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  • Halt doch deinen Mund

    Halt doch deinen Mund

    Du lügst …

    Jeden Tag, sobald du den Mund aufmachst. Teilweise ohne das du selbst es mitbekommst. Du belügst andere und dich selbst.

    Wie geht es dir?

    Kannst du mir mal helfen?

    Was hältst du davon?

    Wie sehe ich aus?

    Liebst du mich noch?

    Hat es Ihnen geschmeckt?

    War alles recht?

    …
    Es gibt immer die gesellschaftlich anerkannte, erwartete Antwort. Und es gibt eine ehrliche Antwort. 

    Irgendwann in unserem Leben „kippt“ die Ehrlichkeit zugunsten der gesellschaftlichen Norm. Wir wollen vermeiden anzuecken oder andere zu verletzten. Wir wollen niemandem böse und von allen gemocht werden.

    Als Eltern versinken wir in Schamgefühlen wenn der Sprössling, nachdem er an der Wursttheke ein Stück Fleischwurst bekommen hat, nicht „Danke“ sagt.

    „Wie sagt man??!!!“

    „Warum muss ich Danke sagen, Mama?“ „Weil es sich eben einfach so gehört mein Sohn“ „Aber ich mag doch gar keine Fleischwurst“ …

    Was macht dieses Verhalten aus uns?

    Wer ist überhaupt noch ehrlich uns gegenüber?

    Und wem gegenüber sind wir es noch?

    Merken wir noch, wann wir ehrlich sind und wann nicht? Wie oft machen wir uns und unserer Umwelt etwas vor? Was ist es, dass uns zu diesem verdrehten Denken und Handeln führt?

    Ein guter Freund, der leider viel zu früh bereits gestorben ist, hat folgendermaßen reagiert wenn in seinem Beisein über andere schlecht geredet wurde:

    Er stand auf und ging einfach weg.

     

    Danke fürs Lesen

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  • Rohrkrepierer, Narzissten und Egomanen…

    Rohrkrepierer, Narzissten und Egomanen…

    …sind nur einige der Bezeichnungen, die ich von Menschen die mit mir arbeiten über Kollegen und Vorgesetzte zu hören bekomme. Soziopaten, Waschlappen und Psychopathen sind andere.

    „Mit Ihrem stetigen Rumgekotze können Sie vielleicht bei Germany’s Next Topmodel was reißen. Bei mir zieht das nicht. Also, Kinn abwischen und zurück an den Rechner.“
    (Chefin zur kranken Grafikerin, die, nachdem sie sich bereits erbrochen hatte und nach Hause wollte.) (mehr …)

  • Worauf wartest du?

    Was meinst du damit, wenn du sagst „ich suche meine Erfüllung“
    Wartest du darauf, das sie dir jemand bringt?
    Wartest du darauf, das dir jemand sagt was deine Erfüllung sein soll?

    Oder gehst du raus und machst einfach mal. Probierst Sachen aus und fällst ein paar mal auf die Schnauze. Stehst wieder auf, klopfst dir den Dreck von der Hose und fängst von vorne an. Machst mal in paar Dinge gleichzeitig, hörst auf Bauch und Herz und nicht auf andere.

    Such nicht in irgendwelchen Jobbörsen irgendeinen Job bei irgendeinem Unternehmen in irgendeiner Stadt. Werde dir erstmal klar, was du überhaupt willst und was nicht.

  • Liebe, Lachen, Louvre – Lasagne und Lambrusco  oder „Das Geplapper von Erfüllung und Visionen“

    Liebe, Lachen, Louvre – Lasagne und Lambrusco oder „Das Geplapper von Erfüllung und Visionen“

    Liebe, Lachen, Louvre, Lasagne und Lambrusco …

    … war mein erster Gedanke auf die Frage: „was würdest du tun wenn die Welt untergeht“ (Wobei ich den Louvre nur wegen des „L“s gewählt habe und es sich gut angehört hat).janko-ferlic-165857_jpg

    Zum Thema:
    Ich kann das Geplapper von Erfüllung, Bedeutung, Selbstverwirklichung, Muse und Visionen nicht mehr hören. Die wenigsten Menschen werden Sie kennen und noch weniger können uns bei der Suche helfen.

    (Auch wenn ich das Gefühl habe, das jeder zweite seine Bestimmung kennt und mir die Lösung bei Facebook verkaufen möchte) (mehr …)

  • Bist du ein Hund?

    Was tut ein Hund, der einem Auto hinterherjagt, wenn er es eine holt hat? Das hat er sich vorher nicht überlegt. 

    So geht es auch vielen von uns. Wir wollen mit aller Gewalt Dinge erreichen, und wissen gar nicht warum. 

  • Sag nicht ja

    Sag nicht ja

    Jedesmal wenn du Ja sagst, aber Nein meinst, wird folgendes passieren …alex-rodriguez-santibanez-257452_jpg

    – du wirst schlechte Arbeit abliefern
    – du wirst nicht dein Bestes geben
    – du wirst weniger verdienen
    – du wirst Menschen verärgern, enttäuschen und verlieren
    – du wirst weniger Energie haben für die Dinge, die du wirklich tun willst
    – du wirst wieder ein kleines bisschen deiner Selbstachtung verlieren

    Und ein kleiner Prozentsatz deines Lebens wird wieder verbraucht sein, für Dinge, die du eigentlich nicht tun wolltest. Verbraucht und verbrannt für immer. Übrig bleibt nur ein Gefühl. Ein Gefühl, wie ein kleines Rauchsignal an deine Zukunft, das sagt „ich habe es wieder getan“

    ― thimo müller, Dein Leben – Dein Spiel – Deine Regeln

    http://www.thimo-mueller.com

  • Der andere nicht

    Der andere nicht

    „Bleiben Sie bei uns!“, schreit mich die Stimme an. Ich will antworten. Vergeblich. Ich merke wie ich wegdrifte, in eine Art Dämmerzustand. Ich fühle mich wie in Nebel gehüllt, kalt, feucht und ungemütlich.  Angst – Ich glaube der Ernst der Lage wird mir gerade erst klar. Was passiert da mit mir? War’s das jetzt? 45 Jahre Leben – und jetzt gehst du drauf?

    …

    Es waren einmal zwei sehr gute Freunde … die sich nie sahen

    Beide waren um die 45, glücklich verheiratet und hatten 2 Kinder.

    der Eine …
    – arbeitete als erfolgreicher Manager bei einem Versicherungskonzern
    – stand morgens um 5 Uhr auf und kam abends um 20:00 nach Hause
    – arbeitete an den Wochenenden
    – macht seit 7 Jahren den gleichen Job

    Der andere nicht

    der Eine …
    – besaß 3 Autos
    – mehrere Häuser
    – 3 Schränke mit Kleidern
    – Mitgliedschaften in Clubs an die er sich nicht mehr erinnerte
    – hatte Leasingraten zu zahlen, für Dinge die er nicht mochte
    – hatte 15 kg Übergewicht
    – hatte bereits den dritten Zusammenbruch

    Der andere nicht

    der Eine …
    – gehetzt
    – getrieben
    – fremdbestimmt
    – geplagt vom schlechten Gewissen
    – ohne richtiges Ziel

    Der andere nicht

    …

    Krachend reißen Sie mein Bett aus dem Krankenwagen in das grelle Licht. Es beugen sich Typen in Kitteln über mich. „Hallo, Hallo, können Sie mich hören? Bleiben Sie wach…

    Der eine stirbt

    Der andere nicht

    …

    Wer wollen Sie sein?

    Leider muss es oft erst zu Schicksalsschlägen kommen, bevor wir uns einmal wirklich Gedanken über unser Leben machen.
    In den seltensten Fällen nehmen wir uns die Zeit für eine echte Reflexion, eine tiefe Reflexion, die nicht nur zu ein paar schnell hingedachten oder hingeschriebenen Zielen führt, sondern gleichzeitig auch Ursachenforschung betreibt. Doch wer gibt uns diese Zeit, wenn nicht wir selbst? Wenn sie eine wirkliche Veränderung in ihrem Leben erreichen wollen, investieren Sie die Zeit. Sehen Sie es als Chance an, wieder nach Ihren eigenen Regeln zu spielen.

    Viele Grüße,

    Thimo Müller

  • try to laugh at me

    Seltsamerweise, je egaler dir anderer Leute Meinung desto erfolgreicher wirst du.

    Je mehr du zu deinen Narben stehst desto egaler werden sie.

    Finde zu jeder deiner Schwächen eine Stärke und hau sie den Leuten um die Ohren.

    Je schneller du voran gehst, desto weniger kannst du nach links und rechts schauen.

    Je schneller du Entscheidungen triffst, je mehr Entscheidungen kannst du treffen und desto höher ist die Anzahl DEINER Entscheidungen.

    Es gibt keine richtigen und falschen Entscheidungen. Es gibt nur getroffene  Entscheidungen und Entscheidungen die andere für uns getroffen haben da wir zu lange gewartet haben.

  • Dein Spiel

    Dein Spiel

    Ziel des Spiels, das wir Leben nennen, ist nicht mit dem meisten Geld zu sterben.

    Du legst fest, mit wem du spielst (Du kannst auch alleine spielen).

    Du bestimmst, wann du spielst und wo.

    Du kannst viele Spiele auf einmal spielen oder 100 nacheinander.

    Du kannst die Spiele jederzeit starten und jederzeit beenden.

    Niemand kann dich zwingen, irgendein Spiel zu spielen.

    Du entscheidest, wann du gewonnen hast.

    Legst du nicht fest, welches Spiel du spielst, teilt das Leben dir eines zu und legt zufällige Regeln für dich fest.

     

    Erfinde einfach dein eigenes Spiel und deine eigenen Regeln … und werde der Beste darin.

     

    Nur abpfeifen tut ein anderer – und niemand sagt dir wann.

    Thimo Müller

    Trusted Advisor _ Headhunter _ Coach

  • Du bist niemand besonderes!!!

    Du bist niemand besonderes!!!

    Auch wenn wir es überall lesen und seit unserer Kindheit immer wieder hören …

    • Du kannst alles erreichen – wenn du nur wirklich willst
    • Du bist einzigartig
    • Du bist jemand ganz besonderes
    • Du kannst haben was du willst, sofort
    • Niemand hat das Recht dir weh zu tun
    • Du kannst werden, wer und was du möchtest

    Unsere Kinder können nichts dafür, wenn wir Sie mit diesen Lügen in die Irre führen. (mehr …)

  • „Wessen neuen Job suchen Sie“ oder „Nachdenken hilft“

    „Wessen neuen Job suchen Sie“ oder „Nachdenken hilft“

    „…hat mich dazu bewogen mich initiativ bei Ihnen vorzustellen mit der Frage nach Möglichkeiten einer neuen Herausforderung.“

    „Haben sie aktuell vakante Positionen die zu meinem Profil passen?“

    „Sie dürfen mich gerne kontaktieren, wenn Sie glauben, dass Sie eine passende Position für mich gefunden haben“

    „Welche Möglichkeiten sehen Sie für mich?“

    „Können wir uns einmal über einen Wechsel unterhalten? Welche Möglichkeiten sehen Sie für mich?“

    „haben Sie aktuell passende Positionen zu besetzen?“

     

    Fast täglich erreichen mich Anfragen wie diese.
    Wir machen uns zu wenig Gedanken, wie unser neuer Job eigentlich aussehen soll. Was erwarte ich überhaupt und was darf nicht mehr sein. Über das, was alles damit zusammenhängt, und wie dieser neue Job genau aussehen soll, machen wir uns wenig bis keine Gedanken. Weshalb sind wir so faul? Lieber nehmen wir den erstbesten Job, der um die Ecke kommt, an, nur um ein paar Monate später wieder in der selben Situation zu sein. Wir lesen Stellenanzeigen halbherzig bis gar nicht und bewerben uns auf Jobbeschreibungen die zu 80% nur aus „copy und paste“ bestehen.  Mit der Zeit werden wir so auch zu „kopierten Angestellten“.

    Wir verbringen Tage damit, uns mit der Auswahl des neuesten Handys, Autos, dem Flatscreen oder unserer Musikanlage zu beschäftigen, bewerben uns aber wahl- und willenlos auf 50 Jobs die sich einigermaßen gut anhören.

    Wir verbringen mehr Zeit beim studieren der Speisekarte als beim Nachdenken über unsere Zukunft – Thimo Müller

    Stellen Sie sich mal ein paar Fragen

    – Wie genau soll Ihr Zukunftsszenario aussehen?
    – Welches sind die Ziele in Ihrem beruflichen und privaten Leben?
    – Welche Konstanten spielen dabei eine Rolle (Familie, Wohnort, Gehalt, Gesundheit, Alter …)
    – Was genau wollen Sie erreichen und woran merken Sie, dass Sie vorankommen?
    – Was wollen Sie zukünftig nicht mehr?
    – Was macht Sie sicher, das Sie das schaffen? Was macht Sie unsicher?
    – Was konkret muss als Nächstes erreicht werden? Sprechen Sie nur in Ergebnissen!

    Sei es leid, immer nur auf den „nächsten Job“ zu warten. Geh bewusst anders vor. – http://www.thimo-mueller.com

    Ihr aktuelles Ich

    Schreiben Sie auf, wer Sie sind. Was Sie an Ihrer aktuellen Situation stört und was Sie mögen oder sogar lieben. Was begeistert Sie beruflich aber auch privat? Was ist Ihr wirkliches Anliegen?
    Das Aufschreiben Ihres aktuellen Status und Anliegen in Form eines Prosatextes zwingt Sie, schärfer und gründlicher über sich und Ihre Ziele nachzudenken.

    Für was stehen Sie? Welche Aufgaben & Verantwortungen haben Sie momentan und warum? Sind Sie mit diesen Aufgaben glücklich? Warum wollen Sie überhaupt wechseln? Es lohnt sich, wenn Sie Ihre Gedanken im Hinblick auf diese Fragen etwas  sortieren. Und nichts ist effektiver, als darüber zu schreiben. Schreiben Sie mindestens eine Seite.

    Selbstreflektion

    Haben Sie sich einmal hingesetzt und die oben aufgeführte Selbstreflexion für sich durchgeführt? Wahrscheinlich nicht, oder? Dann machen Sie es jetzt! Ich biete Ihnen in diesem Zusammenhang einen Zukunfts-Check an: Senden Sie mir Ihre Ausführungen zu, und ich gebe Ihnen ein Feedback, an welchen Stellen Sie konkret etwas überdenken könnten,  und versorge Sie gleichzeitig mit einigen Anregungen.

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    Mein Entwurf den ich monatlich schreibe

    Welche Aspekte sind von Bedeutung, wenn es darum geht „ich möchte mich verändern“

    Die unterschiedlichsten Themen können Sie zu Ihrem zukünftigen ICH bringen:

    • „Wieso überhaupt verändern, so schlimm ist es doch gar nicht?“
    • Wo befinde ich mich aktuell?
    • Was möchte ich in Zukunft?
    • Wer bin ich?
    • Was möchte ich nicht mehr?
    • Kenne ich mein „Warum“?
    • Kenne ich meine eigenen Talente und Stärken?
    • Möchte ich angestellt oder selbstständig sein?
    • Kenne ich meine (negativen) Glaubenssätze?
    • Was ist meine Leistungsfähigkeit?
    • Welche Werkzeuge sind hilfreich?
    • Wie treffe ich Entscheidungen?

    Ihr zukünftiges Ich

    Schreiben, denken und fühlen Sie sich bewusst in neue Zukunftsszenarien (provokant, abgedreht, phantastisch) hinein. Lernen Sie, neue Daseinsformen ihrer selbst kennen und lieben. Tun Sie das konsequent und dauerhaft.

    Seien Sie nicht mehr damit einverstanden, das andere Ihnen „NUR“ einen Job geben.

    Fangen Sie damit an „IHRE“ eigenen Beschreibungen dafür zu finden, was Sie zukünftig tun wollen. Setzen Sie sich in Ruhe hin und entwerfen schriftlich Ihre „ideale Woche“ wie sie, z.B. , in zwei Jahren aussehen soll.

    Sobald Sie hier klar für sich sind, haben Sie Material zum spielen. Spielen Sie mit Ihren zukünftigen Ich´s. Verlieben Sie sich in diese zukünftigen Ich´s.

    Was mag ich daran, was stört mich.

    Nur dann finden Sie heraus, was Sie wirklich wollen – und was nicht. Wo Sie zu keinen Abstrichen bereit sind, und was Sie noch akzeptiere wollen. Ziehen Sie klare schriftliche Grenzen. Beschreiben Sie diese Szenarien schriftlich, als Aufsatz in Prosaform nicht in Stichpunkten (Das zwingt Sie zum Nachdenken und Sie treffen wesentlich präziser Ihre Entscheidungen!)

    Klicken Sie hier und senden mir eine Nachricht und ich sende ihnen meinen Zukunftscheck gerne zu.

    Thimo Müller
    Dein Spiel – Deine Regeln – Dein Leben
    Coach – Trusted Advisor – Headhunter

     

  • „Die drei Werkzeuge des Lebens“ #2

    „Die drei Werkzeuge des Lebens“ #2

    (Dies ist Teil 2. Teil 1 finden Sie HIER

    Verlieren Sie auch manchmal die Übersicht?

    Talente
    Stärken
    Kompetenzen
    Berufung
    Gabe
    Veranlagung
    Eigung
    Liebe
    Träume
    Wunschbild
    Potenzial
    Visionen
    Ziele
    Glaubenssätze
    Grundmotive
    Begabung
    Fähigkeiten
    Bedeutung
    Interessengebiete
    Werte
    …

    Oft haben wir das starke Bedürfnis, uns verändern zu wollen, wissen aber noch nicht in welche Richtung. Wir merken „so kann es nicht weiter gehen“, kennen aber weder Weg noch Ziel unserer Veränderung. Wir verbringen Tage und Wochen damit, uns selbst und andere Menschen zu Fragen wer, was und wie wir überhaupt sind. Wir beantworten Online Fragebögen um unsere Stärken und Talente herauszufinden. Wir nutzen Instrumente zur „Potenzialanalyse“, führen Tests, CheckUps und Analysen durch (“leadership-check”,  “sales-check”, “executive-check”, „Check für persönliche Interessen, Einstellungen und Werte“, „job report“, „emotional intelligence check“, Motivationsreport, Team Verhaltensreport etc.) um nachher lediglich festzustellen, dass wir noch verwirrter sind als zuvor. Google liefert auf die Frage „was soll ich werden“ 10.800.000 auf „wer bin ich“ 38.700.000 Ergebnisse, und auf „was bin ich“ sogar 114.000.000.

    Das Ergebnis: Resignation, Stillstand, Unzufriedenheit 

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    Je mehr Tests wir durchführen, je mehr Menschen wir fragen und je mehr Schriften wir lesen, desto unsicherer werden wir. Einer meiner Mentees las vor Beginn unserer Zusammenarbeit ein Buch zum Thema „Introvertiertheit“. Was soll ich sagen „Ich bin ganz sicher introvertiert“. Anschließend absolvierte er einen Persönlichkeitstest mit dem Ergebnis „hoher Gelb und Grün Anteil, flexibel aber ein schlechtes Ablagesystem“ … hmm hört sich auch nicht schlecht an. Seine Frau meint, er sei aufbrausend und hektisch. Er selbst sieht sich als Chaot und Charmeur. Manche seiner Kunden sagen „du bist ein guter Verkäufer“ – ja was denn nun???

    Meiner Meinung nach, gibt es nur einen sicheren Weg, um Herauszufinden was Sie wirklich antreibt und was Sie wirklich wollen.

    Werkzeug  „Sie selbst“

    Treten Sie einen Schritt zurück, und beobachten sich selbst. Was waren und sind die emotionalen Wendepunkte in Ihrem Leben? Wann kommen Sie persönlich immer wieder an Grenzen? Welche Personen und welche Verhaltensweisen bei anderen bringen Sie regelmäßig auf die Palme. Wie regieren Sie auf solche Wendepunkte und Verhaltensweisen anderer und warum? Wie schnell/langsam erfassen Sie Schritte in einem Lernprozess? Wie viel Freude verspüren Sie dabei.
    Bei diesen Überlegungen geht es um die Jagd nach Ihrem selbst. Es geht darum, herauszufinden was Sie wollen und wofür Sie gedacht wurden. Für diese Suche, diese Jagd, sind nur Sie selbst verantwortlich.

    Achtung: Sie werden sich NIE selbst ganz definieren können

    Dafür passieren zu viele Dinge in unserem Leben. Morgen stirbt ein geliebter Mensch oder Sie werden Mutter/Vater. Durch Dinge, die uns passieren kann sich von heute auf morgen unser ganzes Leben und unsere Einstellung dazu ändern. Auf einmal müssen wir Dinge akzeptieren, die gestern noch undenkbar waren. Plötzlich mögen wir Dinge nur deshalb, weil wir sie oft genug tun.

    Wir lieben Tätigkeiten oder lernen Sie zu lieben dadurch das wir sie tun

    Liebe, so schreibt Stephen Covey in seinem Buch „The 7 Habits of Highly Effective People“, ist kein Substantiv, sondern ein Verb, also eine Tätigkeit.

    Er beschreibt dabei ein Gespräch, bei dem er mit einem Bekannten spricht, der Covey um Rat bittet. Er weiß nicht was er tun soll, da er seine Frau nicht mehr liebt. Und Covey antwortet:
    „Liebe sie“. Der Bekannte schaut ihn an und sagt: „Du verstehst nicht: Ich liebe Sie nicht mehr“.
    Covey antwortet: „Versuche Sie zu lieben“. Der Bekannte dreht beinahe durch und Stephen Covey erklärt ihm: „Liebe ist ein Verb. Liebe – das Gefühl – ist die Frucht von Liebe als Substantiv. Liebe sie. Opfere. Höre zu. Versetze dich in Sie hinein. Anerkenne. Bestätige Sie!“.

    Beim „motiviert sein“, können wir ähnlich denken. Wenn ich voller Motivation Dinge tue, Entscheidungen treffe und motiviert handle, hat das einen großen Einfluss auf meine Motivation.
    Wenn ich dazu die Körperhaltung eines motivierten Menschen einnehme (Sie wissen unbewusst wie diese aussieht), kann ich mich in einen Zustand des motiviert seins hinein versetzen.

    „DAS GEHEIMNIS EINES MOTIVIERTEN MENSCHEN IST IN DEN
    MEISTEN FÄLLEN NICHTS ALS KONSEQUENZ. – BUDDHA“

    Also, wenn dir das nächste mal Motivation fehlt … die gute Nachricht:

    Menschen sind schon motiviert.

    Sie. Ich. Wir sind motiviert. Nicht für alles und jeden, aber für Menschen und Dinge, die uns wichtig sind.

    Schreiben Sie mir, wenn sie das Thema vertiefen möchten.

    Hochachtungsvoll

    Thimo Müller

  • Dein Haus, dein Boot, dein Pferd

    Dein Haus, dein Boot, dein Pferd

    „Mach es zu deinem Projekt“ sagt uns die Hornbach Werbung.

    Mal angenommen, Sie haben so ein „Projekt“. Eine Passion oder etwas das Sie lieben und bei dem Sie die Zeit vergessen. Das kann ein Hobby sein, das Sie schon lange haben. Das kann eine Sportart sein, die Sie betreiben. Oder auch einfach ein Thema, das Sie interessiert und über das Sie evtl. sogar mehr als die meisten Leute wissen. (mehr …)

  • Life Talk Interviews – Fragen des Lebens

    Life Talk Interviews – Fragen des Lebens

    In dieser Video Serie stelle ich fremden Menschen Fragen des Lebens. Hintergrund dieser Serie ist, dass mir meine Kinder immer wieder Fragen stellen: „was, weshalb, wieso“ ist. Mit diesen Videos möchte ich Ihnen ein paar Antworten von anderen Menschen geben und Ihnen damit helfen das Leben besser zu verstehen.

     

  • Sag niemandem was du tust

    Sag niemandem was du tust

    Was antworten wir üblicherweise auf die Frage „Was machst du (beruflich)?“
    Eine einfache Frage die wir alle wahrscheinlich schon 100 mal beantwortet haben.
    Je nach Zeitpunkt in dem mir diese Frage gestellt wurde, habe ich folgendes geantwortet

    • „Ich bin Soldat“
    • „Ich bin Schüler“
    • „Ich bin Student“
    • „Ich bin Ingenieur“
    • „Ich arbeite als XYZ bei (mein aktueller Arbeitgeber)“
    • „Ich bin Trainer, Coach, Berater …

    Unsere Standardantwort ist meistens die Beschreibung unserer aktuellen beruflichen Tätigkeit. Screenshot_26_04_17__09_59

    Dann gibt es aber noch ein paar Menschen, die beantworten die Frage anders (Meistens wohnen diese in Berlin, London oder New York): (mehr …)