Die besten 22 Fragen, die ich mir zu selten stelle

Die letzten 10 Jahre als Headhunter habe ich damit verbracht, Fragen zu stellen. In Interviews mit Bewerbern, mit Kunden und Auftraggebern, vor allem aber mir selbst …

Als ich heute Morgen überlegt habe, worüber ich schreiben könnte, habe ich dabei über die Fragen nachgedacht, die ich mir selbst leider zu selten stelle.

Also, wann immer ich mit schwierigen Situationen konfrontiert bin oder ich Angst habe, mir es schlecht geht … oder irgendein „MindFuck“ meinen Kopf/Bauch/Herz übernehmen will, versuche ich mir Fragen zu stellen. Um mich immer wieder daran zu erinnern, dass ich Antworten finde kann, wenn ich die richtigen Fragen stelle.

Ob es die richtigen Antworten sind, kann ich leider nicht sagen.

In diesem Moment fühlen sich die Antworten richtig an – und das muss mir erstmal reichen.

Ich lebe schließlich zum ersten Mal und ich lerne noch.

Bitte schön:

⁃ Versuche ich gerade Dinge zu tun, die ICH tun will, oder sind es Dinge, die andere von mir erwarten?

⁃ Wie könnte ich mir selbst geben, was ich mir von dieser anderen Person erhoffe?

⁃ Entsteht dieses Denken in meinem Kopf aus Angst, Scham oder Schmerz? Was wäre ein besserer Gedanke, aus Mitgefühl, Liebe oder Hoffnung?

⁃ Kann ich drei Dinge nennen, die ich gerade brauche, die mir gerade jetzt helfen könnten?

⁃ Kann ich drei Dinge nennen, die ich jetzt loslassen könnte, damit es mir besser geht?

⁃ Wie kann ich das hier 5% leichter/einfacher machen?

⁃ Welche Antwort fällt mir am leichtesten und warum?

⁃ Muss ich das überhaupt tun? Oder -> Wie geht es einfacher? Oder -> Kann ich es automatisieren? Oder -> Kann es jemand anderes besser tun? (Eliminate, Simplify, Automate, Delegate – In That Order)

⁃ Was wäre, wenn das, was sich für mich gerade richtig anfühlt auch richtig wäre?

⁃ Was wäre, wenn das, was sich für mich gerade richtig anfühlt, falsch wäre?

⁃ Wer könnte davon profitieren, wie ich gerade denke oder fühle? (Wer könnte davon einen NAchteil haben?)

⁃ Welche Möglichkeiten habe ich, davon zu profitieren oder mich davor zu schützen, weiterhin so zu glauben oder zu handeln?

⁃ Wo spiegelt diese Situation einen Schmerz in mir wider, und was kann ich dagegen tun?

⁃ Wo spüre ich den Schmerz in meinem Körper? Was hat er mir zu sagen?

⁃ Mal angenommen, mich würde niemand beobachten oder beurteilen, welche Entscheidung würde ich treffen?

⁃ Was würde mir mein 80-jähriges Ich raten?

⁃ Was mein 8-jähriges Ich?

⁃ Wie würde es aussehen, wenn es einfach wäre (Tim Ferris)?

⁃ Wie würde es aussehen, anderen zu vertrauen?

⁃ Würde diese Entscheidung mein Leben besser oder schlechter machen?

⁃ Ist es wahr? (Byron Katie)

⁃ Will ich so weiter denken/leben/fühlen? Warum oder warum nicht?

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