ganzen Floskeln und tollen Sätze, die in irgendwelchen Hochglanzbroschüren stehen, die von irgendwelchen Unternehmensberatern entworfen wurden, die einen Tagessatz von 3.000€ bekommen, sind in meinen Augen alle für die Tonne.
„Unsere Kunden stehen bei uns an erster Stelle“???
Na toll. Wie fühle ich mich als Mitarbeiter, wenn ich zu hören bekomme, dass der Kunde wichtiger ist als ich?
„Chef, bin ich dir denn nicht wichtig?“
Angst, Neid und Ego
Sind die häufigsten Gründe, weshalb jemand nicht eingestellt wird.
der andere könnte besser sein. Mir gefährlich in meinem Job werden. (Angst, Ego)
das ich die falsche Einstellungsentscheidung treffe (Angst)
das jemand mehr verdient als ich das tue (Neid)
das jemand besser aussieht und ich nicht mehr der tollste Hecht im Teich bin (Neid, Ego)
das jemand zu teuer für die geplante Arbeit ist (Angst)
…
Check dein Ego, bevor du rein kommst
„Check dein Ego, bevor du rein kommst“
Was also tun???
NACHDENKEN HILFT
Klingt jetzt seltsam. Kostet Zeit. Ist anstrengend.
Ist alles richtig.
Aber am Ende des Tages gibt es nichts Machtvolleres. Irgendjemand hat uns erfreulicherweise mit einem tollen Denkapparat ausgestattet.
Und wir…? Wir lagern unser denken an Google aus, lassen andere für uns denken oder lassen es ganz sein.
Nachdenken als Kandidat:
Nachdenken darüber, was ich wirklich will und was ich brauche. Nicht, was ich verdient habe, sondern was ich plane meinem Unternehmen wert zu sein. Mein Ego außen vor lassen. Die Erwartungshaltung „ich muss so und so behandelt werden“ ablegen. Natürlich freue ich mich auch über Respekt und Wertschätzung. Aber niemand ist dazu verpflichtet, dich so zu behandeln.
„Aber ich habe bisher 6-stellig verdient“ gilt nicht als Grund, dass es weiter so läuft.
Das kann auch bedeutet, das ich meinem Arbeitgeber finanziell entgegen komme.
Nachdenken ist anstrengend. Deshalb tun es die meisten von uns nicht. Aber ich muss mich einmal hinsetzten, am besten mit Papier und Stift, und darüber nachdenken:
Wie kann das Unternehmen und die Person die mich einstellt, direkt von mir profitieren?
Was bin ich bereit dafür zu tun?
Was konkret sind die nächsten Schritte?
Wo ist meine finanzielle Untergrenze?
Irgendjemand hat einmal das Gerücht in die Welt gesetzt:
Jahresgehälter müssen steigen – bis zur Rente??
Nachdenkenals Unternehmen:
Sie haben die Verantwortung! Ich weiß: Sie haben keine Zeit. Und nachdenken erfordert Zeit. Aber als der Mensch, der verantwortlich ist für die Einstellung eines Mitarbeiters, haben sie die eine ethische und wirtschaftliche Verpflichtung, sich über ein paar Dinge Gedanken zu machen. (Und nein „Wir brauchen einen neuen Mitarbeiter“ reicht als Grund bzw. Aussage nicht.) Stellen (besser beantworten) Sie sich bitte die Fragen:
Weshalb glaube ich, brauchen wir einen neuen Mitarbeiter?
Um welche Position geht es?
Was konkret erwarte ich von einem Mitarbeiter in dieser Position?
Woran merke ich, dass es sich um den richtigen Mitarbeiter handelt.
Wer genau profitiert von der Einstellung dieses Mitarbeiters in welcher Form?
Was kann jemand in dieser Position für das Unternehmen leisten und erwirtschaften? …
Zusammenfassung: Nachdenken und miteinander reden hilft beiden Seiten. Das ist nicht immer einfach und sicher nicht immer angenehm. Aber auf lange Sicht gibt es meiner Erfahrung nach nichts, was sich mehr auszahlt. Und hat man einmal damit angefangen, ist es gar nicht so schlimm 😉
„Du kannst dich nicht mehr darauf ausruhen, dass die Zeit es schon richten wird. Glaub mir, unsere Dusche tropft seit Monaten – die Zeit hat hier gar nichts gerichtet.„
Was kannst du?
Worin bist du gut?
Worin möchtest du mal gut sein?
Das meiste, was du mal gelernt hast, braucht kein Mensch mehr. Du musst anfangen dich mal wieder wirklich infrage zu stellen.
„Ist das noch gut, oder kann das weg?“
Wenn du mehr als einmal in der Woche in der IT Abteilung deiner Firma anrufen musst, fehlen dir möglicherweise die technischen Fähigkeiten. Leider werden genau diese Fähigkeiten überall gesucht und sogar vorausgesetzt.
Wenn du der Meinung bist, dein Chef erkennt schon deinen Wert, hast du dich geschnitten. Die Leute haben viel zu viel um die Ohren.
Meine Firma gibt es schon über hundert Jahre!
Es gibt keinen, der meinen Job machen kann!
Ich ganz Dicke mit dem Chef!
Asien ist doch weit weg!
Leute wie ich, werden immer gebraucht!
45 ist noch kein Alter.
Wenn ich will, kann ich noch mal richtig Gas geben!
Was sollen die den ohne mich machen?
Dieser ganze Social Media Kram setzt sich eh nicht durch.
Ich bekomme doch jede Woche neue Jobangebote.
…
Frag dich mal in einer ruhigen Minute:
Was wird hier im Job wirklich von mir erwartet? Weshalb bin ich hier? Was sind die konkreten Ergebnisse, die ich für mein Unternehmen liefere? Wenn du hier Schwierigkeiten hast, solltest du dir Gedanken machen.