Ich weiß genau, warum ich das tue

„Wozu bist du gedacht?“

Ich habe gelernt…

Vom Buddhismus habe ich gelernt: „alles ist unbeständig“. Dass mein Leiden dadurch entsteht, dass ich mich zu sehr an Dinge klammere die ich mag, und zu stark ablehne was ich nicht mag. Dass ich den „Schwankungen meines Geistes“ gegenüber gleichmütig begegnen kann, indem ich Sie ruhig beobachte und nicht bewerte.

Von den Stoikern habe ich gelernt, mich im Kopf auf das Schlimmste vorzubereiten. Glück in Einfachheit, Leichtigkeit und Tugend zu finden. Und das ich das was gestern war, akzeptiere.

Von meiner Familie habe ich gelernt dankbar zu sein, auch für Widrigkeiten. Dass alles im Leben Teil einer Reise und Entwicklung ist. Dass ich unendlich dankbar für „mein Heute“ sein darf und mich jeden Tag für das glücklich sein entscheiden kann. Dass alles was zählt, aus Liebe und Beziehungen besteht.

Von meiner Frau habe ich gelernt, die Dinge anzunehmen wie sie sind. Mich nicht in Gejammer zu verlieren. Glücklich und dankbar zu sein für das was ich habe. Nicht zu viel Zeit in meinem Kopf zu verbringen, sondern mehr in Herz und Bauch.

Von meinen Kindern habe ich gelernt, dass jeder Mensch sein eigenes Leben hat. Eigene Meinungen und Gefühle. Jeder hat seinen eigenen Wert und dass wir niemanden über den anderen stellen sollten. Dass jeder Mensch gleich wertvoll ist.

Vom Leben und der Natur habe ich gelernt, dass die beiden es besser wissen als unser kleines Selbst. Alles was wir tun müssen ist, auf diese beiden Ratgeber zu hören.

Aus meinen Rückschlägen habe ich gelernt, dass man aus jeder Krise gestärkt und verwandelt hervorgehen kann. Dass ich in der Lage bin, mich von einer Sekunde auf die andere zu verändern, einfach in dem ich mich dafür entscheide. Die schlimmsten Erfahrungen haben mich zu dem Menschen gemacht haben der ich heute bin.

Und das ich wirklich sagen kann: „Ich, möchte nichts ändern“.

Meine Aufgabe ist es, herauszufinden, was diese Essenz in meinem Leben ist und dabei glücklich zu sein.

Nur so kann ich anderen bei der gleichen Reise helfen.

Danke an meine Lehrer – ich hoffe, ich darf noch viel lernen.

Thimo Müller am 02.09.2020

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