Kategorie: Leben

  • Wie funktioniere ich optimal?

    Wie funktioniere ich optimal?

    „Ich weiß gar nicht mehr, was ich will … weil ich mich so sehr damit beschäftigt bin, was ich wollen sollte. So sehr, dass ich es schon für mein eigenes „wollen“ halte.“

    Du stehst jeden Morgen auf, nur um nach ein paar Minuten zu denken „warum eigentlich?“

    Warum mache ich das hier eigentlich?

    Was mache ich hier?

    Wie lange soll das noch so weiter gehen?

    Und vor allem: „Wie lange habe ich überhaupt noch?“

    Du funktionierst optimal, bist toll erfolgreich aber leider nicht mehr richtig lebendig.

    Ist das das Leben?

    Oder sollten wir uns mal wieder auf den Weg machen?
    Mal wieder lernen, wie das richtige Leben geht!

    Wieder mit meinen tief vergrabenen Anteilen in Berührung kommen.

    – Sinnlichkeit
    – Körperlichkeit
    – Entdeckerfreude
    – Gestaltungsdrang und Abenteuerlust

    Alles, was ich mal in mir gespürt habe.

    Aber wo findet das Leben statt? (Tipp: in der Schule nicht und meist auch nicht im Job)

    „Das Eigene“ zu finden… es wieder frei zu legen… – ist schwer, weil es schon so lange weg ist.

    „Wir wissen gar nicht mehr, was was wir wollen … weil so sehr damit beschäftigt sind, was wir wollen sollten.“

    Ich fühle mich manchmal wie dressiert, ohne es wirklich zu bemerken.

    Ich gehe anderer Leute Wege, spalte Teile von mir selbst an … schalte sie sogar ab.

    Deshalb bin ich dankbar für jede Krise.

    In Krisen wird das Hirn weich und lässt Raum für Neues.

    Raum, um zu denken, zu fühlen und zu handeln.

    Raum für längst Vergessenes und Vergrabenes.

    Was machst du in einer Krise?

    Bleibst du offen und neugierig oder versteckst dich vor Dingen, die du eh nicht ändern kannst?

  • Für den Rest meines Lebens

    Für den Rest meines Lebens

    Als Kind habe ich einmal mit einer Steinschleuder einem anderen Kind ins Gesicht geschossen. Das ist eine der ersten Dinge, an die ich mich für den Rest meines Lebens erinnern werde.

    Wenn auch ungewollt.

    Es gibt diesen Zeitpunkt im Leben, wo du das Konzept „für den Rest meines Lebens“ ganz verstehst.

    Dinge, Begegnungen, Orte, Geschmäcker, Gefühle usw.

    „Ich werde mich für den Rest meines Lebens an etwas erinnern!“

    „Ich werde mich für den Rest meines Lebens etwas tun!“

    Nur um dann irgendwann zu merken, das es eben doch vorbei ist mit den Comics, die du dein Leben lang lesen wolltest. Die Discos am Wochenende. Dem Sport, den du dein ganzes Leben lang ausüben wolltest. Deinem Lieblingseis, Deiner „ersten Liebe“…

    Und doch tue ich es heute immer noch.

    Und wenn es auch eine neue Eissorte geworden ist und eine andere Sportart … „für den Rest meines Lebens“.

    Irgendwie freue ich mich sogar darauf. Auf das da noch viele Menschen, Dinge und Gefühle in mein Leben treten. Das ich neue Sachen ausprobieren kann und sagen kann „für den Rest meines Lebens“.

    Das Wünsche ich mir… Wahrscheinlich für den Rest meines Lebens.

  • Was versteckst du?

    Was versteckst du?

    Was versteckst du vor dir und vor anderen?

    Was willst du? Also wirklich WOLLEN? Verlangen, von ganzem Herzen? Über was denkst, träumst fühlst du nach? Wunderschöne Fantasien in deinem Kopf? Die ehrlichsten, tiefsten und innigsten Wünsche deines Herzens?

    Kennt jemand anderes diese Wünsche? 

    Hast du sie aufgeschrieben?

    Etwas auf meiner Liste ist mir aufgefallen.

    Dort stehen Dinge, von denen ich mit Sicherheit weiß, das ich sie NIE erreichen werde. Und trotzdem lasse ich sie dort stehen.

    Zum Beispiel: „Meinen Bruder nochmal in den Arm nehmen.“ 

    Er ist leider vor vielen Jahren gestorben. Trotzdem steht dieser Wunsch auf meine Liste. Und er bleibt dort. 

    Warum lasse ich diese Wünsche stehen?

    Weil es etwas Befreiendes hat. Es ist befreiend zu wissen, dass ich einen Wunsch habe und ihn nicht erfüllen muss. Einfach, weil es nicht mehr möglich ist. Und trotzdem muss ich dieses Verlangen nicht unterdrücken. Für mich wäre das so, als ob wollte ich etwas in mir zum Schweigen bringen würde. 

    Deshalb bleiben diese Wünsche auf meiner Liste. Für immer.

    Es hindert mich nicht daran, es zu wollen. Es wäre doch lächerlich zu denken: „OK, da er nicht mehr hier ist, kann ich diesen Wunsch nicht erfüllen, deshalb werde ich es von meiner Liste streichen“. Ich sage mir also lieber: „weißt du was, es ist okay“, darin liegt meine Macht. 

    Die Macht, in der Lage zu sein, ganz und gar ehrlich zu sich selbst zu sein.

    Was will ich wirklich?

    Ganz egal ob ich diese Wünsche jemals erfüllen kann. Ohne Druck oder schlechtes Gewissen?

    Wie oft sperren wir unsere tiefsten und ehrlichen Wünsche weg? Nur weil wir sie für albern halten oder wir denken, dass wir ihrer nicht würdig sind. Wir Angst davor haben, be- oder verurteilt zu werden oder uns einfach unsicher sind, ob wir sie tatsächlich erreichen können.

    Dazu möchte ich sagen…

    „Na und“?

    Schreib DEINE Liste! Mit deinen Wünschen. Egal für wie unwahrscheinlich, unerreichbar oder unspektakulär du sie hältst. Egal wie sehr du an deiner eigenen Fähigkeit zweifelst. Egal wie sehr du den „Richtersruch der anderen“ fürchtest oder wie sehr du dich lächerlich machen könntest. Schreib es einfach auf. Nur für dich.

    Geschafft? OK. Sag es jetzt einer Person. Einem Menschen, der vielleicht ein Träumer ist, genau wie Du. Sag es dieser sanften, optimistischen Seele, die selbst ihre eigenen inneren Wünsche hat. Und sollte es diese Person nicht geben, stelle dir einfach diese Person in deinen Gedanken vor.

    Und dann lass die Wünsche einfach ein bisschen ruhen. 

    Wir sind zu oft so in das Wie und Warum unserer Wünsche verstrickt, dass wir vergessen, sie einfach mal zu benennen. Indem wir sie laut sagen und uns selbst und anderen zugestehen, werden manchmal Dinge in Gang gesetzt, die wir noch nicht sehen können.

  • Mein verstecktes Leiden

    Mein verstecktes Leiden

    Wie kann ich mich so langweilen, wenn ich gleichzeitig so beschäftigt bin?

    Der kleine Kerl hat noch so viel im Kopf. So vieles, das er noch ausprobieren möchte. So vieles, das er noch werden will.

    … und tut doch … NICHTS

    Manchmal habe ich das Gefühl, meine Uhr ist vor ein paar Jahren stehen geblieben – ich habe es nur noch nicht bemerkt.

    Die Zeiger stehen irgendwo kurz vor der Tagesschau. Ich hänge seitdem im Werbeblock. Ständig neue Spots und Produkte. Neue Säue, die durch den Ort getrieben werden.

    Ich bin professioneller Konsument geworden.

    Aber es ist meine Entscheidung ob ich mit einem dünnen Bleistift zitternd meine Linien ziehe oder mit Pinsel und Farbe um mich werfe.

    “Life is the art of drawing without an eraser.“ —John W. Gardner

    Langeweile ist mein geheimes Leiden.

    Das Problem: Ich muss erst bemerken, das sich meine Uhr nicht mehr bewegt. Ich muss bereit sein, die Uhr wieder aufzuziehen. Ich weiß nicht, was danach passiert.

  • Heb dir das Beste für den Schluss auf – geschenkt

    Heb dir das Beste für den Schluss auf – geschenkt

    „Am besten hebst du dir das beste für zum Schluss auf“

    Aber ich will immer nur das beste – Jetzt

    Wenn mir jemand eine Schale Erdbeeren hinstellt, esse ich doch auch nicht die Grünen oder die Braunen zuerst und hebe mir die beste bis zum Schluss auf. Natürlich nehme ich mir die saftigsten zuerst. Meistens habe ich nach der halben Schale eh genug. Dann würden die besten ja noch im Körbchen liegen.

    Da nehm ich mir lieber gleich die besten zuerst.

  • Schäm dich (#418).

    Schäm dich (#418).

    Manchmal habe ich das Gefühl, wir müssten uns schämen, – wenn es es gut geht.

    • Du kommst alleine auf die Welt.
    • Du denkst und fühlst alleine.
    • Unsere Erinnerungen, Schmerzen und Hoffnungen – fühlen nur wir selbst.

    Sei mal der wichtigste Mensch in deinem Leben. Probiere es nur mal kurz aus. Und das hat nichts mit Egoismus zu tun.

    Trotzdem versuchen wir, es allen anderen Recht zu machen?

    Und wehe, du tust Dinge, die gut für DICH sind. Du hast gefälligst an die anderen zu denken. Oder zumindest ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn du dein Ding durchziehst.

    Sie haben dir erzählt, dass du deiner Leidenschaft folgen und dich von deinen Stärken leiten lassen sollst.

    „Tu was du liebst, dann du musst nie mehr arbeiten“, haben sie dir gesagt. Du musst einfach auf dein Herz hören.

    Jeden Tag erzählen dir irgendwelche Leute, was du zu tun und zu lassen hast. Wie du am besten Karriere machst, mit deinem Leben umgehst und was weiß ich noch alles.

    Aber was, wenn das alles bei dir nicht funktioniert?
    Wenn du gar nicht weißt, worin du gut bist?
    Wenn dein Herz nicht mit dir spricht und du auch keine Leidenschaft hast?

    Was dann?

    Vielleicht hast du auch das Gefühl, das du irgendwie gar nichts mehr unter Kontrolle hast. Das du mit deinem ganzen Leben einfach wie ein kleiner Korken auf dem Meer schwimmst und keinerlei Macht darüber hast, was mit dir passiert.

    Das einzige, was du noch kannst, ist eine vertikale Kopfbewegung namens Nicken.

    Denke und fühle mal wieder:

    • „Wer hat eigentlich meinen Weg gezeichnet?“
    • „Bin es wirklich ICH, der hier entscheidet?“
    • „Wessen Leben lebe ich hier?“
    • „Stehe ich morgens wirklich gern auf?“
    • „War es das?“
    • „Worum geht’s hier überhaupt?“
  • Ich habe meine Erfüllung immer noch nicht gefunden.

    Ich habe meine Erfüllung immer noch nicht gefunden.

    Zumindest glaube ich das.
    Jeden Morgen denke ich „da muss doch noch was kommen“.
    Irgendjemand kommt heute sicher vorbei, und zeigt mir, wie ich sie finde.
    Und am am Ende des Tages lasse ich wieder den Kopf hängen, weil ich meine Erfüllung noch nicht gefunden habe.

    Vieleicht sollte ich etwas anderes probieren.

    Fang an, alles was du tust mit ein wenig mehr Liebe zu tun.
    Die Erfüllung kommt manchmal danach.

    Und wenn nichts funktioniert, fang bei deinem Leben und deiner Gesundheit an. Deine Gesundheit alleine ist es Wert und sollte dir Erfüllung genug geben.

    Entscheide dich in jedem Moment fürs glücklich sein. Du musst nichtmal groß darüber nachdenken. Es ist wie ein Muskel, den du trainierst. Du kommst einfach immer wieder zum „glücklich sein“ zurück. Und du wirst immer besser darin.

  • Was bringt dein 8-Jähriges Ich zum Heulen? Und warum der kleine Kerl mich oft auslacht?

    Was bringt dein 8-Jähriges Ich zum Heulen? Und warum der kleine Kerl mich oft auslacht?

    Irgendwann hat es angefangen. Ich weiß nicht mehr genau wann. Aber irgendwann hat irgendetwas die ganze Leidenschaft aus mir herausgepresst. Ich habe angefangen, Dinge zu tun, auf die ich keine Lust hatte. Manche davon habe ich sogar gehasst.

    Warum?

    • Weil ich Geld dafür bekommen habe
    • Weil ich gut darin war
    • Weil ich gelobt, belohnt oder bewundert wurde
    • Weil ich dachte, andere erwarten das von mir
    • Weil „man“ das eben so macht

    Uns wird beigebracht, dass der einzige Grund, etwas zu tun, darin besteht, dass wir dafür irgendwie belohnt werden.

    Ich konnte von Morgens bis Abends auf einem Lehmhügel in unserer Nachbarschaft spielen. Ich habe in Büchern gelebt und Stunden damit verbracht, auf der Straße irgendwelche Tricks auf irgendeinem Sportgerät zu üben. Nicht weil irgendjemand mir dafür Noten oder Geld gegeben hat. Auch nicht, um irgendjemanden zu beeindrucken. 

    … und dann, irgendwann, habe ich damit aufgehört.

    Ab und zu kommt er noch mal raus, der kleine 8-jährige in mir. Er sitzt irgendwo in meinem Herzen versteckt. Wenn er auftaucht, fragt er meistens Dinge wie:: „Warum spielst du nicht mehr?“ „Willst du das wirklich?“ „Warum tust du das?“

    Und ich antworte Ihm: 

    „Weil man damit kein Geld verdienen kann!“
    „Weil das Leben so ist“

    „Weil ich eine Verantwortung habe“

    Er runzelt dann meistens nur seine kleine Stirn oder rollt die Augen und fragt:

    „Stimmt das wirklich? Echt jetzt?“

    Schon klar, ich werde jetzt kein professioneller Skateboarder mehr. Und nur fürs spielen im Dreck wird mir niemand einfach so 100€ in die Hand drücken.

    Aber was steckt denn dahinter? Was hat mich dazu getrieben, den ganzen Tag mit meinem Board über ein kleines Holzbrett zu springen. Nur um es am nächsten Tag wieder zu versuchen. Freiwillig, 8 Stunden lang bei 30 Grad. Jeden Tag!!!

    Das Gefühl, es irgendwann zu schaffen.

    Dieser kleine Moment, in dem ich etwas dazu gelernt habe. Dieser Augenblick, in dem ich merke: 

    • Ich bin besser geworden.
    • Ich bin an meine Grenze gegangen.
    • Ich habe nicht aufgegeben.

    Es geht nicht um das Skateboard fahren oder irgendein anderes Hobby. Es geht um das TUN an sich. In etwas richtig gut zu werden. „Meisterschaft zu erlangen“

    Die pure Freude an etwas, bei dem ich besser und besser werde, und dem Gefühl, zu spielen.

    Am Anfang des Lebens ist alles nur ein Spiel. Wir denken nicht darüber nach, das es anders kommen könnte. Das irgendwann jemand kommt, und sagt:

    „Das Leben ist kein Spiel mehr“ „Du kannst das nicht alles auf die leichte Schulter nehmen.“ „Du hast eine Verantwortung zu tragen.“ „Das ist alles nicht so einfach, wie du dir das vorstellst“ „Wo kämen wir denn hin, wenn alle das Leben nur als Spiel sehen würden?“

    Ja, wo kämen wir hin.

    Keine Ahnung!

    Aber wo bin ich denn heute hingekommen? Mit Ernsthaftigkeit, Vernunft und Verbissenheit?

    Lass also wieder mal ein bisschen mehr spielen.

  • Ich habe absolut keine Ahnung, wie dieses Ding funktioniert

    Ich habe absolut keine Ahnung, wie dieses Ding funktioniert

    Mit dem Alter wachsen wir aus ziemlich vielen Dingen heraus.

    Schuhe, Kleidung, unser Kinderzimmer usw …

    Parties, die Nächte durchmachen, Pop, Punk, Rock.

    … aber auch unsere Ansichten, Einstellungen, Ziele und Visionen.

    Und auch die härteren Dinge. Beziehungen, Partner, Familienmitglieder und Freunde.

    Wir sind Meister im herauswachsen.

    Schließlich tun wir es unser Leben lang.

    Viele von uns sind aus Ihren Jobs herausgewachsen. Aus Ihren Karrieren, für die sie viele Jahre alles geopfert haben und plötzlich merken: Das ist es nicht mehr!

    Wir wachsen aus unseren Träumen und Sehnsüchten heraus. Aus unserem Bild vom Leben, unserem Sein.

    Hin und wieder wachsen wir sogar aus uns selbst heraus. Wir entwachsen der Person, die wir mal sein wollten. Dem Kerl mit dem coolen Anzug, dem großen Büro und dem Porsche vor der Tür. Mit einem Kalender voll mit so vielen Terminen mit irgendwelchen wichtigen Leuten, das wir einen Assistenten brauchen um den Überblick zu behalten.

    Und dann merkst du, dass du absolut Null Ahnung hast, wer dieses Bild in deinen Kopf gepflanzt hat. Wo diese Ziele überhaupt herkommen. Und was mit dir passiert, wenn du sie erreicht hast.

    Bis du eines Tages aufwachst und merkst, dass diese Flamme erloschen ist und sie nicht mehr der Grund ist, weshalb du am Morgen aufstehst.

    Ich bin jetzt 45, und eine Sache, die mich echt überrascht hat ist: Wie viel von mir selbst ich jeden Tag Neu entdecke, wenn ich danach Suche. Wenn ich offen bleibe und meinen Kalender nicht voll mit Terminen, Dingen und Aufgaben knalle, die ich eigentlich gar nicht mehr will.

    Da gibt es Teile in mir, die ich noch gar nicht kannte. Und diese Teile haben etwas zu sagen. Meine Aufgabe ist es nur hinzuhören.

    Wer hätte gedacht, dass da noch andere ICHs in mir leben.

    Das ist manchmal schön, manchmal traurig und manchmal beängstigend.

    Denn das Loslassen fällt mir nicht immer leicht. Meine Hände sind solange schon zu Fäusten geballt, dass sie das Gefühl des Entspannens erst noch lernen müssen.

    Und dann plötzlich merkst du, dass du dich von Dingen entfernt hast, die dir einst lieb und teuer waren. Bei denen du die Zeit und alles um dich herum vergessen hast. Das es da Menschen gibt, denen es egal ist, wie erfolgreich oder vielbeschäftigt du bist.

    Wenn sich also der ein oder andere darüber ärgert, was aus mir geworden ist, dann tut es mir wirklich leid.

    Ich bin zum ersten mal auf dieser Welt. Ich wachse und übe noch. Und ich habe noch absolut keine Ahnung, wie dieses Ding namens Leben überhaupt funktioniert.

  • Vom genau hinsehen

    Vom genau hinsehen

    Was passiert, wenn du genauer hinsiehst?

    Stell dir vor, du stehst mit einem Freund in der Küche und schaust mit ihm aus dem Fenster. Er sieht, wie auf der Straßenseite gegenüber der Nachbar gerade den Müll hinaus stellt. Genauso gut könnte er aber auch sein eigenes Spiegelbild in der Fensterscheibe betrachten. Sich Gedanken machen, was die Ärztin zu der kleinen dunklen Stelle an seinem Nacken gesagt hat, die schon seit Wochen sein Denken belastet.

    Nur weil du den Nachbarn und seinen Müll siehst, bedeutet das nicht, dass alle Welt dein Denken und Fühlen teilt.

    Was siehst du, wenn du diesen Text liest?

    • Siehst du die Buchstaben, die Worte und Sätze?
    • Siehst du das Schwarz und Weiß?
    • Die Werbung am Rand
    • Die Uhr in deinem Browser
    • Die Finger, die auf der Tastatur ruhen
    • Die schwarzen Ränder deines Displays
    • Die Spiegelung deines Gesichts, die Falten deiner Stirn auf der Glasscheibe deines Geräts.
    • Die Ränder deiner Brille, die immer leicht schief auf deiner Nasenspitze sitzt.
    • …

    Was siehst du wirklich bei deinem Blick in die Welt? Wenn du beginnst, genau hinzusehen? Ohne direkt deine Schubladen zu öffnen.

    Da ist noch eine ganze Welt.

  • 🦮Was macht der Hund eigentlich, wenn er das Auto eingeholt hat?

    🦮Was macht der Hund eigentlich, wenn er das Auto eingeholt hat?

    Was machst du, wenn du an der Spitze angekommen bist?
    Wenn du dort oben auf der Spitze deines Berges stehst?

    Du musst aufpassen.
    Weil du dort sehr wahrscheinlich alleine stehen wirst.
    Es könnte auch ziemlich kalt dort oben werden.
    Meistens weht ein eisiger Wind.

    Und es gibt nur noch eine Richtung, in die es dann noch gehen kann.

    Also nimm dir lieber etwas mehr Zeit beim Aufstieg und genieße die Zeit.

    Was hilft es dir, wenn du schnell oben bist?
    Was bedeutet es für den Rest deines Lebens?

    Ich habe beschlossen, dass ich erst am Tag vor meinem Tod ganz oben ankommen möchte.
    Ob ich das hinbekomme??

    Keine Ahnung! 🤷‍♂️

    Beim Radfahren geht es mir ähnlich.
    Diese wundervollen kleinen Tritte den Berg hinauf.
    Die stetige Anstrengung und das schöne Gefühl, auf dem Weg zu sein.

    Ich muss nie zurückschauen.
    Ich weiß, das schönste Stück ist gerade jetzt, in diesem einen Moment.

    „Anything worthwhile takes a long time“
    sagt die tolle @debbiemillman

  • Jeden Tag eine kleine Reise.

    Jeden Tag eine kleine Reise.

    oder „Warum ich jedes Mal etwas besser und glücklicher nach Hause komme als ich losgelaufen bin?“

    Ist es das „draußen“, dass mich verändert?
    Ist es die Bewegung, das Spüren, die Luft und das Licht, … sind es die Elemente?

    Jeden Tag eine kleine Reise … für alle meine Sinne

    „Ich packe meine Tasche und nehme mit“:

    • Sorgen
    • Nöte
    • Probleme
    • Ängste
    • Wut und Scham

    Einmal draußen, macht mich jeder Schritt leichter.

    Die Probleme werden nicht weniger oder verschwinden.

    Sie verlieren einfach an Kraft. So als würden sie sich abnutzen mit jedem Schritt, den ich mache.

    Als blieben meine Probleme und Sorgen „auf der Strecke“

    Wie ein nasser Mantel, der langsam in Sonne und Wind trocknet.

    Wenn ich zurück bin, ist nicht alles besser, – aber vieles einfacher.
    Meine Sorgen und Gedanken fühlen sich leichter an.
    Meine Sicht hat sich verändert.

    Neue, andere Ideen flackern überall auf.
    Manchmal so viele, dass ich Angst habe, sie wieder zu vergessen.

    Deshalb schreibe ich.

    Um das Gedachte und Gefühlte zu verarbeiten.

    Um nicht zu vergessen – das ich lebe

  • Du wirst das hier nicht überleben

    Du wirst das hier nicht überleben

    „Deine Zukunft steckt immer schon in dir“ habe ich irgendwo mal gelesen.

    Wir leben davon, vorbereitet zu sein, was noch nicht ist.

    Und am Ende werden wir das ganze nicht überleben (das Leben).

    Leider werden die meisten Bedingungen der Zukunft im Außen geschrieben – neue Technologien und Produkte, Umwelteinflüsse, Verschiebungen von Bedürfnissen usw.

    „Du kannst dich hinwerfen und mit den Händen und Füssen auf den Boden trommeln, verändern wird die Welt sich trotzdem.“

    Daher wird es immer wichtiger, die Veränderungen im Außen wahrzunehmen und sie in das eigene Leben einfliessen zu lassen. 

    Wenn wir uns keine Vorstellung mehr von der Zukunft machen können, sind wir im reinen „Reagiermodus“ – und wenn wir immer nur reagieren, haben wir keinen Entwicklungsspielraum. 

    Wir sind so mit Hinterherrennen beschäftigt, das wir unser Gespür gar nicht spüren.

    Wer sich also die Zukunft nicht vorstellen kann (oder will), wird immer wieder überrascht werden.

    Eine tolle Übersicht findet der geneigte zukunftsinteressierte „Veränderer“ auch hier. Anhand dieser Megatrends kann jeder für sich einmal durchspielen, welche Faktoren zukünftig Einfluss auf uns persönlich, aber auch auf unsere Unternehmen haben werden.

    Für uns als Menschen, Personalberater, Kandidaten, Bewerber, Unternehmen … hat nahezu jeder Punkt einen enormen Einfluss.

    Prädikat: spannend

    Link: 12 Megatrends – die großen Treiber des Wandels

  • Von dem kleinen Junge, der versucht, dass Leben jeden Tag aufs Neue zu lieben.

    Von dem kleinen Junge, der versucht, dass Leben jeden Tag aufs Neue zu lieben.

    Eine Erinnerung an mich selbst

    Lieber Thimo,

    weißt du noch … es gab mal eine Zeit, in der du dir über nichts und niemanden Gedanken gemacht hast.

    Du lebtest voller Vertrauen einfach in den Tag hinein.

    Aufwachen -> LEBEN -> Einschlafen -> und wieder von vorne

    Je älter du wurdest, desto mehr Gedanken hast du dir gemacht. Obwohl du gelernt hast, dass die meisten Dinge eigentlich nie so schlimm gekommen sind (wie du dir dachtest).

    Hinter dem Menschen, zu dem du geworden bist, dem Leben, das du bisher gelebt und den Tränen der Freude und Schmerzen, die du vergossen hast, steht immer auch der kleine Junge, der sich in das Leben verliebt hat.

    Der kleine Junge, der versucht, dass Leben jeden Tag aufs Neue zu lieben.

    Der kleine Junge in dir denkt im Moment sehr viel nach – und das ist ok.

    Solange du die wirklich wichtigen Dinge in deinem Leben nicht aus den Augen verlierst.

    DU, Deine FAMILIE, Die ZUKUNFT

    Nimm den kleinen Jungen an die Hand.
    Gib ihm das Vertrauen, das er jetzt benötigt.
    Die Zuversicht, dass am Ende doch alles GUT wird – irgendwie.

    Manchmal funktioniert es … manchmal nicht.

    Tu es für Ihn
    Gib NIE auf

  • Die 5 Töne meines Lebens

    Die 5 Töne meines Lebens

    Manche stellen sich diese Frage zu oft. Manche zu selten. Manche NIE.

    Wozu bin ich gemacht und gedacht?

    Meine Antworten sind selten gleich.

    Aber es gibt Themen, die sich wiederholen.

    Meine Lebensthemen

    Eine Art Melodie, die immer im Hintergrund läuft.

    Eine Melodie aus Tonlagen und Abschnitten gemacht. Manche laut, andere leise, schnell und langsam.

    Diese Melodie klingt für jeden anders. Weil Sie anders ist und jeder sie anders hört.

    Diese Melodie ist meine

    • Einer tiefen Lust am Leben, als „bassiges Brummen„, das sich durch meinen Tag zieht.
    • „Kurze, laute und scheppernde Geräusche“ die für die Macht stehen, mich jeden Tag für ein „JA“ zu entscheiden
    • Die sanften aber kraftvollen Töne der Liebe … zu meiner Frau, meinen Kindern und meiner Familie gegenüber.
    • Einem Summen der starken Neugierde und Begeisterungsfähigkeit dem Neuen und Anderen gegenüber.
    • Dem Wechsel aus Getöse und Gemeinschaft und schweigender Einsamkeit.

    Wie klingt deine Melodie?