Kategorie: Life Hack

  • Du hörst nicht richtig zu mein Lieber

    Du hörst nicht richtig zu mein Lieber

    Dein Körper – Was sagt dir dein Körper, wenn du zuhörst? Atmest du tief oder flach? Atmest du überhaupt? Fühlst du einen Knoten im Bauch oder eine Spannung in der Brust? Manchmal merken wir nicht, dass wir eine emotionale Reaktion auf etwas haben, das gesagt wird, bis unsere Emotionen die Überhand gewinnen. Obwohl wir das beste Hilfsmittel schon bei uns haben – unseren Körper. 

    Unser Körper gibt uns immer Hinweise. Unsere Aufgabe ist es, hinzuhören und ihm nachzufühlen.

    Was ist dein Standard-Hörmodus? — Jeder von uns hat eine natürliche Art des Zuhörens, einen bestimmten Filter, durch den wir die Welt hören, der von unserer Persönlichkeit und frühen Beziehungen geprägt ist. Leider ist dieser standardmäßige Hörmodus oft verzerrt. Wir reagieren, denken und fühlen in Gesprächen auf eine bestimmte Weise. 

    Die einen sind natürliche Problemlöser, die in einem Gespräch immer nach dem Problem (und der Lösung) suchen. Die anderen neigen dazu, „Identifizierer“ zu sein und „Ihr“ Denken unaufgefordert anzubieten. Vielleicht bist du auch eher der Entschärfer, immer bereit einen Witz zu machen und die Stimmung aufzuhellen. Oder ein „Umdreher“ der die Dinge immer anderes sehen (muss) als alle anderen. 

    Kein Modus ist besser als der andere, aber es ist nützlich, seinen eigenen Modus zu kennen, um ihn nach Bedarf anpassen zu können, da wir zuweilen mit unserem Instinkt falsch liegen.

  • Die besten 22 Fragen, die ich mir zu selten stelle

    Die besten 22 Fragen, die ich mir zu selten stelle

    Die letzten 10 Jahre als Headhunter habe ich damit verbracht, Fragen zu stellen. In Interviews mit Bewerbern, mit Kunden und Auftraggebern, vor allem aber mir selbst …

    Als ich heute Morgen überlegt habe, worüber ich schreiben könnte, habe ich dabei über die Fragen nachgedacht, die ich mir selbst leider zu selten stelle.

    Also, wann immer ich mit schwierigen Situationen konfrontiert bin oder ich Angst habe, mir es schlecht geht … oder irgendein „MindFuck“ meinen Kopf/Bauch/Herz übernehmen will, versuche ich mir Fragen zu stellen. Um mich immer wieder daran zu erinnern, dass ich Antworten finde kann, wenn ich die richtigen Fragen stelle.

    Ob es die richtigen Antworten sind, kann ich leider nicht sagen.

    In diesem Moment fühlen sich die Antworten richtig an – und das muss mir erstmal reichen.

    Ich lebe schließlich zum ersten Mal und ich lerne noch.

    Bitte schön:

    ⁃ Versuche ich gerade Dinge zu tun, die ICH tun will, oder sind es Dinge, die andere von mir erwarten?

    ⁃ Wie könnte ich mir selbst geben, was ich mir von dieser anderen Person erhoffe?

    ⁃ Entsteht dieses Denken in meinem Kopf aus Angst, Scham oder Schmerz? Was wäre ein besserer Gedanke, aus Mitgefühl, Liebe oder Hoffnung?

    ⁃ Kann ich drei Dinge nennen, die ich gerade brauche, die mir gerade jetzt helfen könnten?

    ⁃ Kann ich drei Dinge nennen, die ich jetzt loslassen könnte, damit es mir besser geht?

    ⁃ Wie kann ich das hier 5% leichter/einfacher machen?

    ⁃ Welche Antwort fällt mir am leichtesten und warum?

    ⁃ Muss ich das überhaupt tun? Oder -> Wie geht es einfacher? Oder -> Kann ich es automatisieren? Oder -> Kann es jemand anderes besser tun? (Eliminate, Simplify, Automate, Delegate – In That Order)

    ⁃ Was wäre, wenn das, was sich für mich gerade richtig anfühlt auch richtig wäre?

    ⁃ Was wäre, wenn das, was sich für mich gerade richtig anfühlt, falsch wäre?

    ⁃ Wer könnte davon profitieren, wie ich gerade denke oder fühle? (Wer könnte davon einen NAchteil haben?)

    ⁃ Welche Möglichkeiten habe ich, davon zu profitieren oder mich davor zu schützen, weiterhin so zu glauben oder zu handeln?

    ⁃ Wo spiegelt diese Situation einen Schmerz in mir wider, und was kann ich dagegen tun?

    ⁃ Wo spüre ich den Schmerz in meinem Körper? Was hat er mir zu sagen?

    ⁃ Mal angenommen, mich würde niemand beobachten oder beurteilen, welche Entscheidung würde ich treffen?

    ⁃ Was würde mir mein 80-jähriges Ich raten?

    ⁃ Was mein 8-jähriges Ich?

    ⁃ Wie würde es aussehen, wenn es einfach wäre (Tim Ferris)?

    ⁃ Wie würde es aussehen, anderen zu vertrauen?

    ⁃ Würde diese Entscheidung mein Leben besser oder schlechter machen?

    ⁃ Ist es wahr? (Byron Katie)

    ⁃ Will ich so weiter denken/leben/fühlen? Warum oder warum nicht?

    —-

  • Die Liste, die mein Leben erleichtert

    Die Liste, die mein Leben erleichtert

    Wer bist du, wenn du verletzt wirst?

    Wenn dich jemand beleidigt. Wenn jemand deine Arbeit kritisiert. …

    Was ist deine erste Reaktion? Welche Storys erzählst du dir? Wie sprichst du mit dir?

    Wie sieht dein Rückzugsort aus?

    Bist du in deinem Kopf, in deiner Brust oder in deinem Bauch?

    Wo kommen deine Gefühle her?

    Kämpfst du, fliehst du oder tust du lieber erstmal gar nichts?

    …

    Ich habe eine Liste mit Menschen, die mir wichtig sind.

    Auf deren Meinung ich etwas gebe.

    Immer wenn ich verletzt werde überlege ich:

    „Ist diese Person auf meiner Liste?“

    Wenn JA, dann ist es einfach. Wenn NEIN, dann auch.

  • Die schwerste Aufgabe in meinem Leben

    Die schwerste Aufgabe in meinem Leben

    Seit ein paar Jahren schreibe ich kleine Erinnerungen „an mich selbst“. Ein paar davon tauchen immer wieder auf und fallen mir am schwersten.

    A) Mich daran erinnern, glücklich zu sein. Millionen Dinge können passieren. Die Frage ist nicht, ob sie passieren werden. Die eigentliche Frage ist, ob Ich glücklich sein möchte, unabhängig davon, was passiert. Merkspruch: Was sollte schlimmstenfalls passieren?

    B) Meine eigene Seltsamkeit akzeptieren. Ich bin vollkommen ok so wie ich bin. Statt Energie aufzuwenden, damit mich andere mögen, sollte ich diese Energie nutzen, mich selbst zu mögen.

    C) Mir öfter die Frage stellen: „Wie würde es aussehen, wenn es einfach wäre?“

    D) Daran zu denken, dass ich niemanden verändern kann. Genauso habe ich keine Kontrolle, was andere Menschen über mich denken, warum sich also darüber Sorgen machen?

    E) Das nur ich alleine verantwortlich bin für mein Denken.

    F) Das es sein kann, das ich heute Abend das letzte Mal die Augen schließe.

    G) Das mein Gestern keine Rolle mehr spielt und keinen Einfluss auf mein Heute hat. Das ich mich in jedem einzelnen Moment dazu entscheiden kann, mich zu ändern. Und wenn ich das nicht tue, ich mich trotzdem verändern werde.

    H) Das ich nicht alles glaube, was ich denke.

    I) Daran zu denken, das es etwas in mir gibt, das mit allem ein Problem haben kann (und wird, wenn ich es lasse).

    J) Daran, das es meinen Kindern egal ist, ob ich vielbeschäftigt bin.

  • 2 Minuten, die dein Leben verändern / und meines auch

    2 Minuten, die dein Leben verändern / und meines auch

    Montag Morgen und ich habe schon den Geschmack von nassem Eisen im Mund.

    Du bist eigentlich noch gar nicht richtig auf der Arbeit, aber dein Puls geht schon über die 100. Du wärst am liebsten irgendwo anders. Dein Hemd ist unter den Achseln schon nass und du denkst dir 

    Alles ist besser, als hier zu sein.

    Wie soll ich überhaupt durch diese Woche kommen?

    Es sind die einfachen Dinge, die alles verändern.

    Keine Angst, das dauert keine 2 Minuten. Und im schlimmsten Fall, fühlst du dich wie vorher. Im besten Fall ändert es dein Leben.

    Atme lange ein…

    Atme aus und seufze.

    Nimm dir einen Moment Zeit, um dich auf dich selbst einzustellen, während sich deine Welt weiter dreht.

    Nimm dir einen Moment, um deine Aufmerksamkeit auf deine Nase zu lenken.

    Fühlt sie sich warm oder kalt an?

    Atme ein, rümpfe deine Nase, und atme aus, um sie wieder zu entspannen.

    Noch mal: Atme ein, um die Nase zu rümpfen… Und ausatmen, um loszulassen.

    Fühle, wie deine Nase weicher wird.

    Entspann deine Wangen.

    Lassen deine Ohren sich entspannen, während du die Welt da draußen ausschaltest und dich auf dich selbst einstellst.

    Bring dein Bewusstsein zu deinen Augen.

    Einatmen…

    Atme sanft aus und schließe die Augen für drei Atemzüge.

    Drei zwei eins…

    Mach die Augen auf, aber halte sie entspannt.

    Fühle, wie sich deine Augenlider mit jedem sanften Blinzeln verbinden.

    Lösen alle Verspannungen in den Muskeln um die Augen.

    Löse die Seiten deines Gesichts, die Schläfen und Ohren.

    Einatmen… Ausatmen…

    Fühle und entspanne den Raum zwischen deinen Augenbrauen.

    Bringen dein Bewusstsein nach oben in die Oberfläche deines Kopfes und in deine Haarwurzeln.

    Fühle ein Kribbeln auf deinem Rücken.

    Atme mit jedem Atemzug die ruhige Energie der Entspannung vom Gesicht bis in den Rest deines Körpers ein.

    Lass deinen Atem und deine Gedanken los und konzentriere dein gesamtes Bewusstsein auf diese Entspannung und dieses Bewusstsein.

    Lass alles an dir vorbeiziehen wie schwebende Wolken am Himmel. Hinter allen Wolken ist immer – Blau.

    Fühle alles in Zeitlupe

    Wiederhole in Gedanken: „Meine Gedanken und Ängste definieren mich nicht.“

    Einatmen und Ausatmen.

    Loslassen.

    Schließe ein letztes Mal deine Augen.

    Bedanke dich bei dir und dem Leben

    Öffne deine Augen und lass alles noch kurz nachwirken.

  • Gebt mir mein Leben zurück

    Gebt mir mein Leben zurück

    Was war ich stolz, als ich vor 20 Jahren dem Rauchen aufgehört habe, über Nacht. Und bis heute keine Zigarette mehr angefasst. Und keinen Drang danach.

    Aber es hat sich ein neuer Feind in mein Leben geschlichen. 

    • Morgens nach dem aufstehen
    • Auf dem Weg ins Badezimmer
    • Unterwegs mit dem Hund
    • Manchmal sogar Nachts
    • Beim Frühstück, Mittag- und Abendessen
    • Auf dem Klo und an der Kaffeemaschine
    • An der Ampel (und während der Fahrt)
    • Auf der Couch
    • …

    Ich habe 30.000 Kontakte auf meinem Iphone und jetzt zum dritten Mal meine Nummer gewechselt. Irgendwas ist immer. Aber flüchten bringt nichts.

    Ich fühle mich fremdgesteuert und wie die lebende ToDo Liste von anderen Leuten.

    Bitte nicht falsch verstehen. Ich liebe das, was ich tue. Aber ich liebe es nur, solange ich die Dinge tun kann, die ICH für richtig halte. Solange ich alles im griff habe.

    Aber Nein…

    Ich checke lieber 200 mal am Tag mein Handy und meine Mails.

    Ich habe mitgezählt. Sogar jetzt, wo ich das hier schreibe, spüre ich den Drang zu „checken“.

    Ich wünschte, ich könnte sagen, ich hab das im Griff und die volle Kontrolle über meine Gewohnheiten. 

    Es ist nicht so.

    E-Mails, Telefon und Co. an sich sind ja nicht schlecht. Es sind einfach Werkzeuge. 

    Und doch tut es mir in dem Ausmaß nicht mehr gut. Anstatt mir zu helfen – schadet es mir.

    Ich habe beschlossen, dass zu ändern.

    In meinem Fall, hängt mein unbewusstes Handy checken mit einem besonders unangenehmen Gefühl zusammen…

    Angst!

    Die Angst…

    • etwas zu verpassen
    • es anderen nicht Recht zu machen
    • jemanden zu verärgern
    • einen Auftrag zu verlieren/nicht bekommen
    • Zeit zu verlieren
    • …

    Dem Drang ist am schwersten zu widerstehen, wenn ich das Gefühl habe, woanders zu sein.

    Dieser kognitive Juckreiz tritt in kaum wahrnehmbaren Wellen der Angst auf, die durch unbeantwortete Fragen ausgelöst werden. 

    • Wartet in meinem Posteingang etwas Wichtiges auf mich?
    • Hat vielleicht doch jemand angerufen?
    • Was, wenn irgendetwas passiert ist?
    • Mit den Kids alles in Ordnung?

    Gute Nachrichten? Oder schlechte? Vielleicht würde ein kurzer Blick den Juckreiz ja beenden? Schon während ich dies schreibe, verspüre ich den Drang … nur ganz kurz mal nachsehen…

    Wir benutzen die Technik aus dem gleichen Grund wie Drogen … um dem Alltag zu entfliehen

    Was tun?

    Die Auslöser bekämpfen.

    Ich habe die Apps, die mich ständig jucken, auf den dritten Screen meines iPhones verbannt.

    Meine Apple Watch zeigt NUR noch die Zeit und meine Bewegung. Mein Handy liegt nachts in einem anderen Zimmer. Keine Erinnerungen für eingehende Mails. Ich checke nur noch zu bestimmten Zeiten. Keine direkte Erreichbarkeit mehr für Anrufe. Wenn etwas wirklich dringend ist, bitte eine SMS (keine Whatsapp & Co). Im Büro habe ich eine „Garderobe“ für mein Iphone eingerichtet, an der ich es abgebe, wie eine Jacke. Ich verfasse Mails ohne in meinen Posteingang zu schauen. Facebook habe ich vom Handy gelöscht.

    Ob es funktioniert? 

    Wir werden sehen.

    In 5 Jahren wird es wohl neben Raucherzonen auch Handy Zonen geben. Dort stehn dann im Winter die ganzen Süchtigen unter einem Heizpilz und starren in das blaue Licht. Während drin die Familie sitzt und mit dem Essen wartet. 

    Ob ich dabei stehe? …

    Wir werden sehen.

  • Was springt denn für mich dabei raus?

    Was springt denn für mich dabei raus?

    Sobald ich mit anderen Menschen kommuniziere überlege ich: „Was möchte die Person wirklich von mir? Was erwartet Sie von mir?“

    Wenn ich mit jemandem telefoniere: „Weshalb spricht er wirklich mit mir?“

    Ich schreibe eine Mail: „Warum liest Sie wirklich diese Mail?“

    Ich spreche mit einem Auftraggeber: „Was erhofft und erwartet er sich wirklich aus einer Zusammenarbeit?“

    Andere Menschen – Andere Perspektiven – Andere Erfahrungen – Andere Ängste

    Die Perspektive des anderen einnehmen, kann alles verändern.

    Und wer weiß, vielleicht will jemand genau das Gleiche wie du.

    Also mein Lieber, der du das liest … „was erwartest du von wirklich von mir“

    Was springt für dich und mich dabei heraus?

  • Ich leide beim Versuch das richtige zu tun (Blogartikel#332)

    Ich leide beim Versuch das richtige zu tun (Blogartikel#332)

    Es ist zum kotzen . ich weiß es doch besser. Nur kurz die Nerven verloren und zwei Tage gelitten. Zwei Tage Wolken wegen ein paar Minuten Genuss.

    Ich liebe Gummibärchen und Lakritz. Leider kommt das bei meinem Körper bei meiner Vorgeschichte nicht mehr gut an. Trotzdem habe ich es wieder getan.

    Ich kann nicht immer das Richtige tun.
    Ich kenne hunderte Ratschläge, wie ich mich besser Ernähre. Die alle zu befolgen ist unmöglich. Es ist sogar überwältigend, wenn ich nur daran denke.

    Was tue ich also?? – Gar nichts oder das falsche

    Manchmal würde es reichen, wenn ich die falschen Sachen einfach sein lasse.
    Wenn ich mir klar mache, was ich gelernt habe und von dem ich weiß, dass es falsch ist.
    Es ist einfacher, diese Dinge sein zu lassen als die Utopie zu verfolgen, immer das Richtige zu tun.

    Es ist einfacher, wenn ich mir klar mache, was die falschen Dinge sind. Ich versuche einfach konsequent „nicht dumm“ zu sein, anstatt zu versuchen intelligent zu sein.

    Rituale in meinen Tagesablauf einbauen, die ich befolgen kann. Auch wenn ich nicht weiß, wie meine perfekte Ernährung aussieht – ich weiß das Fertigpizza, rohe Möhren und Gummibärchen nicht gut für mich sind. Klar gibt es mindestens 10 Meter Buch von irgendwelchen Ernährungsgurus und schlauen Leuten die mir alle Ratschläge der Welt geben. Sobald ich aber versuche, das alles zu befolgen, kann ich nur scheitern.

    Ich fange besser mal klein und einfach an.

    Das ganze kann ich sogar auf mein Geschäft übertragen.
    Ich weiß vielleicht nicht genau, wie man erfolgreich wird, aber ich weiß, dass Faulheit, Trägheit und Unzuverlässigkeit definitiv zum Scheitern führt. Also höre ich einfach auf damit, faul, träge und unzuverlässig zu sein (ganz einfach, oder?)

    Anstatt genau herauszufinden, was funktionieren könnte, vermeide ich es, zu tun, was definitiv nicht funktioniert. Ich vermeide Verhaltensweisen und Entscheidungen, die mit Sicherheit zum Scheitern führen.

    Hör auf schlau sein zu wollen.
    Hör auf damit dumm zu sein.

  • Meine Werkzeuge, Mechaniken und Strategien

    Meine Werkzeuge, Mechaniken und Strategien

    Mein lieber Freund, meine liebe Freundin, hier findest du meine Werkzeuge, Mechaniken und Strategien um herauszufinden wer du bist und was du willst. Handverlesen. Auf Funktion getestet. Hier geht es um die ultimative Lösung. Nicht mehr und nicht weniger.

    Schreibdenken: Jeden Morgen für 30 Minuten. Einfach laufen lassen. Wahlweise Handgeschrieben oder getippt. Nicht korrigieren. Nicht überlegen. Nicht werten. Bewusst zerstreute Gedanken einladen. In die Breite schreiben.

    Gedanken- und Wortsprints: Hier nehmen wir ein Wort oder einen Gedankengang und schreiben Ihn auf eine Karteikarte auf. Ohne Ablenkung mit vollem Fokus. Was fällt uns alles dazu ein? Sobald wir merken, das wir abdriften – Blick auf die Karteikarte genügt. 20 Minuten denken. In die Tiefe schreiben.

    Wortnetze-, ketten oder Bäume bilden.

    Ideensex / SweetSpot: Jetzt verheiraten wir die Ideen die wir haben. Was kannst du. Was magst du. Wofür gibt es einen Markt. So wird zB ein Ingenieur zum Headhunter.
    Ideen ABC

    20 täglich. Trainiere deinen Ideenmuskel. Du wirst merken, du wirst immer besser darin. Ziel ist es nicht, gute Ideen zu haben, sondern Ideen. Ziel ist es auch nicht „DIE IDEE“ zu finden, sondern gut darin zu werden, Ideen zu erdenken“.

    Lust auf mehr Ideen? Mehr richtige Mitarbeiter? Mehr und bessere Ergebnisse?

    Du bist Personalentscheider oder kannst dir grundsätzlich einen Wechsel in einen neuen Job vorstellen?
    Melde dich bei mir oder meinem Team zu einem kostenfreien Erstgespräch.
    Hier analysieren wir gemeinsam, ob und wie wir dir helfen können.
    Melde dich gerne unter diesem Link.


    Thimo Müller – Headhunter & Coach

    Ich würde dir gerne ganz charmant und wie es meine Art ist 5 Möglichkeiten darbieten. Du kannst gar nicht verlieren.

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  • Meine erste und wichtigste Mail

    Meine erste und wichtigste Mail

    Meine erste und wichtigste Mail

    kennst du das?
    Du kannst morgens nicht mehr liegen bleiben. Du hast diese Idee im Kopf. Und du hast Angst, dass du sie vergisst. Du musst aufstehen und das ganze Ding aus deinem Kopf bekommen, bevor es weg ist.

    Ich probiere immer wieder neue Dinge aus. Ich kann nicht anders.

    Heute geht es mir um das Thema „Willkommen“, und wie wichtig es für jeden von uns ist „Hallo“ zu sagen.

    Für mich hat es etwas „besonderes“, wenn ich eine neue Mailadresse oder eine Telefonnummer von jemandem bekomme.
    Es ist eine Art Vertrauensbeweis.

    Eine Chance, einen Eindruck zu hinterlassen. Menschen bei einer Veränderung zu helfen.

    Unabhängig davon, weshalb ich die Kontaktdaten erhalten habe.

    Ich habe mir vorgenommen „jeden“ Menschen, der neu in mein Leben tritt mit einer Mail zu begrüßen, die über die reinen geschriebenen Worte hinaus geht.

    Meine erste Nachricht hat die Chance, alles zu verändern – oder nichts. Sie bildet die Grundlage für alles, was folgt.

    Es gibt nur diesen ersten Eindruck.

    Ich möchte wissen, was du machst und was dich umtreibt.

    Ich möchte dir hier etwas mitgeben, und nicht den Eindruck hinterlassen das du mir egal bist.

    Es gibt so viele neue Möglichkeiten, die durch das kennenlernen von Menschen entstehen. Das kann ich mir doch nicht dadurch versauen, das ich nicht freundlich „Guten Tag“ sage.

    Ab sofort gibt es also ein neues „Hallo“ von mir.

    Die Betreffzeile lautet:
    Hi, was machst du, und wie kann ich helfen?

    Danke fürs „in Kontakt treten, abonnieren, telefonieren oder einfach so auf mich zukommen.

    Mein Ziel ist es, Menschen von A nach C zu begleiten. Ihnen bei Veränderungen zu helfen. Sei es als Headhunter oder als Coach.

    Am allerwichtigsten ist es für mich, zu verstehen, was dich umtreibt.

    Wie kann ich dir helfen?

    Wenn du also auf diese Mail antwortest, wird etwas Zauberhaftes passieren.

    a) Ich werde antworten. Persönlich. Auf jede Mail. Versprochen.
    b) Wenn ich dir bei etwas helfen kann, werde ich mein bestes tun.

    Ich habe festgestellt, dass alle meine Projekte, Ideen, Geschäfte … immer auf den Bedürfnissen anderer Menschen beruhen.

    Schreib mir also gerne, was dich beschäftigt. Wo du gerade hängst. Ob du einen Blick von außen brauchst oder auf der Suche nach einem Job oder guten Mitarbeitern bist.


    Ob ich das durchhalte?
    Kein Ahnung. Die Zeit wird es zeigen.
    Mein Ziel ist es, mehr über die Menschen und deren Unternehmen herauszufinden.
    Aus diesen Ideen, Problemen und Herausforderungen entstehen neue Ideen, Artikel und Lösungen, von denen alle profitieren.

    Meine Idee ist es, die Menschen durch meine Arbeit zu verändern. Sie von A nach C zu bringen (wenn Sie das möchten).

    Also, probiere es aus und abonniere meinen Blog.

    Herzliche Grüße,

    Thimo Müller

    Im April 2020


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  • #133 Was würde Clint Eastwood tun?

    #133 Was würde Clint Eastwood tun?

    Pause

    Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie andernorts zu suchen.

    – François de La Rochefoucauld

    Einfach mal für 300 Sekunden eine Pause machen.
    Von allem tun und allem denken.

    300 Sekunden

    Keine Ausreden

    Pause

    IMG_0529

    • Die unüberlegte Reaktion auf eine Nachfrage deines Chefs, die du bereust.
    • Den hastigen Einzeiler, der doch etwas verstörend wirken könnte.
    • Das genervte „keine Zeit“ zu deinen Kindern.

     

    Jeder Computer, jedes Smartphone sollte eine Schlummertaste haben.

    Wie viele Dinge würden besser laufen wenn wir die Welt mal für 5 Minuten anhalten könnten?

     

    Die Stille stellt keine Fragen, aber sie kann uns auf alles eine Antwort geben.

    – Ernst Ferstl

     

    Manchmal frage ich mich auch: „Wie würde James Bond oder Clint Eastwood reagieren?“

     

    Bleib ruhig

     

    Thimo Müller

  • Bingo im Projektmanagement

    Bingo im Projektmanagement

    Kennen Sie das? Sie haben ein zartes Pflänzchen, eine kleine Idee oder den Drang nach etwas Neuem. Aber sobald Sie jemandem davon erzählen, macht die Person es oft mit nur einem Satz kaputt.

    • „Das ist doch Unsinn“
    • „Du lebst doch hinterm Mond“
    • „Das kann doch gar nicht klappen“
    • „Wenn das so einfach wäre, hätten das andere schon längst gemacht …“
    • „Du wieder mit deinen Ideen“

    Oder Sie suchen Unterstützung bei einem Projekt/einer Idee, das/die noch am Anfang steht. Hier besteht die Gefahr, das die Menschen die Sie um Unterstützung bitten, gar nicht abschätzen können wie umfangreich das Projekt werden kann und deshalb ablehnen und Sie nicht unterstützen.

    Ein Beispiel: „Sie organisieren gerade den Aufbau neuer Spielgeräte für den Kindergarten“ kann z.B. alles bedeuten. Vom Kauf einer Rutschbahn bis hin zum Betonieren der Fundamente und dem Streuen von Rindenmulch. Bitten Sie Ihr Umfeld zu früh um Mithilfe, wird es schwierig zu überzeugen. Die wenigsten Menschen können die ganze Tragweite ausmachen und reagieren deshalb zurückhaltend oder gar nicht.

    Vor einer Projektsitzung mit einem Auftraggeber habe ich deshalb den Projektinitator gebeten „Bingo“ zu spielen.
    Hierzu zeichnet er ein Raster aus 20-30 Feldern auf und trägt dort die Punkte ein, die aus seiner Sicht wichtig sind (Im Falle unseres Kindergartenbeispiels sind das: Werkzeug vorhanden, Anzahl der Spielgeräte, Geld, Helfer, Bauleitung, Verpflegung, Termine, Wetter, Kinderaufsicht, Zement, Startdatum, Dauer …). Erst wenn wir mindestens die Hälfte der Felder ausgefüllt haben, sollten wir für unsere Projekte um Unterstützer werben. Dadurch wird es leichter, andere von unserer Idee zu überzeugen. Die Idee ist nun greifbarer geworden.

    Bingo funktioniert auch in anderen Bereichen. Es ermöglicht einen übersichtlichen ersten Zugang zu Projekten im Anfangsstatus und vermeidet Komplexität und „Overpreparing“ wo Geschwindigkeit und Einfachheit benötigt wird. Ich nutze das Hilfsmittel häufig auch als Projektübersicht, wenn mir die Anzahl Projekte mal über den Kopf wachsen.

    • Berufswahl
    • Gehaltsgespräche
    • Problemstellungen
    • Stress durch zu viele Projekte
    • Wenn ich mal wieder nicht weiß wo mir der Kopf steht
    • Einstellungsgespräche / Bewerberauswahl
    • …

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