In meinem ersten Job habe ich viel Zeit mit dem Inhaber im Auto verbracht. Stundenlang habe ich versucht, ein Gespräch in Gang zu bringen. Ich konnte die Stille nicht aushalten. Ich hatte Bauchkrämpfe aus Angst vor der Stille.
Heute kann ich zumindest für 30 Minuten meditieren oder meine Aufmerksamkeit still auf eine Sache richten. Aber es ist noch jedes Mal anstrengend.
„Darüber muss ich nachdenken. Es wäre leichtfertig und fahrlässig, wenn ich darauf jetzt sofort antworte.“
Die Worte sagte mal ein Kunde zu mir, als wir über den Preis verhandelt haben. Wann immer es geht, erinnere ich mich an seine Worte.
Wir haben gelernt, auf alles eine Antwort zu haben. Oder zumindest den Raum nach einer Frage mit Worten zu füllen.
Was wir nicht gelernt haben ist, diesem Drang zu widerstehen.
Manche Gespräche sind einfach zu wichtig, als das wir Sie nur mit Worten füllen.
Nutze die Macht der Pause. Gerade wenn es um wichtige Entscheidungen geht. Nimm dir heraus, dir die Zeit zu nehmen…
… um nichts zu tun.
Mir kommen Dutzende Dinge in den Kopf, an die ich noch denken muss (Einkaufen, Kinder, Frau, Kunde A, B, C …).
Ich schreibe Sie oft auf oder spreche Sie aufs Smartphone, um den Kopf frei zu kriegen.
Mit einem Mund voller Worte lässt sich schwer nachdenken.
In meinem Job habe ich es täglich mit lebensverändernden Entscheidungen zu tun.
Wenn ein Mensch sich für einen neuen Job entscheidet, ist das ein emotionaler und wichtiger Moment. Es geht um nichts weniger als um ein zukünftiges Leben.
Das sollten wir Wertschätzen und berücksichtigen.
Lass bei den wichtigen Entscheidungen des Lebens öfter mal auf „Pause“ drücken.
Warum denke ich gerade diesen Gedanken?
Gibt es noch andere?
Was passiert, wenn ich jetzt über diesen Gedanken nachdenke?
Wie fühle ich mich beim Denken dieses Gedankens?
Warum fühle ich mich so?
Wo kommt dieser Gedanke her?
Gibt es etwas, das mich beeinflusst, was ich bisher noch nicht gesehen habe?
Was erhoffe ich mir von dieser oder jener Situation?
Warum reagiere ich so auf diese Situation oder diesen Menschen.
Reich, erfolgreich, intelligent, glücklich, gesund, gut aussehend … war immer mein Ziel. Meine Beziehung, den Job, meine Rolle als Vater, Ehemann und Freund immer weiter zu optimieren.
Aber wozu?
Wann bin ich fertig damit?
Wann bin ich glücklich, reich, intelligent … genug?
Es wird sich nichts ändern. Es wird immer etwas geben, was es zu erreichen gilt. Es wird immer jemanden geben, der schöner, reicher, erfolgreicher, schneller, intelligenter ist.
Solange ich nicht weiß, warum werde ich mich immer „nur“ verändern und doch auf der Stelle treten.
Ziemlich anstrengend, oder?
Aber womit soll ich anfangen? Woher weiß ich, was ich will? Wie erkenne ich, was das Richtige für mich ist?
Ich wurde hier ausgesetzt, ich kleines Menschlein. Auf diesem kleinen Staubkorn inmitten eines unendlichen Weltraums. Woher zur Hölle soll ich wissen, wozu ich gemacht bin?
Ein Versuch:
Ich muss nicht jede Sekunde füllen. Nicht jede Pause nutzen, um irgendwas zu tun. Ich kann ja noch nicht mal auf dem Klo sitzen ohne ein Buch. Selbst das Gassi gehen mit dem Hund nutze ich um Hörbücher zu hören und Telefonate zu führen.
Statt immer mehr, immer schneller und immer besser – versuche ich es mal mit WENIGER.
Weniger schlechtes Essen & Trinken, niveauloses Fernsehen & Lesen (Nachrichten, Klatschseiten, E-Mails), Telefonate & Gespräche, schlechte Meetings, bei denen alle reden, niemand zuhört und nichts erledigt wird, schlechte Beziehungen mit Menschen die mich nur runter ziehen, sinnlose Arschküsse (an Chefs, Verwandte, Familienmitglieder, Freunde).
Credo des Tages: Hab mal keine Angst da zu sitzen und gar nichts zu tun.
Und die entstehende Zeit, fülle ich einfach mal mit nichts. Ich gebe mir selbst den Raum, den ich brauche. Ich lasse mal Dinge weg, ohne zu überlegen mit was ich Sie füllen könnte.
Ich entscheide mich einfach fürs glücklich SEIN und nicht das werden.
das wird jetzt ein etwas emotionaleres Ding. Da brauche ich ein paar Sätze um dir zu antworten. Um meine Gedanken zu klären. Achtung, ich denke jetzt mal, während ich schreibe.
Vielleicht hilft es dir etwas.
PS: Das Wort „Silberrücken“ benutze ich natürlich geschlechterneutral und keineswegs abwertend 😉
(Auszug Wikipedia: Silberrücken sind Anführer ihrer jeweiligen Familie bzw. Gruppe, die bis zu etwa 30 Lebewesen umfassen kann. Sie tragen Verantwortung für den Zusammenhalt, die Sicherheit und das Wohlergehen ihrer Familie. Sie schlichten interne Konflikte und treffen alle notwendigen Entscheidungen…)
In den letzten Monaten habe ich vermehrt „Post“ bekommen. Offene Worte von Leuten wie dir. Von Bewerbern, die sich nicht korrekt behandelt fühlen.
———————————- Auszug ———————————-
“ … habe ich (und auch andere) bei ihren Wettbewerbern ein wenig wertschätzendes Verhalten erleben müssen. Was mir / uns hierbei auffällt, ist, dass es zB keine oder nur nichtssagende Rückmeldungen gibt. Deshalb meine direkte Frage heute an Sie. Da ich in diesem Jahr meinen 60. Geburtstag gefeiert habe, hat man dann noch die Möglichkeit auf eine gehobene Position? Ich beispielsweise plane nicht schon in 5 – 7 Jahren in den Ruhestand zu gehen …“
– Ein „Silberrücken“
——————————————————————–
Vielen lieben Dank für eure offenen Worte.
Auch für mich persönlich und meinem Team sind Alter, Respekt, Wertschätzung ein großes Thema.
Es geht also ums Alter
Wann ist ein Kandidat / Mitarbeiter „zu alt“?
… und was bedeutet dieses „zu alt“ eigentlich??? Und kann man eigentlich „zu alt“ sein?
Ich habe diese Vorurteile auch:
Zu alt
Zu teuer
Zu eingefahren
Kann sich nicht mehr anpassen
Lernt nicht mehr dazu
Ist bestimmt oft krank
Unsere Kunden sind zu jung für so jemanden
Lässt sich bestimmt nicht von jüngeren führen
Geht eh bald in Rente
Ist nicht mehr leistungsfähig
Weiß zu viel/könnte mir gefährlich werden
Kennt sich mit den neuen Medien nicht mehr aus
…
Bis ich wieder eines Besseren belehrt werde und
ich von einer 69 jährigen beim Joggen überholt werde
ich am Abend in einer Runde mit 16 Leuten zusammensitzen und nicht merke, das ich der jüngste und der älteste 84 ist.
ich mich nicht Erinnenn kann, in den letzten 5 Jahren eine Krankmeldung von meinen „Silberrücken“ bekommen habe.
sehe wie jung meine Eltern und Schwiegereltern sind.
meine älteren Mitarbeiter dem Unternehmen in der aktuellen Krise mehrmals den Arsch gerettet haben (Danke)
…
Mein ältester Mitarbeiter ist über 70. Und das ich Ihn eingestellt habe war eine der besten unternehmerischen (und persönlichen) Entscheidungen, die ich getroffen habe. (Ich habe nichtmal seinen Lebenslauf ist mir gerade aufgefallen) 😉 Zwei weitere Mitarbeiter sind um die 60. Die anderen zwischen 19 und 31. Meine Frau und ich stehen mit 44 also dazwischen.
Unternehmen vs. Mitarbeiter
Beide Seiten tragen die Verantwortung. Beide Seiten müssen sich bewegen. Mutig sein und alte Denkweisen ablegen.
Der 22-jährige Personalreferent den Gedanken „Oh, das könnte mein Opa sein“. Der 59-jährige Bewerber „Oh, das könnte mein Enkel sein“.
Reden wir mal über Geld!
„Ältere Mitarbeiter sind teuer“
Eins ist klar. Irgendwoher muss das Geld kommen. Wenn jemand 4.000€ verdient, dann kostet er mich locker 5 – 6.000€ (Sozialabgaben, Steuern, Ausstattung, Arbeitsplatz …)
Wir Unternehmer haben eine soziale Verantwortung. Aber am Ende des Tages, muss es sich auch lohnen.
„Ich brauche ein Gefühl, das sich eine Einstellung lohnt – sonst lasse ich es sein. Sonst kann ich den Laden ja gleich dicht machen und das Geld spenden“ (Ein Kunde)
Machen wir uns nichts vor: Wir arbeiten, um Geld zu verdienen. Und Firmen stellen Mitarbeiter ein, um zu arbeiten, damit das Unternehmen wiederum Geld verdient. Also ist es doch nur richtig, über Geld zu reden.
Kandidat A, 22 Jahre, Studienabschluss, nett, kompetenter Eindruck, jung: kostet 3.000€ Kandidat B 59 Jahre, Studienabschluss, nett, kompetenter Eindruck, nicht mehr ganz so jung: kostet 7.000€
Das sind 36.000 gegenüber 84.000€ pro Jahr und damit ein Unterschied von 48.000€!
Ich muss also als Unternehmer zu der Überzeugung kommen, das jemand 48.000€ mehr erwirtschaftet. Das sind pro Arbeitstag (ohne Urlaub und Krankheit) 240€ zusätzlich, die jemand erwirtschaften muss.
Was also tun?
Als Erstes gilt:
Es geht hier um Menschen
Ich bin der Meinung, dieser Satz gehört über jede Tür im Unternehmen genagelt.
Die ganzen Floskeln und tollen Sätze, die in irgendwelchen Hochglanzbroschüren stehen, die von irgendwelchen Unternehmensberatern entworfen wurden, die einen Tagessatz von 3.000€ bekommen, sind in meinen Augen alle für die Tonne.
„Unsere Kunden stehen bei uns an erster Stelle“???
Na toll. Wie fühle ich mich als Mitarbeiter, wenn ich zu hören bekomme, dass der Kunde wichtiger ist als ich?
„Chef, bin ich dir denn nicht wichtig?“
Angst, Neid und Ego
Sind die häufigsten Gründe, weshalb jemand nicht eingestellt wird.
der andere könnte besser sein. Mir gefährlich in meinem Job werden. (Angst, Ego)
das ich die falsche Einstellungsentscheidung treffe (Angst)
das jemand mehr verdient als ich das tue (Neid)
das jemand besser aussieht und ich nicht mehr der tollste Hecht im Teich bin (Neid, Ego)
das jemand zu teuer für die geplante Arbeit ist (Angst)
…
Check dein Ego, bevor du rein kommst
„Check dein Ego, bevor du rein kommst“
Was also tun???
NACHDENKEN HILFT
Klingt jetzt seltsam. Kostet Zeit. Ist anstrengend.
Ist alles richtig.
Aber am Ende des Tages gibt es nichts Machtvolleres. Irgendjemand hat uns erfreulicherweise mit einem tollen Denkapparat ausgestattet.
Und wir…? Wir lagern unser denken an Google aus, lassen andere für uns denken oder lassen es ganz sein.
Nachdenken als Kandidat:
Nachdenken darüber, was ich wirklich will und was ich brauche. Nicht, was ich verdient habe, sondern was ich plane meinem Unternehmen wert zu sein. Mein Ego außen vor lassen. Die Erwartungshaltung „ich muss so und so behandelt werden“ ablegen. Natürlich freue ich mich auch über Respekt und Wertschätzung. Aber niemand ist dazu verpflichtet, dich so zu behandeln.
„Aber ich habe bisher 6-stellig verdient“ gilt nicht als Grund, dass es weiter so läuft.
Das kann auch bedeutet, das ich meinem Arbeitgeber finanziell entgegen komme.
Nachdenken ist anstrengend. Deshalb tun es die meisten von uns nicht. Aber ich muss mich einmal hinsetzten, am besten mit Papier und Stift, und darüber nachdenken:
Wie kann das Unternehmen und die Person die mich einstellt, direkt von mir profitieren?
Was bin ich bereit dafür zu tun?
Was konkret sind die nächsten Schritte?
Wo ist meine finanzielle Untergrenze?
Irgendjemand hat einmal das Gerücht in die Welt gesetzt:
Jahresgehälter müssen steigen – bis zur Rente??
Nachdenkenals Unternehmen:
Sie haben die Verantwortung! Ich weiß: Sie haben keine Zeit. Und nachdenken erfordert Zeit. Aber als der Mensch, der verantwortlich ist für die Einstellung eines Mitarbeiters, haben sie die eine ethische und wirtschaftliche Verpflichtung, sich über ein paar Dinge Gedanken zu machen. (Und nein „Wir brauchen einen neuen Mitarbeiter“ reicht als Grund bzw. Aussage nicht.) Stellen (besser beantworten) Sie sich bitte die Fragen:
Weshalb glaube ich, brauchen wir einen neuen Mitarbeiter?
Um welche Position geht es?
Was konkret erwarte ich von einem Mitarbeiter in dieser Position?
Woran merke ich, dass es sich um den richtigen Mitarbeiter handelt.
Wer genau profitiert von der Einstellung dieses Mitarbeiters in welcher Form?
Was kann jemand in dieser Position für das Unternehmen leisten und erwirtschaften? …
Zusammenfassung: Nachdenken und miteinander reden hilft beiden Seiten. Das ist nicht immer einfach und sicher nicht immer angenehm. Aber auf lange Sicht gibt es meiner Erfahrung nach nichts, was sich mehr auszahlt. Und hat man einmal damit angefangen, ist es gar nicht so schlimm 😉
Du wirst das jetzt nicht zugeben, aber die meisten haben sich Ihren Job nicht ausgesucht. Wir hatten auch kaum eine andere Wahl.
Wir haben es bis heute nie gelernt.
„Doch Thimo, ich mache genau den Job, den ich mir ausgesucht habe“
Wirklich???
Oder hat dir jemand anderes deinen Job „gegeben“?
Wenn es Zeit für einen neue Arbeitsstelle ist, wie gehst du vor? Woher weißt du, was du machen willst?
Was genau hat dazu geführt, das du gerade diese Stelle hast? Wie bist du dazu kommen?
Bist du eines schönen Morgens aufgewacht und hast gedacht: „Ahh super, ich werde jetzt Verpackungsingenieur, Einkäufer, Bankangestellter…“?
Sicher nicht!
Wir verbringen mehr Zeit damit den richtigen Fernseher auszusuchen, als über den eigenen Job nachzudenken.
Wir hören nur auf andere. Wir sind „Follower“ geworden.
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
Albert Einstein
Du kannst der tollste „Leader“ im Job sein. Alle wollen so sein wie du und schauen zu dir auf. Aber wenn der Hauptgrund, weshalb du diesen Job machst, darin besteht, das zu tun was andere einmal gesagt haben, bist du kein toller Hecht – du bist ein supertoller „Follower“. Oder wie Einstein es sagte: ein Schaf und genauso wie alle, die dich toll finden.
Um die Wahrheit zu erkennen, musst du einen Blick von ganz weit außen wagen. Die meisten von uns werden sehen, dass sich die eigene Unabhängigkeit, an die wir geglaubt haben, doch nur als „Malen nach Zahlen“ entpuppt.
Die eignen Prinzipien sind doch nur die, die gerade „En Vogue“ sind. Die sich gut anhören oder die man eben so hat. Die Originalität und die Ideen kommen aus irgendwelchen Büchern, Zitaten oder dem Internet.
Was sich wie unser eigener, individueller Lebensweg anfühlt, könnte auf einmal zu einer vorgefertigten trist asphaltierten Straße werden, umgeben von Mauern, die von anderen genau dorthin gesetzt wurden. Vieleicht hat irgendjemand die Mauern noch Bunt angemalt, damit es sich wie Leben anfühlt.
Was eben noch kreativ war, wird zu einem Malbuch, das dir jemand anderes in die Hand gedruckt hat. Du bist da, um vorgezeichnete Bilder zu malen, mit Stiften die dir jemand in die Hand gedrückt hat, um sicherzustellen das du innerhalb der Linien bleibst.
Leben passiert eben automatisch, oder…?
Thimo Müller – „ich schreibe um „die anderen“ zu verändern.“
Niemand ist mehr sicher. Keiner glaubt mehr irgendwas. Dein Gestern ist vorbei. Alles dreht sich. Und wir uns mit.
Glaubst du wirklich, irgendjemand interessiert sich für dich?
Die Leute kennen dich nicht. Warum sollen Sie sich für dich interessieren. Sie haben genug mit sich selbst zu tun.
Es wird Zeit, dass du dich neu erfindest. Dein Denken, Fühlen und Handeln. Sonst macht das jemand anderes für dich.
Und das geht sicher nicht gut aus.
Bitte mach dir klar: Du bist den meisten Leuten egal.
Du hattest drei Bewerbungsgespräche – und niemand meldet sich mehr.
Du hast einen Arbeitsvertrag unterschrieben und bekommst vor deinem ersten Tag schon die Kündigung.
Umgekehrt treten über 1/4 der Mitarbeiter ihren ersten Arbeitstag gar nicht an.
Du kommst zum Interview, aber niemand weiß von dir.
Du kommst aus dem Urlaub zurück, und an deinem Schreibtisch sitzt jemand anderes.
Deinen Job macht jetzt eine App, programmiert von einer 15-Jährigen.
…
Soll ich weitermachen?
Die Leute sind keine Arschlöcher. Sie sind einfach überfordert. Und wenn wir überfordert sind – stellen wir uns tot oder greifen an.
Deine Freundlichkeit hilf dir nicht. Niemand erinnert sich an den Nettesten. Oder denkst du, du bekommst den Job weil du der netteste bist?
Anbei ein paar Glückskeksweisheiten. Wenn konsequent angewandt, bist du schon mal weiter als die meisten anderen.
Werde mal unvernünftig.
Wenn alle „Hüh“ schreien, rufe „hott“.
Sei mal verrückt.
Besorg dir eine neutrale Mailadsresse (Nein, heissehexe69@xyz.de ist nicht neutral)
Sei klar und direkt.
Sei pünktlich.
Trau dich.
Beweg dich (du kennst all die positiven Gründe)
Wasche dich (Du willst es nicht wissen).
Hör auf, den Leuten zu erzählen, was sie hören wollen.
Bleib ehrlich.
Geh zum Frisör.
Hör auf zu rauchen. 75% der deutschen sind Nichtraucher. Und jetzt frag dich, wieviele davon Raucher nicht „riechen“ können.
Lass einen Profil deine Fotos machen.
Lass jemanden über deine Unterlagen drüber schauen (mach es nicht wie ich)
Tu das WAS du sagst, WANN du es sagst.
Lerne verkaufen und den Sack zu zu machen.
Kläre Timings und schaffe Verbindlichkeit.
Overpromise and Overdeliver
Was wäre denn, wenn wir uns selbst mehr zutrauen und dann noch eine Schippe drauf legen?
Wenn du nur da sitzt, nett und freundlich aus der Wäsche schaust, verlierst du. Du gehst unter in der Menge der Jobsuchenden da draußen, die um einen Job betteln. Die anderen tun und erzählen alles, nur um einen Job zu bekommen. Jetzt ist nicht die Zeit, nett zu sein. Es ist an der Zeit, selbstbewusst und motiviert zu sein, damit du den Job bekommst, der zu dir passt.
Verlass dich nicht auf deine Vergangenheit. Es ist mir egal, was du früher alles getan und erreicht hast. Dein „früher“ ist vorbei. Oder glaubst du, mich interessiert es, ob du mal Hessenmeister im modernen Dreikampf warst oder das goldene Feuerwehrabzeichen hast. Niemand nimmt sich mehr die Zeit, hunderte Lebensläufe von Menschen zu lesen, die aufgrund einer Rezession gleichzeitig Arbeit suchen.
Oder glaubst du wirklich, irgendjemand der dich noch gar nicht kennt, interessiert sich für dich? Jeder erzählt in Bewerbungsgesprächen das Gleiche. Und einer lügt mehr als der andere.
Dein Gegenüber glaubt dir sowieso nicht. Und meistens hört er dir auch nicht zu.
Warum? Weil jeder erzählt, das er der tollste, beste, schnellste, teamfähigste, kritikfähigste, unternehmerisch denkende „hands on“ Workaholic ist, der je geboren wurde.
Es geht nicht darum, was du sagst.
Sondern darum, was du beweisen kannst? Wie kann ich dir glauben, dass du wirklich einen Mehrwert für die Firma bringen kannst?
Es geht immer um den nächsten Schritt
Niemand stellt dich nach dem ersten Anruf ein.
Dein nächstes Ziel ist es, den anderen davon zu überzeugen:
auf deine Mail zu antworten
deine Unterlagen anzusehen
mit dir zu sprechen
zu verstehen, was du kannst und willst
dich persönlich einzuladen
deine Referenzen zu kontaktieren
zu verstehen, was du dem Unternehmen bringen kannst
zu entscheiden
…
Oder glaubst du es reicht, wenn du einfach nur genug Bewerbungen an genügend Firmen zu schickst?
Du suchst einen Job oder du suchst die Mitarbeiter die zu dir passen?
Es ist verrückt, aber ich kenne kaum jemanden, der seinen Job wirklich gerne macht. Ich meine so richtig – mit früh morgens gut gelaunt aufstehen und so. Mit Mundwinkel nach oben, wenn du darüber nachdenkst. Mit essen und trinken vergessen, weil du da an etwas dran bist etc.
„Jo, Thimo – erzähl du mal. Ist doch völlig unrealistisch. Wer hat den schon so was?“
Und genau jetzt weißt du, das du DEINEN Job noch nicht gefunden hast.
Aber bitte, kündige noch nicht. Du hast so viele andere Möglichkeiten.
Problem 1: Du weißt nicht, was du willst. Die Aussage „Einen neuen Job“ reicht nicht. Einfach ins dunkle schießen und hoffen das du triffst, funktionieret selten.
Problem 2: Du weißt nicht, warum du deinen Job machst oder einen neuen willst.
Problem 3: Du hast nicht verstanden, worum es in deinem Job geht (oder es wurde dir nicht richtig erklärt).
Problem 4: Du glaubst nicht wirklich daran, dass du einen Unterschied machen kannst.
Problem 5: Du hast Angst anzuecken, gekündigt oder ausgelacht zu werden, aufzufallen …)
Problem 6: „Andere Mütter haben auch schöne Töchter“ oder „das Gras, das überall grüner ist“.
Problem 7: Du triffst keine wirkliche Entscheidung.
Deshalb habe ich über 15 Versuche gebraucht, bis ich meinen Traumjob gefunden habe.
Früher wollte ich Jobs, die sich gut anhören in Unternehmen die einen tollen Namen hatten. Die Jobs, mit viel Geld und Ansehen.
Hat alles nicht funktioniert. Also habe ich mir meine eigenen Jobs gemacht.
Und ich habe FÜR MICH, ein paar Dinge gelernt:
Alles beginnt mit den Menschen.
Du musst ausprobieren, testen, schmecken, fühlen, scheitern, schreien, heulen, jubeln … um deinen Traumjob zu finden.
Aller Erfolg in Unternehmen beginnt mit Menschen.
Menschen werden immer von Menschen eingestellt und von diesen entlassen.
Wenn du keine Entscheidung triffst … irgend jemand tut es für sich.
Deine und meine Vergangenheit sind mir egal. Was du kannst, ist mir egal. Mir ist wichtig, was du dir zutraust und warum du etwas willst. Dein Warum schlägt dein Wie.
Mach dir klar, weshalb du genau das gerade willst.
Hör auf, jemand anderer zu sein.
Gib nie, nie, nie auf.
Erfahrungen, Können und Wissen sind vergänglich. Gestern noch gefragt, heute völlig uninteressant. Wenn du irgendetwas besser kannst als andere, wird es nicht lange dauern bis jemand kommt der noch besser ist als du.
Jeder kann dein Können kopieren. Niemand deine Persönlichkeit. Ob du damit überall hineinpasst? Auf gar keinen Fall. Und das ist gut so.
Leider musst du dafür wissen, wer du bist (und wer nicht). Und du musst danach Leben.
Versteh mich nicht falsch. Deine „Facts & Figueres“ sind noch immer wichtig. Du kannst die tollste Persönlichkeit sein wenn du nicht bereit bist irgendetwas dazu zu lernen.
Stelle dir ab und an bei deinem Job mal folgende Fragen:
A) Wie viele Monate würde es dauern, um einen halbwegs intelligenten frischen Hochschulabgänger ohne spezielle Ausbildung in meinem Bereich so einzuarbeiten, das er diese Aufgabe auch erfüllen könnte?
B) Wie lange würde es dauern, eine App zu Programmieren die diese Aufgabe zumindest halb so gut erfüllen kann wie ich?
Willst du aufgrund deiner Vergangenheit eingestellt werden oder aufgrund dessen, was du zukünftig bereit bist zu leisten?
“You can escape competition through authenticity, when you realize that no one can compete with you on being you.” — Naval Ravikant
Teile den Artikel gerne. Du sucht einen neuen Job? Du suchst nach den richtigen Mitarbeitern?
„Thimo, ich schmeiße hin. Kannst schon mal die Augen offen halten, ob du etwas Neues für mich hast. Dein Artikel hat den letzten Anstoß gegeben.“
Mein erster Gedanke: „Was hab ich getan?“
Ich hatte das Gefühl, er erwartet das ich stolz auf ihn bin, weil er alles hinschmeißen will.
Mein Ziel ist es nicht, das jemand kündigt, wenn er meine Artikel liest.
„Jeder ist ersetzbar! Es hat nichts Heroisches, wenn du kündigst. Du bist keine Berühmtheit und ehrlich gesagt kümmert es keinen, wenn du aufhörst. Wenn dein Job beschissen ist, oder du dich dabei beschissen fühlst – ok, gekauft. Hau ab da.“ … aber warte bitte noch kurz… „
Wenn du das hier liest, und dich gerade ein Gefühl beschleicht, du solltest kündigen – dann warte noch kurz mit deiner Mail an deinen Chef.
Weil genau in diesem Moment die Kraft und Chance liegt, etwas zum Besseren zu verändern.
Du kannst froh sein, unzufrieden zu sein.
Dir muss nur noch klar werden: „Womit bist du unzufrieden“ – dann bist du weiter als 90% aller anderen Unzufriedenen.
Du musst dir die Chance geben, dein WARUM herauszufinden. Ab dann wirds einfach.
Die folgenden Gründe reichen NICHT:
Gehalt
Umfeld stimmt nicht
Stress, Timings…
Nichteinhalten von Versprechen
„Feedback Kultur“
Keine Leistungsanreize
Keine Förderung durch Vorgesetzte
…
(Das sind die Gründe, die regelmäßig bei Umfragen genannt werden)
Wie immer im Leben, sind es drei Schritte:
Werde konkreter! Was genau? Wie genau? Wer genau? Warum genau?… willst du hinschmeißen. Welche konkreten Situationen haben dazu geführt? Nenne Beispiele. Schreibs auf! Tu das für dich. Bitte!
Was sollte sich ändern? Wie stellst du dir das in der Zukunft vor? Was sollte besser werden? Was davon liegt in deiner Macht? Was kannst DU machen? Woran merkst du, das sich etwas geändert hat? Schreibs auf! Bitte!
Tu es „Tun ist wie wollen – nur krasser“
Wenn das nicht klappt, kannst du immer noch gehen.
Wenn du auch gerade übers hinschmeißen nachdenkst – schreib mir bitte
du hast mich in deiner Mail gestern gefragt, warum du so bist, wie du bist. Weshalb du nicht weiterkommst. Warum du keine Beachtung bekommst und immer übergangen wirst.
Eigentlich habe ich schon alles im Betreff oben geschrieben.
Ich würde dir jetzt gerne sagen:
„Es ist nicht dein Fehler. Es ist die Schuld der anderen. Es wird alles gut“
Aber es ist dein Problem
Vielleicht ist es ja nicht dein Fehler. Du kannst ja gar nicht falsch sein. Aber du musst mit den Ergebnissen deines Handels umgehen.
Was solltest du jetzt tun?
Sei Ehrgeiziger
Ich bin zufrieden
Es ist alles gut so
Mir reicht das, was ich habe
Es geht mir doch gut
Man sollte auch zufrieden sein können
Bescheidenheit ist eine Tugend
…
Hör auf, dich anzulügen.
Warum tust du es trotzdem?
Du glaubst nicht, dass du mehr erreichen kannst.
Du erlaubst es dir noch Nichteinmal.
Du willst nicht egoistisch rüberkommen. („Der längste Grashalm wird abgeschnitten“)
Du spielst lieber die demütige nette Kollegin und gibst dich locker und lässig. „Das ganze „höher, schneller, weiter sollen mal die anderen machen“.
Du glaubst zu wissen, wo dein Platz ist
Du kannst mir erzählen, was du willst. Ich hab dich durchschaut.
Mach mir und dir nichts vor. Ich muss dich nicht kennen, um zu sehen, das du dich unter Wert verkaufst.
Du hast Angst, ich weiß. Ich auch. Jeden Tag. Aber die Angst hast du auch, wenn du die Dinge nicht tust.
Das meiste, das du bekommen wirst, macht dich nicht glücklicher, glaub mir. Aber das Leben lebt sich wesentlich angenehmer.
Selbst Buddha war zuerst ein reicher Prinz.
Du hast jetzt zwei Möglichkeiten:
Gib endlich zu, dass du etwas haben willst.
Sei mutig, nimm die Schultern zurück und das Kinn nach vorn. Mach einen Schritt nach dem anderen.
Nimm dir JETZT eine Sache, mit der du JETZT anfängst.
Ich meine nicht „nimm dir eine Sache vor„. Du sollst jetzt eine Sache dafür tun.
– Mach jetzt die ersten zwanzig Liegestütz für einen schöneren Körper
– Lies jetzt die ersten dreißig Seiten des Buchs, das du die ganze Zeit lesen wolltest.
– Geh jetzt für eine Stunde nach draußen
– …
Schau nach, wie sich die Dinge anfühlen und entscheide dann ob du sie wirklich willst oder nicht.
oder…
2.Bleib weiter hier auf Facebook/LinkedIn/Xing oder wo auch immer du das gerade liest. Bleib der, der du bist. Lass den anderen schön den Vortritt. Schau, das es ihnen gut geht und sie sich wohlfühlen.
Stell dich brav nach hinten in die Reihe und warte bis du dran bist. Nimm halt das, was übrig bleibt… wenn etwas übrig bleibt
Schreib mir gerne zurück.
Thimo
PS: Das Bild ist meine Interpretation an ein Cover von „Sisters of Mercy“
oder: Wie Unternehmen und Bewerber es einfacher haben könnten.
Die drei Entscheider sitzen dem Kandidaten während des Bewerberinterviews gegenüber. Es geht um die Vertriebsleiter Position des Unternehmens.
Keiner der drei hat sich wirklich mit den Bewerberunterlagen beschäftigt. Überflogen, ja. Konkret in die Unterlagen und den Menschen dahinter hineingedacht – Fehlanzeige.
Der Kandidat fragt nach:
Konkreten Aufgaben
Welche „messbaren Ergebnissen“ sollen erreicht werden?
Wann?
Warum?
…
Schade für die verlorene Zeit und Chance für beide Seiten.
Mein Vorschlag nach diesem Interview ist folgender:
Vor Beginn eines Einstellungsprozesses werden zwei Meetings vereinbart.
Präzision, Klarheit, Übereinkunft
Meeting 1: Klärung & Klarheit und Konsens der Aufgabe
Worum konkret geht es uns?
Welche Position ist weshalb zu besetzen?
Wer ist konkret in die Personalentscheidung involviert?
Warum wird diese Position besetzt?
Welche Vorteile, Veränderungen, Verbesserungen erwarten wir uns?
Woran merken wir, dass diese auch eingetreten sind (Messbare Faktoren)
Es wird ein gemeinsames Memo verfasst, wie genau die Position und ein Wunschkandidat auszusehen hat. Jeder ist verpflichtet, sich mindestens 60 Minuten Zeit zu nehmen, und aufzuschreiben was genau erwartet wird. Was wird vom Stelleninhaber erwartet. Hier helfen auch Zahlen, Daten, Fakten. (Beispielsweise eine Erhöhung der Kundenzufriedenheit um 20% innerhalb von 12 Monaten. Oder ein Ausbau der Bestandskundenbestellungen um 15% innerhalb 6 Monaten…)
Ziel ist es, zu verstehen was wir von der Position und dem Kandidaten erwarten. Dieses konkrete Befassen mit den eigenen Gedanken, die Suche nach Ziel und Lösung und nach dem Verstehen ist vor allem deshalb absolut notwendig, weil es um Menschen geht. Es ist wichtig, hier eine absolute Klarheit zu entwickeln. Nur dann können wir wirkliche, und schnelle Entscheidungen treffen.
Was erwarten wir?
Was erwartet der andere?
Woran konkret merken wir, dass die gemeinsam gesetzten Ziele erreicht wurden?
Meeting 2: Einzelentscheidungen
Bevor dann eine Entscheidung fällt, einen Kandidaten einzuladen, muss jeder beteiligte Entscheider ein kurzes Memo verfassen „warum die Person eingeladen werden soll“.
Am Beispiel des Vertriebsleiters könnte man beispielsweise einen gemeinsamen 30-minütigen Termin vereinbaren mit allen Entscheidern. In diesem Termin wird nicht gesprochen. Er dient einzig dazu, sich die Unterlagen eines „Menschen“ anzusehen und zu durchdringen. Ziel des Termins: Jeder Teilnehmer hat ein Memo zu erstellen. Offene Fragen zu beschreiben. Eine ehrliche, schriftliche kurze Einschätzung abzugeben warum oder warum jemand nicht (unter Rücksichtnahme des vorher erstellten Profils) in ein Gespräch eingeladen werden soll. Anschließend wird das Memo an alle Verteilt.
Ein wirklich gutes Profil zu erstellen, das eine Position genau beschreibt, ist harte Arbeit. Hier zählen Präzision, Klarheit, Übereinkunft. So etwas erfordert Zeit und Fokus.
Von der Regionalliga in die Champions League Ist diese Arbeit getan, entsteht ein gemeinsames Bild. Diese Vorbereitung bringt wirkliches Verständnis und Klarheit zu einer wichtigen Position im Unternehmen.
Das Schreiben bewirkt eine tiefere Durchdringung der Aufgabe, der Herausforderungen und der eigenen Erwartungen. Sie erfordert Gedankenarbeit. Wir kommen dadurch zu besseren und zu schnelleren Entscheidungen. Denn Zeit ist einer unserer Hauptfeinde bei der Kandidatensuche.
Zusammenfassung:
Wenn es zukünftig um die Einstellung von Mitarbeitern geht. Nehmt euch vorher die Zeit. Ihr müsst hier keine Aufsätze oder Abhandlungen schreiben. Mein Vorschlag:
Schreibt strukturiert auf, was genau eine Position leisten soll. Was ihr vom neuen Stelleninhaber konkret erwartet und was er/sie vom Unternehmen erwarten kann.
Nehmt euch Zeit für die Bewerbungsunterlagen. Bevor jemand eingeladen wird, schreibt auf „warum die Person eingeladen werden soll“.
PS: Mein Team und ich stehen in den Startlöchern.
Lust auf mehr Ideen? Mehr richtige Mitarbeiter? Mehr und bessere Ergebnisse? Du bist Personalentscheider oder du kannst dir grundsätzlich einen Wechsel in einen neuen Job vorstellen?
Melde dich bei mir oder meinem Team zu einem kostenfreien Erstgespräch. Hier analysieren wir gemeinsam, ob und wie wir dir helfen können.
Mein lieber Freund, meine liebe Freundin, hier findest du meine Werkzeuge, Mechaniken und Strategien um herauszufinden wer du bist und was du willst. Handverlesen. Auf Funktion getestet. Hier geht es um die ultimative Lösung. Nicht mehr und nicht weniger.
Schreibdenken: Jeden Morgen für 30 Minuten. Einfach laufen lassen. Wahlweise Handgeschrieben oder getippt. Nicht korrigieren. Nicht überlegen. Nicht werten. Bewusst zerstreute Gedanken einladen. In die Breite schreiben.
Gedanken- und Wortsprints: Hier nehmen wir ein Wort oder einen Gedankengang und schreiben Ihn auf eine Karteikarte auf. Ohne Ablenkung mit vollem Fokus. Was fällt uns alles dazu ein? Sobald wir merken, das wir abdriften – Blick auf die Karteikarte genügt. 20 Minuten denken. In die Tiefe schreiben.
Wortnetze-, ketten oder Bäume bilden.
Ideensex / SweetSpot: Jetzt verheiraten wir die Ideen die wir haben. Was kannst du. Was magst du. Wofür gibt es einen Markt. So wird zB ein Ingenieur zum Headhunter. Ideen ABC
20 täglich. Trainiere deinen Ideenmuskel. Du wirst merken, du wirst immer besser darin. Ziel ist es nicht, gute Ideen zu haben, sondern Ideen. Ziel ist es auch nicht „DIE IDEE“ zu finden, sondern gut darin zu werden, Ideen zu erdenken“.
Lust auf mehr Ideen? Mehr richtige Mitarbeiter? Mehr und bessere Ergebnisse?
Du bist Personalentscheider oder kannst dir grundsätzlich einen Wechsel in einen neuen Job vorstellen? Melde dich bei mir oder meinem Team zu einem kostenfreien Erstgespräch. Hier analysieren wir gemeinsam, ob und wie wir dir helfen können. Melde dich gerne unter diesem Link.
Thimo Müller – Headhunter & Coach
Ich würde dir gerne ganz charmant und wie es meine Art ist 5 Möglichkeiten darbieten. Du kannst gar nicht verlieren.
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kennst du das? Du kannst morgens nicht mehr liegen bleiben. Du hast diese Idee im Kopf. Und du hast Angst, dass du sie vergisst. Du musst aufstehen und das ganze Ding aus deinem Kopf bekommen, bevor es weg ist.
Ich probiere immer wieder neue Dinge aus. Ich kann nicht anders.
Heute geht es mir um das Thema „Willkommen“, und wie wichtig es für jeden von uns ist „Hallo“ zu sagen.
Für mich hat es etwas „besonderes“, wenn ich eine neue Mailadresse oder eine Telefonnummer von jemandem bekomme. Es ist eine Art Vertrauensbeweis.
Eine Chance, einen Eindruck zu hinterlassen. Menschen bei einer Veränderung zu helfen.
Unabhängig davon, weshalb ich die Kontaktdaten erhalten habe.
Ich habe mir vorgenommen „jeden“ Menschen, der neu in mein Leben tritt mit einer Mail zu begrüßen, die über die reinen geschriebenen Worte hinaus geht.
Meine erste Nachricht hat die Chance, alles zu verändern – oder nichts. Sie bildet die Grundlage für alles, was folgt.
Es gibt nur diesen ersten Eindruck.
Ich möchte wissen, was du machst und was dich umtreibt.
Ich möchte dir hier etwas mitgeben, und nicht den Eindruck hinterlassen das du mir egal bist.
Es gibt so viele neue Möglichkeiten, die durch das kennenlernen von Menschen entstehen. Das kann ich mir doch nicht dadurch versauen, das ich nicht freundlich „Guten Tag“ sage.
Ab sofort gibt es also ein neues „Hallo“ von mir.
Die Betreffzeile lautet: Hi, was machst du, und wie kann ich helfen?
Danke fürs „in Kontakt treten, abonnieren, telefonieren oder einfach so auf mich zukommen.
Mein Ziel ist es, Menschen von A nach C zu begleiten. Ihnen bei Veränderungen zu helfen. Sei es als Headhunter oder als Coach.
Am allerwichtigsten ist es für mich, zu verstehen, was dich umtreibt.
Wie kann ich dir helfen?
Wenn du also auf diese Mail antwortest, wird etwas Zauberhaftes passieren.
a) Ich werde antworten. Persönlich. Auf jede Mail. Versprochen. b) Wenn ich dir bei etwas helfen kann, werde ich mein bestes tun.
Ich habe festgestellt, dass alle meine Projekte, Ideen, Geschäfte … immer auf den Bedürfnissen anderer Menschen beruhen.
Schreib mir also gerne, was dich beschäftigt. Wo du gerade hängst. Ob du einen Blick von außen brauchst oder auf der Suche nach einem Job oder guten Mitarbeitern bist.
Ob ich das durchhalte? Kein Ahnung. Die Zeit wird es zeigen. Mein Ziel ist es, mehr über die Menschen und deren Unternehmen herauszufinden. Aus diesen Ideen, Problemen und Herausforderungen entstehen neue Ideen, Artikel und Lösungen, von denen alle profitieren.
Meine Idee ist es, die Menschen durch meine Arbeit zu verändern. Sie von A nach C zu bringen (wenn Sie das möchten).
Also, probiere es aus und abonniere meinen Blog.
Herzliche Grüße,
Thimo Müller
Im April 2020
Du hast jetzt 4 Möglichkeiten. Du kannst nicht verlieren.
A) Teile diesen Post gerne.
B) Folge mir HIER oder auf LinkedIn um nichts zu verpassen.
C) Du möchtest dich verändern und brauchst einen kleinen Tritt vor’s Schienbein? – HIER.
D) Du machst nichts, und schaust lieber mal auf Facebook was die andere so machen.
Mein lieber Freund, bleib, wie du bist. Tu das, was einfach und bequem ist. Hol dir noch ein Bier und stell es neben die Tüte Chips und trauere deinem nicht gelebten Leben hinterher während du nach unten auf deinen Speckbauch blickst.
Als ich mein Unternehmen gestartet habe, wollte ich vier Dinge:
Jeder meiner Mitarbeiter sollte arbeiten können wann und wo er will.
Jeder sollte mindestens 70 % Bock auf das haben, was er tut.
Mein Unternehmen soll von meinen Mitarbeitern geführt werden.
Ich wollte Spaß haben und viel Geld verdienen.
An Punkt 1, 3 und 4 kann ich einen Haken machen – erledigt. An Punkt 2 arbeite ich noch. Hier bin ich auch auf die Mithilfe und die Offenheit meiner Mitarbeiter angewiesen. Natürlich gibt es „Hochs und Tiefs“. Aber grundsätzlich wollen wir uns doch mit den Dingen beschäftigen, die uns Spaß machen.
Da nehme ich mich nicht aus.
Auf was kommt es also wirklich an?
– Am wichtigsten ist, wie wir auf Änderungen reagieren.
– Wie reagieren wir auf Veränderungen?
– Indem wir uns bestmöglich darauf vorbereiten.
– Wie bereiten wir uns bestmöglich vor.
– Indem wir uns ständig Verändern und dazu lernen.
Wie wir damit umgehen, wenn sich auf einmal unsere ganze Welt verändert. Das kann langsam und schleichend, fast unmerklich passieren. Oder es passiert mit einem Schlag, wie in der aktuellen Situation in dieser „Krise“.
Wer bist du? Was willst du? Wozu bist du hier?
„Meinen Traumjob„
Ist einer der häufigsten Antworten, die ich in meiner Arbeit mit Menschen bekomme. Unser Job ist ein zentraler Bestandteil unseres Selbstbilds.
Ein Traumjob, passiert aber nicht zufällig. Da fällt dir nichts in den Schoß. Du „bekommst“ ihn auch nicht von irgendjemanden.
Du selbst bist verantwortlich.
Es gibt zwei Arten von Menschen:
Person 1: Träumt von ihrem Traumjob. Die schönen Dinge zu tun. Ansehen, Spaß, Erfüllung … Am liebsten irgendwo am Strand sitzen, einen Cocktail zu schlürfen, keine Steuern in Deutschland zu zahlen und das Leben genießen. Besser bezahlt zu werden. Nur noch Dinge zu tun, die Spaß machen. Sich keine Sorgen mehr machen zu müssen. Arbeiten von wo und wann man will. Person 1 tut allerdings nichts, außer träumen. 10 Jahre später hat sich eigentlich nicht viel verändert – sogar die Träume sind noch die gleichen. „Ist halt einfach so bei mir“
Person 2: Träumt auch von ihrem Traumjob. Entschuldigt sich nicht dafür, vorankommen zu wollen. Beschließt zu lernen, was sie verändern kann. Hört mit den negativen Selbstgesprächen auf. Trifft mutig Entscheidungen und probiert Dinge aus. Geschwindigkeit aufbauen, schnell scheitern. Und wieder on vorn. Person 2 gibt nicht auf, bis sie das gefunden hat, was sie sucht. 6 Monate später hat sie sich in einen anderen Menschen verwandelt. Sie ist sich im Klaren, was Sie will. Und was sie nicht mehr will.
Wer willst du sein?
„Mach die harten Sachen so früh und schnell wie möglich“. Alles „added up“. Je früher du mit neuen Dingen beginnst, desto länger haben sie Einfluss auf dein Leben. Stell dir vor, du machst schon seit 10 Jahren jeden Tag 100 Liegestütz. Oder du sparst jeden Monat 1.000€. Du fängst an, täglich zu schreiben, und veränderst dadurch deine Welt (dies ist heute mein 300ster Artikel)
„Aber Thimo, ich bin doch schon 50„
Ist das deine beste Ausrede?
Wir alle sind uns einig: Je früher wir mit etwas anfangen, desto besser.
Wann ist früh?
Was hast du heute getan, um in 3/5/10 Jahren, ein besseres Leben zu führen?
Du und ich werden älter. Du und ich und alle Menschen, die wir lieben – werden sterben. Morgen, nächste Woche, in 10 Jahren – who knows?
„Thimo, habe ich überhaupt noch was davon, wenn ich jetzt etwas verändere?„
Ich habe keine Ahnung.
Die alternative: Bleib wie du bist. Tu das, was einfach und bequem ist. Hol dir noch ein Bier und stell es neben die Tüte Chips und trauere deinem nicht gelebten Leben hinterher während du nach unten auf deinen Speckbauch blickst.
Du hast jetzt 4 Möglichkeiten. Du kannst nicht verlieren.
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D) Du machst nichts, und schaust lieber mal auf Facebook was die andere so machen.
Meine Antwort: „Keine Angst, ich habe noch keine Ahnung“
Woher soll ich das auch jetzt schon wissen? Zuerst müssen wir mal schauen, wo du hin willst. Von was du wegwillst.
Unser Problem ist, wir sind so voller Wissen, das wir gar nicht mehr merken, was wir eigentlich wollen. Wir lassen uns in Prozesse und Abläufe pressen. Wir hinterfragen nicht, um was es UNS eigentlich geht.
Ich könnte dir jetzt die tollsten Tools, Abläufe, Übungen und Trainings zeigen … und würde dich damit nur in eine Veränderung zwingen, die gar nicht deine ist.
Wir würden so viel Zeit vergeuden.
Die meisten Berater checken gar nicht, was die Leute eigentlich wollen.
Woher soll ich jetzt schon wissen, was du brauchst?
Ich weiß doch noch gar nicht, wo du hin willst. Was du erreichen willst.
Aber bei einem kannst du dir sicher sein:
Ich habe in den letzten 20 Jahren, Tausende von Menschen kennengelernt. Und für jeden gab es eine Lösung.
Ich hab das lange nicht kapiert. Ich bereue wirklich fast nichts im Leben.
Aber wenn ich eine Sache verändern könnte…
Das ich immer nur gerade so „gut genug“ war. Bloß nicht mehr anstrengen, als nötig. Schule, Studium, meine ersten Jobs, die Selbstständigkeiten … Gerade so viel tun, das es reicht. Es erwartet ja niemand etwas von mir, oder?
„Ich habe ja niemandem etwas zu beweisen.“
Doch – dir selbst gegenüber
Mein „gut genug“ war das Motto der Erfolglosen.
Als ich das verstanden habe, habe ich mir etwas versprochen.
„Hör nie auf, der Beste zu sein der du sein kannst.“
„don’t stop“ & don’t ever close“
Das gilt für alle Bereiche meines Lebens:
Meine Beziehung
Meine Familie
Mein Job
Mein Unternehmen
Meine Gesundheit
Mein Leben
Du hilfst niemandem, wenn du einfach nur das Mindeste tust. Wenn du immer nur den Weg des geringsten Widerstandes gehst.
„Ich hasse meinen Job. Ich hasse meine Kollegen. Ich hasse meinen Chef. Ich hasse mein Leben.“ Wie oft höre ich das.
Aber nichts bewegt sich. Wir beschweren uns, dass alles Scheiße ist – kommen aber nicht ins Handeln.
Wir erwarten, dass irgendein „Heilsbringer“ kommt, und uns eine neue, tolle Zukunft anbietet, in der wir wieder nur „gut genug“ sind.
Das wird nicht passieren!
Niemand rettet dich.
Niemand kommt, um dir ein tolles Leben anzubieten.
Niemand macht dich glücklich.
Kein „gut genug“ mehr
Probier’s mal aus. Du kannst ja jederzeit wieder „normal“ werden.
Gerade jetzt. Wo alle den Kopf in den Sand stecken und darauf hoffen, das Sie irgendjemand rettet.
Gerade jetzt ist nicht die Zeit den ganzen Tag Nachrichten zu schauen und jedes mal in Panik zu verfallen. Alle Folgen von „Haus des Geldes“ oder „Game of Thrones“ zu schauen. Hör auf durchzudrehen und mach dich an die Arbeit.
Deine beste Arbeit.
Und wenn dich niemand lässt, weil du in Kurzarbeit bist oder keinen Job hast – dann such dir etwas Neues. Fang andere Dinge an zu lernen. Hilf anderen Menschen. Mach dich selbstständig. Alles ist besser, als rumzusitzen und dich selbst zu bemitleiden.
Keine Ahnung, wie DU glücklich wirst. Aber eine Sache weiß ich. Wenn wir ein gutes Leben haben wollen, müssen wir uns auf das konzentrieren, was wir unter Kontrolle haben.
Und immer das best Mögliche abzuliefern ist sicher ein Anfang.
Gib alles
Jetzt. Bitte. Komm schon. Los. Auf gehts. Manchmal kommt später nie
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Es klingt einfach, aber meine erfolgreichste Gewohnheit ist die Angewohnheit, Dinge zu tun, auszuprobieren, mal was machen. Ich fange immer wieder neue Projekte an, probiere Ideen aus, experimentiere herum. Ich mache all das, wo meine Neugier mich hinführt.
Es ist für mich etwas Natürliches. Im Laufe der Zeit habe ich aber festgestellt, dass die meisten Menschen es sich nicht zur Gewohnheit machen, Dinge wirklich zu TUN. Sie reden über Dinge, sie denken über Dinge nach, sie planen für immer, Dinge zu tun, aber sie tun sie selten tatsächlich.
Viele Dinge, die ich tue, funktionieren nicht, oder nicht so, wie ich sie mir vorstelle …
Eigentlich die meisten:
Mein „handschriftliche Briefe-Start-up“
Der „Wohnzimmercoach“
Eine Firma die Verpackungen herstellt (gibt es noch heute)
Aber die Gewohnheit, Dinge zu tun, hat wahrscheinlich mehr Gutes in meine Karriere und mein Leben gebracht als jede andere Gewohnheit, die ich habe.
Seit dem Tag, an dem ich diese Gewohnheit erkannt und vor allem akzeptiert habe, wurde ich gesünder, fitter, erfolgreicher und glücklicher als je zuvor.
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