Kategorie: Zufriedenheit

  • Kennst du deinen Auslieferungszustand?

    Kennst du deinen Auslieferungszustand?

    Kennst du deinen Auslieferungszustand?

    Heute Morgen habe ich einen alten Artikel gefunden den ich vor über drei Jahren geschrieben und irgendwie vergessen habe.
    Was hat sich in diesen drei Jahre verändert?
    Was ist seit dem alles passiert?

    Eigentlich erstaunlich wenig – und das macht mir Angst.
    Sollen die nächsten drei Jahre genauso ablaufen?

    Hier der Text aus 2017:


    „In zwei Tagen bin ich 41

    Geburtstage, Urlaube, Beerdigungen, Weihnachten, Neujahr sind solche Tage. Zeiten, an denen ich über mich nachdenke. Mich in meinen Werkszustand versetze.
    Nein, nicht mit Alkohol oder Drogen.

    Tage, an denen ich hinterfrage. An denen ich mir vorstelle, ich würde noch mal geboren. Einfach so – fertig auf die Welt kommen, um nochmal von vorne anzufangen.

    Was würde ich genauso machen?
    Wo würde ich eine andere Abzweigung nehmen?
    Was mache ich anders?

    Zu selten denke ich über mich und mein Leben nach.
    Zu oft abgelenkt von Dingen, auf die ich keinen Einfluss habe.

    Ich bin doch nicht auf die Welt gekommen, um Emails zu schreiben oder ToDo Listen abzuhaken. Um morgens schon Bauchschmerzen vor dem Tag zu haben.

    Ich finde diesen Zustand morgens um 4:47, in eine Decke gehüllt, bei einer Tasse Kaffee. Oder beim Spaziergang mit unserem Hund, wenn die Sonne aufgeht. Ich sehe ihn oft in meinen Kindern, wenn Sie gedankenverloren spielen.

    Je öfter ich den Zustand suche und ihm mit Achtsamkeit begegne, desto einfacher finde ich ihn wieder.

    Wie fühlt es sich an?

    Ein Gefühl, als könntest du unter Wasser atmen. Du würdest schwerelos auf dem Boden eines angenehm kühlen Sees sitzen, während du deine Gedanken, Sorgen und Nöte als Luftblasen nach oben verschwinden siehst. In absoluter Stille, besteht alles um dich herum aus den gleichen Farben. Du frierst nicht, du denkst nicht, du bist nur.

    In diesen Augenblicken fühle ich, dass alles klar wird. Das alles einen Sinn hat. Das alles gut so ist – weil es so sein soll. Das wir genau dafür gemacht und gedacht wurden.

    Ich bin hier – um zu leben …

    … und nicht um vor irgendetwas Angst zu haben.

    Meine Werkseinstellung ist „Glücklich“ und „Zufrieden“.

  • Sprezzatura

    Sprezzatura

    „Ich mag ja eine unkomplizierte Vorgehensweise. Aber das wäre wirklich etwas zu einfach und schnell, oder? ;-).“

    Die Worte eines meiner Lieblingskunden haben mich dazu gebracht, über das Thema „Leichtigkeit“ nachzudenken.

    Ist das Talent, Arbeitsscheue, Hochstapelei, Kunst … oder was steckt dahinter?

    „Manchmal dauert es viele Jahre,
    um eines Tages über Nacht erfolgreich zu sein.“
    (Willy Meurer)

    Die Italiener nennen das Sprezzatura

    Sie sind Erfinder und Großmeister dieser Disziplin, die Engländer tun so, als hätten sie nie davon gehört und die Deutschen denken an italienisches Gebäck.

    SPREZZATURA – DIE KUNST, SCHWIERIGE DINGE EINFACH AUSSEHEN ZU LASSEN

    Der Begriff soll auf Baldassare Castiglione, Graf von Novilara, Höfling, Diplomat und Schriftsteller in der Zeit der Renaissance zurückgehen.

    Eigenschaft eines perfekten Höflings und empfiehlt stets „eine gewisse Art von Lässigkeit anzuwenden, die die Kunst verbirgt und bezeigt, dass das was man tut oder sagt, anscheinend mühelos und fast ohne Nachdenken zustande gekommen ist“.

    „Zur Anmut gehören Beiläufigkeit, Ungekünsteltheit, Nonchalance, Sprezzatura; und wenn sie in Begleitung ihrer Schwester, der Demut, auftritt, ist sie unbesiegbar.“

    Was nach Selbstbewusstsein & Leichtigkeit aussieht, hat oft eine lange Geschichte.

    Der geschulte Beobachter sieht Sprezzatura als Zeichen, dass jemand seinen Job kennt und kann. Er hat ein solches Maß an Meisterschaft erreicht, dass er Anstrengung verbergen und schwierige Dinge einfach aussehen lassen kann.

    Für das ungeübte Auge ist er einfach talentiert oder faul oder beides.

    Beide Beobachter sehen das selbe. Aber jeder mit einer anderen Interpretation.

    Wenn du also das nächste Mal jemanden siehst, der seinen Job mit aller Leichtigkeit vollführt, denk daran, das er wahrscheinlich viele Jahre Dreck, Staub, Schweiß und Blut investiert hat – nur damit es einfach aussieht.

    Ich für mich, habe ich endlich ein Wort gefunden, das mich und meine Wesenszüge etwas beschreiben hilft.

  • Du bist so … normal!

    Du bist so … normal!

    „Du musst Ziele im Leben haben.“
    „Deinen „Purpose“ finden“
    „Was willst du denn mal erreichen?“
    „Wie ist denn dein Masterplan?“

    Ich (kleinlaut😳😳😳):  „Kann ich nicht einfach mal los ziehen? Einfach mein Leben leben und sehen was passiert?“ 

    Vom Mut, normal zu sein.

    • Immer etwas erreichen
    • Ständig auf dem Weg
    • Immer mehr
    • Den nächsten Berg erklimmen
    • Das nächste Ziel
    • Jemand besonderes sein
    • Jemand einzigartiges
    • Der tollste, beste, schönste, schnellste, schlaueste, größte …

    Unser Leben besteht nur noch aus dem Erreichen von Zielen. Und wir befinden wir uns meistens irgendwo auf dem Weg dorthin.

    Todos, Projekte, Stichtage, Vorhaben, Pläne, Termine, Timings, Deadlines …

    Wehe dem Versager, der ein Vorhaben nicht beendet.

    Und dann kam jemand – und hat die „Löffelliste“ erfunden. Hierauf sollen wir bitte all die tollen Sachen schreiben, die wir in unserem Leben noch tun wollen, bevor wir den Löffel abgeben. Die Dinge, an die wir einen Haken machen wollen.

    Und wehe, du versagst hier. Du Langweiler!

    Dann hast du nicht richtig gelebt.

    Was passiert eigentlich, wenn wir unsere Ziele nicht erreichen? War es das Leben dann nicht Wert? Haben wir dann versagt?

    Haben wir dann unser Leben nicht gut genug gelebt?

    Setzen sechs! Versetzung gefährdet!

    Das Leben hält so viele Dinge für uns bereit. Gute wie schlechte. Glücksmomente und Krankheiten, Geburt und Tod. Das meiste haben wir doch eh nicht im Griff.

    Aus Angst zu versagen, leben wir lieber ein „vorläufiges Leben“ und sind immer „auf dem Weg“.

    Aber wann beginnt dann unser „richtiges Leben“???

    Wenn wir nicht aufpassen, sterben wir „auf dem Weg“ als „vorläufiges Ich“

    Was wäre, wenn du bereits OK bist?
    Du lebst hier nicht auf Probe.

  • Live is best spelled T-I-M-E.

    Live is best spelled T-I-M-E.

    Wir leben unser Leben, indem wir uns Zeit nehmen.

    Zeit für andere, und für uns selbst.

    • um zu fühlen
    • um nachzudenken
    • die Gedanken reisen lassen
    • zuzuhören
    • um da zu sein
    • zu genießen
    • zu leben
    • zu sein

    Und doch verbringen wir unsere Zeit mit Sorgen und Stress.

    Wir glauben, wir würden nachdenken. Dabei schieben wir nur Ängste und Nöte in unserem Kopf hin und her und malen uns aus, was alles passieren könnte.

    Dein Verstand ist ein Werkzeug. Er sollte für dich arbeiten, nicht gegen dich.

    Du kannst entscheiden, was du denkst. Du entscheidest, womit du deine Zeit verbringst.

    Die meisten deiner Gedanken haben keinerlei Nutzen. Und doch vergeuden wir unsere Zeit damit.

    Wir denken so viel, dass wir das Leben verpassen.

    Hör auf zu denken – fang an zu fühlen

    Die aufgehende Sonne heute Morgen als du aufgewacht bist. Oder die Regentropfen. Der Geruch des Kaffees. Das Wasser auf deiner Haut …

    Was fühlst du gerade? Fühlst du, wie deine Augen die Buchstaben auf dem Bildschirm lesen? Fühlst du dein Handy in deiner Hand? Denkst du wirklich darüber nach, was du gerade liest?

    Das nennt sich Bewusstsein.

  • Nur Mut

    Nur Mut

    oder „erreicht – gelernt – überlebt“

    In der letzten Woche bin ich zum siebten Mal in 12 Monaten operiert worden.

    „Thimo, hast du keine Angst?“

    Doch, jeden Tag.

    „Aber wie gehst du mit damit um? Hast du nicht irgendwann die Schnauze voll?“

    Was würde das ändern mein Freund?


    Klar, es gibt Tage, da könnt eich schreien und heulen gleichzeitig. An Tagen, an denen ich denke: „warum immer Ich?“

    Ich habe dann keine Ahnung, wie ich hier gelandet bin und warum ich so fühle.

    Mein Bauch ist zu schnell für meinen Kopf. Ich versuche nachzudenken, eine kleine Pause einzulegen – jeden Tag etwas dazu zu lernen. Mein Bauch kapiert es einfach nicht so schnell. Warum das so ist? Weil er eben andere Belohnungen möchte als mein Kopf.

    Der kennt nur ein paar Zustände: Angst, Freude und irgendwas Undefinierbares dazwischen.

    „Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“
    Viktor Frankl

    Beispiel?:
    Ich liebe Gummibärchen. Ohne nachzudenken, kann ich locker ne ganze Tüte wegmachen. Leider rächt sich das mindestens zwei Tage lang. Mein Körper kann durch meinen Unfall und meinen aktuellen Zustand diesen „Gummimist“ einfach nicht mehr vernünftig verarbeiten. Am Ende geht es mir zwei Tage lang beschissen. Das schlimme ist: Ich weiß das vorher“.

    Wenn ich merke, dass mein Bauch die Führung übernimmt, versuche ich kurz zu pausieren. Nicht lange. Oft reicht eine Sekunde.

    Für mich war das ein „Game Changer“. Wenn ich vor Entscheidungen stehe, mich überfordert fühle oder Angst habe – drücke ich meinen Pauseknopf und lehne mich innerlich zurück.

    Seit ich pausiere und mir Bilder ansehe, hat sich meine Welt verändert.

    Ich frage mich dann manchmal: „Thimo, wie würdest du reagieren, wenn du es besser wüsstest?“

    Ein paar Bilder gefällig?

    Meine „Pokale“ meine „Narben“ oder meine „Bücherwand“.

    Meine Pokalsammlung steht für das, was ich in meinem Leben bereits erreich habe (zB unsere Kinder, eine glückliche Ehe, Ausbildungen, Erfolge, Gründungen, Firmen …)

    Meine Bücherwand steht die Erfahrungen, die ich gesammelt habe. Dinge, die ich dazu gelernt habe. (Ausbildungen, Lehren, Bücher, Gespräche …) Alles das, was mir hilft besser in dem zu werden, was ich tue. Zu oft treffen wir Entscheidungen, ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken. Wir vergessen das, was wir gestern gelernt haben und handeln, ohne nachzudenken.

    Meine Narben stehen für die Scheiße, die ich erlebt und überlebt habe. Gerade in Zeiten, in denen ich Angst habe, oder mich überfordert fühle hole ich mir meine Narben hervor. Sie erinnern mich daran, was für ein harter Hund ich doch sein kann und welche Krisen und Tiefs ich durchgemacht und trotzdem überlebt habe. Und das ich im Anschluss „immer“ besser, glücklicher und stärker daraus hervorgegangen bin.

    Wir lernen, erfahren und erreichen so viel in unserem Leben.
    Warum lassen wir uns nicht von uns selbst helfen?

  • Wir haben uns lange nicht geschrieben

    Wir haben uns lange nicht geschrieben

    Ein Erklärungsversuch

    Mein lieber Freund.
    Du wolltest wissen, wie es mir geht.

    Wir haben lange nicht geschrieben.

    Wenn man sich zu viele Gedanken macht, fehlen eben diese an anderen Stellen.

    Zu viele Gedanken lähmen mich.

    Ich bekomme sie nicht zu fassen.
    Manchmal sind es einfach zu viele.
    Vor lauter Gedanken spüre ich meine Gefühle nicht mehr.

    Seit Monaten wache ich im Dunkeln auf, mit dem Gefühl auf, etwas tun zu müssen?
    Manchmal sitze ich dann einfach nur in meinem Sessel und trinke Kaffee. In Ruhe, Stille und Frieden.

    Bis die Gedanken wieder meinen Kopf übernehmen.

    „Du musst etwas tun“
    „Los, arbeite“
    „Die Welt könnte morgen untergehen“
    „Du musst Geld verdienen“
    „Du musst besser werden“
    …

    Ich suche dann ständig nach einem Grund, warum ich hier bin.
    Es muss doch etwas geben, für das ich gemacht und gedacht wurde?

    Was aber wäre, wenn es gar keinen Grund dafür gibt?
    Was wäre, wenn alles gut so ist, wie es ist?

    Wenn du jetzt hier wärst, würdest du mich fragen:
    „Was verspürst du gerade bei diesem Gedanken?“

    Ich spüre Ungeduld, Wut und Angst, nicht das zu finden, wonach ich Suche. Das ich die Dinge nicht mehr „im Griff“ habe.
    Meine Gefühle kämpfen gerade mit dem jungen Gedanken, dass doch alles Gut ist, wie es ist.

    Was wäre, wenn ich ab sofort alles auf mich zukommen lasse?

    Ich kann an dem was kommt, nichts ändern.

    Was wäre, wenn ich mich im Sessel der Zufriedenheit zurücklehne und warte, was mir das Leben so anbietet?

    Im Vertrauen, das ich mich best möglich vorbereitet habe. Das alles in mir steckt, um mit den Anliegen meiner Welt umzugehen. Und falls es einmal nicht reichen sollte, kann ich es entweder lernen oder es eben akzeptieren und weiter gehen.

    Mein lieber Freund, während ich darüber nachdenke und dir schreibe, bemerke ich, wie sich meine Gedanken „klären“. Es ist, als würde sich Dreck in aufgewirbeltem Wasser absetzen. Es entsteht ein Gefühl der Zufriedenheit und Ruhe in mir. Es fließt vom Kopf in meine Brust und meinen Bauch.

    Einzig die Frage: „Kann das wirklich so sein?“ beschäftigt mich noch.

    Was meinst du, sollen wir diese Idee weiter führen?

  • Wir kennen uns nicht mal und doch willst du mir wehtun?

    Wir kennen uns nicht mal und doch willst du mir wehtun?

    „Ich hab dir ja nicht geglaubt“

    …und ich dachte, das wäre quatsch.

    Aber es gibt sie tatsächlich.
    Da sind Menschen da draußen, die können mit nur einem Satz alle Energie und Freude aus dir heraus saugen.

    Nennen wir sie mal „die anderen“.

    Der Job dieser „anderen“ ist es, uns die Energie, die Lust und den Spaß zu rauben. Uns unzufrieden und unglücklich zu machen. Sie werden auf Provision bezahlt. Je mehr Leute Sie herunter ziehen, desto besser. Ihr Honorar: Mehr Unglück

    Warum gibt es so viele? Und warum versuchen Sie immer wieder, uns auch dorthin zu ziehen?

    Liebe „anderen“, unzufrieden ist nicht besser – glaubt mir.

    Warum fühlen sich unglückliche Menschen dazu berufen, uns auch unglücklich zu machen?

    Es reicht doch, wenn du unzufrieden bist, oder?
    Was auch immer dich gerade beschäftigt. Über was du dich aufregst. Wovor du Angst hast.

    Es ist nicht meine Aufgabe, dich zu retten.

    Warum steckst du so viel Energie rein, mich auch unzufrieden zu machen.

    Es tut mir ja leid, dass du dich nicht OK fühlst und das du unglücklich bist.

    Wir kennen uns doch noch nicht mal.

    Was willst du am Ende des Tages damit erreichen?

    Mal angenommen, du hast es geschafft.
    Ich bin jetzt unzufrieden, unglücklich und du hast mir meinen Spaß genommen. Mission sozusagen „Erfolgreich“

    Geht es dir jetzt wirklich besser?

    Stell dir mal vor, du wärst ein Hund.
    Und du jagst sabbernd dem Auto des Nachbarn hinterher.
    Was machst du, wenn du es eingeholt hast?

    Hast du dir das mal überlegt?

    Unzufriedenheit alleine reicht nicht. Du kannst noch so gut darin sein. Es wird sich nichts verändern.


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  • Was bringt dich wirklich am Morgen zum Aufstehen?

    Was bringt dich wirklich am Morgen zum Aufstehen?

    Warum stehst du jeden Morgen auf? Und ich meine jetzt nicht deinen Wecker. Was treibt, zieht, bringt, holt dich jeden Morgen aus dem Bett?

    Denk mal wirklich ein paar Minuten darüber nach.

    Mit welchen Gefühlen und Gedanken bist du heute Morgen aufgestanden? Warum bist du aufgestanden?

    • War es eine Sache, die du tun wolltest?
    • Hat dich jemand „gezwungen“?
    • Ein Gedanke, der dir durch den Kopf galoppiert ist?
    • Jemand aus der Familie, der an dir gezogen hat?
    • Der Hunger, Durst oder die Lust auf Kaffee?

    Was bringt dich Tag für Tag zum aufstehen?

    Und ich? Warum ich tue, was ich tue? Was zieht mich aus dem Bett, sobald ich wach bin? Weshalb stehe ich jeden Morgen auf?

    Um zu lesen, in Ruhe einen Kaffee zu trinken, nachzudenken und zu schreiben.

    Warum?

    Um zu lernen, manchmal zu lehren und zu wachsen?

    Warum?

    Um so gut wie möglich auf alles vorbereitet zu sein was da so kommen kann. Um mich selbst, die Menschen und die Welt zu verändern?

    Warum?

    Um mich ein bisschen besser zu machen.

    Warum?

    Um entschlossen und mutig ein Leben zu leben, das ich selbst bestimme. Um mich jeden Tag dafür zu entscheiden, mein Leben und meine Lieben zu lieben. Um meine eigene Welt und die meiner Familie etwas besser, einfacher, schöner, liebender und lebenswerter zu machen.

    Und du?


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  • Ich habe eben den Sinn meines Lebens gefunden

    Ich habe eben den Sinn meines Lebens gefunden

    Heute mal eine verrückte Überlegung.

    Nur mal angenommen, du könntest trotz allem glücklich sein.

    Nur mal angenommen, du könntest dich trotz all dem fürs glücklich sein entscheiden.

    – Wie ginge das?
    – Was müsstest du tun?
    – Wie würdest du das anstellen?
    – Was würdest du anders machen?
    – Wie würde sich das anfühlen?

    Stell dir mal vor, es wäre wirklich so einfach.
    Du könntest dir selbst einfach sagen „So, ich bin dann jetzt mal glücklich“
    Was wäre, wenn das wirklich funktioniert?

    Ausprobieren könnten wir es doch mal …

    … oder??

    Ich für meinen Teil, ich bin hier, um glücklich zu sein.
    Meine Aufgabe in diesem kurzen Moment, auf diesem kleinen Staubkorn ist es, so glücklich wie nur irgend möglich zu sein.


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    „Das Leben ist zu kurz, um vielbeschäftigt zu sein!“

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    Ich denke und schreibe und ich vernetze Menschen miteinander

  • Stell dir vor es würde reichen, der zu sein der du bereits bist?

    Stell dir vor es würde reichen, der zu sein der du bereits bist?

    Ich bin so angestrengt damit beschäftigt jemand zu werden, das ich nicht merke, dass ich bereits jemand bin.

    Dieses ständige nachdenken, über mich, meine Gefühle, mein Denken und wieder nur über mich.
    Wo will ich hin? Was will ich sein? Was bin ich? Was soll werden? …

    Und manchmal der Gedanke:

    Stell dir vor es würde reichen, der zu sein der du bereits bist?

    Stell dir vor du jagst nach Dingen, die du bereits in dir trägst. Die Teil deines Auslieferungszustandes sind. Du schaust ständig nach vorne anstatt zu dir. Du hörst auf andere statt in dich hinein. Du planst, zielst, hetzt, suchst nach Erfüllung, Visionen und Glückseligkeit.

    Während ich neben mir stehe, suche ich etwas im Außen das es nur in Innen geben kann.

    Ich suche nach Dingen, ohne zu wissen, was „Die Dinge“ sind.
    Ich habe keine Antwort auf die Frage: „was will ICH?“
    oder „wie sieht mein ideales Leben aus?“.

    Meine Gedanken springen zwischen „früher und bald“ hin zu „irgendwann oder nie“.

    Vor lauter denken und planen und grübeln vergesse ich das Sein. Das geschehen lassen.

    Das Leben in diesem einen Moment.

    Du bist nicht der, der du warst sowenig wie du der bist der du irgend wann sein wirst.

    Ich sage mir „ich bin es nicht Wert“. Doch niemand weiß, das ICH „es nicht Wert bin“ (außer mir).

    Stell dir vor, du wärst gut so wie du bist. Du hättest alles, was du brauchst um zu leben. Mit den Herausforderungen deines Lebens kommst du klar. Einfach indem du deinen Gefühlen vertraust. Deinen inneren tiefen Gefühlen …

    • „Tief in meinem Herzen weiß ich, welche Entscheidung ich treffen muss…“
    • „Mein Bauchgefühl sagt mir …“
    • „Irgendwie weiß ich, alles wird gut“
    • „Irgendetwas in mir, sagt mir …“

    Scheinbar gibt es da einen Ort. Einen Ort tief in mir. Einen Ort, an dem ein anderes „Ich“ wohnt. Wesentlich schlauer und weiser. Nichts kann dieses Ich verletzten oder aus der Ruhe bringen. Es befindet sich in einem geschützten Raum. Ein Ich, das gelassen dort sitzt und wartet das Ich zuhöre.

    Warum muss „tief in uns“ ein Ort sein, den wir uns nur von außen ansehen? Den wir nur ab und zu besuchen?

    Was wäre, wenn wir ab sofort dort leben könnten „Tief in uns“?

    Wenn wir leben, lieben handeln könnten – aus diesem Ort — aus diesem Ich heraus?

    Darauf zu vertrauen, das das Leben uns zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Antworten und Lösungen liefert.

    Dass du sie dir selbst lieferst. Das sich dein Weg vor dir entfaltet – während du ihn gehst.

    Kein richtig, kein falsch, kein gut, kein schlecht.

    Dein erfülltes Leben ist ein Leben ohne Reue.

    Thimo Müller

  • #136 Was willst du damit sagen?

    #136 Was willst du damit sagen?

    Vor kurzem hat mich jemand gefragt „Thimo, was willst du mit deinen Artikeln sagen?“

    Gute Frage über die ich jeden Tag nachdenke.

    Muss ich denn etwas sagen wollen?

    Für mich ist das schreiben wie ein Gespräch mit einem guten Freund oder mit Gott. Es klärt meine Gedanken. Es hilft mir zu verarbeiten.

    • Es ist wie ein mentaler Scheibenwischer am Morgen
    • Eine Art „Mundspülung“ der Seele
    • Ein Entkalken der Gehirnwindungen

    Je länger und intensiver ich schreibe, desto klarer werden meine Gedanken und Gefühle. Wie ein aufgewühlter Teich in dem sich der Dreck langsam absetzt und das Wasser klar wird.

    Was will ich (MIR) also mit meinen Texten sagen?

    • Ich möchte (mir) Mut machen.
    • (Mir) zurufen das das Leben in Ordnung ist, wie es ist.
    • Das jeder Tag, jede Minute, jeder Augenblick ein Geschenk ist.
    • Die anderen nicht so wichtig zu nehmen.
    • Mich selbst nicht so wichtig zu nehmen.
    • Jeden Tag lernen wollen.
    • Dankbar sein, das ich lieben darf.

    Es gibt keinen tieferen Sinn hinter dem was ich schreibe. Ich schreibe für mich. Wenn jemand anderes etwas damit anfangen kann, freut es mich umso mehr.

    Schreiben bedeutet für mich

    • Verarbeiten
    • Denken
    • Danken
    • Klären
    • Leben
    • Reinigen
    • Zufriedenheit gewinnen
    • Ruhen
    • Lernen
    • Erkennen
    • Entwickeln

    Jeden Tag an dem ich schreibe, lerne ich etwas neues dazu.

  • #133 Was würde Clint Eastwood tun?

    #133 Was würde Clint Eastwood tun?

    Pause

    Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie andernorts zu suchen.

    – François de La Rochefoucauld

    Einfach mal für 300 Sekunden eine Pause machen.
    Von allem tun und allem denken.

    300 Sekunden

    Keine Ausreden

    Pause

    IMG_0529

    • Die unüberlegte Reaktion auf eine Nachfrage deines Chefs, die du bereust.
    • Den hastigen Einzeiler, der doch etwas verstörend wirken könnte.
    • Das genervte „keine Zeit“ zu deinen Kindern.

     

    Jeder Computer, jedes Smartphone sollte eine Schlummertaste haben.

    Wie viele Dinge würden besser laufen wenn wir die Welt mal für 5 Minuten anhalten könnten?

     

    Die Stille stellt keine Fragen, aber sie kann uns auf alles eine Antwort geben.

    – Ernst Ferstl

     

    Manchmal frage ich mich auch: „Wie würde James Bond oder Clint Eastwood reagieren?“

     

    Bleib ruhig

     

    Thimo Müller