Kann ich mich in einen neuen Job hineindenken?

Neuer Job – aber welcher?


Mit 15 habe ich angefangen zu arbeiten und danach dutzendweise die Richtung gewechselt. Egal ob in Job, Militär, Schule oder Studium. 

Das Problem: Ich konnte meistens nicht mal sagen, ob es überhaupt in die richtige Richtung ging.

Die Entscheidung „ein neuer Job“, ist eine der wichtigsten Entscheidungen die wir in unserem Leben treffen.

Das Problem:

Das Ergebnis sollte eine Veränderung sein, die mit der Person übereinstimmt, die wir sind, sowie mit der Person, die wir sein möchten.

„Aber woher soll ich wissen, wohin ich will und wie ich dorthin komme?“

Du kennst das:

  • Du kommst montags ins Büro, und weißt eigentlich gar nicht, warum du das alles machst.
  • Du hast das Gefühl, du könntest deine Zeit so viel besser nutzen.
  • Du hast eigentlich für nichts anderes mehr Zeit.
  • Du lebst von Wochenende zu Wochenende und von Urlaub zu Urlaub.
  • Es ist nur noch „Arbeit“.
  • Es wird langweilig, unerfüllt und überflüssig, und du weißt, dass du etwas anderes tun möchtest. Aber was?

Leider kommst du mit der Entscheidung „Jobwechsel“ nicht weit. Du nimmst dein selbst eben immer mit in den neuen Job. Und so lange du nicht weißt, was und wohin du willst, kommst du nicht weit.

Keine Veränderung ist die richtige, wenn sie nicht mit dem übereinstimmt, was Du aus deinem Leben herausholen möchtest.

Tempo vs. Geschwindigkeit

Leute, die zu allem Ja sagen, haben ein hohes Tempo. Sie haben ständig etwas zu tun. Oft kommen sie aber nirgendwo hin. Warum? Weil sie nicht in Geschwindigkeit denken. Wenn wir den Unterschied zwischen Tempo und Geschwindigkeit verstehen, ändert sich unsere Arbeitsweise. Das Denken in mehreren Dimensionen ist eine der entscheidenden Fähigkeiten, die uns leider niemand beigebracht hat.

Wenn wir anfangen, unsere gewünschte Richtung klar zu formulieren, geben wir uns die Chance für einen klaren Sinn in Leben und Karriere. Das Spiel wird einfacher, weil wir wissen, dass alles dorthin führt, wo wir sein möchten.

Das nicht alles auf diesem Weg glatt läuft, ist klar. Es ist ein dauernder Prozess. 

  1. Du orientierst dich und gibst die grobe Richtung vor.
  2. Gehst beherzt los (auch mal mit nur 70% Wissen).
  3. Hältst irgendwann inne und schaust, wo du angekommen bist.
  4. Fühlst und überlegst: Was war gut, was nicht. Wovon willst du mehr, wovon nicht. Was hast du gelernt …
  5. Du fängst wieder bei 1. an

Es gibt mehrere Denkmodelle, die uns dabei helfen können.

Die Verwendung dieses „Hund/Schwanz“ Denk-Modells hilft dabei, Möglichkeiten zu identifizieren und uns darauf zu konzentrieren, das wir (zumindest grob) die richtige Richtung einschlagen.

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