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  • Rückschläge kommen. Nicht, weil du Pech hast, sondern weil du lebst… (527)

    Rückschläge kommen. Nicht, weil du Pech hast, sondern weil du lebst… (527)

    Du wirst scheitern und Rückschläge werden kommen …für dich, für mich, für jeden! Immer wieder.

    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Leben dir wieder mal eine seiner hässlichen Seiten zeigt. Ein lieber Mensch stirbt. Ein Projekt platzt. Ein Kunde springt ab. Dein Körper streikt, oder du wachst auf und fragst dich: „Wofür das alles eigentlich?“

    Ich kenne diese Momente. Krankenhaus. OP. Verlust. Tod. Rückschläge, die dir zeigen, dass es nicht reicht „Motiviert“ zu sein oder nur „Hoffnung“ zu haben.

    Jocko Willink nennt das die „98:2-Falle“.

    Er erzählt von Lewis Puller Jr., dem Sohn der Marine-Legende Chesty Puller. Ein Held, der beide Beine verlor, einen Pulitzer gewann… und sich später das Leben nahm. Warum. Weil er sein Schicksal nur zu 98 Prozent akzeptierte. Die verbleibenden 2 Prozent waren Selbstmitleid, waren Zweifel, waren Gift.

    Diese 2 Prozent sind tödlich.

    Sie zeigen sich in Sätzen wie:

    „Warum ich.“
    „Hätte ich bloß.“
    „Das ist unfair.“
    „Ich hab das Leid der Welt zu tragen“
    Aber genau da liegt auch deine Möglichkeit. Die Möglichkeit alles zu ändern.

    Denn mentale Stärke beginnt nicht bei Disziplin oder Motivation, sondern bei radikaler Akzeptanz.

    Akzeptanz bedeutet:

    Der Rückschlag ist Fakt. Punkt. Du hast eine gebrochene Wirbelsäule. Punkt
    Dein Darm ist kaputt. Der Kunde ist weg. Der Körper schwach.
    Aber… Akzeptanz heißt nicht, Niederlagen zu akzeptieren.

    Das zweite Prinzip ist eben die kompromisslose Ablehnung.

    Ich akzeptiere, dass das passiert ist, aber ich lehne es ab, dass das mein Zustand bleibt.

    Ich habe 30 Operationen hinter mir. 80 Prozent meines Darms verloren. Bin 6 Monate lang mit ner gebrochenen Wirbelsäule durch die Gegend gelaufen ohne es zu wissen. Dreimal fast mein Leben verloren. Ich hatte jedes Recht, mich selbst zu bemitleiden. (Und ich ahbe es früher auch getan – glaub mir). Aber jedes Mal, wenn ich das tat, war ich schwächer.

    Jedes Mal, wenn jetzt ich die Realität akzeptierte und gleichzeitig ablehnte, dass sie mich definiert, komme ich in die Kraft zurück.

    Radikale Akzeptanz ist der Moment, in dem du sagst:

    „Ja, das ist passiert.“

    Und kompromisslose Ablehnung ist der Moment, in dem du sagst:

    „Aber so bleibe ich nicht.“

    In der Führung bedeutet das: Ein Teammitglied liefert schwach ab. Fakt. Aber ich lehne ab, dass Schwäche zur neuen Norm wird. Also führe ich wieder, klar und direkt.
    In meiner Gesundheit bedeutet das: Dein Körper ist erschöpft. Fakt. Aber ich lehne ab, dass Erschöpfung mein „Normal“ wird. Also ändere ich Schlaf, Ernährung, Routinen. Probiere neue Dinge aus. Hole mir Hilfe.
    Bei Veränderungen bedeutet das: Das Alte funktioniert nicht mehr. Fakt. Aber ich lehne ab, mich an die Vergangenheit zu ketten. Also baue ich was Neues.
    Wenn du also heute einen Rückschlag erlebst.. egal ob beruflich, körperlich oder emotional frag dich doch mal:

    … für dich, für mich, für jeden! Immer wieder.

    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Leben dir wieder mal eine seiner hässlichen Seiten zeigt. Ein lieber Mensch stirbt. Ein Projekt platzt. Ein Kunde springt ab. Dein Körper streikt, oder du wachst auf und fragst dich: „Wofür das alles eigentlich?“

    Ich kenne diese Momente. Krankenhaus. OP. Verlust. Tod. Rückschläge, die dir zeigen, dass es nicht reicht „Motiviert“ zu sein oder nur „Hoffnung“ zu haben.

    Jocko Willink nennt das die „98:2-Falle“.

    Er erzählt von Lewis Puller Jr., dem Sohn der Marine-Legende Chesty Puller. Ein Held, der beide Beine verlor, einen Pulitzer gewann… und sich später das Leben nahm. Warum. Weil er sein Schicksal nur zu 98 Prozent akzeptierte. Die verbleibenden 2 Prozent waren Selbstmitleid, waren Zweifel, waren Gift.

    Diese 2 Prozent sind tödlich.

    Sie zeigen sich in Sätzen wie:

    „Warum ich.“
    „Hätte ich bloß.“
    „Das ist unfair.“
    „Ich hab das Leid der Welt zu tragen“
    Aber genau da liegt auch deine Möglichkeit. Die Möglichkeit alles zu ändern.

    Denn mentale Stärke beginnt nicht bei Disziplin oder Motivation, sondern bei radikaler Akzeptanz.

    Akzeptanz bedeutet:

    Der Rückschlag ist Fakt. Punkt. Du hast eine gebrochene Wirbelsäule. Punkt
    Dein Darm ist kaputt. Der Kunde ist weg. Der Körper schwach.
    Aber… Akzeptanz heißt nicht, Niederlagen zu akzeptieren.

    Das zweite Prinzip ist eben die kompromisslose Ablehnung.

    Ich akzeptiere, dass das passiert ist, aber ich lehne es ab, dass das mein Zustand bleibt.

    Ich habe 30 Operationen hinter mir. 80 Prozent meines Darms verloren. Bin 6 Monate lang mit ner gebrochenen Wirbelsäule durch die Gegend gelaufen ohne es zu wissen. Dreimal fast mein Leben verloren. Ich hatte jedes Recht, mich selbst zu bemitleiden. (Und ich ahbe es früher auch getan – glaub mir). Aber jedes Mal, wenn ich das tat, war ich schwächer.

    Jedes Mal, wenn jetzt ich die Realität akzeptierte und gleichzeitig ablehnte, dass sie mich definiert, komme ich in die Kraft zurück.

    Radikale Akzeptanz ist der Moment, in dem du sagst:

    „Ja, das ist passiert.“

    Und kompromisslose Ablehnung ist der Moment, in dem du sagst:

    „Aber so bleibe ich nicht.“

    In der Führung bedeutet das: Ein Teammitglied liefert schwach ab. Fakt. Aber ich lehne ab, dass Schwäche zur neuen Norm wird. Also führe ich wieder, klar und direkt.
    In meiner Gesundheit bedeutet das: Dein Körper ist erschöpft. Fakt. Aber ich lehne ab, dass Erschöpfung mein „Normal“ wird. Also ändere ich Schlaf, Ernährung, Routinen. Probiere neue Dinge aus. Hole mir Hilfe.
    Bei Veränderungen bedeutet das: Das Alte funktioniert nicht mehr. Fakt. Aber ich lehne ab, mich an die Vergangenheit zu ketten. Also baue ich was Neues.
    Wenn du also heute einen Rückschlag erlebst.. egal ob beruflich, körperlich oder emotional frag dich doch mal:

    Welchen Teil dieser Situation hast du noch nicht zu 100 Prozent als Fakt akzeptiert.

    Und wo lässt du die 2 Prozent Selbstmitleid stehen, die dich kaputt machen.

    Akzeptiere die Realität. Deine Realität. Aber verwechsle Akzeptanz nicht mit Aufgeben. Denn genau da liegt der Unterschied zwischen Fallen und liegenbleiben und Weitergehen.

    Das ist der Unterschied zwischen Scheitern und Wiederaufstehen. Zwischen Drama und Wachstum. Zwischen Schmerz und Reife.

    Zwischen dem, was war.. und dem, was kommt.

    Was ist dein aktueller 2-Prozent-Killer?

    Erkenne ihn. Schreib ihn auf. Und zieh ihm den Stecker.

    Welchen Teil dieser Situation hast du noch nicht zu 100 Prozent als Fakt akzeptiert.

    Und wo lässt du die 2 Prozent Selbstmitleid stehen, die dich kaputt machen.

    Akzeptiere die Realität. Deine Realität. Aber verwechsle Akzeptanz nicht mit Aufgeben. Denn genau da liegt der Unterschied zwischen Fallen und liegenbleiben und Weitergehen.

    Das ist der Unterschied zwischen Scheitern und Wiederaufstehen. Zwischen Drama und Wachstum. Zwischen Schmerz und Reife.

    Zwischen dem, was war.. und dem, was kommt.

    Was ist dein aktueller 2-Prozent-Killer?

    Erkenne ihn. Schreib ihn auf. Und zieh ihm den Stecker.

  • Wenn ich mein Leben Ernst nehme… (#526)

    Wenn ich mein Leben Ernst nehme… (#526)

    Hart, aber heilsam:

    „Niemand kommt, um dich zu retten“

    Wenn man das ernst nimmt, dann ist das Leben selbst das „Experiment“. Nicht Theorie, sondern gelebte Forschung an der Frage: Wie verwandelt man Schmerz in Kraft, Verlust in Klarheit, Stillstand in Richtung?

    Du hast erlebt, dass Veränderung meistens nicht durch Motivation entsteht, sondern durch Zwang, Schmerz, Krise. Also durch das, was man normalerweise vermeiden will. Genau das ist dein Rohstoff.

    Ich will Menschen zeigen, dass sie ihre Brüche nicht fürchten müssen, weil genau dort ihre Wiedergeburt beginnt.

    Wenn alles still wird, fängt es an.

    Die meisten Menschen warten auf den richtigen Moment, um ihr Leben zu ändern. Den Moment, in dem sie sich bereit fühlen. Der nie kommt.

    Veränderung beginnt nicht, wenn du bereit bist, sondern wenn du ehrlich bist.

    Wenn du merkst, dass du dich selbst nicht mehr glaubst, dass du innerlich zu viel erklärst, dass du funktionierst, aber nicht mehr lebst.

    Genau da fängt es an.

    Nicht mit Motivation. Sondern mit Verantwortung.

    Und vielleicht ist das der mutigste Schritt, Wer ich bin? Das Leben ist chaotisch. Es wird versuchen, dich zu brechen, dich verunsichern und dir alles nehmen, was du glaubst, zu brauchen. Ich weiß das, weil ich selbst am Boden lag – beruflich, gesundheitlich, persönlich. Und genau dort habe ich gelernt, wie man von Null beginnt.

    Glücklicher Ehemann seit über 20 Jahren, stolzer CoCreotor von drei großartigen Kids. Unternehmer, Mentor, Muse, Coach, Verkäufer, Headhunter – und jemand, der weiß, wie es sich anfühlt, immer wieder aufzustehen.

    Ich sage nicht, was du hören willst. Ich sage dir, was du wissen musst, um dich zu verändern. Mein Job ist es, dich mit neuen Wegen zu konfrontieren. Dein Job ist es, diese zu gehen. Dein Erfolg beginnt mit dir.

    Bist du bereit, etwas Neues auszuprobieren? Schreib mir. ein Mensch gehen kann: Sich selbst nicht mehr belügen.

  • Wird mir mein Denken „ab“genommen? (#525)

    Wird mir mein Denken „ab“genommen? (#525)

    ich schreibe für mein Leben gern. Ich kann den ganzen Tag mit Buchstaben verbringen. Lesen, denken, fühlen, schreiben…

    Schreiben ist wie Magie für mich. Klingt nach Esoterik, ist es aber nicht. Es ist mein Hebel schlechthin. Worte verändern (mein) Bewusstsein. Sie verändern die Realität des Lesers und auch unsere eigene.

    Sie verändern das Leben

    Und jetzt, heute?

    In unserem digitalen Zeitalter…

    Wer liest noch wirklich?

    Wer macht sich die Mühe und schreibt?

    „Hey Siri, schreib mir einen kleinen Liebesbrief an meine Frau. Und schick meine Mama gleich noch eine kleine hdl nachricht zum Geburtstag“

    Wir kämpfen doch schon lange nicht mehr nicht um Leben oder Tod, sondern um die Frage, wie lebendig unser Leben noch ist.

    Das wichtigste Werkzeug? Sind wir selbst.

    Abläufe, Workflows, Prozesse kann jeder kopieren und jede KI nachbauen. Der Unterschied liegt in uns. In unserem Blick auf die Dinge, unserer Haltung, unseren Gefühlen, in dem, was wir ausdrücken wollen und in dem, was anderswo ankommt.

    Täglich sehe ich es. Ich lerne Menschen kennen, deren Augen strahlen könnten, die aber nur noch vor sich hin starren. Auf Bildschirme, die für Sie die Welt bedeuten.

    Die Ihren „digitalen Knecht“ zum Herren machen und die Herrschaft über ihr Leben überlassen. So wird der Meister zum Sklaven.

    Deshalb freue ich mich immer wieder, wenn ich Texte lese, die mir nicht sofort klar sind. Zeilen, die ich mehrmals lesen muss, bis mir ihre Bedeutung „erscheint“.

    Oder ich gebe sie eben doch „meiner KI“ mit der bitte, „erkläre mir das, ich verstehe es nicht“

    Es ist unsere Entscheidung.

    Schreiben ist für mich Magie. Beratung ist Magie. Headhunting ist Magie. Nicht, weil es Hokuspokus ist, sondern weil Worte, Klarheit, Empathie und Wille Realitäten verschieben.

    Welche Magie setzt du ein?

  • Was, wenn du dich gar nicht verändern willst? (#524)

    Was, wenn du nur so tust?

    Letzte Woche schreibt mir ein Mentee:
    „Thimo, ich glaube, ich beende unser Mentoring. Die Gespräche sind super, aber ich komme einfach nicht weiter. Ich finde nichts Neues. Ich stecke fest. Ich glaube, es bringt mir nichts.“

    Klingt nach:
    „Mach du mal. Ich warte.“

    Was er meint ist: „Ich will, dass du mir die Entscheidung abnimmst, meine Ängste wegredest und mir einen Job auf dem Silbertablett servierst.“

    Tut mir leid. Funktioniert so nicht.

    Warum?

    • Warum gibst du mir die Verantwortung für dein Leben?
    • Für deinen nächsten Schritt?
    • Für deinen Mut?

    Warum glaubst du, ich kann das für dich tun?

    Coaching ist kein Netflix-Abo.
    Du kannst dich hier nicht einfach durchsitzen.
    Nicht durchjammern.
    Nicht durchdenken.

    Du musst dich bewegen.
    Entscheidungen treffen.
    Dinge loslassen.
    Etwas zerstören.
    Was riskieren.

    Ich kann dich nicht retten.
    Aber ich kann mit dir durch die Hölle gehen.
    …wenn du bereit bist, deine eigene Verantwortung zu tragen.

    ⸻

    Ich erlebe das immer wieder. Menschen sagen, sie wollen Veränderung.
    Was sie aber wirklich wollen, ist Sicherheit.
    Eine Garantie.
    Eine Abkürzung.
    Am besten ohne Risiko.
    Ohne Schmerzen.
    Ohne Loslassen.

    Sie buchen Coaching wie ein Fitnessstudio. Bezahlen den Monatsbeitrag, kommen aber nie zum Training.
    Und wundern sich dann, dass sich nichts ändert.

    ⸻

    Ich bin kein Dienstleister für feuchte Träume.
    Ich bin kein Glücksvermittler.
    Und ich bin ganz sicher nicht deine Ausrede, wenn du keine Entscheidung triffst.

    ⸻

    Wenn du wirklich willst, dann komm.
    Dann bekommst du Klarheit, Ehrlichkeit, Konfrontation und Unterstützung.
    Aber du musst bereit sein, Verantwortung zu übernehmen.
    Für deine Gedanken.
    Für deine Entscheidungen.
    Für dein verdammtes Leben.

    ⸻

    Solange du nur „nachdenkst“, wirst du nichts ändern.

    Veränderung beginnt nicht im Kopf.
    Veränderung beginnt im Schmerz.
    Im Widerstand.
    In der Aktion.

    ⸻

    Ich begleite Menschen.
    Ich inspiriere.
    Ich fordere.
    Ich gehe mit.

    Aber ich trage niemanden.

    Wenn du nicht bereit bist, selbst zu gehen,
    dann buch keinen Mentor,
    sondern einen Pfleger.

    Sorry. Ehrlich.
    Aber das ist, was ich lebe.

  • 49

    49

    „Ich geb’s zu: Ich hab keine Ahnung, wie dieses Ding namens Leben funktioniert. Ist ja mein erster Versuch. Also sorry, falls ich’s verkacke. Ich leb das hier zum ersten Mal.“
    – Thimo Müller (1976–?)

    Mein Wort des Jahres … sind zwei.

    Ich stelle jedes neue Lebensjahr unter ein Motto. Dieses Mal wird’s ein Doppelpack.

    Weil ich 49 werde. Weil damit irgendwie die zweite Runde startet. Und weil eins allein nicht mehr reicht.

    Meisterschaft & Würde.

    Im Job. In der Liebe. Für meinen Körper. Für mich. Für andere.

    „A year from now you will wish you had started today.“ – Karen Lamb

    Also: Ich starte. Jetzt.

    Ich hab keinen Bock mehr auf halbherzig. Auf funktionieren. Auf Dinge, die sich richtig anfühlen sollten, aber es nicht tun. Ich werde nicht mehr jedem gefallen. Ich will mir selbst nicht länger im Weg stehen. Dieses Jahr ist Schluss mit Ausreden, mit „später“, mit „muss halt sein“. Ich gehe nicht mehr in die Knie. Beuge mich nicht mehr, nicht vor Erwartungen, nicht vor Geld, nicht vor der eigenen Bequemlichkeit.

    Meisterschaft.

    Warum?

    • Weil ich nicht mehr alles machen will, sondern das Richtige
    • Weil ich nicht mehr kämpfen muss, sondern gestalten darf
    • Weil ich nicht mehr suche, sondern gefunden habe
    • Weil ich spüre, wie gut es tut, aufs wirklich Wichtige zuzulaufen

    Meisterschaft bedeutet für mich nicht: Der Beste sein.

    Sondern: Hingabe.

    Nicht glänzen. Sondern leuchten.

    Nicht mehr beweisen. Sondern verkörpern.

    Ich bin kein perfekter Vater. Kein perfkter Unternehmer Kein perfekter Ehemann. Kein perfekter Freund.

    Aber ich bin da. Ich bleibe. Ich lerne.

    Und genau das ist auch eine Form von Meisterschaft.

    Würde

    Würde heißt: Mich selbst ernst nehmen. Ohne mich zu verkrampfen.

    • Heißt: Nein sagen, ohne Schuld.
    • Heißt: Ja sagen, mit vollem Herzen.
    • Heißt: Mich aufrichten, wieder aufstehen, auch wenn’s schwer ist.

    Würde ist für mich Haltung. Im Gespräch. Im Konflikt. In der Stille. Im Leben

    Meisterschaft ist das Ziel. Würde ist die Art, wie ich gehe. lebe. handle. liebe.

    Beides zusammen ergibt meinen Nordstern für das kommende Jahr.

    Nicht perfekt. Aber klar.

    Nicht laut. Aber kraftvoll.

    Ich nenne es: Souverän leben.

    Mit System. Mit Herz. Mit Anstand.

    Let’s go, Runde zwei.

  • Was du nicht änderst, wählst du (#522)

    Was du nicht änderst, wählst du (#522)

    Aus der Reihe: Alte Notizen, die brennen … auch Jahre später

    Diesmal: 24.09.18

    Buch: Sprenger – Die Entscheidung liegt bei dir


    „Menschen werden krank, weil sie das Handeln unterdrücken.

    Weil sie sich lieber bescheiden als entscheiden.“


    Du wartest.

    Auf ein Zeichen. Auf Erlaubnis. Auf Sicherheit.

    Dabei weißt du längst, was zu tun ist.

    Aber du tust es nicht.

    Weil es unbequem ist.

    Weil es Mut kostet.

    Weil die anderen ja etwas denken könnten.

    Weil du glaubst, dass es morgen leichter wird.

    Spoiler: Wird es nicht.

    Weil dein Kopf und dein Herz einfach überfordert sind –

    von 100 Sonderangeboten des Lebens.


    Also bleibst du

    • im Job, der dich innerlich auffrisst
    • in Beziehungen, die längst nur noch wie Zweck-WGs funktionieren
    • in Stories, die du dir erzählst, damit keiner merkt, wie leer es in dir aussieht
    • in einem Leben, das nur auf Insta okay aussieht

    Und tief drin weißt du es.

    • Du weißt, dass du längst hättest gehen müssen.
    • Dass du dich schon vor Monaten entscheiden wolltest.
    • Aber du hast es wieder verschoben – mit einer Ausrede, die du selbst kaum noch glaubst.

    „Ich kann doch nicht einfach …“

    Doch, kannst du.


    Die meisten Probleme, die ich im Coaching sehe,

    sind keine Wissensprobleme.

    Sie sind Umsetzungsverweigerung.

    Warum auch immer.

    Nicht das Leben macht krank.

    Sondern die Entscheidungslosigkeit.

    Das ewige Anpassen.

    Das Funkeln in deinen Augen, getauscht gegen Applaus – der eh nicht kommt.


    Deine Gesundheit beginnt da, wo du wieder fühlst.

    Wo du wieder entscheidest.

    Wo du nicht nur funktionierst, sondern deiner inneren Wahrheit folgst.

    Du wirst dich nicht gesund meditieren, solange du dich selbst belügst.

    Nicht frei sein, wenn du lieber leidest als lebst.


    Du musst nicht perfekt sein.

    Nur bereit.

    Bereit,

    • aufzuhören mit dem Bullshit
    • neu zu wählen
    • dir selbst endlich treu zu werden

    Und dann: Handeln.

    Nicht morgen – heute.

    Nicht gleich – jetzt.

    Nicht, wenn du bereit bist – sondern damit du bereit wirst.


    Denn:

    Ich bin nicht auf der Welt, um die Erwartungen anderer zu erfüllen.

    Ich bin hier, um lebendig zu sein.


    Bleib echt. Bleib stark.

    Thimo

  • Der Moment, in dem Arbeit wieder leicht wurde (#521)

    Der Moment, in dem Arbeit wieder leicht wurde (#521)

    „Perfektionismus ist bloß Angst in schicken Schuhen.“
    – Elizabeth Gilbert


    Die neue Währung der Arbeit heißt Freude

    Ich habe für mich eine einfache Regel aufgestellt:

    „Ich setze mich heute hin, um Freude an der Arbeit zu haben. Alles andere ist Sahne auf meiner Torte.“

    Das klingt einfach, ich weiß.
    Ist es auch. Du musst dich nur immer wieder daran erinnern – und das ist das schwierige daran.

    Denn wir wurden so erzogen,uns auf Ergebnisse zu fixieren.
    Auf Ziele. Deadlines. Leistung.

    Aber das Ergebnis ist nicht das Problem.
    Es ist der Druck, mit dem wir dort ankommen wollen. Mit dem wir etwas erreichen wollen.
    Der Druck, den wir uns „machen“

    Und „was jetzt“ fragst du?


    Nicht das Was, sondern das Wie entscheidet.
    Die Energie, mit der du arbeitest, mit der du voran gehst.
    Deine ganze Haltung.

    Zwang lähmt. Freude bewegt.

    Ich sehe das bei meinen Coachees.
    Und ich kenne es selbst.
    Wenn Arbeit zur Pflicht wird, stirbt die Kreativität. Du Lust. Die Energie.
    Wenn Arbeit wieder Spiel wird, entsteht Fortschritt.


    Meine neue Regel lautet:

    • Wichtigstes Ziel: Freude beim Tun
    • Zweitwichtigstes Ziel: überhaupt etwas tun

    Wenn es schwer wird, nicht immer nur mit aller Gewalt „durchziehen“.
    Sondern innehalten, hinterfragen, justieren.

    Vielleicht braucht dein Projekt, dein Job, dein leben gerade nicht mehr Disziplin, sondern mehr Leichtigkeit.


    Was du heute tun kannst

    1. Stelle dir beim Start deiner nächsten Aufgabe nur eine Frage:
    Wie kann ich das heute 10 Prozent leichter machen?
    Wie kann ich das vielleicht den ganzen Tag erreichen?
    Wie würde es eine Woche lang aussehen?
    Ein Jahr… ein Leben…?

    2. Arbeite mit einem Timer (z. B. 25 Minuten):
    Setz dich bewusst hin – mit der einzigen Absicht, Freude udn Spass beim Tun zu empfinden. Kein Leistungsziel, nur Präsenz.

    3. Beende den Tag mit einem Mini Gedanken:
    Was hat sich heute gut angefühlt?
    Wo war Flow?
    Was hat Energie gezogen?


    Letzter Gedanke

    Wenn du dein eigener Chef wärst,
    wärst du dann ein guter Chef für dich?

    Wenn nicht –
    dann ändere nicht die Arbeit.
    Ändere die Haltung.


    Coaching-Impuls für dich

    Nimm dir heute 5 Minuten.
    Setz dich hin, ganz bewusst.
    Und beantworte nur diese eine Frage – schriftlich:

    „Was müsste ich verändern, damit meine Arbeit sich wieder wie „ich“ anfühlt? Das ich wieder mehr Spass und Freude in meinem Job habe“

    Nur für dich.
    Und wenn du willst, schick mir deine Antwort.
    Ich lese sie. Und wir gehen den nächsten Schritt gemeinsam.

    Bleib echt. Bleib mutig.

    Thimo

    Als Headhunter finde ich die, die nicht suchen müssen.
    Als Coach helfe ich ihnen, sich neu zu erfinden.
    Ich begleite mutige beim Wechsel – beruflich und persönlich.

    Dipl.-Ing. | Head- & Hearthunter | Veränderungscoach 🕵️❣️

    Coaching & Mentoring – www.thimo-mueller.com

    Recruiting & Executive Search – www.conselect.de

    📸 Instagram | 💼 LinkedIn

  • Das Wichtigste … (#520)


    Das Leben ist manchmal ein kaputter Jahrmarkt.

    Überall blinkt’s. Alles schreit. Zuckerwatte für 7 Euro, Fake-Lächeln inklusive. Jeder will was von dir – deine Aufmerksamkeit, dein Geld, deine Meinung, deine Energie. Du bist mittendrin, zwischen Geisterbahn und Autoscooter, und irgendwer fragt dichdann auch noch:

    „Na, wo geht’s lang in deinem Leben?“

    Kein Wunder, dass du durchdrehst.

    Menschen schreien im Stau, werfen ihre Smartphones an die Wand. Auf Social Media kotzen sie ihre Meinung raus, und keiner hört zu. Die Nachrichten? Ein toxischer Dauer-Loop. Und Familien zerschlagen sich an Diskussionen über Dinge, von denen keiner vorher wusste, dass sie existieren.

    Also: Was jetzt?

    Mitbrüllen? Still sein? Auswandern? Noch ’ne App installieren?

    Oder: Smaragd werden.

    Marcus Aurelius – ja, dieser Stoiker-Kaiser mit dem Bart – hatte auch kein leichtes Leben. Pest, Intrigen, Krieg, Leute, die ihn bescheißen wollten. Und er schreibt:

    „Wie ein Smaragd: Ich bleibe klar, auch wenn der Dreck auf mich fliegt.“

    Das ist keine schlaue Philosophie für den Wandtattoo-Shop. Das ist eine Kampfansage. An die Welt. An dein Ego. An das Chaos da draußen.

    Denn du hast eine Wahl:

    Du kannst die Wellen reiten. Oder untergehen.

    Du kannst jammern. Oder tanzen.

    Du kannst das Hindernis beklagen … oder daraus ein Katapult bauen.

    „Das Hindernis ist der Weg.“ – (Marcus again)

    Heißt: Wenn dir das Leben einen Stein wirft … heb ihn auf. Mach was draus. Einen Turm. Einen Thron. Oder eine Feuerstelle, in der du deine Ausreden verbrennst. Mit Stil. Mit Lachen. Vielleicht sogar nackt. Wer weiß?

    Du bist nicht hier, um Opfer zu spielen.

    Du bist hier, um den Raum zu halten, wenn alles wackelt. Um inmitten der Panik nüchtern zu bleiben. Um der Leuchtturm zu sein, während alle anderen wie Motten gegen die LED-Lichter flattern.

    Deine Energie ist heilig. Hör auf, sie auf Bullshit zu werfen.

    • Der Kommentar von irgendeinem Frust-Typen? Löschen.
    • Die Breaking News? Bild, Spiegel, Youtube udn Insta. Reduziers doch mal
    • Der Drang, alles kontrollieren zu wollen? Kontrolliere lieber deinen Atem.

    Mach’s klein. Mach’s echt. Mach’s menschlich.

    Du hast Einfluss. Auf dich. Auf dein Denken. Auf deinen Körper. Auf dein Business oder Job. Auf die Menschen, die du wirklich liebst. Alles andere ist Theater. Und du bist nicht zum Statisten geboren.

    Am Ende zählt nur eins:

    Kannst du dich im Spiegel anschauen … nackt, müde, ehrlich … und sagen:

    „Ich hab mich nicht verkauft. Ich hab nicht aufgegeben. Ich hab das Richtige getan.“

    Wenn ja, Glückwunsch.

    Dann bist du nicht nur der Smaragd.

    Du bist der verdammte Leuchtturm im Sturm.


  • Bitte antworte doch mal (#519)

    Bitte antworte doch mal (#519)

    Er hat eigentlich alles. Gesundheit. Beziehung. Der Laden läuft. Viel Zeit für sich.

    Und doch reagiert er seit Wochen nicht. Auf Anrufe. Auf Sprachnachrichten. Auf Mails. Sogar einen Brief habe ich ihm geschrieben.

    Und er bezahlt mich sogar dafür.

    Heute versuche ich es mal via Linkedin:

    +++

    Hey mein lieber.
    Ich hoffe, es geht dir gut.
    Seit meiner letzten Nachricht kam nichts zurück. Keine Nachricht. Kein Lebenszeichen.

    Letztes Jahr, nach wieder mal etlichen OPs, hatte ich ähnliche Momente.
    Ich wollte einfach nur meine Ruhe. Keiner sollte mich anrufen, keiner was von mir wollen. Einfach alles hinschmeißen.
    Folgendes hab ich mir damals als Brief an mich selbst aufgeschrieben- vielleicht hilft es dir:

    +++
    Hey Thimo,

    mir geht’s echt dreckig. Schmerzen, Rastlosigkeit, Leere.
    Kein klarer Gedanke. Kein klares Ziel. Nur ein Gefühl:
    Ich steh mir selbst im Weg. Und ich bewege mich keinen Millimeter.

    Die Firma läuft „ok“. Das reicht, um nicht zu handeln.
    Ehe und Family läuft ja auch.
    Gesundheit? Muss ich halt durch. Oder?

    Bullshit.
    So redet jemand, der aufgibt
    aber sich noch zu viel schämt, es zuzugeben.
    Ist mir „OK“ genug?
    Und was ist mit denen, die ich Liebe?

    Ich hab zwei Optionen. Punkt.

    1. Ich bleib liegen.
    Warte. Jammere. Tu so, als wär das Leben schuld.
    Sammle Argumente, warum es gerade nicht geht.
    Spiel das Opfer, das seinen Schmerz pflegt.
    Langsam sterben. Jeden Tag ein bisschen mehr.

    2.Ich steh auf.
    Nicht weil ich Lust hab, sondern weil ich’s satt hab.
    Ich nehm den Schmerz. Die Müdigkeit. Die Wut.
    Ich mach sie zu meiner Energie.
    Zur Superkraft, die keiner kaufen kann.
    Klar. Radikal. Ohne Ausreden.

    Denn wer stillsteht, stirbt.
    Nicht sofort. Erst der Kopf. Dann das Herz. Dann das Warum.

    Ich sterbe in jedem „vielleicht morgen“.
    In jedem „geht schon irgendwie“.
    In jedem „ich warte noch ein bisschen“.

    Ich bin nicht hier, um zu überleben.
    Ich bin hier, um zurückzukommen.
    Um zu bewegen!
    Um zu verändern!
    Um mir und anderen zu zeigen: Da geht noch was!!!

    Und weißt du was?
    Ich hab mich entschieden.
    Und ich entscheide mich jeden verdammten Tag neu.

    IAuch wenns weh tut. Vor allem dann.

    Beweg dich. Oder du wirst bewegt.
    Wart weiter, und das Leben tritt dir irgendwann immer weiter in die Fresse.

    Und am Ende?
    Stirbst du sowieso.
    Die Frage ist nur:
    Warst du bis dahin lebendig – oder nur anwesend?

    +++

    Melde dich doch bitte

    Hinschmeißen, wegsehen, aussitzen … ist okay.
    Aber dann lasst mich auch klar sagen: Die Verantwortung in dieser Zusammenarbeit liegt nicht nur bei mir.

    Du hast dich bewusst für diese Zusammenarbeit entschieden.
    Das heißt: aktiv einfordern, mitgehen, raus aus dem Reagieren.

    Ich will dich nicht becoachen. Ich will dich bewegen.
    Dafür brach ich deine Bereitschaft.

    Ich lasse dich nicht allein, aber auch nicht in Ruhe 😇💪

    Liebe Grüße
    Thimo

  • Tag 3 Das Leben ist kein Projekt – es ist jetzt

    Tag 3 Das Leben ist kein Projekt – es ist jetzt

    🗓 Tag 3 von 30
    Du brauchst keine neue Strategie – du brauchst dich selbst


    💡 Erkenntnis des Tages
    Manchmal lieg ich da und denke:
    „Ich sollte was tun, ich müsste, ich könnte…“

    Aber was ich wirklich brauche?
    Einen ehrlichen Moment mit mir selbst.

    Keinen neuen Plan. Keine Produktivitäts-App.
    Sondern einen Atemzug, der nicht bewertet wird.
    Einen Gedanken, der einfach mal sein darf.

    Was mich überrascht:
    Je stiller ich werde, desto klarer höre ich, was wirklich zählt.

    Und trotzdem – oder gerade deshalb – war da gestern Bewegung.
    Nicht aus Zwang, sondern aus Verbindung mit mir selbst:

    Hier die stats von gestern:

    • 2 Stunden 5 Minuten Sport
    • 14 Stockwerke Treppen
    • 11.281 Schritte
    • 8,9 km Laufen
    • 36 Minuten Meditation
    • 90 Minuten Lesen

    Keine To-do-Liste. Kein Druck. Nur Präsenz.


    🧠 Impuls zum Nachdenken
    Vielleicht brauchst du heute keine Lösung.
    Vielleicht brauchst du nur ein ehrliches „Ja“ zu dem, was gerade da ist.

    Nicht, weil du dich aufgegeben hast –
    Sondern weil du endlich beginnst, dich selbst zu halten.


    📝 Mini-Aufgabe
    Leg deine Hand für 10 Sekunden auf dein Herz.
    Atme einmal tief. Und sag dir leise:
    „Ich bin da. Ich bin genug. Ich muss heute nichts beweisen.“

    (Und wenn du magst – mach’s später nochmal. Vielleicht sogar mit geschlossenen Augen.)


    📖 Zitat des Tages
    „Der Moment, in dem du aufhörst, gegen dich zu kämpfen, ist der Moment, in dem du beginnst, wirklich zu leben.“
    – frei nach Tara Brach


    ❤️ Für dich notiert
    Dieser Newsletter ist kein Programm.
    Er ist eine Einladung.
    Zur Erinnerung. Zur Ehrlichkeit. Zur Nähe zu dir selbst.

    Wenn du jemanden kennst, der das auch gebrauchen kann – leite ihn gern weiter.
    Und wenn du noch nicht angemeldet bist: Hier geht’s zur Anmeldung

    Wir lesen uns morgen. Ohne Druck. Mit Tiefe.


  • Tag 2 von 30 – Die Tür zu dir selbst öffnet sich manchmal nach innen

    Tag 2 von 30 – Die Tür zu dir selbst öffnet sich manchmal nach innen

    💡 Erkenntnis des Tages

    Heute früh um 5 mit voller Energie aufgewacht. Zwei Stunden tief gearbeitet, fokussiert, klar.
    Und dann kam der Einbruch – gesundheitlich, wie so oft.

    Früher hätte ich gehadert. Heute frage ich:
    „Was ist das Gute daran, dass ich solche Schmerzphasen habe?“

    • Ich lerne, das Leben wirklich zu schätzen
    • Ich tue konsequent etwas für meinen Geist, meine Seele und meinen Körper
    • Ich kann anderen Mut machen: Es geht vorbei
    • Ich darf loslassen – und meinem Team vertrauen
    • Und ja, ich danke Gott, dass es Wärmflaschen gibt

    🧠 Impuls zum Nachdenken

    Ich bin unzerstörbar. Ich überlebe. Lebe. Fließe.
    Bis mich jemand vom Spielfeld holt.

    Jedes Mal, wenn ich innehalten kann, statt zu kämpfen, bin ich frei.
    Nicht weil ich aufgebe – sondern weil ich begriffen habe:
    Der innere Frieden ist unbezahlbar. Und oft ganz still.

    Ich komme nicht, um zu belehren.
    Ich komme, um zu erinnern:
    Gesundheit ist kein Projekt für später.
    Sie ist die Voraussetzung für alles, was zählt.

    Ich komme nicht mit Besserwisserei.
    Ich komme mit Narben.

    Und mit der Frage:
    „Was ist Dir Dein Leben eigentlich wert – wenn Du es jeden Tag aufs Spiel setzt?“


    📝 Mini-Aufgabe

    Heute kein Druck, kein Push.
    Nur eine ehrliche Frage an dich selbst:
    Was brauchst du gerade wirklich – körperlich, seelisch, geistig?
    Schreib es dir auf. Und erfülle dir wenigstens eine dieser drei Antworten.


    📖 Zitat des Tages

    „Die Wunde ist der Ort, an dem das Licht in dich eintritt.“
    – Rumi


    ❤️ Für dich notiert

    Manchmal öffnen sich Türen nach innen.
    Nicht, weil jemand kommt.
    Sondern weil du still wirst – und aufhörst, dagegenzudrücken.

    Morgen geht’s weiter.

    Schön, dass du da bist.

    „Was ist Dir „dein“ Leben eigentlich wert – wenn Du es jeden Tag aufs Spiel setzt?“


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  • Du kannst Dein Leben nicht planen. Aber Du kannst es heute entscheiden. (Tag 1)

    Du kannst Dein Leben nicht planen. Aber Du kannst es heute entscheiden. (Tag 1)

    21 Tage. Jeden Tag gerudert.

    Kein Rekord. Kein Wettkampf.
    Nur ich. Mein Körper. Mein Wille.

    Was es gebracht hat?
    – Klarer Kopf
    – Mehr Energie
    – Weniger Ausreden
    – Und das Gefühl: Ich hab mein Leben wieder im Griff. Stück für Stück.

    Gab’s Tage, an denen ich keinen Bock hatte?
    Klar.
    Aber ich hab’s trotzdem gemacht.

    Nicht für Likes.
    Für mich.
    Und weil echtes Vorbildsein genau dann beginnt – wenn’s noch wackelt.

    Heute starte ich meine eine neue Challenge:

    30 Tage. Volle Verantwortung.
    Nicht für Likes. Nicht für Performance. Sondern für mein Leben.

    Ich richte meinen Fokus neu:
    Sport. Ernährung. Gesundheit. Fokus. Bewegung. Spiritualität. Familie. Achtsamkeit.

    Nicht alles perfekt.
    Aber jeden Tag bewusst.

    Ein Commitment an mich selbst.

    Ich werde 49. Und ich spüre: Ich habe noch 40 gute Jahre – wenn ich mich jetzt neu ausrichte.

    Diese Reise ist kein Wellnessprogramm.
    Es ist ein täglicher Beweis:

    Verbindung. Vorbild. Verantwortung.

    Jeden Tag poste ich, was ich tue, was ich denke, was ich spüre.
    Und falls Du auch was verändern willst – dann komm mit.

    Kraft. Klarheit. Keine Kompromisse.

    Und was, wenn ich es nicht schaffe?

    Was, wenn ichs trotzde mache?

    Nicht trotz der Angst – sondern mit ihr.
    Nicht als Held, der alles im Griff hat.
    Sondern als Mensch, der sagt:

    „Ich probiere das jetzt. Weil ich’s mir selbst wert bin.“

    Und wenn ich zwischendrin schwanke, dann poste ich das auch.
    Denn genau das ist es, was anderen Hoffnung macht:
    Nicht Perfektion.
    Sondern Echtheit.

    ⸻

    Was, wenn ich nicht durchhalte?

    Dann zeigst Du genau DAS.
    Du sagst: „Hier bin ich gestrauchelt. Und ich lerne draus.“

    Das ist kein Scheitern. Das ist Führung.
    Denn echte Vorbilder sind nicht die, die oben stehen –
    sondern die, die sichtbar sind, greifbar und menschlich.

    ⸻

    Was, wenn andere den Kopf schütteln?

    Dann sollen sie das tun.
    Vielleicht bewegen sie ihn ja auch nur, weil sie selbst spüren, dass sie sich verändern müssten.
    Aber nicht den Mut haben.

    Und dann kommt da einer wie Du, der sagt:
    „Ich fang an.“
    Das rüttelt. Und das braucht es.

    ⸻

    Was sagen meine Frau? Und unsere Kinder?

    Sag ihnen, warum Du das machst.
    Nicht für Likes.
    Nicht für Anerkennung.
    Sondern weil Du noch lange bei ihnen sein willst. Und gesund. Und kraftvoll.

    Sag Deinen Kids:

    „Papa kümmert sich jetzt noch besser um sich – damit ich euch noch länger tragen, begleiten und inspirieren kann.“

    Du wirst sehen: Sie werden nicht den Kopf schütteln.
    Sie werden Dich vielleicht sogar bewundern – leise, aber tief.

    🔥 Letzter Gedanke:

    Du brauchst Dich nicht commiten für 30 Tage.

    Commite Dich für einen einzigen Tag.
    Und dann nochmal. Und nochmal.

    Einer reicht.

  • Dein Klarheitscall: Die ersten 45 Minuten für deine neue Konsequenz.

    Du bist an der Kante und suchst nicht nur Motivation, sondern eine klare, harte Richtung. Schreib mir hier, was dich aktuell beschäftigt, damit wir prüfen können, ob ich der richtige Sparringspartner für dich bin.

    So funktioniert deine Klarheits-Anfrage (Wichtig!)

    Ich nehme nur mit Menschen Termine wahr, deren Commitment und Situation zu meiner Arbeit passen. Der Prozess ist einfach und klar:

    1. Du nimmst dir 3 Minuten Zeit für deine Informationen: Beantworte die folgende Frage im Formular. Welche konkrete Situation oder welches akute Problem führt dazu, dass du JETZT diesen Call buchst? (Keine Ausreden: Was ist der Schmerz, den du nicht länger aushältst?)

    2. Ich sichte persönlich: Ich prüfe deine Antworten innerhalb von 48 Stunden. Du erhältst keine automatische Antwort.

    3. Wir buchen den Call: Ist eine Zusammenarbeit sinnvoll, erhältst du direkt meinen Link für die Terminbuchung des 45-minütigen Klarheitscalls.

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    Vielen Dank für deine Antwort. ✨

  • Angst Werkzeuge #515

    Angst Werkzeuge #515

    Ängste kommen. Ängste gehen.
    Aber sie verschwinden nie ganz.

    Manche Ängste retten dir das Leben.
    Andere töten deinen Mut.
    Und manchmal ist es dieselbe Angst, nur mit einem anderen Gesicht.

    Die Frage ist: Wer sitzt heute am Steuer?

    Vielleicht fühlst du dich leer. Verloren. Ungehört.
    Oder du fragst dich – wie ich es jahrelang getan habe – ob du nur ein gut inszenierter Bluff bist.
    Ein Blender mit Visitenkarte.
    Ein Hochstapler im Maßanzug.

    Ich habe fast jeden Tag Angst.
    – Angst, dass alles zusammenbricht.
    – Dass mein Körper den nächsten Rückschlag nicht mehr schafft.
    – Dass ich morgens nicht mehr aufwache.
    – Dass ich meine Berufung nie ganz finde, nie ganz lebe.
    – Dass meine Kunden, meine Mitarbeiter, meine Freunde, meine Familie irgendwann merken: Der Typ ist ein Blender. Ein Schaumschläger. Ein Hochstapler.

    Und sie mich fallen lassen.
    Dass ich am Ende allein dasitze.

    Diese Angst hat mich mein ganzes Berufsleben begleitet.
    Über 37 Jahre.
    15 Jobs.
    6 Unternehmen.
    Zertifikate, Diplome, Retreats.
    Erfolge, die nie reichten.
    Fragen, die nie aufhörten.

    Aber statt Klarheit?
    Nur noch mehr Fragen.
    Je mehr ich gesucht habe, desto weiter habe ich mich von mir entfernt.
    Je mehr ich wusste, desto größer die Unsicherheit.

    Ich war wie ein Wanderer im Nebel. Jeder Schritt nach vorn machte es dunkler.
    Und jedes Mal, wenn ich kurz davor war, etwas zu wählen, tauchte eine neue Option auf.
    Wie ein Hund, der zwischen Fressnapf und Wasser verhungert, weil er sich nicht entscheiden kann.

    Was mir hilft?

    Erstens: Ich mache die Angst sichtbar. Ich rede mit ihr. Manchmal schreibe ich ihr sogar.
    Ich sage: “Danke, dass du da bist. Du willst mich beschützen. Aber ich gehe jetzt trotzdem.”
    Ich zwinge mich nicht, sie loszuwerden. Ich nehme sie mit. Wie einen alten, kratzigen Mantel, der schon lange nicht mehr warm hält, aber an meine Wachsamkeit erinnert.

    Zweitens: Ich mache täglich eine kleine Sache, die mir beweist, dass ich noch lebe.
    Kalt duschen. Sport. Einen Menschen anrufen, den ich liebe. Einen Text wie diesen schreiben.
    Und plötzlich wird es heller. Nicht weil die Angst weg ist. Sondern weil ich gehe, obwohl sie da ist.
    Weil ich gehe, gerade weil sie da ist.

    Was ich zusätzlich begriffen habe:

    Ich dachte lange, ich müsse die Angst besiegen.
    Heute weiß ich: Ich muss sie verstehen.

    Die Angst ist sowas wie ein Schatten meines Egos.
    Sie schützt etwas, das nie real war.
    „Ich muss stark sein.“ „Ich darf keine Fehler machen.“ „Ich muss genügen.“

    Aber je mehr ich versuchte, perfekt zu wirken, desto unfreier bin ich.

    Bis ich irgendwann aufgehört habe, sie zu bekämpfen.
    Um ihr zuzuhören.

    Ich sage heute: Ich bin nicht mutig, weil ich keine Angst habe. Ich bin mutig, weil ich trotzdem gehe.
    Ich muss nichts beweisen.
    Ich darf einfach ich sein.
    Mit all meinen Zweifeln, Brüchen, Narben.

    Und weißt du was?
    Das ist genug.

    Freiheit beginnt dort, wo du aufhörst, dich selbst zu verleugnen.
    Wo du aufhörst, dich ständig zu verteidigen.
    Wo du sagst:
    “Ich sehe dich, Angst. Und ich gehe trotzdem weiter.”

    ⸻

    Und wenn du willst, dass es heller wird in deinem Leben?

    Dann fang nicht mit großen Zielen an.
    Fang mit einer kleinen Wahrheit an.

    Sprich sie aus. Schreib sie auf. Teile sie.

    Vielleicht sowas wie:
    “Ich habe Angst. Und ich bin trotzdem hier.”

    Das reicht. Für heute.

    ⸻

    Wenn du dich in diesen Zeilen wiederfindest –
    vielleicht ist das dein Zeichen.
    Nicht, dass du auf dem falschen Weg bist.
    Sondern, dass du gerade genau richtig gehst.

  • Was weiß denn ich (#513)

    2m read

    Manchmal denke ich, dass die Eifrigsten unter uns einfach nur ein etwas größeres Auto haben, mit dem sie morgens irgendwohin fahren – und ein etwas größeres Haus, zu dem sie abends zurückkehren.

    Ich will lieber einen starken Geist und einen klaren Körper – den nehme ich überall mit hin.

    Aber was weiß denn ich?

    Vielleicht reicht’s ja.
    Das größere Auto. Das größere Haus. Der größere Titel.

    Aber was, wenn das alles gar nicht größer macht – sondern leerer?

    Ich hab für mich entschieden:
    Ich will einen klaren Kopf. Einen starken Körper. Einen verdammten Geist, der wach ist.
    Weil ich den überall mit hinnehme.
    In jedes Gespräch. In jede Entscheidung.
    In mein Leben.

    Das andere?
    Kannst du nicht mitnehmen. Nur pflegen, putzen, bezahlen.

    Also – was schleppst du so mit dir rum?