Wir werden niemals alles auf die Reihe bekommen.

Denn sobald eine Sache auf die Kette bekommen hast, stellst du fest, dass es da schon wieder eine neue Sache gibt …

(Hinweis: Das nennt sich Leben)

Aber das sollte uns jetzt erst mal nicht deprimieren – es sollte befreien.

Denn wenn wir erst einmal verstanden haben, dass dieses Spiel kein Ende hat, können wir uns entspannen und es einfach genießen.

(Zweiter Hinweis: Es gibt doch ein Ende)

Eigentlich ist das Leben also relativ einfach.

Iss vernünftig, bewege dich, hör auf dein Herz und deinen Verstand, umgib dich mit deinen Lieben, tue ein paar gute Dinge …

Und wir???
Wir geben mehr Gewicht in die Meinungen und Erwartungen von anderen Leuten, als in unsere eigenen.

Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen oder die wir uns nicht leisten können, um Leute zu beeindrucken, die uns nicht mal kennen oder denen wir scheißegal sind. Wir lassen uns Brustmuskeln oder Hinterteile implantieren, um auszusehen wie Menschen, die 20 Jahre jünger sind und jeden verdammten Tag dafür trainieren. Wir machen Dutzende Selfies, nur um das schönste davon auf Social Media zu posten und hoffen auf Applaus von Menschen die das gleich tun…

Der Kommentar von „Rosiebosie73“ wird dann wichtiger als unser Eigenes denken und fühlen.
Die Meinung von „nudie_8“ ist uns genauso wichtig wie die Meinung deiner Mutter.
Wir glauben „CrazySteffen55“ mehr als unserem eignen Herzen und den Erfahrungen, die wir gemacht haben.

Wir geben völlig unbekannten Leuten die Macht über unser Leben. Und wundern und dann, wenn wir es nicht auf die Reihe bekommen (das Leben). Und wir meckern sogar noch darüber, dass es nicht so läuft, wie wir es uns vorstellen.

Manchmal müssen wir einfach die paar Menschen zusammenbekommen, die uns wichtig sind und ihnen sagen „ich Liebe dich, aber es ist mir egal, was du über das denkst, was ich tue, wie ich es tue und warum ich es tue“.

Versteh mich nicht falsch. Es ist mir nicht „scheißegal“, was andere denken. Und es ist mir Erstrecht nicht scheißegal, was die Menschen denken, die ich liebe.

Aber:

Ich bin nicht bereit, mein Leben so zu leben, wie du es für richtig hältst.

Und eins noch bitte: Glaub nicht alles, was ich und andere schreiben. Es ist mein Denken, Fühlen und Glauben. Mach deine eigenen Erfahrungen.

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