Kategorie: Job / Karriere

  • Hey Deutschland,

    Hey Deutschland,

    Alles dreht sich gefühlt schneller und schneller, und wir stehen hier und fordern 20-Stunden-Wochen und „Kein-Bock“-Tage?
    Wir reden von Freiheit, aber vergessen dabei, dass wahre Freiheit immer zuerst mit innerer Stärke beginnt – mit dem Mut, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

    Wenn wir anfangen, auf halber Flamme zu brennen, wie können wir dann erwarten, dass sich überhaupt was ändert?

    Arbeit, Job und Aufgabe sind nicht das Gegenteil von Freiheit – sie sind das Werkzeug, um Freiheit überhaupt zu bekommen.

    Erinnerung an mich selbst: „Die beste Version deines Lebens wartet darauf, dass du sie mit vollem Einsatz erschaffst. Hör auf zu jammern, und fang an zu leben!“

    Bitte, lass die “Ich-muss-ja-nicht”-Mentalität los.

    Noch breitet sich alles aus wie eine milde Krankheit, die uns lähmt, uns leichte Kopfschmerzen bereitet, aber nicht genug weh tut, um uns wachzurütteln.

    Doch während wir mit jammern und streiken beschäftigt sind, zieht die Welt an uns vorbei.

    Wer keine Lust auf Arbeit hat, hat keinen Anspruch auf Erfolg.

    Was kannst du tun? Welches Vorbild kannst du werden?
    Für deine Kids, für deine Lieben, für dein Umfeld?

    Was ich dafür tue?:

    • Ich führe mein Unternehmen weiter (trotz 30 OPs in den letzten Jahren)
    • Ich stehe 4-5x in der Woche im Gym – auch wenn es mir mal besch&%$en geht.
    • Ich gehe nicht ins Ausland
    • Ich bin jeden Tag locker ne Stunde draußen – auch wenns schüttet oder kalt ist
    • Ich verkaufe meinen Laden nicht
    • Ich versuche unseren Kids – und anderen, die es möchten – ein kleines Vorbild und Inspiration zu sein

    Hashtag#makegermanyhealthyagain

    PS die (noch Ki) Pullis könnt ihr bei mir kaufen ☺️😂

  • Wie funktioniere ich optimal?

    Wie funktioniere ich optimal?

    „Ich weiß gar nicht mehr, was ich will … weil ich mich so sehr damit beschäftigt bin, was ich wollen sollte. So sehr, dass ich es schon für mein eigenes „wollen“ halte.“

    Du stehst jeden Morgen auf, nur um nach ein paar Minuten zu denken „warum eigentlich?“

    Warum mache ich das hier eigentlich?

    Was mache ich hier?

    Wie lange soll das noch so weiter gehen?

    Und vor allem: „Wie lange habe ich überhaupt noch?“

    Du funktionierst optimal, bist toll erfolgreich aber leider nicht mehr richtig lebendig.

    Ist das das Leben?

    Oder sollten wir uns mal wieder auf den Weg machen?
    Mal wieder lernen, wie das richtige Leben geht!

    Wieder mit meinen tief vergrabenen Anteilen in Berührung kommen.

    – Sinnlichkeit
    – Körperlichkeit
    – Entdeckerfreude
    – Gestaltungsdrang und Abenteuerlust

    Alles, was ich mal in mir gespürt habe.

    Aber wo findet das Leben statt? (Tipp: in der Schule nicht und meist auch nicht im Job)

    „Das Eigene“ zu finden… es wieder frei zu legen… – ist schwer, weil es schon so lange weg ist.

    „Wir wissen gar nicht mehr, was was wir wollen … weil so sehr damit beschäftigt sind, was wir wollen sollten.“

    Ich fühle mich manchmal wie dressiert, ohne es wirklich zu bemerken.

    Ich gehe anderer Leute Wege, spalte Teile von mir selbst an … schalte sie sogar ab.

    Deshalb bin ich dankbar für jede Krise.

    In Krisen wird das Hirn weich und lässt Raum für Neues.

    Raum, um zu denken, zu fühlen und zu handeln.

    Raum für längst Vergessenes und Vergrabenes.

    Was machst du in einer Krise?

    Bleibst du offen und neugierig oder versteckst dich vor Dingen, die du eh nicht ändern kannst?

  • Du hörst nicht richtig zu mein Lieber

    Du hörst nicht richtig zu mein Lieber

    Dein Körper – Was sagt dir dein Körper, wenn du zuhörst? Atmest du tief oder flach? Atmest du überhaupt? Fühlst du einen Knoten im Bauch oder eine Spannung in der Brust? Manchmal merken wir nicht, dass wir eine emotionale Reaktion auf etwas haben, das gesagt wird, bis unsere Emotionen die Überhand gewinnen. Obwohl wir das beste Hilfsmittel schon bei uns haben – unseren Körper. 

    Unser Körper gibt uns immer Hinweise. Unsere Aufgabe ist es, hinzuhören und ihm nachzufühlen.

    Was ist dein Standard-Hörmodus? — Jeder von uns hat eine natürliche Art des Zuhörens, einen bestimmten Filter, durch den wir die Welt hören, der von unserer Persönlichkeit und frühen Beziehungen geprägt ist. Leider ist dieser standardmäßige Hörmodus oft verzerrt. Wir reagieren, denken und fühlen in Gesprächen auf eine bestimmte Weise. 

    Die einen sind natürliche Problemlöser, die in einem Gespräch immer nach dem Problem (und der Lösung) suchen. Die anderen neigen dazu, „Identifizierer“ zu sein und „Ihr“ Denken unaufgefordert anzubieten. Vielleicht bist du auch eher der Entschärfer, immer bereit einen Witz zu machen und die Stimmung aufzuhellen. Oder ein „Umdreher“ der die Dinge immer anderes sehen (muss) als alle anderen. 

    Kein Modus ist besser als der andere, aber es ist nützlich, seinen eigenen Modus zu kennen, um ihn nach Bedarf anpassen zu können, da wir zuweilen mit unserem Instinkt falsch liegen.

  • Du hast gefälligst eine Meinung zu haben

    Du hast gefälligst eine Meinung zu haben

    Es wird erwartet, dass du zu allem eine Meinung hast. 

    Meistens sind es sogar wir selbst, die meinen, zu allem – sofort – eine Meinung haben zu müssen. 

    Immer direkt zu reagieren. Sofort mit einer Antwort zu kommen. Die Lösung zu kennen.

    Ohne sich die Zeit zu nehmen, darüber nachzudenken.

    Alles andere wird als Schwäche oder wahlweise Dummheit, Ignoranz und Desinteresse ausgelegt.

    Wir haben Angst davor, keine Meinung zu haben.

    • jemand stellt uns eine Frage
    • jemand klagt uns seine Sorgen
    • wir werden mit einer neuen Situation konfrontiert
    • jemand beschimpft uns
    • …

    Wir haben mehr Meinungen als jemals zuvor aber haben weniger Verständnis.

    „Die öffentliche Meinung ist die Dirne unter den Meinungen.“
    — Marie von Ebner-Eschenbach (1830 – 1916),

    Bevor ich eine Meinung habe, versuche ich mir die Zeit zu nehmen darüber nachzudenken.

    „Before you act, listen.
    Before you read, think. 
    Before you spend, earn.
    Before you criticize, wait.
    Before you pray, forgive.
    Before you quit, try.“
    — Ernest Hemmingway


    Before you hate, love

    Before you die, live
    — hearthunter

    Und WIR?

    Eigentlich wollen wir doch nur eine gute Zeit. Wir wollen ein paar Dinge auf die Reihe kriegen. Das es uns und unseren Lieben gut geht. Hier und da mal eine kleine Herausforderung, an der wir wachsen können. Einen netten Abend mit Freunden. Auch mal unsere Ruhe. Ein leckeres Essen. Ab und an mal über die Stränge schlagen. Mal verrückt sein und eine neue Frisur ausprobieren. Gesundheit und vielleicht ein paar Muskeln, die wir uns selbst und dem Partner stolz vor dem Spiegel zeigen können.

    Deshalb stellen wir jeden Morgen aufs Neue die Beine neben unser Bett. Deshalb sind viele von uns auf der Suche. Deshalb tun wir, was wir tun und lieben was wir lieben.

  • Die besten 22 Fragen, die ich mir zu selten stelle

    Die besten 22 Fragen, die ich mir zu selten stelle

    Die letzten 10 Jahre als Headhunter habe ich damit verbracht, Fragen zu stellen. In Interviews mit Bewerbern, mit Kunden und Auftraggebern, vor allem aber mir selbst …

    Als ich heute Morgen überlegt habe, worüber ich schreiben könnte, habe ich dabei über die Fragen nachgedacht, die ich mir selbst leider zu selten stelle.

    Also, wann immer ich mit schwierigen Situationen konfrontiert bin oder ich Angst habe, mir es schlecht geht … oder irgendein „MindFuck“ meinen Kopf/Bauch/Herz übernehmen will, versuche ich mir Fragen zu stellen. Um mich immer wieder daran zu erinnern, dass ich Antworten finde kann, wenn ich die richtigen Fragen stelle.

    Ob es die richtigen Antworten sind, kann ich leider nicht sagen.

    In diesem Moment fühlen sich die Antworten richtig an – und das muss mir erstmal reichen.

    Ich lebe schließlich zum ersten Mal und ich lerne noch.

    Bitte schön:

    ⁃ Versuche ich gerade Dinge zu tun, die ICH tun will, oder sind es Dinge, die andere von mir erwarten?

    ⁃ Wie könnte ich mir selbst geben, was ich mir von dieser anderen Person erhoffe?

    ⁃ Entsteht dieses Denken in meinem Kopf aus Angst, Scham oder Schmerz? Was wäre ein besserer Gedanke, aus Mitgefühl, Liebe oder Hoffnung?

    ⁃ Kann ich drei Dinge nennen, die ich gerade brauche, die mir gerade jetzt helfen könnten?

    ⁃ Kann ich drei Dinge nennen, die ich jetzt loslassen könnte, damit es mir besser geht?

    ⁃ Wie kann ich das hier 5% leichter/einfacher machen?

    ⁃ Welche Antwort fällt mir am leichtesten und warum?

    ⁃ Muss ich das überhaupt tun? Oder -> Wie geht es einfacher? Oder -> Kann ich es automatisieren? Oder -> Kann es jemand anderes besser tun? (Eliminate, Simplify, Automate, Delegate – In That Order)

    ⁃ Was wäre, wenn das, was sich für mich gerade richtig anfühlt auch richtig wäre?

    ⁃ Was wäre, wenn das, was sich für mich gerade richtig anfühlt, falsch wäre?

    ⁃ Wer könnte davon profitieren, wie ich gerade denke oder fühle? (Wer könnte davon einen NAchteil haben?)

    ⁃ Welche Möglichkeiten habe ich, davon zu profitieren oder mich davor zu schützen, weiterhin so zu glauben oder zu handeln?

    ⁃ Wo spiegelt diese Situation einen Schmerz in mir wider, und was kann ich dagegen tun?

    ⁃ Wo spüre ich den Schmerz in meinem Körper? Was hat er mir zu sagen?

    ⁃ Mal angenommen, mich würde niemand beobachten oder beurteilen, welche Entscheidung würde ich treffen?

    ⁃ Was würde mir mein 80-jähriges Ich raten?

    ⁃ Was mein 8-jähriges Ich?

    ⁃ Wie würde es aussehen, wenn es einfach wäre (Tim Ferris)?

    ⁃ Wie würde es aussehen, anderen zu vertrauen?

    ⁃ Würde diese Entscheidung mein Leben besser oder schlechter machen?

    ⁃ Ist es wahr? (Byron Katie)

    ⁃ Will ich so weiter denken/leben/fühlen? Warum oder warum nicht?

    —-

  • Die 13 schwersten Aufgaben in meinem Leben

    Die 13 schwersten Aufgaben in meinem Leben

    Ich stolpere immer wieder über die gleichen „Probleme“. Irgendwann habe ich angefangen, sie aufzuschreiben. Nur um sie nicht zu vergessen. Meistens denke ich dann, dass ich der Einzige auf der Welt bin, der sich damit herumschlägt. Aber ich glaube, wir alle haben so unsere Päckchen zu tragen.

    Das hier sind meine:

    A) Mich jeden Tag daran zu erinnern, glücklich zu sein. Millionen Dinge können passieren. Die Frage ist nicht, ob sie passieren werden. Die eigentliche Frage ist, ob ich glücklich sein möchte, unabhängig davon, was passiert. Merkspruch: Was sollte schlimmstenfalls passieren?

    B) Meine eigene Seltsamkeit akzeptieren. Ich bin vollkommen ok so wie ich bin. Statt Energie aufzuwenden, damit mich andere mögen, nutze ich sie, um mich selbst zu mögen. Frage: „Was wäre, wenn ich bereits OK wäre, so wie ich bin? Könnte es nicht sein, dass alles bereits OK ist?“

    C) Mir öfter die Frage stellen: Wie würde es aussehen, wenn es einfach wäre? Look for a way to roll a rock downhill.

    D) Daran zu denken, dass ich niemanden verändern kann. Genauso habe ich keine Kontrolle darüber, was andere Menschen über mich denken, warum sich also darüber Sorgen machen? 

    E) Das nur ich alleine verantwortlich bin für mein Denken. 

    F) Das es sein kann, das ich heute Abend das letzte Mal die Augen schließe.

    G) Das mein Gestern keine Rolle mehr spielt und keinen Einfluss auf mein Heute hat. Das ich mich in jedem einzelnen Moment dazu entscheiden kann, mich zu ändern. Und wenn ich das nicht tue, ich mich trotzdem verändern werde.

    H) Ich nicht alles glaube, was ich denke.

    I) Daran zu denken, das es etwas in mir gibt, das mit allem ein Problem haben kann (wenn ich es zulasse).

    J) Wenn ich mal wieder zweifle oder Angst habe, mir die Frage zu stellen: „Was ist das schlimmste, das passieren kann“? Und „welche Möglichkeiten habe ich, das zu verhindern?“ und dann: „was kann ich tun, sollte das schlimmste wirklich passieren?“

    K) Am I hunting antelope or field mice? Nachzulesen hier. Sprengt sonst den Rahmen http://www.michaeldmcgill.com/2018/07/12/prioritize-your-time-like-a-lion-hunt-antelope-do-not-chase-mice/

    L) Ich muss nicht von allen gemocht werden. Ich muss es nicht allen Recht machen (mein persönlicher weißer Wal)

    M) Daran denken, das es meinen Kindern egal ist, ob ich vielbeschäftigt bin.

  • 5 einfache Fragen die du dir vor einer Veränderung stellen solltest.

    5 einfache Fragen die du dir vor einer Veränderung stellen solltest.

    Es war noch dunkel am Morgen und regnete Hunde und Katzen. Ich saß gerade in einem Hotel irgendwo im Norden und hatte wirklich Null Interesse daran, dieses Gespräch zu führen.

    „Willst du das wirklich machen Thimo? Überlegs dir doch noch mal. Wir brauchen dich echt hier. Du bist doch ein echt guter Verkäufer. Du kannst uns doch jetzt hier nicht so hängen lassen. Sei doch nicht so egoistisch. Du hast doch eine Verantwortung.“

    Am Abend vorher hatte ich meinem Chef eine Mail mit meiner Kündigung geschickt. So spät, dass er nicht mehr darauf antworten konnte. Zur Sicherheit hatte ich auch mein Telefon ausgeschaltet und bin sofort ins Bett.

    Aber der nächste Tag kommt immer. Und irgendwann musst du zu deiner Entscheidung stehen.

    Du wirst nie vollkommen sicher sein, wenn du beginnst, deinen Weg zu gehen – Deinem Ruf zu folgen.

    Und es wird immer Leute geben, die etwas anders für dich (und sich selbst) im Sinn haben.

    Es gibt keine Garantie – keine Sicherheit. Du kannst dich nicht einfach entscheiden, deine Bestimmung zu finden. Aber du kannst dich entscheiden, nach ihr zu suchen – und niemals damit aufzuhören.

    „Ich habe mich entschieden, sie haben es nur noch nicht bemerkt“ ist etwas vollkommen anderes als „Ich habe mich noch nicht entschieden, weil mir noch niemand gesagt hat, für was ich mich entscheiden soll und wie ich dort hinkomme.“

    Dein Leben zu leben ist eine freiwillige Entscheidung.

    Du wirst Menschen dabei verstören und verletzen. Es braucht Mut, es trotzdem zu tun. Du wirst immer Fragezeichen und Kopfschütteln hinterlassen.

    1. Was willst du verändern?
    2. Wie willst du es tun?
    3. Wann fängst du damit an?
    4. Woran merkst du, dass es funktioniert?
    5. Willst du es wirklich, wirklich, wirklich?

    Meistens braucht es nicht mehr, als diese 5 Fragen.

    Natürlich habe ich mich damals nochmal beschwatzen lassen. Nur um dann drei Monate später noch unglücklicher zu sein und endgültig zu kündigen.

  • „Du kannst doch nicht ständig neue Säue durch den Ort jagen.“

    „Du kannst doch nicht ständig neue Säue durch den Ort jagen.“

    Jedes Jahr, gleich am Jahresanfang, schreibe ich eine Liste. So wie man das eben macht. Meine Ziele, Visionen, Purpose, Bestimmung und so weiter. Dann denke ich mir „was ein Quatsch“, vergesse Sie oder schmeiße sie irgendwann weg.

    Warum? Es stehen zu viele Dinge darauf. Es kommen auch immer wieder die gleichen Sachen auf. Oder ich habe im Februar schon wieder andere, neue Ideen und ich ärgere mich darüber, das ich nicht „bei der Sache“ bleiben kann.

    Nach dem Motto: „Langsam musst du doch mal wissen, was du willst. Du kannst doch nicht ständig neue Säue durch den Ort jagen. Irgendwann musst du doch mal ankommen.“

    Muss ich das?

    Wer sagt das?

    Außerdem kann ich die Worte Purpose, Bestimmung, Sinn und Zweck nicht leiden. Irgendwie bedeuten Sie für mich, dass ich irgendwo in der Zukunft etwas finden werde, was mich glücklich macht. 

    Und bis dahin soll ich bitte schön unglücklich sein, oder was?

    „Ich bezahle mit Unglück heute und bekomme dafür Glück und Zufriedenheit morgen?“. 

    Wir machen uns da etwas vor.

    Wir meinen, wir müssten irgendwelche „Gebühren zahlen“ — eine Art Eintritt für eine Fahrt, an deren Ende wir an einem Ort abgesetzt werden, der uns glücklich macht. Auf dem „mein großer Lebenszweck“ steht. Ein Ort, an dem wir dann glücklich und zufrieden auf unser schweres Leben und unser Leiden zurück schauen und … sterben.

    Oder aber…

    Ich nutze meine Zeit, um jetzt glücklich zu sein.

    Ich weiß noch immer nicht, was mein Zweck, Purpose und meine Bestimmung sind. Ich fürchte, ich werde es nie erfahren. 

    Eigentlich macht mich das sogar ziemlich glücklich.

    Vielleicht kann ich zwischen heute und dem Tag, an dem ich sterbe, noch ein bisschen was erleben. Noch ein paar Sachen ausprobieren. Neu Dinge und Leute kennen lernen, alte verlernen.

    Und wenn ich es nicht tue – wenn ich auch morgen sterbe – ist das auch OK (denke ich). 

    Was bedeutet das alles, wenn wir tot sind? Ich kann mich doch genauso gut dafür entscheiden, jetzt glücklich zu sein.

    Übrigens: Ray Kroc hat mit 50 noch Milchshakes verkauft. Dann stolperte er über zwei Brüdern mit dem Nachnamen McDonald. Er kaufte McDonalds, als er 52 war.

    Stan Lee (Marvel) erfand Spiderman mit 44. Ich habe also noch ein halbes Jahr Zeit, bis ich 45 werde. 

    Arianna Huffington, Huffington Post, 55 Jahre

    Mir geht es immer weniger um „Was will ich?“ und immer mehr um „wer bin ich?“

    Weniger um „wohin will ich?“ und mehr darauf konzentrieren, „wo Ich mich befinde“

    Ziele, Visionen und Bestimmungen sind wie eine schwere Rüstung für mich. Ich bin unbeweglich. Komme nur schwer aus ihr heraus. Kann kaum nach allen Seiten sehen und spüre nichts mehr.

    Ich möchte mich einfach JETZT entscheiden, wer ich bin, und dann diese Person sein

    — in diesem Moment.

  • Manchmal musst du einfach aufgeben.

    Manchmal musst du einfach aufgeben.

    Am liebsten hätte ich meinem Chef einfach nur eine Mail geschickt und danach meinen Mailaccount gelöscht. Meine Telefonnummer gewechselt und umgezogen — und nie mehr hingegangen.

    Aber das habe ich mich nicht getraut.

    Einfach alles hinschmeißen?
    Unverantwortlich .
    Du bist so undankbar.
    So eine Chance bekommst du nicht noch mal…“

    Irgendwo ist dieser Regenbogen zu Ende. Irgendwann schlägst du am Ende auf der Erde auf.

    Ich bin dann schließlich doch hingegangen und habe gekündigt. Habe irgendwas von „neuen Chancen, Familienplanung und Weiterbildung“ erzählt. 

    Alles gelogen

    Ich wollte einfach nicht mehr.

    Ich kenne so viele Leute, die versuchen und versuchen und versuchen, auch wenn alle Hoffnung längst den Raum verlassen hat. Das ist das blöde mit der Hoffnung. Sie kündigt es nicht an, wenn sie den Raum verlässt. Sie geht einfach.

    Aber eins ist sicher:

    Sie geht nie für immer weg. Irgendwann kommt sie zurück. Nach Tagen, Wochen oder manchmal auch erst nach Jahren.

    Aufregung steigt auf. Ich fühle es in meiner Brust. Dann in meinem Kopf. Dann wollen meine Beine morgens schnell aufwachen und ich kann es gar nicht erwarten, bis die Nacht vorbei ist.

    Viel Spaß und Mut dabei

  • Der Erfinder von Neujahr

    Der Erfinder von Neujahr

    Es ist schon verrückt. Irgendwann vor hunderten von Jahren hat sich jemand (Ein früher Fitnessstudiobesitzer wahrscheinlich) am 01. Januar überlegt…

    „OK, es ist der 1. des neuen Jahres. Ich muss mir jetzt was einfallen lassen. Ein paar Neue Gewohnheiten. Am besten irgendwas mit Gesundheit, Erfolg und Glückseligkeit.„

    „Und das mache ich ab jetzt an jedem 1. Januar. Und ich sage es allen meinen Freunden. Damit sie sich auch etwas einfallen lassen oder sich zumindest schlecht fühlen können, wenn sie keine guten Vorsätze haben.„

    • Weniger naschen
    • Mehr Sport
    • Ein Tagebuch führen
    • Morgens früher aufstehen
    • Kein Alkohol
    • Keine Fehler mehr
    • Wieder im Fitnessstudio anmelden
    • Ein neuer Job
    • usw.

    „Ja, klasse Idee. Lass uns das machen„

    Und ab diesem Tag, sieht man auf einmal die Leute in nagelneuen Schuhen und hautengen Klamotten durch die Gegend rennen oder strampeln. Dick eingepackt mit hochrotem Kopf. Oder wir verlassen Halsüberkopf unseren Job oder unseren Partner. 

    Und drei Monate später, geht alles wieder seinen gewohnten lauf. Mit dem einzigen Unterschied, das wir manchmal Narben und verbrannte Erde hinterlassen haben.

    „1. Januar?“

    Sagen wir dann zu uns und zu unseren Freunden.

    „Vielleicht nächstes Jahr.“

    „Ja, aber dann wirklich.“

    —

    Und das, mein lieber, ist die Geschichte, wie der 1. Januar zum besonderen Feiertag auf dem ganzen Planeten wurde. Es ist der Tag, an dem wir aufwachen und sagen:

    „Jetzt bin ich anders.“

    —

    Die meisten Leute denken, wenn sie etwas Neues anfangen: „Ich muss etwas TUN, ich muss HINZUFÜGEN, ich muss SCHAFFEN.“ 

    In vielen Neujahrsvorsätzen geht es darum, mehr zu tun. Mehr sein. Mehr erreichen. 

    Manchmal aber müssen wir erstmal von einem Berg hinunter gehen, bevor wir auf den nächsten Berg steigen. 

    „Du kannst kein Chirurg sein, wenn du dir nicht den Dreck von den Händen wäschst.“

    Zu wissen, wann ich NICHTS zu tun habe, ist manchmal der Schlüssel, um mehr zu erreichen.

    Und wo ich das jetzt gerade schreibe, merke ich, … das ich mindestens 20 Jahre damit verbracht habe, viele nutzlose Dinge zu tun.

  • Kann ich mich in einen neuen Job hineindenken?

    Kann ich mich in einen neuen Job hineindenken?

    Neuer Job – aber welcher?


    Mit 15 habe ich angefangen zu arbeiten und danach dutzendweise die Richtung gewechselt. Egal ob in Job, Militär, Schule oder Studium. 

    Das Problem: Ich konnte meistens nicht mal sagen, ob es überhaupt in die richtige Richtung ging.

    Die Entscheidung „ein neuer Job“, ist eine der wichtigsten Entscheidungen die wir in unserem Leben treffen.

    Das Problem:

    Das Ergebnis sollte eine Veränderung sein, die mit der Person übereinstimmt, die wir sind, sowie mit der Person, die wir sein möchten.

    „Aber woher soll ich wissen, wohin ich will und wie ich dorthin komme?“

    Du kennst das:

    • Du kommst montags ins Büro, und weißt eigentlich gar nicht, warum du das alles machst.
    • Du hast das Gefühl, du könntest deine Zeit so viel besser nutzen.
    • Du hast eigentlich für nichts anderes mehr Zeit.
    • Du lebst von Wochenende zu Wochenende und von Urlaub zu Urlaub.
    • Es ist nur noch „Arbeit“.
    • Es wird langweilig, unerfüllt und überflüssig, und du weißt, dass du etwas anderes tun möchtest. Aber was?

    Leider kommst du mit der Entscheidung „Jobwechsel“ nicht weit. Du nimmst dein selbst eben immer mit in den neuen Job. Und so lange du nicht weißt, was und wohin du willst, kommst du nicht weit.

    Keine Veränderung ist die richtige, wenn sie nicht mit dem übereinstimmt, was Du aus deinem Leben herausholen möchtest.

    Tempo vs. Geschwindigkeit

    Leute, die zu allem Ja sagen, haben ein hohes Tempo. Sie haben ständig etwas zu tun. Oft kommen sie aber nirgendwo hin. Warum? Weil sie nicht in Geschwindigkeit denken. Wenn wir den Unterschied zwischen Tempo und Geschwindigkeit verstehen, ändert sich unsere Arbeitsweise. Das Denken in mehreren Dimensionen ist eine der entscheidenden Fähigkeiten, die uns leider niemand beigebracht hat.

    Wenn wir anfangen, unsere gewünschte Richtung klar zu formulieren, geben wir uns die Chance für einen klaren Sinn in Leben und Karriere. Das Spiel wird einfacher, weil wir wissen, dass alles dorthin führt, wo wir sein möchten.

    Das nicht alles auf diesem Weg glatt läuft, ist klar. Es ist ein dauernder Prozess. 

    1. Du orientierst dich und gibst die grobe Richtung vor.
    2. Gehst beherzt los (auch mal mit nur 70% Wissen).
    3. Hältst irgendwann inne und schaust, wo du angekommen bist.
    4. Fühlst und überlegst: Was war gut, was nicht. Wovon willst du mehr, wovon nicht. Was hast du gelernt …
    5. Du fängst wieder bei 1. an

    Es gibt mehrere Denkmodelle, die uns dabei helfen können.

    Die Verwendung dieses „Hund/Schwanz“ Denk-Modells hilft dabei, Möglichkeiten zu identifizieren und uns darauf zu konzentrieren, das wir (zumindest grob) die richtige Richtung einschlagen.

  • „Also dann finde mal deine Bestimmung“ (Oder „gehts noch“?)

    „Also dann finde mal deine Bestimmung“ (Oder „gehts noch“?)

    Ein guter Rat, aber wo suchen oder wen fragen? Wir laufen durch die Gegend, hören hier und schauen da. Nehmen da ein wenig Facebook hier ein bisschen Instagram und garnieren das mit dem Erfolgspodcast und einem Buch über Produktivitätsyoga.

    Wir schnüffeln bisschen an der Oberfläche, schauen mal kurz draußen nach und tasten uns so voran. Wird alles schon schiefgehen. Tut’s dann ja auch meistens.

    Das ist wie, als würdest Du auf eine Party kommen die schon ein paar Stunden läuft. Du kommst rein, schaust dich bisschen um … und stellst dich dann irgendwo dazu. Und denkst dir dann, du hast deine Bestimmung (für den Abend oder im Leben) gefunden.

    „Aber was ist dann mein Anliegen?“

    Bin ich „nur“ Headhunter? (Also ich, Thimo) Oder bin ich im Business „Machen wir es für alle mega-einfach, die richtigen Menschen zusammen zu bringen“

    Was ist deine/meine Backstory?

    Mein ganzes Leben habe ich neue Dinge ausprobiert. Hobbys, Sportarten, Essen, Gründungen, Ausbildungen, Bücher, Jobs, Beziehungen, Autos, Herausforderungen, …

    Es gab immer einen Auslöser für den Start von etwas Neuem: 

    Menschen

    Menschen sind immer der „Ur-sprung“ und „Ur-Sache“ für etwas Neues.

    Gemeinsam mit anderen Menschen hat sich etwas entwickelt. 

    • Ein kleiner Funke, der zur fixen Idee und schließlich zum Unternehmen wurde.
    • Ein treffen auf einer Party oder der Spaziergang mit dem Opa, der zum neuen Job führte.
    • Ein kurzer Blick, der zur Partnerschaft und schließlich zur großen Liebe und Familie gewachsen ist.

    Es waren immer kurze Augenblicke, deren Zukunft noch gar nicht vorhersehbar war. Und trotzdem entstanden daraus Erfolge, Erfahrungen, Liebe und Leben. Nicht nur Gutes, aber was heisst schon „gut“ und wer weiß, wie wir morgen darüber denken.

    Das liegt halt an unserer Bauart. In unserer Betriebsanleitung steht geschrieben, dass wir soziale Wesen sind. Wir können ohne andere Menschen und Gruppen nicht gut überleben. Wir wollen machen und tun, erschaffen und kreieren. Wir suchen Anerkennung und Zugehörigkeit, Lust und Liebe.

    Und was machen wir daraus???

    Wir setzten die Leute in Großraumbüros und nennen Sie „Humankapital“.

    Wir sitzen dann im allmorgendlichen Stau oder in der überfüllten Bahn und meinen das uns ein Hörbuch aus der Reihe „finde deine Bestimmung“ den Weg zeigt (Wohin auch immer).

    Wir geben unsern Kindern vor, welche Schriftgröße Sie in Powerpoint Präsentationen verwenden sollen (und benoten sie danach) oder fahren als Lehrer mit dem Auto hinter Ihnen her, während Sie zu Fuß auf dem Weg zum wöchentlichen Schulschwimmen sind (beides passiert).

    Das alles führt dann zu …. ja was denn eigentlich????

    Entweder zu einer tiefen Resignation, dem eigenen Leben und Tun gegenüber. Oder eben zu solchen Ausbruchsmomenten, wie wir sie immer wieder sehen. Momente, in denen wir sagen „ach du Scheiße, schau der den mal an“ und denken: „der macht richtig, wenn ich mich auch mal trauen würde“.

    Ich habe mir gemerkt: „Jede Entscheidung ist einfach, wenn du deine Werte kennst.“ (Roy Disney – Walts großer Bruder)

    Und jetzt? Was machen wir mit dem tollen Kalenderspruch?

    Als erstes Fragen wir uns, welche Fragen kann ich mir stellen, damit ich zu meinenAntworten komme?

    Und dann müssen wir leider etwas dafür tun. Nämlich nachfühlen und nachdenken. Mit Hirn, Bauch und Herz und allem anderen, was wir so zum Fühlen nutzen. Wenn wir das dann für uns parat haben, sind wir schon mal einen Schritt weiter. Am besten schreiben wir es auf. Und bitte nicht in irgendwelchen Stichwortelisten als ToDo oder Powerpoint. Sondern in Prosaform. Wie früher in der Schule, als eine Art Aufsatz des Lebens.

    Ich mache sowas ziemlich jeden Morgen. Ich schreibe mir meine Gefühle und Gedanken aus dem Körper und Geist. Sie fließen durch meine Arme zu meinen Fingern und wahlweise in Tastatur oder Stift auf Papier.

    Freu dich aber jetzt nicht zu früh. Einmal hinsetzen und bisschen schreiben reicht nicht. Du kannst dir deine Erfüllung nämlich nicht so einfach suchen bzw. schreiben. Du wirst von Ihr gefunden. Dafür musst du als Erstes offen und ehrlich mit dir selbst und dem Leben sein. Du musst dich bereit halten. Irgendwann schlägt dir deine Muse auf die Finger. Dann musst du reagieren. Dann musst du handeln. Dann musst du deine kleine Delle ins Universum hauen.

    Komme ich selbst denn irgendwann an? Ich denke und hoffe nicht.

  • Was springt denn für mich dabei raus?

    Was springt denn für mich dabei raus?

    Sobald ich mit anderen Menschen kommuniziere überlege ich: „Was möchte die Person wirklich von mir? Was erwartet Sie von mir?“

    Wenn ich mit jemandem telefoniere: „Weshalb spricht er wirklich mit mir?“

    Ich schreibe eine Mail: „Warum liest Sie wirklich diese Mail?“

    Ich spreche mit einem Auftraggeber: „Was erhofft und erwartet er sich wirklich aus einer Zusammenarbeit?“

    Andere Menschen – Andere Perspektiven – Andere Erfahrungen – Andere Ängste

    Die Perspektive des anderen einnehmen, kann alles verändern.

    Und wer weiß, vielleicht will jemand genau das Gleiche wie du.

    Also mein Lieber, der du das liest … „was erwartest du von wirklich von mir“

    Was springt für dich und mich dabei heraus?

  • Ich weiß genau, warum ich das tue

    Ich weiß genau, warum ich das tue

    „Wozu bist du gedacht?“

    Ich habe gelernt…

    Vom Buddhismus habe ich gelernt: „alles ist unbeständig“. Dass mein Leiden dadurch entsteht, dass ich mich zu sehr an Dinge klammere die ich mag, und zu stark ablehne was ich nicht mag. Dass ich den „Schwankungen meines Geistes“ gegenüber gleichmütig begegnen kann, indem ich Sie ruhig beobachte und nicht bewerte.

    Von den Stoikern habe ich gelernt, mich im Kopf auf das Schlimmste vorzubereiten. Glück in Einfachheit, Leichtigkeit und Tugend zu finden. Und das ich das was gestern war, akzeptiere.

    Von meiner Familie habe ich gelernt dankbar zu sein, auch für Widrigkeiten. Dass alles im Leben Teil einer Reise und Entwicklung ist. Dass ich unendlich dankbar für „mein Heute“ sein darf und mich jeden Tag für das glücklich sein entscheiden kann. Dass alles was zählt, aus Liebe und Beziehungen besteht.

    Von meiner Frau habe ich gelernt, die Dinge anzunehmen wie sie sind. Mich nicht in Gejammer zu verlieren. Glücklich und dankbar zu sein für das was ich habe. Nicht zu viel Zeit in meinem Kopf zu verbringen, sondern mehr in Herz und Bauch.

    Von meinen Kindern habe ich gelernt, dass jeder Mensch sein eigenes Leben hat. Eigene Meinungen und Gefühle. Jeder hat seinen eigenen Wert und dass wir niemanden über den anderen stellen sollten. Dass jeder Mensch gleich wertvoll ist.

    Vom Leben und der Natur habe ich gelernt, dass die beiden es besser wissen als unser kleines Selbst. Alles was wir tun müssen ist, auf diese beiden Ratgeber zu hören.

    Aus meinen Rückschlägen habe ich gelernt, dass man aus jeder Krise gestärkt und verwandelt hervorgehen kann. Dass ich in der Lage bin, mich von einer Sekunde auf die andere zu verändern, einfach in dem ich mich dafür entscheide. Die schlimmsten Erfahrungen haben mich zu dem Menschen gemacht haben der ich heute bin.

    Und das ich wirklich sagen kann: „Ich, möchte nichts ändern“.

    Meine Aufgabe ist es, herauszufinden, was diese Essenz in meinem Leben ist und dabei glücklich zu sein.

    Nur so kann ich anderen bei der gleichen Reise helfen.

    Danke an meine Lehrer – ich hoffe, ich darf noch viel lernen.

    Thimo Müller am 02.09.2020

  • Deine Worte haben Grenzen

    Deine Worte haben Grenzen

    Worte scheinen ja zu funktionieren.
    Leider meint und versteht sie nicht jeder gleich.

    Es gibt eine Grenze, wie weit wir mit unseren Worten kommen.

    Und sind sie einmal in der Welt, holt niemand sie zurück.

    Leider sind Worte von Natur aus ungenau. Sie funktionieren im Alltag zwar meist gut genug. Aber eben nicht immer.

    Genau hier liegt das Problem.
    Egal ob in Philosophie oder im Alltag.

    Worte sind ungenau. Es wird nie genug Worte geben, um unser Denken und Fühlen zu beschreiben.

    Sind sie einmal ausgesprochen, führen sie oft ein seltsames Eigenleben.
    Du als Einziger weißt, wie sie gemeint sind.
    Und doch versteht Sie niemand genau so.

    „Ein Wort ist wie ein Zylinder, in den einer ein Kaninchen hinein tut, und ein anderer eine Taube heraus holt.“

    Was ist „freier Wille“?

    -Kommt darauf an, was du mit „frei“ meinst?

    Existieren „abstrakte Ideen“?

    -Kommt darauf an, was du mit „existieren“ und „abstrakt“ meinst.

    Oder im „Headhunter“ Kontext …

    Was bedeutet für dich: „Hands-On“, Teamorientiert, Kreativ, Unternehmerisch, Flexibel, Mobil, Selbstständig, Belastbar …?

    Unsere Sprache ist das Material, mit dem wir denken.
    Damit kann das Denken nur dann klar sein, wenn auch die Begriffe klar definiert sind.

    Da es ohne Worte nicht geht, werden ich versuchen, das beste daraus zu machen, und fangen bei mir an.

    Hier habe ich meine Werte in meine Worte übersetzt.