Warum du genau diesen Job machst.

  • Weil es deine Eltern sagen.
  • Weil es deine Religion sagt.
  • Weil dein Lehrer es sagte.
  • Weil die anderen es sagen.
  • Weil dein Professor es sagt.
  • Weil dein Nachbar es sagt.
  • Weil er sich gut anhört.
  • Weil Google es sagt.
  • Weil er gerade frei war.
  • Weil deine ethnische Gruppe es sagt.
  • Weil dein Trainer es sagt.
  • Weil dein Headhunter es sagt.
  • Weil es sich gut anhört.
  • Weil dein Land es sagt.
  • Weil das Arbeitsamt es sagt.
  • Weil eine Statistik es herausgefunden hat.
  • Weil dein Ehepartner es sagt.
  • Weil ein berühmtes Zitat es sagt.
  • Weil man es eben so macht.

Bei mir war das zwanzig Jahre so.

Du wirst das jetzt nicht zugeben, aber die meisten haben sich Ihren Job nicht ausgesucht.
Wir hatten auch kaum eine andere Wahl.

Wir haben es bis heute nie gelernt.

„Doch Thimo, ich mache genau den Job, den ich mir ausgesucht habe“

Wirklich???

Oder hat dir jemand anderes deinen Job „gegeben“?

Wenn es Zeit für einen neue Arbeitsstelle ist, wie gehst du vor?
Woher weißt du, was du machen willst?

Was genau hat dazu geführt, das du gerade diese Stelle hast?
Wie bist du dazu kommen?

Bist du eines schönen Morgens aufgewacht und hast gedacht: „Ahh super, ich werde jetzt Verpackungsingenieur, Einkäufer, Bankangestellter…“?

Sicher nicht!

Wir verbringen mehr Zeit damit den richtigen Fernseher auszusuchen, als über den eigenen Job nachzudenken.

Wir hören nur auf andere.
Wir sind „Follower“ geworden.

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

  • Albert Einstein

Du kannst der tollste „Leader“ im Job sein. Alle wollen so sein wie du und schauen zu dir auf. Aber wenn der Hauptgrund, weshalb du diesen Job machst, darin besteht, das zu tun was andere einmal gesagt haben, bist du kein toller Hecht – du bist ein supertoller „Follower“. Oder wie Einstein es sagte: ein Schaf und genauso wie alle, die dich toll finden.

Um die Wahrheit zu erkennen, musst du einen Blick von ganz weit außen wagen. Die meisten von uns werden sehen, dass sich die eigene Unabhängigkeit, an die wir geglaubt haben, doch nur als „Malen nach Zahlen“ entpuppt.

Die eignen Prinzipien sind doch nur die, die gerade „En Vogue“ sind. Die sich gut anhören oder die man eben so hat. Die Originalität und die Ideen kommen aus irgendwelchen Büchern, Zitaten oder dem Internet.

Was sich wie unser eigener, individueller Lebensweg anfühlt, könnte auf einmal zu einer vorgefertigten trist asphaltierten Straße werden, umgeben von Mauern, die von anderen genau dorthin gesetzt wurden. Vieleicht hat irgendjemand die Mauern noch Bunt angemalt, damit es sich wie Leben anfühlt.

Was eben noch kreativ war, wird zu einem Malbuch, das dir jemand anderes in die Hand gedruckt hat. Du bist da, um vorgezeichnete Bilder zu malen, mit Stiften die dir jemand in die Hand gedrückt hat, um sicherzustellen das du innerhalb der Linien bleibst.

Leben passiert eben automatisch, oder…?


Thimo Müller – „ich schreibe um „die anderen“ zu verändern.“

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