Ich schäme mich und habe Angst

Ja, es fällt mir immer noch schwer. Jedes Mal.

Dieser kurze Moment, bevor ich auf „veröffentlichen“ klicke.

  • Was denken die anderen?
  • Wie kommt es an?
  • Hoffentlich ist niemand anderer Meinung.
  • Was, wenn mich jemand dafür angreift?
  • Du hast doch eh nichts zu sagen.
  • Wer bist du denn schon?
  • Wer sollte das lesen?
  • Wem sollte das was bringen?

„Wofür du dich heute am meisten schämst, wovor du am meisten Angst hast, wird das sein, was Sie mit Stolz, Anerkennung und einem Lächeln auf dem Gesicht auf deiner Beerdigung erzählen.“
–Ich

Wenn wir abliefern werden wir gerichtet.
Wenn wir machen, werden wir bewertet.
Wenn wir handeln, können wir scheitern.
Wenn wir „werden“ wollen, wird es immer Menschen geben, die schon „sind“.
Wenn wir Gas Geben, wird es immer Leute geben, die uns bremsen wollen.
Wenn wir die das Kinn nach vorne Strecken, die Brust raus drücken und die Schultern zurücknehmen, gibt es immer jemanden mit eingezogenem Kopf, der uns schräg ansieht.

Wenn du bereit bist, die Hosen runter zu lassen, wird es immer Leute geben, die lachen (oder eine Meinung zu deiner Unterhose haben).

Ehrlichkeit bringt immer Feinde auf die Welt.

Der Affe zu dem du dich heute vielleicht machst, kann morgen schon den bewundernden Applaus bekommen.

Spielst du auf dem Spielfeld oder stehst du als Zuschauer daneben?

Der Preis, auf dem Spielfeld zu stehen und zu spielen ist dein mögliches Scheitern und das bewertet werden derer, die als Zuschauer am Rand stehen.

Lass mal wieder die Möglichkeit hinzufallen zu deinem neuen Normal werden.

Steh halt wieder auf, Klopf den Dreck ab und schlag deinen Kragen hoch.

Und bitte, gib einen Scheiß darauf ob dich jemand beim hinfallen gesehen hat.

Denk daran: Versagen ist nur ein Ereignis – Angst ist nur ein Gefühl – Keine Person.

——

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